DE698695C - Anordnung zur Umschaltung eines Rundfunkempfängers - Google Patents

Anordnung zur Umschaltung eines Rundfunkempfängers

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DE698695C
DE698695C DE1938B0182025 DEB0182025D DE698695C DE 698695 C DE698695 C DE 698695C DE 1938B0182025 DE1938B0182025 DE 1938B0182025 DE B0182025 D DEB0182025 D DE B0182025D DE 698695 C DE698695 C DE 698695C
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DE
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grid
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switching
voltage
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Expired
Application number
DE1938B0182025
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English (en)
Inventor
Heinz Boucke
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/1607Supply circuits
    • H04B1/1623Supply circuits using tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Umschaltung eines Rundfunkempfängers Um bei geringen Empfangslautstärken die Leistungsaufnahme einesRundfunkempfängers herabzusetzen, ist es bekannt, die Gittervorspannung der Endröhre zu erhöhen und da-_durch den Stromverbrauch der Endröhre wesentlich herabzusetzen. Bei dieser Schaltungsanordnung besteht aber die Gefahr, daß wegen der hierbei eintretenden Entlastung des Netzteils eine beträchtliche Erhöhung der Anödenspannungen der Vorröhren auftritt, die durchaus unerwünscht ist und wodurch unter Umständen die Elektrolytkondensatoren des Netzteils gefährdet werden . können. Weiterhin ist es bekannt, den durch Erhöhung der Gittervorspannung eintretenden Anstieg der Anodenspannung durch eine gleichzeitig stattfindende Herabsetzung der'-Anodenspannung auszugleichen, was z. B. durch Umschaltung an der Anodenspannungswicklung des Netzübertragers bewirkt werden kann.
  • Die Erfindung betrifft eine wesentliche-Vereinfachung der-Umschaltung, indem sie vorsieht;- daß die Gittervorspannung. ganz oder zum Teil unmittelbar oder überein Siebglied, das auch als Spannungsfeiler.ausgebildet sein kann, von einem in die Gesamtminusleitung des Netzteils gelegten Widerstand. abgenommen wird, der bei Normalbetrieb durch einen Umschalter ganz oder zum Teil überbrückt ist; dagegen bei Sparbetrieb eingeschaltet ist. 'Es wird also hierbei die gleiche Widerstandsänderung, die zur Erhöhung der Gittervorspännung-_führt, und jene, die durch Einschalten eines Vörwiderstandes zur Änderung der Anodenspannung führt, durch Änderung eines einzigen, beiden Zwecken gemeinsam dienendenWiderstandes vorgenommen. Äußerlich betrachtet, ist eine derartige gemeinsame Verwendung eines Widerstandes an sich durch eine Schaltung" bekanntgeworden, bei der die Gittervorspannung der Endröhre über ein Siebglied von dem Gleichspannungsabfall der in der allgemeinenMinusleitung liegenden Netzdrossel oder eines.Siebwiderstandes abgezweigt wird. Zur Erzielung .einer Umschaltung auf Sparbetrieb im Sinn der Erfindung ist aber in einer solchen Schaltung einmal ein Schalter zur Widerstandsveränderang notwendig, und außerdem muß der in den beiden Schaltstellungen vorhandene Widerstandswert jeweils eine ganz bestimmte Gröje annehmen, damit sowohl, -bei Sparbetrieb als auch bei Normalbetrieb ein günstiges Verhältnis zwischen aufgewandter Netzleistung und abgegebener- Nutzleistung erzielt wird.
  • Schaltungsbeispiele für die praktische Verwirklichung des Erfindungsgedankens enthalten die beiden Abbildungen. In der Abb. z ist die aus den Rohren I und II bestehende Gegentaktendstufe eines Rundfunkempfängers öder Verstärkers dargestellt in-Verbindung -mit dem Netzteil. Die den beiden Röhren gemeinsame Gittervorspannung wird- über das aus dem Widerstand R2. und dem Kondensator C3 bestehende Siebglied von dem am Widerstand R1 herrschenden In der gezeichneten Schaltstellung des Umschalters S ist der gesamte Schutzwiderstand R1 in den Stromkreis eingeschal= tet. Der an ihm herrschende Spannungsabfall - beispielsweise ioo_bis 150 Volt _ sorgt dafür, daß die Spannung am-Elektrolytkondensator C2 und an den Vorröhren, deren Anodenspannungen über die Siebglieder III abgenommen werden, keinen unzulässig hohen Wert annimmt. Man kann R1 auch- so groß bemessen, daß auch die Vorröhren eine geringere Anodenspannung` erhalten> als bei Vollbetrieb. In der gezeichneten- Schaltstellung wird dem Siebkondensator C3 der Gittervorspannung ein Widerstand R3 parallel geschaltet, der so bemessen ist, daß sich aus 'der Spänrxungsäu#teilüng -von -den @- Widerständen R2 und R3 die - zweckmäßige- Gittervorspannung ergibt. - Bei Schaltstellung auf Vollbetrieb wird der Teilwiderstand Rio kurzgeschlossen, so daß nur noch der Spannungsabfall # am Teilwiderstand Rib zur Erzielung der Gittervörspannüng' herangezogen wird.: Da aber gleichzeitig die-Parallelschaltung von dem Widerstand l3 zu dem Sieblcondensator C3 aufgehoben wird, kommt jetzt ohne Spannungsaufteilung der gesamte Gleichspannungsabfäll - am Teilwiderstand Rib als Gittervorspannung zur Geltung. - Durch entsprechende - Bemessung des Teilwiderstandes R1b -kann die für Vollbetrieb zweck--mäßige Gittervorspannung hergestellt werden. .
  • Durch diese Anordnung läßt sich erreichen, daß die Änderung der Gittervorspannüng nicht -proportional dem Gesamtspannungsabfall am Teilwiderstand g" bzw. an -den - Teilwiderständen R1" und Rib ist, sondern daß die Gittervorspannung um einen kleineren Prozentsatz verändert wird als der Spannungsabfall am Vorwiderstand. Hierdurch erhält man eine zweekentsprechende Anpassung an die Eigenschaften der benutzten Röhren. Es kann so z. B. die Gittervorspannung von 5o auf ,8o Volt erhöht werden, während der Anodenspannungsabfall längs des Teilwiderstandes R1 " von 5o Volt auf Zoo Volt steigt.
  • Die Abb.2 zeigt eine noch weitergehende Vereinfachung der Umschaltung, die hier nur noch eines einfachen Aus- und Einschalters bedarf. Dies wird dadurch erreicht, daß die -bedarf. bzw. - bei getrennter Gittervorspannungszuführung von Gegentaktröhren - die Gittervorspannungen aus zwei Spannungsanteilen zusammengesetzt sind, von denen der eine Teil am Kathodenwiderstand der betreifenden Höhne gebildet wird, während dbr andere Teil wie bei der Anordnung nach Abb. i- durch Spannungsabfall am Schutz-"widerstand erzeugt wird. Die Schaltung nach Abb. 2 enthält eine Gegentaktstufe mit den Röhren I und II und dazu den Netzteil des Empfängers sowie :die Siebglieder III für die Abnahme der Anodenspannungen der Vor-.stufen. . Die Röhren erhalten zur Ermögliehung.-.einer: besseren Anpassung an die Kennlinien getrennte Gittervorspannungen. Die Kathodenwiderstände R4, die durch die Glättungskondensatoren C4 überbrückt sind, sind so bemessen, daß bei Vollbetrieb ihr .Spannungsabfall als Gittervorspannung ausreicht. - Die Gittervörspannungen werden an- R. -abgenommei- und durch die Kondensatoren C3 geglättet. Es können im übrigen auch die positiven Pole vom Kondensator C3 unmittelbar an die Kathoden geschaltet werden, so-daß sich .die Kondensatoren C4 erübrigen. Bei Vollbetrieb wird der Schutz--widerstand kurzgeschlossen, -Bei Sparbetrieb =dagegen ist der gesamte Schutzwiderstand eingeschaltet.- Jetzt ist wegen des herabgesetzten Anodenstroms die an .den Kathodenwiderständen gebildete Gittervorspannung wesentlich geringer -als vordem; dafür ist aber der am Widerstand R1 abgegriffene Spannungsteil höher, so daß insgesamt die Gittervorspannung: einen größeren Wert hat als bei Vollbetrieb. Durch Einstellung der Kathodenwiderstände und der Abgriffe am Widerstand R3 kann- man die Gittervorspannungen .unabhängig voneinander für jede RD'hre_ wählen: und die richtige ..Anpassung nicht nur bei Vollbetrieb, sondern auch bei Stellung auf Sparbetrieb vornehmen, so daß in beiden Fällen das :geringste Verzerrüngsmaß vorhanden- ist. Legt man auf die getrennteAnpassung jederRöhrebeiSparbetrieb keinenWert, so kann man die Gttervorspannungen an einem gemeinsamen Punkt vom Widerstand R3 abnehmen.
  • Im übrigen kann bei den abgebildeten Schaltungsbeispielen die Glättung der am Widerstand R1 abgegriffenen Gittervorspannungsbeträge auch statt durch gemischte Widerstands/Kapazitäts-Siebglieder lediglich durch Parallelkondensatoren entsprechend hoher Kapazität vorgenommen werden, wo-. durch der Widerstand R1 allerdings seine gleichzeitige Bedeutung als Siebwiderstand des Anodenstroms verliert. Es ist bei dererfindungsgemäßen Umschaltung auch vorgesehen, die Anodenspannung beim Sparbetrieb unter den bei Vollbetrieb vorhandenen Wert herabzusetzen.
  • Es ist ferner vorgesehen, den Umschalter für Sparbetrieb mit einem im Gerät befindlichen Orts/Fernschalter konstruktiv zu vereinigen, so daß gleichzeitig mit der Herabsetzung der Leistungsaufnahme die Fernempfangsmöglichkeit eine Einschränkung erfährt und dafür in an sich bekannter Weise die Bandbreite des Empfangsteils vergrößert wird. Die Empfindlichkeit des Empfangsteils kann beispielsweise dadurch herabgesetzt werden, daß durch die Umschaltung der Gittervorspannung der Endröhre auch die Gittervorspannung der Hoch- oder Zwischenfrequenzröhren sowie von Hilfsröhren, -wie Oscillator- und Krachtöterröhren, eine Erhöhung erfährt. Besonders vorteilhaft ist die Heraufsetzung der Sperrspannung für die das Krachtöterprinzip verwirklichende Röhre gemeinsam mit Einschaltung auf Sparbetrieb und Ortsempfang. Die . konstruktive 'Vereinigung des Sparbetriebschalters mit dem-Orts/Fernschalter wird zweckmäßig derart vorgenommen, daß folgende vier Schalterstellungen möglich sind: i. Vollbetrieb, Fernempfang; 2. Sparbetrieb, - Fernempfang, 3. Vollbetrieb, Ortsempfang, 4.. Sparbetrieb, Ortsempfang. -

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Umschaltung eines aus dem Wechselstromnetz betriebenen Rundfunkempfängers oder Verstärkers auf Sparbetrieb, bei welcher die Umschaltung durch Erhöhung der negativen Gittervorspannung der Röhren, insbesondere der Endröhrg(n), erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß -diese Gittervorspannung ganz oder zum Teil unmittelbar oder über ein Siebglied, das auch als Spannungsteiler ausgebildet sein kann, von' einem in die Gesamtminusleitung des Netzteils gelegten Widerstand abgenommen wird, der bei Normalbetrieb durch einen Umschalter ganz oder zum Teil überbrückt ist, dagegen bei Sparbetrieb eingeschaltet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gemeinsam mit der Umschaltung an dem in der Gesamtminusleitung liegenden Widerstand eine Umschaltung am Spannungsteiler des Siebgliedes erfolgt, durch den die Abnahme der Gittervorspannung geschieht, derart, daß bei Schaltstellung auf Sparbetrieb ein kleinerer Teil das am Widerstand vorhandenen Spannungsabfalls als Gittervo:rspannüng nutzbar gemacht wird als in der Schaltstellung für Normalbetrieb.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Umschalter für Sparbetrieb ein Ortsempfangs/Fernempfangsschalter konstruktiv verbunden ist, durch den Empfindlichkeit, und (oder) Bandbreite eine Änderung erfahren.
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