DE69906362T2 - Verfahren und anordnung zur optimalen planung von schlitz-modusmessungen in einem zellulären funksystem - Google Patents
Verfahren und anordnung zur optimalen planung von schlitz-modusmessungen in einem zellulären funksystemInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft allgemein die Planung von Laufzeitmessungen und Signalempfang in einem zellularen Funksystem. Insbesondere betrifft die Erfindung die Optimierung von Messungs- und Empfangsplanungen in einer Situation, in der ein mobiles Endgerät in der Lage ist, auf verschiedenen Frequenzbändern zu arbeiten und Handover zwischen den Frequenzbändern durchzuführen.
- Zu dem Zeitpunkt des Einreichens dieser Patentanmeldung wurde eine Entscheidung getroffen, WCDMA (Wideband Code Division Multiple Access, Breitband-Code- Unterteilungsmehrfachzugriff) als eine der Mehrfachzugriffsschemen eines universellen zellularen Funksystems der dritten Generation zu akzeptieren, das als das UMTS (Universial Mobile Telecommunication System, universelles Mobiltelekommunikationssystem) bekannt ist, bei dem ein terrestrisches Basisstations-Subsystem als UTRA (UMTS Terrestrial Radio Access, terrestrischer UMTS- Funkzugriff) bekannt ist. In CDMA ist die Sendung auf einem gewissen Kanal im allgemeinen kontinuierlich, im Gegensatz zu TDMA-Systemen (Zeitunterteilungsmehrfachzugriff), bei dem jeder Kanal einen bestimmten zyklisch sich wiederholenden Zeitschlitz reserviert. Jedoch ist es sowohl in CDMA als auch in TDMA üblich, die Sendung in aufeinanderfolgenden Rahmen einer konstanten Dauer anzuordnen.
- Damit ein mobiles Endgerät die verfügbaren zellularen Ressourcen vollständig ausnutzen kann, ist es sehr vorteilhaft, falls es mit Basisstationen sowohl der dritten als auch der zweiten Generation kommunizieren kann und von einer Zelle der einen Generation zu der Zelle einer anderen Generation entsprechend der momentanen Verfügbarkeit und der Kosten der Dienste bei einer vernünftigen Verbindungsqualität sich zu bewegen. Zur kontinuierlichen Suche nach der optimalen Basisstation, mit der zu kommunizieren ist, muss ein mobiles Endgerät Messungen durchführen, die die Signalstärke ergeben, die sie von jeder möglichen Basisstation empfangen kann. Zusätzlich muss das Endgerät bestimmte Signalisierungsmitteilungen aus den möglichen Basisstationen empfangen, um vorab eine Zellneuwahl oder ein Handover zu planen. Es ist allgemein anerkannt, dass, falls ein Endgerät gegenwärtig mit einer CDMA- Basisstation kommuniziert, einige kurze Zeitintervalle notwendig sind, während denen die ansonsten kontinuierliche Abwärtsverbindungs- (Downlink-) CDMA- Sendung unterbrochen ist, um Messungen und Signalisierungsempfang zu ermöglichen.
- In letzter Zeit wurde gezeigt, dass es vorteilhaft ist, ebenfalls die Aufwärtsverbindungs- (Uplink-) CDMA-Sendung für die Dauer der Messungen und des Signalisierungsempfangs zu unterbrechen. Nachstehend sind die Gründe hinter dieser Beobachtung unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben, in der das GSM1800-System (globales System für Mobiltelekommunikation bei 1800 MHz, das ebenfalls als DCS1800 oder digitales zellulares System bei 1800 MHz bekannt ist) als ein Beispiel für ein zellulares Funksystem der zweiten Generation betrachtet ist. Die Aufwärtsverbindungsfrequenzen (Uplink- Frequenzen) des GSM1800-Systems liegen zwischen 1710 und 1785 MHz, und die entsprechenden Abwärtsverbindungsfrequenzen (Downlink-Frequenzen) liegen zwischen 1805 und 1880 MHz. In dem Abwärtsverbindungsfrequenzbereich aufwärts gibt es einen schmalen Bereich für DECT-Frequenzen (Digital European Cordless Telephone, digitale europäische schnurlose Telefone) und einen weiteren schmalen Bereich für UTRA- TDD-Frequenzen (Zeitunterteilungsduplex). Die UTRA-FDD- Aufwärtsverbindungsfrequenzen (FDD = Frequency Division Duplex, Frequenzunterteilungsduplex) liegen zwischen 1920 und 1980 MHz, und die entsprechenden Abwärtsverbindungsfrequenzen liegen zwischen 2110 und 2180 MHz. Dazwischen gibt es ebenfalls einen weiteren relativ schmalen Bereich für UTRA-TDD-Frequenzen von 2010 bis 2025 MHz.
- Falls ein mobiles Endgerät einen Handover von einer UTRA- FDD-Zelle zu einer GSM1800-Zelle in Betracht zieht, sollte es in der Lage sein, Signalisierungsmitteilungen auf dem GSM-Abwärtsverbindungsfrequenzbereich zu empfangen und zu decodieren. Der UTRA-FDD- Aufwärtsverbindungsfrequenzbereich liegt derart nahe an dem GSM1800-Abwärtsverbindungsfrequenzbereich, dass eine gleichzeitige Aufwärtsverbindungssendung auf dem ersteren sehr wahrscheinlich ein Hochfrequenzübersprechen durch den Duplexfilter des Endgeräts zu der Empfängerkette verursacht, was somit jegliche Messungen und Empfang zur Decodierung stört oder sogar unmöglich macht. Es gibt potentielle Hardware-Lösungen für dieses Problem wie die Verwendung unterschiedlicher Antennen für unterschiedliche Frequenzbereiche und Duplexfilter mit sehr hoher Qualität, jedoch erfordern diese typischerweise eine Verkomplizierung des Endgerätaufbaus und sind im Hinblick auf die Herstellung nicht wünschenswert. Es ist sehr viel einfacher, geeignete Unterbrechungen ebenfalls in der Aufwärtsverbindungssendung einzurichten, insbesondere falls derartige Unterbrechungen bereits für die entsprechende Abwärtsverbindung spezifiziert worden sind.
- Die akzeptierte Form der Unterbrechung einer CDMA-Sendung in einem UTRA-Sendung für Messungen und Signalisierungsempfang ist als (nachstehend als Schlitzbetriebsart bezeichnete) geschlitzte Betriebsart (geschlitzter Modus) bekannt. Das bedeutet allgemein, dass ein vor bestimmt er Teil einer bestimmten Rahmenperiode leer gelassen wird, in dem keine Sendung stattfindet. Der Rahmen einschließlich der Informationsinhalte, die für die Sendung gedacht sind, während einer derartigen Rahmenperiode wird während des restlichen Teils der Rahmenperiode in einer komprimierten Form gesendet, wobei beispielsweise eine leicht höhere Sendeleistung verwendet wird. Drei Arten von Schlitzbetriebsarten wurden für die Verwendung vorgeschlagen, zusätzlich kann eine Kombination von zwei von diesen als eine vierte Art angesehen werden. Fig. 2 zeigt unterschiedliche Typen der Schlitzbetriebsart in einem Koordinatensystem, wobei die horizontale Achse die in Rahmenperioden (beispielsweise 10 ms) unterteilte Zeit darstellt und die vertikale Achse die Sendeleistung in einigen beliebigen Einheiten darstellt. Der Rahmen 201 veranschaulicht eine Leerlaufperiode an dem Ende der Rahmenperiode, der Rahmen 202 veranschaulicht eine Leerlaufperiode in der Mitte der Rahmenperiode, und der Rahmen 203 veranschaulicht eine Leerlaufperiode an dem Anfang der Rahmenperiode. Gegenseitig aufeinanderfolgende Rahmen 204 und 205 sind von der ersten und dritten vorstehend beschriebenen Art, wodurch es unmittelbar klar ist, dass es eine relativ lange Leerlaufperiode gibt, die die Trennungslinie zwischen diesen aufeinanderfolgenden Rahmenperioden überbrückt. Die Leerlaufperiode der "doppelten Länge" kann als eine vierte Art der Schlitzbetriebsart angesehen werden, selbst falls diese tatsächlich eine geeignet koordinierte Anordnung der Schlitzbetriebsarten der ersten und der dritten Bauart ist.
- Im Prinzip wäre es möglich, eine feste Zuordnung von gleichzeitigen geschlitzten Rahmen für alle mobilen Endgeräte in der Zelle einer CDMA-Basisstation zu haben. Jedoch ist aufgrund der großen Anzahl potentieller Verbindungen, die gleichzeitig aktiv sind, eine derartige Schlitzbetriebsart nicht ratsam, da diese große Sprünge in der Höhe der ausgesendeten Sendeleistung verursachen würde. In der Praxis setzt die Basisstation einen Zeitplan für die Verwendung der Schlitzbetriebsart in ihre Zelle zusammen, und verwendet endgerätspezifische Signalisierung zur Zuweisung eines eineindeutigen oder annähernd eineindeutigen Musters geschlitzter Rahmen für jedes Endgerät, so dass die Gesamtwirkung der geschlitzten Rahmen auf die Durchschnittssendeleistung innerhalb der Zelle vernachlässigbar wird.
- Nachstehend ist die bekannte Anordnung von Kanälen beschrieben, die eine GSM1800-Basisstation zur Sendung dieser gemeinsamen Kanalmitteilungen verwendet, die das in der Nachbarzelle betriebene mobile Endgerät empfangen sollte, um für eine Zellenneuauswahl oder einem Handover zu der fraglichen Zelle vorzubereiten. Eine vollständige Beschreibung der gemeinsamen GSM1800-Kanäle, die der Anordnung der entsprechenden Kanäle in dem herkömmlichen 900-MHz-GSM-System nachfolgen, ist für die Öffentlichkeit von den durch ETSI (European Telecommunication Standards Institute) veröffentlichten GSM-Spezifikationen und beispielsweise aus dem Buch verfügbar: Michel Mouly, Marie-Bernadette Pautet: "The GSM System for Mobile Communications", von den Autoren veröffentlicht, ISBN 2- 9507190-0-7, Palaiseau 1992. Nachstehend betont die Beschreibung die Zeitverlaufsaspekte, da diese für die vorliegende Erfindung wichtig sind.
- Ein weiteres Verfahren ist aus der WO-A-3831154 bekannt, das ebenfalls Unterbrechungen verwendet.
- Jede GSM-Basisstation sendet regelmäßig auf einer bestimmten gemeinsamen Kanalfrequenz sogenannte FCCH- und SCH-Mitteilungen (Frequency Correction CHannel, Frequenzkorrekturkanal, Synchronisation CHannel, Synchronisationskanal). Die Sendepläne aller GSM-Kanäle sind in Bezug auf das Konzept eines Rahmens bestimmt, der acht aufeinanderfolgende Zeitschlitze oder BPs (Burst Periods, Burst-Perioden) enthält, die jeweils eine Länge von 15/26 ms (angenähert 0,577 ms) aufweisen. Auf der gemeinsamen Kanalfrequenz kann eine Periode von 51 Rahmen genommen werden und die Rahmen von 0 bis 50 festgelegt werden. In einer derartigen Anordnung enthält der erste Zeitschlitz des 0ten, 10ten, 20sten, 30sten, 40sten Rahmens eine FCCH-Mitteilung, und enthält der erste Zeitschlitz des ersten, 11ten, 21sten, 31sten und 41sten Rahmens eine SCH-Mitteilung. Das heißt, dass eine GSM- Basisstation auf der gemeinsamen Kanalfrequenz FCCH Mitteilungen mit regelmäßigen Intervallen sendet, so dass vier aufeinanderfolgende Intervalle angenähert 46,154 ms betragen, und dass fünfte Intervall danach etwa 50,769 ms beträgt, wobei eine SCH-Mitteilung jeder FCCH-Mitteilung angenähert 4,615 ms später nachfolgt.
- Die Rahmendauer für UMTS wurde als 10 ms definiert. Es wurde bemerkt, dass die Beziehung der FCCH- und SCH-Pläne von GSM zu dem Rahmenzeitverlauf von UMTS derart ist, dass keine Periodizität mit relativ kurzer Länge auftreten wird. Der Vorteil einer derartigen Nicht- Periodizität besteht darin, dass, wenn eine UTRA- Basisstation bestimmte Rahmen für die Schlitzbetriebsart zuordnet, unweigerlich früher oder später das Messungsintervall, das von einem geschlitzten Rahmen freigelassen wird, mit dem Sendezeitpunkt einer FCCH- oder SCH-Mitteilung von einer benachbarten GSM- Basisstation zusammentreffen wird.
- Der Nachteil des vorstehend beschriebenen Systems gemäß dem Stand der Technik besteht darin, dass, damit das mobile Endgerät eine ausreichende Anzahl von FCCH- und/oder SCH-Mitteilungen aus den benachbarten GSM- Basisstationen finden, empfangen und decodieren kann, eine relativ große Anzahl von geschlitzten Rahmen erforderlich sind. Es ist nicht nur die Wahrscheinlichkeit eines fehlerfreien Empfangs eines komprimierten Rahmens in der Schlitzbetriebsart niedriger als diejenige eines normalen Rahmens, es muss ebenfalls berücksichtigt werden, dass zum Senden des komprimierten Rahmens ein höherer Leistungspegel erforderlich ist. Es ist bekannt, dass der Sendeleistungspegel in jeder CDMA- Verbindung den durch andere gleichzeitige Verbindungen erfahrenen Störungspegel direkt proportional in derselben Zelle als auch in der benachbarten Zelle beeinträchtigt. Insgesamt wurde vorgeschlagen, dass die Schlitzbetriebsart in ihrer bekannten Form 15 bis 20% der gesamten WCDMA-Systemkapazität verbraucht.
- Daher liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Anordnung bereitzustellen, die die notwendige Messung und Empfangsfunktionen während einer aktiven CDMA-Verbindung mit nur einer geringen Auswirkung auf der Gesamtsystemkapazität ermöglichen.
- Die Aufgaben der Erfindung werden durch Bereitstellung einer CDMA-Basisstation mit Kenntnis über die relevanten Sendepläne der benachbarten anderen Basisstationen gelöst, so dass die geschlitzten Rahmen in optimaler Weise zugeordnet werden können.
- Das Verfahren der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die Schritte aufweist:
- - Aufbauen einer Kenntnis, die zumindest ein zukünftiges Auftreten einer Signalisierung angibt, die außerhalb der ersten Kommunikationsverbindung ist,
- - Identifizieren, auf der Grundlage der aufgebauten Kenntnis, eines zukünftigen Rahmens, der der ersten Kommunikationsverbindung zugeordnet ist, der zeitlich mit dem zukünftigen Auftreten von Signalisierung zusammenfällt, und
- - Definieren des identifizierten zukünftigen Rahmens als einen Rahmen, der zur Messung und zum Empfang von Signalisierung zugewiesen ist, die außerhalb der ersten Kommunikationsverbindung ist.
- Die Erfindung wird ebenfalls auf ein Basisstationssubsystem angewendet, das als dessen kennzeichnenden Merkmale aufweist:
- - eine Einrichtung zum Aufbau einer Kenntnis, das zumindest ein zukünftiges Auftreten einer Signalisierung angibt, die außerhalb der ersten Kommunikationsverbindung ist,
- - eine Einrichtung zu Identifizierung, auf der Grundlage der aufgebauten Kenntnis, eines zukünftigen Rahmens, der der ersten Kommunikationsverbindung zugeordnet ist, der zeitlich mit dem zukünftigen Auftreten der Signalisierung zusammenfallen wird, und
- - eine Einrichtung zur Definition des identifizierten zukünftigen Rahmens, als einen Rahmen, der zur Messung und zum Empfang der Signalisierung zugewiesen ist, die außerhalb der ersten Kommunikationsverbindung ist, und zur Kommunikation einer derartigen Definition zu dem mobilen Endgerät.
- Die große Menge an verschwendeter Kapazität in der Anordnung gemäß dem Stand der Technik wird durch die Tatsache verursacht, dass die CDMA-Basisstationen geschlitzte Rahmen mobilen Endgeräten ohne irgendeine Kenntnis über die Sendepläne der benachbarten anderen Basisstationen zuordnen. Folglich benötigen die mobilen Endgeräte eine relativ große Anzahl von Messungsintervallen durch nutzloses Suchen nach FCCH- und/oder SCH-Mitteilungen, die während eines bestimmten Messungsintervalls einfach nicht vorhanden sind. Gemäß der vorliegenden Erfindung weiß eine CDMA-Basisstation oder allgemeiner eine Basisstation, die eine im wesentlichen kontinuierliche Sendebetriebsart anwendet, vorab, wenn eine benachbarte andere Basisstation eine derartige Mitteilung sendet, die ein mobiles Endgerät empfangen können sollte. Die CDMA-Basisstationen ordnet dann einen geschlitzten Rahmen derart zu, dass dieser mit dem bekannten Sendezeitpunkt der fraglichen Mitteilung zusammenfällt.
- Es gibt verschiedene Arten, um eine Basisstation (oder eine andere Netzwerkvorrichtung, die für die Zuordnungen in der Schlitzbetriebsart verantwortlich ist) mit der Kenntnis über die Sendepläne benachbarter anderer Basisstationen zu versehen. In vielen Fällen sind eine CDMA-Basisstation und die andere Basisstation in derselben Anlage eingebaut, so dass ein kurzes Kabel von einem Ausrüstungsregal zu einem anderen ausreichend ist, um die erforderlichen Informationen zu transportieren. Selbst falls sich die Basisstationen weiter voneinander entfernt sind, ist eine derartige direkte Verbindung auf Basisstationsebene möglich. Ein alternatives Ausführungsbeispiel erfordert, dass eine Basisstationssteuerungseinrichtung oder ein anderes Netzwerkelement, das sich weiter entfernt von der Basisstation zu einem Mobilschaltzentrum oder einer ähnlichen zentralen Installation befindet, die Zeitverlaufsinformationen sammelt, die den Betrieb einer Anzahl von Basisstationen beschreiben, und diese zu einer anderen Basisstationssteuerungseinrichtung kommuniziert, die dann die Informationen zu deren eigenen Basisstationen sendet. Ein weiteres Ausführungsbeispiel erfordert überhaupt keine explizite Sendung von Zeitverlaufsinformationen: Eine CDMA-Basisstation kann einen eigenen Funkempfänger zur kontinuierlichen oder regelmäßigen Überwachung der FCCH- und SCH-Sendungen benachbarter anderer Basisstationen aufweisen, so dass sie ihre regelmäßigen Sendepläne findet.
- Durch Anordnung der Zuordnungen in der Schlitzbetriebsart zu den Endgeräten gemäß eineindeutigen oder annähernd eineindeutigen Zuordnungsmustern und durch Gewährleistung, dass zumindest eine deutliche Anzahl der zugeordneten geschlitzten Rahmen mit gleichzeitigen Signalisierungsmitteilungen von dem benachbarten Basisstationen zusammenfallen, ist eine CDMA-Basisstation in der Lage, deutlich die Größe der während der Verwendung der Schlitzbetriebsart verschwendeten Kapazität zu verringern.
- Die neuen Merkmale, die als für die Erfindung kennzeichnend betrachtet werden, sind insbesondere in den beigefügten Ansprüchen dargelegt. Die Erfindung selbst als auch dessen Aufbau und dessen Betriebsverfahren ist zusammen mit zusätzlichen Aufgaben und Vorteilen in der nachstehenden Beschreibung spezifischer Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1 die bekannte Verteilung von Frequenzbereichen zwischen einigen zellularen Funksystemen,
- Fig. 2 bekannte Arten geschlitzter Rahmen,
- Fig. 3 ein Beispiel für einen Zeitverlauf geschlitzter Rahmen gemäß der Erfindung,
- Fig. 4 temporale Beziehungen von Rahmen und Rahmenblockdauern, die in Verbindung mit der Erfindung ausgenutzt werden,
- Fig. 5 ein Beispiel für eine Form einer Signalisierungsmitteilung, die gemäß der Erfindung verwendet wird,
- Fig. 6 zeigt ein bestimmtes zellulares Funksystem, bei dem die Erfindung angewandt wird, und
- Fig. 7 ein Verfahren gemäß einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Fig. 3 veranschaulicht eine Situation, in der eine Folge zeitlich aufeinanderfolgenden CDMA-Rahmen 301 gleichzeitig mit zwei Folgen zeitlich aufeinanderfolgenden GSM-Rahmen 302 und 303 existiert. In den GSM-Rahmenfolgen gibt es gewisse Rahmen, die durch eine Schrägschraffierung gekennzeichnet sind, die eine FCCH-Mitteilung enthalten. In ähnlicher Weise gibt es gewisse GSM-Rahmen, die durch eine horizontale Schraffierung gekennzeichnet sind, die eine SCH- Mitteilung enthalten. Es ist die Aufgabe eines bestimmten Netzwerkelementes, derartige CDMA-Rahmen zu finden, während denen es möglich wäre, eine bestimmte Mitteilung (hier: eine SCH-Mitteilung) zu empfangen, die in einem GSM-Rahmen gesendet wird. Zur Erleichterung des Vergleichs der Rahmensendungszeitpunkten wurde eine vertikale Linie durch jeden GSM-Rahmen gezogen, in dem eine SCH-Mitteilung gesendet wird.
- Wie leicht aus Fig. 3 hervorgeht, dass an einem Punkt 304 eine SCH-Mitteilungssendung in der GSM-Rahmenfolge 302 vorhanden ist, so dass die tatsächliche Mitteilung (die an dem Anfang oder dem ersten Zeitschlitz des GSM-Rahmens vorhanden ist, wobei Zeitschlitze nicht getrennt gezeigt sind) angenähert mit dem Mittelpunkt des CDMA-Rahmens 305 zusammenfällt.
- Es ist daher ratsam, den Rahmen 305 als einen geschützten Rahmen der zweiten Art zuzuordnen (vergleiche 202 in Fig. 2), so dass die Leerlaufperiode in der Mitte des geschlitzten CDMA-Rahmens mit der zu empfangenen SCH- Mitteilung zusammenfällt. An dem Punkt 306 findet die SCH-Mitteilungssendung in der GSM-Rahmenfolge 302 an mehr oder weniger der Rahmengrenze zwischen den CDMA-Rahmen 307 und 308 statt, so dass eine gute Wahl wäre, den Rahmen 307 als einen geschlitzten Rahmen der ersten Art und den Rahmen 308 als einen geschlitzten Rahmen der zweiten Art zuzuordnen, so dass ihre Kombination den angenommenen geschlitzten Rahmen der vierten Art bildet.
- In ähnlicher Weise tritt an dem Punkt 309 eine SCH- Mitteilungssendung in der GSM-Rahmenfolge 303 auf, so dass, falls der CDMA-Rahmen 310 als Rahmen der Schlitzbetriebsart der ersten Art zugeordnet wird, es sehr wahrscheinlich möglich wird, die SCH- Mitteilungssendung während der Leerlaufperiode an dem Ende des Rahmens 310 zu empfangen.
- Aus Fig. 3 geht hervor, dass, sobald eine CDMA- Basisstation (oder eine andere Netzwerkvorrichtung, die für die Zuordnungen in der Schlitzbetriebsart verantwortlich ist) den Startpunkt des Zyklus von 51 Rahmen weiß, die an jeder GSM-Basisstation verwendet werden, es möglich sein wird, diejenigen CDMA-Rahmen herauszufinden, die gute Kandidaten für unterschiedliche Typen der Zuordnungen in der Schlitzbetriebsart sind, indem die bekannte Rahmen-GSM-Dauer und das bekannte Auftreten von FCCH- und SCH-Sendungen in Bezug auf die 51-Rahmen-Periode verwendet werden. Es sei bemerkt, dass unterschiedliche GSM-Basisstationen keine gemeinsame Zeitbasis für ihre Rahmenzyklen aufweisen, so dass zur Erkennung aller geeigneter Kandidaten für geschlitzte Rahmenzuordnungen die CDMA-Basisstation oder eine andere Netzwerkvorrichtung jede benachbarte GSM-Basisstation getrennt behandeln muss. Die CDMA-Basisstation oder die andere Netzwerkvorrichtung kann dann einen Plan für eine Verwendung in der Schlitzbetriebsart entsprechend dem bekannten Prinzip der Verteilung der geschlitzten Rahmen in unterschiedlichen Verbindungen in nicht-simultaner Weise zusammensetzen und bekannte Formen von Endgeräte spezifischer Signalisierung zum Informieren der fraglichen Endgeräte über die entschiedenen geschlitzten Rahmenzuordnungen verwenden.
- Im Prinzip ist es für die Basisstation oder die andere Netzwerkvorrichtung möglich, jeden zugeordneten geschlitzten Rahinen getrennt für jedes Endgerät anzugeben. Jedoch ist dies im Hinblick auf die Menge der erforderlichen Signalisierung nicht wirtschaftlich. Eine bessere Alternative besteht darin, ein bestimmtes Muster einer Anzahl zugeordneter geschlitzter Rahmen zu definieren, das vorab für die Basisstation oder der anderen Netzwerkvorrichtung und dem Endgerät bekannt ist, so dass es ausreichend ist, den Startpunkt der Struktur in Bezug auf die Folge aufeinanderfolgender CDMA-Rahmen anzugeben. Es kann ebenfalls eine Anzahl eineindeutiger identifizierter Zuordnungsmuster geben, die vorab derart definiert sind, dass die Basisstation oder die andere Netzwerkvorrichtung dem Endgerät angeben muss, welches Muster verwendet wird, und was der Startpunkt in Bezug auf die Folge aufeinanderfolgender CDMA-Rahmen ist.
- Nachstehend ist eine vorteilhafter Weise zur Definition der Zuordnungsmuster in der Schlitzbetriebsart beschrieben, auf die sich vorstehend bezogen worden ist. Eine Analyse der Rahmenperioden von GSM und UMTS ergibt, dass insgesamt eine gewisse gegenseitige Periodizität vorhanden ist. Die zyklisch wiederholte Gruppe von 51 aufeinanderfolgenden GSM-Rahmen, auf die sich vorstehend bezogen worden ist, ist als ein Multirahmen bekannt. Falls 13 aufeinanderfolgende GSM-Multirahmen genommen werden, wird eine Rahmenfolge erhalten, deren Dauer exakt 3060 ms beträgt, oder exakt so lang wie 306 aufeinanderfolgende UMTS-Rahmen ist. Weiterhin sei bemerkt, dass 26 aufeinanderfolgende GSM-Multirahmen einen sogenannten GSM-Superrahmen bilden, dessen Dauer 6120 ms beträgt. Dem gegenüber bilden 72 aufeinanderfolgende UMTS-Rahmen einen UMTS-Superrahmen von 720 ms. Falls 17 aufeinanderfolgende UMTS-Superrahmen genommen werden, wird eine UMTS-Rahmenfolge erhalten, deren Dauer exakt 12240 ms beträgt, was genau dieselbe Dauer wie zwei aufeinanderfolgende GSM-Superrahmen ist.
- Fig. 4 zeigt die gegenseitigen Beziehungen der vorstehend beschriebenen Zeitintervalle. Eine Periode von 1240 ins kann derart angesehen werden, dass sie einerseits zwei aufeinanderfolgende GSM-Superrahmen 401 enthält, von denen jeder 26 aufeinanderfolgende GSM-Multirahmen 402 aufweist, von denen wiederum jeder 51 aufeinanderfolgende GSM-Rahmen 403 enthält. Andererseits kann die Periode von 12240 ms derart angesehen werden, dass sie 17 aufeinanderfolgende UMTS-Superrahmen 404 enthält, von denen jeder 72 UMTS-Rahmen 405 enthält.
- Die Periodizität mit dem Zeitzyklus von 3060 ms ergibt, dass gemäß einem der einfachen Ausführungsbeispiele der Erfindung es für die Basisstation oder die andere Netzwerkvorrichtung ausreichend ist, dem mobilen Endgerät eine gewünschte Anzahl von UMTS-Rahmen aus einer Sequenz von 306 aufeinanderfolgende UMTS-Rahmen anzugeben. Zusammen mit den Angabe wird die Basisstation oder die andere Netzwerkvorrichtung die angegebenen UMTS-Rahmen als geschlitzte Rahmen der ersten, zweiten oder dritten Art festlegen. Das mobile Endgerät kann dann wiederholt das entsprechende Muster der geschlitzten Rahmen mit einem Zyklus von exakt 306 Rahmen anwenden, und während der Leerlaufperiode jedes geschlitzten Rahmens versuchen, eine Signalisierungsmitteilung aus einer benachbarten GSM-Basisstation zu empfangen.
- Gemäß einem etwas komplizierteren Ausführungsbeispiel wird die Basisstation oder die andere Netzwerkvorrichtung einen UMTS-Rahmen innerhalb einer Periode von 306 aufeinanderfolgenden UMTS-Rahmen identifizieren, indem dessen Laufzahl N (0 ≤ N ≤ 305) und eine Versatzzahl n (0 ≤ n ≤ 3) gegeben werden, so dass die Zahlen zusammen den Nten UMTS-Rahmen aus dem nten aufeinanderfolgenden Block von 306 UMTS-Rahmen identifizieren. Diese Definition für die Rahmenangabe ermöglicht eine eineindeutige Identifizierung jedes UMTS-Rahmens aus der Zeitperiode von 12240 ms, wie in Fig. 4 veranschaulicht. Die Mitteilung, die eine derartige Rahmenidentifizierung enthält, erfordert neun Bit für die Zahl N und zwei Bit für die Zahl n.
- In einem weiter entwickelten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden neun Bits zur Identifizierung eines UMTS-Rahmens aus einer Sequenz von 306 aufeinanderfolgenden UMTS-Rahmen verwendet, und vier Bits, die vier aufeinanderfolgende 306-Rahmenblöcke darstellen, die zusammen die Periode von 12240 ms bilden. Mit den vier Bits ist es möglich, jede Kombination von Blockwiederholungen innerhalb der vier Blockperioden von 12240 ms anzugeben, so dass beispielsweise ein Wert "0110" den mobilen Endgerät angibt, das der identifizierte UMTS-Rahmen in den zweiten und dritten Blöcken geschlitzt sein wird (Wert 1 für das zweite und das dritte Bit), jedoch nicht in dem ersten oder dem vierten Block (Werte 0 des ersten und des vierten Bits).
- Gemäß diesen Ausführungsbeispielen, gemäß denen die Identifizierung der geschlitzten Rahmen lediglich auf Wiederholungen von Blöcken von 306 UMTS-Rahmen beruht, ist es selbstverständlich erforderlich, zu gewährleisten, dass das mobile Endgerät weiß, was die Basisstation oder die andere Netzwerkvorrichtung als den Beginn eines 306- Rahmen-Blocks ansieht. Gemäß diesen Ausführungsbeispielen, gemäß denen ebenfalls die Periode von 12240 ms von 4 · 306 UMTS-Rahmenblöcken verwendet wird, muss der Startpunkt der Periode von 12240 ms sowohl für die Basisstation oder die andere Netzwerkvorrichtung als auch das mobile Endgerät bekannt sein. Verschiedene Verfahren aus dem Stand der Technik sind bekannt, um Informationen über den Beginn einer gewissen Periode aufeinanderfolgender Rahmen zwischen einem Endgerät und einer Basisstation zu teilen.
- Fig. 5 zeigt eine vorteilhafte Form für eine Gruppe von Informationselementen in einer Signalisierungsmitteilung, bei der eine Basisstation oder eine andere Netzwerkvorrichtung einem mobilen Endgerät einen gewissen geschlitzten Rahmen angeben kann und wofür dessen Verwendung ist. Das Feld 501 enthält die Identifizierung des UMTS-Rahmens oder -Superrahmens, bei dem die Rahmensequenz, auf die sich in der Mitteilung bezogen wird, starten wird. Rahmen und Superrahmen sind in jeder Weise nummeriert, so dass eine einfache Zahl im Feld 501 zur Identifizierung eines Rahmens oder Superrahmens ausreichend ist. Das Feld 502 enthält die vorstehend beschriebene 9-Bit-Zahl N, die einen bestimmten UMTS- Rahmen innerhalb eines Blocks 306 aufeinanderfolgender UMTS-Rahmen identifiziert, und das Feld 503 enthält die vorstehend beschriebene 2-Bit-Zahl n, die einen bestimmten Blockversatz von 0 bis 3 einstellt. Das Feld 504 enthält eine 2-Bit-Zahl, die den Typ der Schlitzbetriebsart angibt, die bei dem identifizierten UMTS-Rahmen anzuwenden ist, und das Feld 505 enthält einen Identifizierer, der den mobilen Endgerät angibt, weichen GSM-Träger es während der Leerlaufperiode des identifizierten geschlitzten UMTS-Rahmen messen und empfangen sollte. Innerhalb des GSM-Systems gibt es ein bekanntes Verfahren zur Identifizierung von GSM-Trägern, so dass dieses Verfahren in vorteilhafter Weise hier verwendet wird. Die Basisstation oder die andere Netzwerkvorrichtung kann dem mobilen Endgerät so viele Mitteilungen der Form gemäß Fig. 5 senden, wie sie es als notwendig betrachtet. Eine Mitteilung in derartiger Form wird lediglich 1 UMTS-Rahmen in jeder aufeinanderfolgenden Periode von 12240 ms als einen geschlitzten Rahmen zugeordnet, so dass die Wirkung auf die gesamte Systemkapazität minimal ist. Jede neue Mitteilung zu dem mobilen Endgerät ordnet einen anderen Schlitz in jeder aufeinanderfolgenden Periode von 12250 ms zu. Der Bedarf für verschiedene gleichzeitige Zuordnungen kann aus zwei unterschiedlichen Quellen entstehen. Die wahrscheinlichere ist die Situation, in der die Basisstation oder die andere Netzwerkvorrichtung weiß, dass es mehrere mögliche GSM-Zellen in der Nachbarschaft gibt, die das mobile Endgerät als geeignete Kandidaten für eine Zellenneuwahl oder ein Handover betrachten könnte. Der andere Grund besteht darin, dass es eine Zeitverlaufsunsicherheit, Verbindungsqualitätsprobleme oder irgendwelche anderen Gründe gibt, die dem mobilen Endgerät den korrekten Empfang und die korrekte Decodierung der erforderlichen FCCH- und/oder SCH-Mitteilungen aus den GSM- Basisstationen erschweren. Eine Zuordnung von mehreren geschlitzten Rahmen für die Messung und den Empfang eines einzelnen GSM-Trägers verbessert die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Empfangs und einer erfolgreichen Decodierung.
- Eine Frage in Bezug auf die Gültigkeit einer Zuordnung in der Schlitzbetriebsart besteht darin, wie lange eine Zuordnung in der Schlitzbetriebsart gültig sein soll. Eine einfache Weise zum Lösen dieses Problems würde darin bestehen, dass eine Zuordnung in der Schlitzbetriebsart für X-Rahmenperioden von den als 501 in Fig. 4 bezeichneten Startpunkt zu spezifizieren, wobei X eine positive ganze Zahl ist, die durch die Systemspezifikationen festgelegt wird. Ein besserer Weg der Bestimmung der temporären Dauer besteht darin, zu spezifizieren, dass ein mobiles Endgerät, das eine Zuordnung in der Schlitzbetriebsart empfangen hat, nach einer einmaligen erfolgreichen Durchführung der entsprechenden Messung und/oder Empfang die erhaltenen Ergebnisse der Basisstation oder der anderen Netzwerkvorrichtung richten muss. Die Zuordnung in der Schlitzbetriebsart würde dann bis zu dem Zeitpunkt, zu dem das mobile Endgerät die Ergebnisse berichtet hat, gültig bleiben. Diese Alternativen können in vielerlei Weise kombiniert werden, beispielsweise ist die Zuordnung gültig, bis der Bericht gesendet worden ist, jedoch auf keinen Fall nicht länger als X Rahmenperioden, oder die Zuordnung bleibt gültig für weitere X Rahmenperioden, nachdem der Bericht gesendet worden ist.
- Fig. 6 zeigt eine Anordnung, in der ein erstes zellulares Funksystem und ein zweites zellulares Funksystem in einem gemeinsamen geographischen Bereich aufgebaut sind. Das erste zellulare Funksystem kann als ein UMTS/UTRA-System angesehen werden, und das zweite zellulare Funksystem kann als ein GSM-System angesehen werden. Zur vereinfachten Darstellung sind lediglich eine sehr geringer Anzahl der tatsächlichen Netzwerkelemente gezeigt. Das erste zellulare Funksystem weist eine erste Basisstation 601, eine erste Basisstationsteuerungsvorrichtung 602 und ein erstes Mobilschaltzentrum 603 auf. Dementsprechend weist das zweite zellulare Funksystem eine zweite Basisstation 604, eine zweite Basisstationsteuerungsvorrichtung 605 und ein zweites Mobilschaltzentrum 606 auf. Es ist ebenfalls möglich, dass ein Funkzugriffssystem (mit einer Anzahl von Basisstationen und zumindest einer Basisstationsvorrichtung oder einer ähnlichen zentralisierten Steuerungsvorrichtung) der dritten Generation und ein anderes der zweiten Generation gemeinsame Schaltanlagen teilt, d. h., dass sie mit einem einzigen Mobilschaltzentrum verbunden sind. In jenem Fall gibt es eine Kommunikationsverbindung zwischen den zellularen Funksystemen. In Fig. 6 ist dies als eine Kabelverbindung zwischen den Mobilschaltzentren veranschaulicht.
- Ein mobiles Endgerät 607 weist eine aktive CDMA- Kommunikationsverbindung mit der ersten Basisstation 601 auf. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist angenommen, dass die Basisstationen des ersten zellularen Funksystems zur Durchführung der Zuordnung in der Schlitzbetriebsart verantwortlich sind. Um dies zu erreichen, muss die erste Basisstation 601 die Kenntnis über den Zeitverlauf der Rahmen und 51-Rahmen-Multirahmen (und schließlich außerdem der 26-Multirahmen-Superrahmen) besitzen, die von der zweiten Basisstation 604 verwendet werden. Fig. 6 zeigt verschiedene alternative Wege, um der Basisstation diese Kenntnis bereitzustellen. Die erste Alternative besteht in einer direkten Verbindung 610 von der zweiten Basisstation zu der ersten Basisstation, über die die zweite Basisstation ein Taktimpuls oder irgendeine andere Information gibt, die eineindeutig den Rahmen-, Multirahmen- und Superrahmenzeitverlauf beschreibt. Die zweite Alternative besteht darin, dass auf der Ebene der Basisstationssteuerungsvorrichtungen eine Verbindung 611 zwischen den zwei zellularen Funksystemen vorhanden ist. Die zweite Basisstationssteuerungsvorrichtung würde dann die Zeitverlaufsinformationen, die alle diejenigen Basisstationen beschreibt, die unter ihren Anweisungen arbeiten, sammeln und diese zu der ersten Basisstationssteuerungsvorrichtung senden, damit diese an die jeweiligen Basisstationen verteilt werden, die unter ihrer Anweisungen arbeiten. Eine dritte Alternative besteht darin, dass eine ähnliche Verbindung 612 auf der Ebene der Mobilschaltzentren eingerichtet wird.
- Eine vierte Alternative besteht darin, dass jedes zellulare Funksystem einen gemeinsamen Takt 613 oder 614 zur Synchronisation aller Rahmen-, Multirahmen- und Superrahmenzeitverläufe innerhalb des Systems aufweist, und dass die gemeinsamen Takte der zwei Systeme eine Verbindung 615 dazwischen aufweisen, um Synchronisationsinformationen auszutauschen. Eine fünfte Alternative besteht darin, dass die erste Basisstation 601 einen Funkempfänger 616 zu ihrer Verfügung hat, mit der sie alle FCCH- und SCH-Sendungen suchen, empfangen und decodieren kann, die aus Basisstationen der zweiten Generation kommen. Der Funkempfänger 616 kann an derselben Stelle wie die erste Basisstation stehen oder kann irgendwo anders angeordnet sein. Auf diese Weise würde die erste Basisstation vollständig unabhängig von externen Synchronisationsbefehlen sein, was vorteilhaft ist, da dadurch die Einrichtung neuer Basisstationen und Basisstationssubsystemen der dritten Generation vereinfacht wird.
- Eine sechste Alternative zur Bereitstellung der notwendigen Zeitverlaufsinformationen für die erste Basisstation besteht darin, dass die erste Basisstation eine Datenbank aufweist, in der sie ausgefüllte Zuordnungen des geschlitzten Rahmens sowie die entsprechenden Ergebnisberichte aus den mobilen Endgeräten 607 speichert. Nach einer relativ kurzen Betriebszeitdauer wird es einfach sein, gewisse Trends in der Datenbank zu sehen: Bestimmte Zuordnungen der geschlitzten Rahmen erzeugen Berichte, die eine erfolgreiche Wiederholung angeben, während bestimmte andere Zuordnungen nicht zu etwas Nützlichem führen. Durch Konzentrieren auf die erfolgreichen Zuordnungen der ersten Basisstation ist es möglich, Schlussfolgerungen über den Rahmen-, Multirahmen- und Superrahmenzeitverlauf der benachbarten Basisstationen der zweiten Generation zu ziehen.
- Eine siebte Alternative besteht darin, die Fähigkeit einiger gegenwärtiger und/oder zukünftiger mobiler Multimode-Endgeräte auszunutzen, um die Zeitbasen unterschiedlicher zellularer Systeme zu vergleichen. Ein derartiges mobiles Endgerät 607 kann ausreichend Signalisierungsmitteilungen aus den Basisstationen von sowohl der zweiten als auch der dritten Generation empfangen und eine Mitteilung zu der Basisstation der dritten Generation senden, die etwa den folgenden Inhalt aufweist: "Der Zeitverlauf der gemeinsamen Kanalsendungen der benachbarten zweiten Basisstation X ist derart, dass das nächste exakte Zusammentreffen deren FCCH-Sendung mit einem bestimmten UMTS-Rahmen von dir in dem UMTS-Rahmen Nr. YYY sein wird". Dabei ist X ein eineindeutiger Identifizierer der Basisstation der zweiten Generation, und ist YYY ein eindeutiger Identifizierer irgendeines zukünftigen UMTS-Rahmens. Selbstverständlich sind viele andere Formulierungen für die Mitteilung möglich, solange diese die Zeitverlaufsbeziehungen der zellularen Funksysteme der zweiten und dritten Generation angeben.
- Die vorstehend beschriebenen Alternativen sind nicht ausschließlich. Die Erfindung ermöglicht ebenfalls andere Verfahren zur Bereitstellung der notwendigen Zeitverlaufsinformationen für die erste Basisstation.
- Schließlich ist nachstehend ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel für ein Verfahren gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf Fig. 7 beschrieben. In der nachstehenden Beschreibung wird weiterhin angenommen, dass eine Basisstation für die Zuordnung in der Schlitzbetriebsart verantwortlich ist, die Erfindung ist leicht verallgemeinert, um ein beliebiges Netzwerkelement abzudecken. Die erste Stufe 701 des Verfahrens ist diejenige, zu der eine UMTS-Basisstation auf irgendeine Weise Informationen über den Rahmen-, Multirahmen- und Superrahmenzeitverlauf von zumindest einer benachbarten Basisstation der zweiten Generation erhält. An der zweiten Stufe 702 erzeugt die Basisstation eine Endgerätspezifische Zeittabelle, die aus derartigen UMTS-Rahmen besteht, die für eine Zuordnung in der Schlitzbetriebsart geeignet sind, die Eignung der UMTS-Rahmen wird leicht durch ein vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschriebenes Verfahren abgeleitet. Es gibt im Wesentlichen zwei alternative Wege zur Implementierung der Stufe 702: Entweder erzeugt die Basisstation eine "Sammlung" (Libary) endgerätspezifischer Zeittabellen vorab, so dass, wenn eine bestimmte Zuordnung in der Schlitzbetriebsart durchzuführen ist, sie lediglich eine geeignete, vorab erzeugte Zeittabelle aus der Sammlung auswählt, oder die Basisstation erzeugt neue endgerätspezifische Zuordnungszeittabellen der Schlitzbetriebsart lediglich entsprechend dem Bedarf, d. h. als eine Antwort auf die Registrierung eines bestimmten mobilen Endgeräts zum Betrieb in der Zelle der Basisstation.
- In jedem Fall wird die Erzeugung einer neuen Endgerätspezifischen Zeittabelle der Zuordnung in der Schlitzbetriebsart in der Stufe 702 folgenden Regeln nachfolgen:
- - Zumindest eine Mehrheit der zuzuordnenden Rahmen für die Schlitzbetriebsart müssen in der Zeit mit bekannten Sendezeitpunkten von FCCH- und/oder SCH-Mitteilungen aus den anderen Basisstationen zusammenfallen,
- - Falls die den Rahmen-, Multirahmen- und Superrahmenzeitverlauf beschreibenden verfügbaren Informationen als genau bekannt sind, können einzelne geschlitzte Rahmen vorzugsweise der zweiten Art, jedoch ebenfalls der ersten und der dritten Art zugeordnet werden, falls die Zeitverlaufsinformationen als ungenau bekannt sind, oder die Genauigkeit der Zeitverlaufsinformationen überhaupt nicht bekannt ist, sollten geschlitzte Rahmen der ersten und der dritten Art paarweise zugeordnet werden, so dass eine längere Leerlaufperiode verfügbar wird, und
- - Falls es benachbarte Basisstationen mit mehreren Frequenzbändern oder selbst unterschiedlicher zellularer Funksysteme gibt, sollte die Zeittabelle der Zuordnung in der Schlitzbetriebsart die Fähigkeit des Endgeräts zur Kommunikation mit den unterschiedlichen Basisstationen berücksichtigen, beispielsweise ist es, falls ein Endgerät mit einer GSM-Basisstation auf 900 MHz kommunizieren kann, jedoch nicht mit einer GSM1800- Basisstation auf 1800 MHz kommunizieren kann, sinnlos, geschlitzte Rahmen für diejenigen Gelegenheiten zuzuordnen, wenn eine FCCH- oder SCH-Sendung aus der benachbarten GSM1800-Basisstation auftritt.
- In der Stufe 703 kommuniziert die Basisstation die erzeugte Zeittabelle der Zuordnungen der geschlitzten Rahmen zu dem mobilen Endgerät. Die Kommunikation kann die Form von einer oder mehreren Mitteilungen der vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 5 beschriebenen Art annehmen. Das heißt, dass die Zeittabelle aus einer oder mehreren (zyklisch wiederholbaren) Zuordnungen der geschlitzten Rahmen bestehen kann. In der Stufe 704 führt das mobile Endgerät Messungen und Signalisierungsempfang entsprechend der gegebenen Zeittabelle durch, und an der Stufe 705 berichtet sie die entsprechenden Ergebnisse zu der Basisstation. Die Erfindung begrenzt nicht die Zwecke, für die die Basisstation die berichteten Ergebnisse verwendet. Die Stufe 706 stellt eine beliebige Anzahl wiederholter Zuordnungs-, Messungs- und Berichtszyklen dar. Der Betrieb endet, wenn das mobile Endgerät ausgeschaltet wird oder einen Handover zu der Zelle einer anderen Basisstation in der Stufe 707 durchführt.
- Für den Fachmann ist es verständlich, dass, obwohl GSM- und UMTS-Systeme vorstehend als Beispiele für zellulare Funksysteme der zweiten und dritten Generation jeweils beschrieben worden sind, die Erfindung auf alle diejenigen Situationen anwendbar ist, in denen die Möglichkeit eines Handovers von einer Zelle, bei der eine im wesentlichen kontinuierliche Sendebetriebsart angewendet wird, zu einer anderen Zelle besteht, und in denen ein derartiger Handover durch einen vorbereitenden Empfang von Signalisierungsmitteilungen entsprechend einer bestimmten Zeittabelle aus einer anderen Basisstation vorbereitet sein sollte.
Claims (18)
1. Verfahren zur Definition des Zeitverlaufs von
Rahmen, die einer bestimmen ersten
Kommunikationsverbindung (301) zugeordnet sind und die
zur Messung und zum Empfang von Signalisierung (302, 303)
zugewiesen sind, die außerhalb der ersten
Kommunikationsverbindung ist, in einem zellularen
Funksystem, wobei
- Senden, das Kommunikationsverbindungen zugeordnet
ist, im wesentlichen kontinuierlich ist und aus
aufeinander folgenden Rahmen besteht, und
- Messung und Empfang von Signalisierung, die
außerhalb einer Kommunikationsverbindung ist, eine
Unterbrechung in dem anderweitig kontinuierlichen Senden
erfordert, das der Kommunikationsverbindung zugeordnet
ist,
- dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die
Schritte aufweist
- Aufbauen (701) einer Kenntnis, die zumindest ein
zukünftiges Auftreten einer Signalisierung angibt, die
außerhalb der ersten Kommunikationsverbindung ist,
- Identifizieren (702), auf der Grundlage der
aufgebauten Kenntnis, eines zukünftigen Rahmens (305,
307, 308, 310), der der ersten Kommunikationsverbindung
zugeordnet ist, der zeitlich (304, 306, 309) mit dem
zukünftigen Auftreten von Signalisierung zusammenfällt,
und
- Definieren des identifizierten zukünftigen Rahmens
als einen Rahinen, der zur Messung und zum Empfang von
Signalisierung zugewiesen ist, die außerhalb der ersten
Kommunikationsverbindung ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass es die Schritte aufweist:
- Identifizieren, auf der Grundlage der aufgebauten
Erkenntnis,
- eines zukünftigen Rahmens, der der ersten
Kommunikationsverbindung zugeordnet ist, und
- eines Wiederholungszyklus,
so dass der identifizierte Rahmen und eine bestimmte
Anzahl von dessen Wiederholungen, die nach einer
ganzzahligen Anzahl von Wiederholungszyklen auftreten,
zeitlich mit zukünftigen Auftreten von Signalisierung
zusammenfallen, die außerhalb der ersten
Kommunikationsverbindung ist, und
- Definieren des identifizierten zukünftigen Rahmens
und der bestimmten Anzahl seiner Wiederholungen als
Rahmen, die zur Messung und zum Empfang von
Signalisierung zugewiesen sind, die außerhalb der ersten
Kommunikationsverbindung ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass es die Schritte aufweist:
- Aufbauen einer Erkenntnis, die ein regelmäßiges
zukünftiges Auftreten einer Signalisierung angibt, die
außerhalb der ersten Kommunikationsverbindung ist,
- Identifizieren, auf der Grundlage der aufgebauten
Erkenntnis,
- eines zukünftigen Rahmens, der der ersten
Kommunikationsverbindung zugeordnet ist, und
- eines Wiederholungszyklus
so dass der identifizierte Rahmen und eine bestimmte
Anzahl von dessen Wiederholungen, die nach einer
ganzzahligen Anzahl von Wiederholungszyklen auftreten,
zeitlich mit zukünftigen Auftreten von Signalisierung
zusammenfällt, die außerhalb der ersten
Kommunikationsverbindung ist,
- Bestimmen einer bestimmten maximalen Dauer von
Rahmenzuweisungen, die der ersten
Kommunikationsverbindung zugeordnet sind, und
- Definieren des identifizierten zukünftigen Rahmens
und einer derartigen Zahl seiner Wiederholungen, die
nicht die maximale Dauer der Rahmenzuweisungen
überschreiten, als Rahmen, die zur Messung und zum
Empfang von Signalisierung zugewiesen sind, die außerhalb
der ersten Kommunikationsverbindung ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die maximale Dauer der Rahmenzuweisungen als eine
maximale Anzahl von Wiederholungen des identifizierten
Rahmens definiert wird, die nach einer ganzzahligen
Anzahl von Wiederholungszyklen auftreten.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass es zusätzlich den Schritt Erfordern einer
Vorrichtung aufweist, die die Messung und den Empfang von
Signalisierung durchführt, die außerhalb der ersten
Kommunikationsverbindung ist, um die Ergebnisse (705)
einer derartigen Messung und eines derartigen Empfangs zu
berichten, wodurch die maximale Dauer der
Rahmenzuweisungen der Zeit entspricht, bis das Berichten
der Ergebnisse stattfindet.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass es zusätzlich den Schritt Erfordern einer
Vorrichtung auf weist, die die Messung und den Empfang von
Signalisierung durchführt, die außerhalb der ersten
Kommunikationsverbindung ist, um die Ergebnisse (705)
einer derartigen Messung und eines derartigen Empfangs zu
berichten, wodurch die maximale Dauer der
Rahmenzuweisungen als eine maximale Anzahl von
Wiederholungen des identifizierten Rahmens bestimmt wird,
die nach einer ganzzahligen Anzahl von
Wiederholungszyklen auftreten, nachdem das Berichten der
Ergebnisse stattgefunden hat.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass es der Definition des Zeitverlaufs von Rahmen
entspricht, die einer bestimmten ersten
Kommunikationsverbindung zwischen einer ersten
Basisstation (601) eines erste zellularen Funksystems und
eines mobilen Endgeräts (607) zugeordnet sind, wobei die
Rahmen für eine Messung und einen Empfang von
Signalisierung aus einer zweiten Basisstation (604) eines
zweiten zellularen Funksystems zugewiesen sind, wobei der
Schritt des Aufbauens der Erkenntnis, die zumindest ein
zukünftiges Auftreten von Signalisierung angibt, die
außerhalb der ersten Verbindung ist, die unterschritte
aufweist:
- Aufbauen einer Erkenntnis über den Zeitverlauf von
Signalisierung aus der zweiten Basisstation, und
- Versorgen der ersten Basisstation mit der
aufgebauten Erkenntnis über den Zeitverlauf von
Signalisierung aus der zweiten Basisstation.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der Unterschritt des Versorgens der ersten
Basisstation mit der aufgebauten Erkenntnis über den
Zeitverlauf von Signalisierung aus der zweiten
Basisstation dem Aufbau einer direkten
Kommunikationsverbindung (610) zwischen der ersten und
der zweiten Basisstation entspricht.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die direkte Kommunikationsverbindung eine drahtlose
Verbindung ist, die an beiden Basisstationen konfiguriert
ist, um Informationen über den Zeitverlauf aus der
zweiten Basisstation zu kommunizieren.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die direkte Kommunikationsverbindung eine
Funkverbindung ist, in der ein Funkempfänger (616), der
mit der ersten Basisstation gekoppelt ist, die von der
zweiten Basisstation gesendete Signalisierung empfängt.
11. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der unterschritt des Versorgens der ersten
Basisstation mit der aufgebauten Erkenntnis über den
Zeitverlauf von Signalisierung aus der zweiten
Basisstation dem Aufbau einer Kommunikationsverbindung
(611, 612) zwischen der ersten und der zweiten
Basisstation über andere Teile (602, 603, 605, 606) des
ersten zellularen Funksystems und des zweiten zellularen
Funksystems entspricht.
12. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der Unterschritt des Versorgens der ersten
Basisstation mit der aufgebauten Erkenntnis über den
Zeitverlauf von Signalisierung aus der zweiten
Basisstation dem Aufbau einer gemeinsamen Zeitbasis (614)
zur Signalisierung aus dem zweiten zellularen Funksystem
und der Synchronisation (613) des Betriebs des ersten
zellularen Funksystems mit der gemeinsamen Zeitbasis
entspricht.
13. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der Unterschritt des Versorgens der ersten
Basisstation mit der aufgebauten Erkenntnis über den
Zeitverlauf von Signalisierung aus der zweiten
Basisstation dem Empfang von Bereichten aus einer Anzahl
von mobilen Endgeräten an der ersten Basisstation
entspricht, wobei die Berichte den Zeitverlauf der
Signalisierung aus der zweiten Basisstation angeben.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die Berichte den Zeitverlauf von Signalisierung aus
der zweiten Basisstation indirekt angeben, indem entweder
erfolgreicher oder nicht erfolgreicher Empfang der
Signalisierung aus der zweiten Basisstation während
vorherhegend zugewiesener Rahmen zur Messung und zum
Empfang von Signalisierung angegeben wird, die außerhalb
der ersten Kommunikationsverbindung ist.
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die Berichte den Zeitverlauf von Signalisierung aus
der zweiten Basisstation direkt angeben, indem deren
Beziehung zu den Rahmen angegeben wird, die der ersten
Kommunikationsverbindung zugeordnet sind.
16. Netzwerkelement eine zellularen Funksystems mit
einer Einrichtung zur Angabe bestimmter Rahmen - die
einer im wesentlichen kontinuierlichen ersten
Kommunikationsverbindung zwischen einer Basisstation
(601) und einem mobilen Endgerät (607) zugeordnet sind,
die aus aufeinanderfolgenden Rahmen besteht - als zur
Messung und zum Empfang von Signalisierung, die außerhalb
der ersten Kommunikationsverbindung ist, zugewiesene
Rahmen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Netzwerkelement
weiter aufweist
- eine Einrichtung (616) zum Aufbau einer Kenntnis,
das zumindest ein zukünftiges Auftreten einer
Signalisierung angibt, die außerhalb der ersten
Kommunikationsverbindung ist,
- eine Einrichtung zu Identifizierung, auf der
Grundlage der aufgebauten Kenntnis, eines zukünftigen
Rahmens, der der ersten Kommunikationsverbindung
zugeordnet ist, der zeitlich mit dem zukünftigen
Auftreten der Signalisierung zusammenfallen wird, und
- eine Einrichtung zur Definition des
identifizierten zukünftigen Rahmens, als einen Rahinen,
der zur Messung und zum Empfang der Signalisierung
zugewiesen ist, die außerhalb der ersten
Kommunikationsverbindung ist, und zur Kommunikation einer
derartigen Definition zu dem mobilen Endgerät.
17. Netzwerkelement nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, dass zum Aufbau der Erkenntnis, die
zumindest ein zukünftiges Auftreten von Signalisierung
angibt, die außerhalb der ersten Konimunikationsverbindung
ist, dieses eine drahtlose Verbindung (610) mit einer
Basisstation (604) eines anderen zellularen Funksystems
auf weist.
18. Netzwerkelement nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, dass zum Aufbau der Erkenntnis, die
zumindest ein zukünftiges Auftreten von Signalisierung
angibt, die außerhalb der ersten Konimunikationsverbindung
ist, dieses einen Funkempfänger (616) zum Empfang von
Signalisierung aufweist, die von einer Basisstation (604)
eines anderen zellularen Funksystems gesendet wird.
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