DE69838155T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Detektion von Fremdkörpern im Inneren durchscheinender oder durchsichtiger Behälter - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Detektion von Fremdkörpern im Inneren durchscheinender oder durchsichtiger Behälter Download PDFInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft das technische Gebiet der Kontrolle von durchscheinenden oder durchsichtigen Objekten oder Gegenständen, die eine Flüssigkeit von ebenfalls durchsichtiger oder durchscheinender Beschaffenheit enthalten.
- Der Gegenstand der Erfindung zielt insbesondere auf die Kontrolle solcher Behälter im Hinblick darauf ab, daß das Vorhandensein von Fremdkörpern im allgemeinen Sinne mit einer größeren Dichte als jener der Flüssigkeit ausgemacht wird.
- Der Gegenstand der Erfindung findet eine besonders vorteilhafte Anwendung für die Erfassung von Glasscherben, die im Inneren von Behältern wie Flaschen vorhanden sein können, die aus Glas hergestellt sind.
- Auf dem obengenannten Anwendungsgebiet ergibt sich ein Bedarf an einer Kontrolle der Flaschen, um das mögliche Vorhandensein von Glasscherben zu suchen. Im Stand der Technik ist durch das Dokument
ein Erfassungsverfahren vorgeschlagen, bei welchem die Flasche derart umgedreht wird, daß die Scherben im Inneren der Flüssigkeit in Bewegung versetzt werden. Bilder werden nacheinander in einem geringen Zeitabstand aufgenommen, die ermöglichen, durch Unterschiede die Verschiebung der Scherben zu beobachten. Der Hauptnachteil dieser Technik liegt darin, daß es sich empfiehlt, die Bildaufnahmezone während eines relativ langen Zeitintervalls zu überwachen, um das Herunterfallen einer Scherbe zu berücksichtigen, das je nach dem Typ des Behälters von einigen Hundertstelsekunden bis zu einigen Sekunden dauern kann. Ein solcher Zwang gebietet entweder sehr langsame Arbeitstakte oder die Aufnahme mehrerer Bilder und eine große Anzahl von Kameras. Im übrigen beruht die verwendete Technik auf einer Differenz von Bildern, die sich gegenüber den Geräuschen in Verbindung mit realen industriellen Bedingungen als sehr empfindlich erweisen kann, wie Blasen in der Flüssigkeit oder Tropfen an der Wand der Flasche.WO 96/18883 - Im übrigen ist aus der Patentanmeldung
eine mechanische Vorrichtung bekannt, die der Flasche eine Bewegungsfolge auferlegt, mit welcher die Fremdkörper in eine stabile Zone ohne Gravur gebracht werden können, nämlich die Schulter der Flasche. Eine solche Lösung erweist sich als schwer durchführbar bei Flaschen, die eine wenig ausgeprägte Schulter haben. Im übrigen verhindert die auf die Fremdkörper aufgebrachte Zentrifugalkraft, daß sie in einer stabilen Beobachtungszone bleiben. Es stellt sich auch heraus, daß die Zeit zur Anordnung des Fremdkörpers dieses Verfahren für hohe Überwachungstakte unbrauchbar macht.FR 2 725 274 - Im gleichen Zusammenhang hat die Patentschrift
US-A-4 209 802 vorgeschlagen, den Behälter in Bezug zur Vertikalen um einen Winkel von 45° zu neigen, um die Eingrenzung von Fremdkörpern in einer Kontrollzone, die Teil der Bodennaht des Behälters ist, zu gewährleisten. Die Kontrollzone des Behälters wird beleuchtet, und das vom Behälter transmittierte Licht wird mit einer Kamera eingefangen, deren geliefertes Videosignal analysiert wird, um das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Fremdkörpers zu bestimmen. Eine solche Technik ermöglicht es, die eventuellen Fremdkörper in einer Zone einzugrenzen, die in Bezug auf die Größe des Behälters begrenzt ist. Gleichwohl muß bedacht werden, daß diese Eingrenzungszone einem Teil der Flasche entspricht, die zahlreiche Gravuren oder Marken wie Einschnitte, Code-Perlen oder Formfugen aufweist. Unter diesen Bedingungen ermöglicht die von dieser Patentschrift vorgeschlagene Technik nicht, auf zuverlässige Weise die am Boden der Flasche liegenden Fremdkörper und die verschiedenen, an dem Behälter angebrachten Kennzeichnungen zu unterscheiden. - Der Gegenstand der Erfindung zielt darauf ab, den oben angesprochenen Nachteilen abzuhelfen, indem ein Verfahren vorgeschlagen wird, das es ermöglicht, auf sichere und zuverlässige Weise das Vorhandensein von Fremdkörpern im Inneren eines Behälters mit einem hohen Kontrolltakt zu erfassen, wobei gleichzeitig vermieden wird, daß gute Flaschen aussortiert werden, die wegen des Vorhandensein von zahlreichen Kennzeichnungen auf den Behältern für fehlerhaft gehalten werden.
- Das Verfahren nach der Erfindung entspricht dem Anspruch 1.
- Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Vorrichtung anzubieten, die es ermöglicht, auf sichere Weise das Vorhandensein eines Fremdkörpers mit einer größeren Dichte als jener der Flüssigkeit zu erfassen, die in dem Behälter enthalten ist.
- Die Erfassungsvorrichtung entspricht dem Anspruch 10.
- Verschiedene weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, die als nicht einschränkende Beispiele Ausführungsformen und Formen der Verwendung des Gegenstands der Erfindung zeigen.
-
1 ist ein Schema zur Verdeutlichung eines Ausführungsbeispiels einer Erfassungsvorrichtung gemäß der Erfindung; -
2 ist eine Ansicht in größerem Maßstab, die ein charakteristisches Detail der Erfassungvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt; -
3 ist eine Ansicht eines Bildbeispiels zur Verdeutlichung des Erfassungsverfahrens gemäß der Erfindung; und -
4 ist eine Ansicht eines Bildes, die ein weiteres Merkmal des Erfassungsverfahrens gemäß der Erfindung zeigt. - Wie aus
1 hervorgeht, ist die Vorrichtung1 gemäß der Erfindung konzipiert, um die Kontrolle von hohlen Artikeln oder Behältern2 zu ermöglichen, die aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden Material wie Glas hergestellt sind. Bei dem unten beschriebenen bevorzugten Beispiel sind die kontrollierten Behälter aus Glas hergestellte Flaschen2 , aber es muß bedacht werden, daß sich die Erfindung auf jede Verpackung für eine Flüssigkeit erstreckt, die als konstitutives Material der Verpackung eine durchsichtige oder durchscheinende Beschaffenheit aufweist. Die Vorrichtung1 gemäß der Erfindung ist konzipiert, um im Inneren des Behälters im allgemeinen Sinne das Vorhandensein eines Fremdkörpers mit einer größeren Dichte als jener der Flüssigkeit zu erfassen. Der Gegenstand der Erfindung findet eine besonders vorteilhafte Anwendung, um als Fremdkörper eine Glasscherbe zu entdecken, aber es muß bedacht werden, daß der Gegenstand der Erfindung es ermöglicht, jeden Typ eines Fremdkörpers in einer Flüssigkeit mit einer größeren Dichte als jener der Flüssigkeit zu erfassen. - Auf bevorzugte Weise ist die Erfassungsvorrichtung
1 gemäß der Erfindung an dem Förderband für die Flaschen2 an einer Kontrollstation stromabwärts der Abfüllstation angeordnet. Erfindungsgemäß kontrolliert die Vorrichtung1 gemäß der Erfindung die Flaschen2 , wenn sie eine geneigte Position einnehmen. Dazu weist die Vorrichtung1 Handhabungsmittel3 auf, die es ermöglichen, daß jede Flasche um einen Winkel α geneigt wird, der zwischen der Vertikalen und der Längssymmetrieachse A1 der Flasche gebildet ist. Der Winkel α liegt zwischen 30 und 70° und bevorzugt ungefähr bei 45°. Die Positionierungsmittel3 sind durch jede mechanische Vorrichtung realisiert, die es ermöglicht, daß die Flaschen2 an der Förderanlage aus der vertikalen Position in eine geneigte Position übergehen, wenn sie vor der Erfassungsvorrichtung1 vorbeilaufen. Dann, stromabwärts von der Erfassungsstation, werden die Flaschen2 wieder in die vertikale Position gebracht. Wie dies genauer aus2 hervorgeht, führt die Neigung der Flasche2 dazu, daß die eventuellen Fremdkörper4 zum Boden der Flasche wandern, um sich in einer Kontroll- oder Eingrenzungszone5 festzusetzen, die an der Nahtstelle des Körpers6 und des Absatzes7 der Flasche liegt, die auch Bodennaht heißt. Die Eingrenzungszone5 erstreckt sich also über einen Teil der Bodennaht6 der Flasche, der auf dem niedrigsten Niveau liegt. Es muß bedacht werden, daß ein Winkel α nahe bei 30° das rasche Herabfallen der Scherben auf den Boden der Flasche begünstigt, während ein Winkel nahe bei 70° das Anliegen der größeren Fläche der Scherben gegen die Seitenwand der Bodennaht6 der Flasche begünstigt. Es versteht sich, daß die Flasche2 derart geneigt ist, daß sie bei Ablauf der maximalen Wanderfrist der Fremdkörper4 an einer Position befindet, wo sie von der Erfassungsvorrichtung1 kontrolliert werden kann. - Die Neigung der Flasche
2 ermöglicht, die Fremdkörper4 in eine stabile Zone zu bringen, nämlich die Bodennaht der Flasche. Die Prüfung der Eingrenzungszone5 reicht aus, um das mögliche Vorhandensein von Fremdkörpern zu erfassen, die unter der Wirkung der Schwerkraft unweigerlich zum Boden der Flasche geführt werden. Es ist zu bemerken, daß die Eingrenzungszone5 in Bezug zur Größe der Flasche begrenzt ist. - Erfindungsgemäß weist die Erfassungsvorrichtung
1 eine erste Lichtquelle9 und eine erste Videokamera11 auf, welche wenigstens die Beobachtung der Eingrenzungszone5 ermöglichen. Die Lichtquelle9 ist z.B. eine Quelle mit quadratischer Form mit einer Seitenlänge von etwa 60 bis 80 mm und kann unterschiedslos aus Neon- oder Fluoreszenzröhren gebildet sein, die ständig ein hochfrequentes weißes Licht emittieren, aus einem Block von Farbelektrolumineszenzdioden oder einer Gleichstromlampe vom Typ Halogenbirne. Wie dies aus1 und2 hervorgeht, ist die Lichtquelle9 entlang des Körpers6 der Flasche an der Seite gegenüber der Eingrenzungszone5 plaziert. - Die Kamera
11 ist unter dem Boden7 der Flasche derart angeordnet, daß ihre Sichtachse A im wesentlichen die Innenwand71 des Bodens des Behälters tangiert. - Es muß selbstverständlich bedacht werden, daß die Innenwand
71 diejenige ist, die den kontrollierten Teil der Bodennaht verlängert, also diejenige, die die Eingrenzungszone5 verlängert. Es ist nämlich zu bemerken, daß der Boden der zu kontrollierenden Behälter verschiedenartig sein kann, so flach, gewölbt, bombiert oder halb bombiert. Die Kamera11 ist also derart plaziert, daß aus ihrem Sichtfeld der Boden7 der Flasche ausgeschlossen ist. Eine solche Positionierung der Kamera11 ermöglicht es, durch Transmission das von der Flasche2 transmittierte und von der Lichtquelle9 kommende Licht einzufangen. - Die Kamera
11 ist eine elektronische Standardkamera, nämlich eine Matrixkamera mit hoher Erfassungsfrequenz, die mit einer Einheit12 zur Analyse und Bearbeitung des von der Kamera transmittierten Videosignals verbunden ist. Auf herkömmliche Weise weist diese Einheit12 zur Analyse und Bearbeitung eine Erfassungsschaltung für die elektronischen Signale auf, die von der Kamera geliefert werden und für die Lichtstärke stehen, die von jeder der lichtempfindlichen Zellen der Kamera empfangen wird und Bildern entspricht. Die Erfassungsschaltung gewährleistet die Umwandlung des analogen Signals in ein digitales Signal, das auf eine Anzahl von Bits gemäß einer bestimmten Grauskala codiert ist. Die Erfassungsschaltung wird über eine Steuereinheit gesteuert, die mit einem System zur Erfassung des Vorhandenseins einer Flasche verbunden ist, das ermöglicht, die Bildaufnahme beim Vorbeifahren der Flaschen2 vor der Kamera11 zu synchronisieren. So liefert die Kamera11 für jeden Durchgang einer Flasche ein Videosignal, das einem Bild I entspricht, das von der Bearbeitungseinheit12 derart analysiert wird, daß das Vorhandensein einer grauen oder dunklen Zone I4 erfaßt wird, die einem Fremdkörper4 entspricht, wie dies genauer aus3 hervorgeht. In Anbetracht der Tatsache, daß die Kamera11 das durch Transmission von der Flasche2 transmittierte Licht einfängt, erscheinen die Fremdkörper4 wie eine Grauzone I4, während die Flüssigkeit und die Wände der Flasche2 wie eine helle Zone I2 auf dem Bild erscheinen. Es ist zu bemerken, daß der Boden7 auf dem Bild wie eine durnkle Zone I7 erscheint, während die anderen Kennzeichnungen oder Gravierungen ebenfalls als dunkle Zonen I6 erscheinen. - Erfindungsgemäß weist die Einheit zur Bearbeitung und Analyse
12 Mittel auf, die die Feststellung des Vorhandenseins eines Fremdkörpers4 ermöglichen. Solche Mittel, die Teil eines Informatiksystems sind, ermöglichen die Durchführung einer Erfassungsmethode oder eines Erfassungsverfahrens, das wie folgt abläuft. - Das Verfahren besteht darin, das von dem Videosignal gebildete Bild I zu analysieren, indem auf dem Bild ein Prüffenster Z5 definiert wird, das wenigstens der Zone
5 zur Eingrenzung der Abfallstoffe entspricht. Das Verfahren besteht darin, eine Trennlinie P zu definieren, die an einer Seite eine erste Kontrollzone Z1 und an der anderen Seite eine zweite Prüfzone Z2 abgrenzt, in welcher die möglichen Kennzeichnungen oder Motive liegen, die von dem Behälter getragen werden. Bei dem veranschaulichten Beispiel weist die zweite Zone Z2 als Kennzeichnungen eine Gravierung und eine Codeperle auf, die in Form von durnklen Zonen I6 erscheinen. Das Verfahren besteht darin, in der ersten Kontrollzone Z1 eine dunkle Zone zu suchen, die unweigerlich dem Vorhandensein eines Fremdkörpers entspricht. Bei dem veranschaulichten Beispiel wird die dunkle Zone I4 erfaßt, die über der Linie P liegt. Bevorzugt wird die Fläche und/oder die Form der erfaßten dunklen Zone I4 mit einem Schwellenwert verglichen, über den hinaus die dunkle Zone als dem Vorhandensein eines Fremdkörpers entsprechend betrachtet wird. In diesem Fall gilt, daß die Flasche2 einen Fremdkörper einschließt. - Im Falle des Nichtvorhandenseins einer dunklen Zone in der ersten Zone Z1 wird in der zweiten Kontrollzone Z2 das Vorhandensein einer dunklen Zone gesucht, die einem Fremdkörper entspricht. Dazu besteht das Verfahren darin, auf dem Bild I das Profil F des Bodens des Behälters zu bestimmen, nämlich die dunkle Zone I7, die sich am unteren Teil des Bildes über seine gesamte Breite erstreckt. Das Verfahren besteht darin, zu bestimmen, ob die erfaßte dunkle Zone das Profil F des Bodens berührt oder nicht, um zu wissen, ob sie einem Fremdkörper bzw. einem Motiv entspricht. Die dunkle Zone I4 gilt nämlich als einem Fremdkörper
4 entsprechend, wenn sie das Profil F des Bodens der Flasche berührt oder daran angrenzt, sofern der Fremdkörper am Boden der Flasche liegt. Es ist zu bemerken, daß in der zweiten Zone Z2 das Verfahren ebenfalls darin besteht, die Fläche und/oder die Form der dunklen Zone zu bestimmen und sie mit einem Schwellenwert zu vergleichen, über den hinaus die dunkle Zone als einem Fremdkörper entsprechend betrachtet wird. - Die oben beschriebene Vorrichtung der Erfindung ermöglicht die Erfassung von Bildern mit einer Beleuchtung in Transmission und auf zuverlässige Weise die Bestimmung des Vorhandenseins eines Fremdkörpers. Die Fremdkörper werden nämlich systematisch in einer Prüfzone eingegrenzt, deren aufgenommenes Bild analysiert wird, um die Fremdkörper von den Kennzeichnungen zu unterscheiden, die von den Flaschen getragen werden. Zur Vervollständigung der Erfassung kann die Vorrichtung
1 nach der Erfindung eine zweite Erfassungseinrichtung aufweisen, die eine Lichtquelle und eine Kamera vom gleichen Typ wie oben beschrieben aufweisen, die aber ein reduzierteres Erfassungsfeld aufweist. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsmerkmal weist die Erfassungsvorrichtung1 eine zweite Erfassungseinrichtung auf, die aus einer zweiten Lichtquelle30 , welche wenigstens die Kontrollzone5 beleuchtet, und aus einer zweiten Kamera31 besteht, die dazu geeignet ist, das Licht einzufangen, das durch Reflexion von der Flasche2 transmittiert wird und aus der zweiten Lichtquelle30 stammt. Die zweite Kamera31 ist unter dem Boden7 der Flasche derart angeordnet, daß ihre Sichtachse32 zu der Eingrenzungszone5 gerichtet ist und mit der Symmetrieachse A1 der Flasche einen Neigungswinkel β zwischen 0 und 80° und vorzugsweise etwa 30° bildet. Die zweite Lichtquelle31 ist vom gleichen Typ wie die erste Quelle oder nicht und ist entlang der Wand der Flasche angeordnet, die die Eingrenzungszone verlängert, d.h. diametral entgegengesetzt zur ersten Quelle9 . Es empfiehlt sich zu bedenken, daß die Lichtquelle30 es ermöglicht, wenigstens die Prüfzone5 des Behälters zu beleuchten, womit ermöglicht wird, daß die Kamera31 das durch Reflexion von der Flasche2 transmittierte Licht einfängt. - Die Kamera ist mit einer Bearbeitungsschaltung
33 verbunden, die es ermöglicht, den Graupegel des von der Kamera (ebenfalls vom Typ CCD) gelieferten Videosignals zu analysieren. Für jeden Durchgang einer Flasche vor der Erfassungsstation nimmt die zweite Kamera31 ein Bild I' auf, dessen Graupegel von der Bearbeitungsschaltung derart analysiert wird, daß das Vorhandensein einer hellen Zone erfaßt wird, die einem Fremdkörper entspricht. Es muß nämlich bedacht werden, daß das mit einer Beleuchtung in Reflexion erhaltene Bild I' dazu führt, daß ein schwarzer Hintergrund erhalten wird, auf welchem die die Fremdkörper als strahlende oder helle Zonen erscheinen. - Die Bearbeitungsschaltung
33 weist Mittel auf, um die gebildeten Bilder I' zu analysieren und das Vorhandensein einer hellen Zone zu erfasssen, die einem Fremdkörper entspricht. Wie dies aus4 hervorgeht, besteht das Analyseverfahren darin, auf dem Bild I' ein Prüffenster Z'5 zu definieren, das wenigstens der Eingrenzungszone5 der Fremdkörper entspricht. Das Verfahren besteht darin, eine Kontur E zu definieren, die dem inneren Profil der Aufstellebene der Flasche entspricht. Bei dem veranschaulichten Beispiel ist die Kontur E eine Ellipse, soweit die betrachtete Flasche einen kreisförmigen Querschnitt besitzt. Die Kontur E begrenzt auf einer Seite eine erste Prüfzone Z'1 und auf der anderen Seite eine zweite Prüfzone Z'2, welche die Motive der Aufstellebene des Behälters umfaßt. Bei dem veranschaulichten Beispiel erscheinen die Motive der Aufstellebene, die durch Einschnitte gebildet sind, in Form einer Abfolge von hellen Zonen I'6. In der ersten Zone Z'1 wird die Suche einer hellen Zone vorgenommen, die dem Vorhandensein eines Fremdkörpers entspricht. Bei dem veranschaulichten Beispiel erscheint der Fremdkörper4 in Form einer hellen Zone I'4. Dann werden die Fläche und/oder die Form der erfaßten hellen Zone I'4 derart bestimmt, daß sie mit einem sogenannten Standardschwellenwert verglichen werden, über den hinaus die helle Zone als einem Fremdkörper entsprechend betrachtet wird. Die Flasche gilt dann als fehlerhaft. - Im Falle des Nichtvorhandenseins einer hellen Zone in der ersten Zone Z'1 wird in der zweiten Prüfzone Z'2 das Vorhandensein einer hellen Zone gesucht, die einem Fremdkörper entspricht. Dazu ist vorgesehen, daß in dieser zweiten Prüfzone die hellen Zonen I'6 gesucht werden, die den Motiven der Aufstellebene entsprechen, und eine andere helle Zone erfaßt wird als diejenige, die diesen Motiven entspricht, und sie mit Schwellenwerten einer radialen Dicke und einer Fläche verglichen werden, über die hinaus die helle Zone als einem Fremdkörper entsprechend betrachtet wird.
- Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten Beispiele begrenzt, denn verschiedene Modifizierungen können daran vorgenommen werden, ohne ihren Rahmen zu verlassen.
Claims (14)
- Verfahren, um im Inneren eines durchsichtigen oder durchscheinenden Behälters (
2 ), der eine ebenfalls durchscheinende oder durchsichtige Flüssigkeit enthält, das Vorhandensein eines Fremdkörpers (4 ) mit einer größeren Dichte als jener der Flüssigkeit zu erfassen, wobei das Verfahren darin besteht: – den Behälter (2 ) in Bezug zur Vertikalen um einen Winkel (α) zu neigen, um die Eingrenzung des Fremdkörpers in einer Kontrollzone (5 ), die Teil der Bodennaht des Behälters ist, zu gewährleisten, – wenigstens die Kontrollzone des Behälters mit Hilfe wenigstens einer Lichtquelle (9 ) zu beleuchten, – mit einer ersten Kamera (11 ) das vom Behälter transmittierte Licht einzufangen, – und das von der Kamera gelieferte Videosignal zu analysieren, um das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Fremdkörpers zu bestimmen, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht: – das durch Transmission durch den Behälter transmittierte und von der Lichtquelle (9 ) kommende Licht mit der Kamera (11 ) einzufangen, deren Sichtachse (A) die Innenwand (71 ) des Bodens (7 ) des Behälters in Verlängerung der Kontrollzone (5 ) der Bodennaht tangiert, – und wenigstens den Graupegel des Videosignals zu analysieren, um das Vorhandensein einer dunklen Zone (14 ), die einem Fremdkörper entspricht, zu erfassen. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, das vom Videosignal gebildete Bild zu analysieren: – wobei auf dem Bild eine Trennlinie (P) definiert wird, die auf einer Seite eine erste Kontrollzone (Z1) und auf der anderen Seite eine zweite Kontrollzone (Z2) begrenzt, in der die möglichen von der Bodennaht des Behälters getragenen Kennzeichnungen aufscheinen, – wobei in der ersten Kontrollzone (Z1) eine dunkle Zone (I4) gesucht wird, die einem Fremdkörper entspricht, – und wobei in der zweiten Kontrollzone (Z2) im Falle des Fehlens einer dunklen Zone in der ersten Zone das Vorhandensein einer dunklen Zone entsprechend einem Fremdkörper gesucht wird.
- Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, für die Suche in der zweiten Kontrollzone (Z2): – auf dem Bild das Profil (F) des Bodens des Behälters zu bestimmen, – und zu bestimmen, ob die erfaßte dunkle Zone (I4) das Profil des Bodens berührt oder nicht, um das Vorhandensein eines Fremdkörpers bzw. einer Kennzeichnung zu erkennen.
- Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, die Fläche und/oder die Form der dunklen Zone (I4) zu bestimmen und sie mit einem Schwellenwert zu vergleichen, über den hinaus die dunkle Zone (I4) als einem Fremdkörper entsprechend betrachtet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht: – wenigstens die Kontrollzone (
5 ) des Behälters zu beleuchten, um es einer zweiten Kamera (31 ) zu ermöglichen, das durch Reflexion durch den ersten Behälter transmittierte Licht einzufangen, – und wenigstens den Graupegel des von der zweiten Kamera (31 ) gelieferten Videosignals zu analysieren, um das Vorhandensein einer hellen Zone (I'4), die einem Fremdkörper entspricht, zu erfassen. - Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, die zweite Kamera (
31 ) unter dem Boden (7 ) des Behälters anzuordnen, so daß ihre Sichtachse (32 ) mit der Symmetrieachse (A1) des Behälters einen Neigungswinkel (β) zwischen 0 und 80°, vorzugsweise von ungefähr 30°, bildet. - Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, das vom von der zweiten Kamera (
31 ) gelieferten Videosignal gebildete Bild zu analysieren: – wobei auf dem Bild eine Kontur (E) definiert wird, die dem inneren Profil der Aufstellebene des Behälters folgt und auf einer Seite eine erste Prüfzone (Z'1) und auf der anderen Seite eine zweite Prüfzone (Z'2) begrenzt, in der die Kennzeichnungen der Aufstellebene des Behälters aufscheinen, – und wobei in der zweiten Prüfzone (Z'2) im Falle des Fehlens einer hellen Zone in der ersten Zone nach dem Vorhandensein einer hellen Zone gesucht wird, die einem Fremdkörper entspricht. - Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, die Fläche und/oder die Form der erfaßten hellen Zone (I'4) zu bestimmen und sie mit einem Schwellenwert zu vergleichen, über den hinaus die helle Zone als einem Fremdkörper entsprechend angesehen wird.
- Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es für die Suche in der zweiten Prüfzone (Z'2) darin besteht: – die hellen Zonen (I'6) zu suchen, die den Motiven der Aufstellebene entsprechen, – und eine andere helle Zone (I'4) als jene (I'6), die den Motiven der Aufstellebene entsprechen, zu suchen und sie mit Schwellenwerten einer radialen Dicke und einer Fläche zu vergleichen, über die hinaus die helle Zone als einem Fremdkörper entsprechend angesehen wird.
- Vorrichtung, um im Inneren eines durchsichtigen oder durchscheinenden Behälters (
2 ), der eine ebenfalls durchscheinende oder durchsichtige Flüssigkeit enthält, das Vorhandenseins eines Fremdkörpers (4 ) mit einer größeren Dichte als jener der Flüssigkeit zu erfassen, wobei die Vorrichtung (1 ) umfaßt: – Mittel (3 ), um den Behälter zur Vertikalen um einen Winkel (α) zu neigen, um die Eingrenzung des Fremdkörpers in einer Kontrollzone (5 ), die Teil der Bodennaht des Behälters ist, zu gewährleisten, – wenigstens eine erste Lichtquelle (9 ), die wenigstens die Kontrollzone (5 ) beleuchtet, – wenigstens eine erste Videokamera (11 ), die dazu bestimmt ist, das vom Behälter transmittierte Licht einzufangen, und eine Einheit zur Bearbeitung und Analyse (12 ) des von der Kamera gelieferten Videosignals, um das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Fremdkörpers zu bestimmen, dadurch gekennzeichnet, daß: – die erste Lichtquelle (9 ) entlang des Körpers (6 ) der Flasche auf der der Eingrenzungszone gegenüber liegenden Seite angeordnet ist, – die erste Kamera (11 ) unter dem Boden des Behälters angeordnet ist und ihre Sichtachse (A) die Innenwand (71 ) des Bodens (7 ) des Behälters in der Verlängerung der Kontrollzone (5 ) der Bodennaht tangiert, um das durch Transmission durch den Behälter transmittierte Licht einzufangen, – und eine Verarbeitungseinheit (12 ) mit der Kamera (11 ) verbunden ist, um den Graupegel des Videosignals zu analysieren, um das Vorhandensein einer dunklen Zone, die einem Fremdkörper entspricht, zu erfassen. - Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungseinheit (
12 ) umfaßt: – Mittel, um auf dem vom Videosignal gebildeten Bild eine Trennlinie (P) zu definieren, die auf einer Seite einer erste Kontrollzone (Z1) und auf der anderen Seite eine zweite Kontrollzone (Z2) begrenzt, in der die möglichen von der Bodennaht des Behälters getragenen Kennzeichnungen aufscheinen, – und Mittel, um eine dunkle Zone (I4) zu suchen, die einem Fremdköper entspricht, und bei Nichtvorhandensein einer dunklen Zone in der ersten Kontrollzone die Suche in der zweiten Kontrollzone fortzusetzen. - Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie umfaßt: – eine zweite Lichtquelle (
30 ), die wenigstens die Kontrollzone beleuchtet, – eine zweite Kamera (31 ), die dazu ausgeführt ist, das durch die Reflexion durch den Behälter und von der zweiten Lichtquelle ausgegangene Licht einzufangen, – und eine Bearbeitungsschaltung (33 ), die mit der zweiten Kamera verbunden ist, um den Graupegel des Videosignals zu analysieren, um das Vorhandensein einer hellen Zone (I'4), die einem Fremdkörper entspricht, zu erfassen. - Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kamera (
31 ) unter dem Boden des Behälters angeordnet ist, so daß ihre Sichtachse (32 ) mit der Symmetrieachse (A1) des Behälters einen Neigungswinkel (β) zwischen 0 und 80° und vorzugsweise von ungefähr 30° bildet. - Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungsschaltung (
33 ) umfaßt: – Mittel, um auf dem vom Videosignal gebildeten Bild eine Kontur (E) entlang des Innenprofils der Aufstellebene des Behälters zu bilden, die auf einer Seite eine erste Prüfzone (Z'1) und auf der anderen Seite eine zweite Prüfzone (Z'2) begrenzt, einschließlich der hellen Zonen, die den Motiven (I'6) der Aufstellebene des Behälters entsprechen, – und Mittel zum Suchen einer hellen Zone (I'6) zuerst in der ersten Prüfzone und bei Fehlen einer erfaßten hellen Zone in der zweiten Prüfzone.
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