-
Diese
Erfindung betrifft duftverstärkende
Komponenten, die in einer Vielfalt von Produkten verwendet werden
können,
insbesondere in Unterarmprodukten wie beispielsweise Deodorantien
und Antiperspirantien, um einen Deodoranteffekt gegenüber schlechtem
Geruch aufgrund von Unterarmperspiration zu geben und die Leistung
der Duftstoffkomponenten solcher Produkte zu verbessern.
-
Hintergrund
der Erfindung
-
Es
ist eine Vielzahl von Versuchen unternommen worden, um schlechten
menschlichen Körpergeruch, insbesondere
aufgrund von Unterarmperspiration, zu verringern oder zu beseitigen.
Diese Versuche werden auch fortgesetzt. Diese Versuche schließen die
Verringerung/Beseitigung von Perspiration selbst, die Verringerung/Beseitigung
von Geruch an der Ursachenquelle (beispielsweise eine Störung des
Abbaus von Schweiß auf
Haut, der durch die Wirkung von Bakterien verursacht wird) sowie
die Maskierung der Gerüche
selbst ein.
-
In
der US-A-5 540 853 von Trinh et al. sind Körperpflegezusammensetzungen
und kosmetische Zusammensetzungen beschrieben, die ein langwirkendes
Parfüm
enthalten, wobei das langwirkende Parfüm durch einen "berechneten log P"-Parameter bewertet
wird. In der PCT-Anmeldung WO 97/30689 beschreiben Trinh et al.
Körperpflegezusammensetzungen,
die als verbleibende Produkte verwendet werden können, die anhand der gleichen
Kriterien bewertet werden.
-
In
der Europäischen
Patentanmeldung 0 760 243 A1 beschreiben Groverman et al. die Verwendung allylischer
Parfüme
als Mittel zum Reduzieren von schlechtem Geruch.
-
In
der EP-Patentanmeldung 0 545 556 A2 beschreiben Behan et al. eine
Parfümzusammensetzung, die
mindestens 50 Gew.-% spe zifischer Komponenten (mit minimalen Prozentsätzen jeder
Komponente) ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Ethern, Salicylaten, Alkoholen, Acetat/Propionatestern
und Methylethylketonen enthalten, wobei Mitglieder von mindestens
vier der Gruppen enthalten sein müssen.
-
In
der US-A-5 601 809 ist die Neutralisation von schlechtem Achselgeruch
beschrieben.
-
Verschiedene
Dokumente, die die Entwicklung von Unterarmdeodorantien oder Verfahren
zur Bewertung von Produkten beschreiben, die als Deodorantien verwendet
werden, schließen
P.M. Baxter el al., International Journal of Cosmetic Science, Band
5, 85–95
(1983), Chemical Senses, Band 13, Nr. 3, 463–471 (1988); J.A. Killian,
J. Soc. Cosmetic Chemists, Band 3, 30–76 (1952) ein.
-
Spezifische
Studien von ausgewählten
Duftstoffen schließen
A. Baydar et al., Chemical Senses, Band 18, Nr. 6, 661–668 (1993)
(geruchliche Schwelle für
Androsteron und Galaxolid); Chemical Senses, Band 18, Nr. 3, 245–256 (1993)
(gegenseitige Überkreuzadaption
des flüchtigen
Steroids Androsterons und eines nicht-steroiden Wahrnehmungsanalogen);
L.J. Flett, J. Soc. Cosmetic Chemists, Band 1, 304–310 (1949)
Deodoranteigenschaften von Nacconol) ein.
-
In
der US-A-5 354 737 beschreiben Barr et al. ausgewählte duftende
Zusammensetzungen wie Tonalid in Deodorantprodukten.
-
In
der PCT-Anmeldung WO 98/35650 ist eine Körperpflegezusammensetzung mit
einer Alkohol- und einer alkoholmaskierenden Parfümkomponente
beschrieben, die unter anderem als den Alkoholgeruch oder Aromageruch
und die stechende und brennende Wahrnehmung in der Nase oder im
Hals verringernd beschrieben ist.
-
In
der US-A-5 114 717 ist eine klare Gelzusammensetzung mit einer oberen
Grenze von 25% an gesamten Esterkomponenten in dem Duftstoff beschrieben,
um Klarheit aufrecht zu erhalten.
-
In
der US-A-5 135 747 ist eine Zusammensetzung beschrieben, die schlechten
Geruch verringert und eine gegen unparfümierten schlechten Geruch wirkende
Deodorantparfürmmischung,
die in einem semipermeablen Wandmaterial verkapselt ist, eine unverkapselte
duftende Parfümmischung,
die einen anderen Duftstoffcharakter vermittelt, und einen kosmetisch
akzeptablen Träger
enthält.
-
Es
besteht daher immer noch ein Bedarf an einer Verbesserung der Weise,
in der kosmetische Zusammensetzungen duftend gemacht werden. Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, duftende
Zusammensetzungen zu liefern, die zur Kontrolle von schlechtem Geruch
brauchbar sind, insbesondere von schlechtem Unterarmgeruch. Es ist
eine andere Aufgabe dieser Erfindung, duftverstärkende Komponenten eines Duftsystems
für kosmetische
Produkte zu liefern, sodass die Menge der gesamten Duftkomponente verringert
werden kann. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, duftverstärkende Komponenten
zu liefern, die die Leistung von herkömmlichen duftenden Produkten
verbessert. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, das Gesamtreizungspotential
kosmetischer Produkte zu verringern, indem die Menge an Duftstoff
verringert wird, die benötigt
wird, um ein zufriedenstellendes Produkt zu liefern. Es ist auch
eine Aufgabe der Erfindung, duftende Zusammensetzungen zu liefern,
die eine verbesserte Fähigkeit
zur Maskierung von Unterarmgeruch zeigen. Noch eine andere Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, verbesserte Unterarmprodukte wie
beispielsweise Deodorantien und Antiperspirantien zu liefern, die
solche duftenden Zusammensetzungen enthalten. Diese und andere Aufgaben
der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der Erfindung deutlich.
-
Zusammenfassung
der Erfindung
-
Diese
Erfindung betrifft duftverstärkende
Komponenten, die in der Lage sind, schlechten Geruch eines menschlichen
Körpers
in signifikantem Umfang zu kontrollieren, wodurch die Gesamtmenge
an Duftstoff verringert wird, die benötigt wird, um ein zufriedenstellendes
kosmetisches Produkt zu erzielen, insbesondere ein Unterarmprodukt.
Die duftverstärkenden
Komponenten der Erfindung sind mit ausgewählten Komponenten mit starken
Geruch beeinflussenden Eigenschaften und guter Substantivität (z.B.
24 Stunden Dauerwirkung) formuliert, die kombiniert werden, um schlechten
menschlichen Geruch zu kontrollieren, insbesondere schlechten Unterarmschweißgeruch.
Die mit den erfindungsgemäßen duftverstärkenden
Komponenten hergestellten Duftstoffe sind langanhaltend (dauerhaft)
wie durch anerkannte Gruppenbewertungen bewertet wurde. Durch die
Verwendung der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
kann es auch möglich
sein, die Menge an Duftstoff, die normalerweise in solchen Kosmetikprodukten
verwendet wird (üblicherweise
im Bereich von 0,1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
der kosmetischen Zusammensetzung) auf eine etwas geringere Menge
zu verringern.
-
Eine
erste duftverstärkende
Komponente der Erfindung umfasst:
0,05 bis 0,30% 4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd,
0,05 bis 0,30% 2,4-Diethoxy-5-methylpyrimidin, 0,05 bis 0,30% (3aR-3a,alpha,5a,alpha,9a,beta,9b,beta)-Dodecahydro-3a,6,6,9a-tetramethyl-naphtho(2,1-b)furan, 0,05
bis 0,30% 4-Ethyl-alpha,alpha-dimethylbenzenpropanal, 0,05 bis 0,30%
Vetiver-Öl
Java; 2,00 bis 4,00% Isomethylcedrylketon-A, 2,00 bis 4,00% 1-Methyl-4-isopropyl-1-cyclohexen-8-ol,
3,00 bis 6,00% Patchouli-Öl und
6,00 bis 10,00% des Duftstoffs Amylzimtaldehyd, bezogen auf das
Gesamtgewicht der Duftkomponente der kosmetischen Zusammensetzung,
wobei die Gesamtmenge an duftverstärkender Zusammensetzung, die zugesetzt
wird, im Bereich von 13,2 bis 25,5%, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Duftstoffkomponente, liegt.
-
Eine
zweite duftverstärkende
Komponente dieser Erfindung umfasst:
0,2 bis 0,9% Cassis 345
B (g), 0,2 bis 0,9% 1-(2,6,6-Trimethyl-2-cyclohexen-1-yl-2-buten-1-on),
0,2 bis 0,9% Parahydroxyphenylbutanonkristalle, 1,00 bis 4,00% 3-(1-Methylethyl)bicyclo(2,2,1)hept-5-en-2-carbonsäureethylester,
und 1,00 bis 5,00% 4-Methyl-2-phenyl-3,6-dihydropyran.
-
Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
-
Der
Ausdruck "Deo-Key
TM" wird
hier auf duftverstärkende
Komponenten angewendet, die einen verbesserten Weg zur Kontrolle
von schlechtem Geruch liefern, insbesondere schlechten Unterarmgeruch,
entweder allein oder in Kombination mit anderen Duftstoffen desjenigen
Typs, der herkömmlicherweise
in Kosmetikprodukten verwendet wird, insbesondere denjenigen, die
in Unterarmprodukten verwendet werden. Die duftverstärkende Komponenten
werden aus einer Gruppe bestehend aus 14 Bestandteilen hergestellt,
die in Anteilen wie folgt aufgelistet sind, wobei die Mengen auf
die Gesamtmenge Duftstoffkomponente in dem Kosmetikprodukt bezogen
sind:
| 0,01
bis 0,3% | Vetiver-Öl Java, |
| 0,05
bis 6,0% | Patchouli-Öl, |
| 0,05
bis 4,0% | Isomethylcedrylketon-A, |
| 0,05
bis 0,9% | Cassis
345 B, |
| 0,05
bis 0,30% | 3aR-(3a,alpha,5a,alpha,9a,beta,9b,beta)-Dodecahydro-3a,6,6,9a-tetramethyl-naphtho(2,1-b)furan, |
| 0,05
bis 10,0% | Amylzimtaldehyd, |
| 0,05
bis 0,9% | 1-(2,6,6-Trimethyl-2-cyclohexen-1-yl-2-buten-1-on), |
| 0,05
bis 0,30% | 4-Ethyl-alpha,alpha-dimethylbenzenpropanal, |
| 0,05
bis 4,0% | 3-(1-Methylethyl)bicyclo(2,2,1)hept-5-en-2-carbonsäureethylester, |
| 0,05
bis 0,90% | Parahydroxyphenylbutanonkristalle, |
| 0,05
bis 5,0% | 4-Methyl-2-phenyl-3,6-dihydropyran, |
| 0,05
bis 6,0% | 1-Methyl-4-isopropyl-1-cyclohexen-8-ol, |
| 0,05
bis 0,3% | 4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd
und |
| 0,05
bis 0,3% | 2,4-Diethoxy-5-methylpyrimidin. |
-
Bei
kosmetischen Zusammensetzungen kann eine Menge von 1,8 bis 100%,
insbesondere 1,8 bis 60%, bevorzugter 1,8 bis 35%, mit einem spezifischen
Bereich von 1,8 bis 32,5%, mit noch spezifischeren Bereichen von
2,5 bis 30%, 25 bis 27% und 20% an Gewicht, bezogen auf die Gesamtmenge
von Duftstoffkomponenten, die zugesetzt wird, um die kosmetische
Zusammensetzung herzustellen, verwendet werden, um den gewünschten
Effekt zu erzielen. Es ist auch möglich, dass ein größerer Teil
des Duftstoffanteils, wie beispielsweise 60 bis 90% des Duftstoffanteils
und sogar 100% des Duftstoffanteils aus den erfindungsgemäß beschriebenen
duftverstärkenden
Zusammensetzungen gebildet wird.
-
Die
Verwendung der duftverstärkenden
Komponenten machen die Verwendung von herkömmlichen Duftstoffen in Bezug
auf die Kontrolle von schlechtem Unterarmgeruch effektiver und können auch
zu der Fähigkeit
führen,
geringere Mengen an Duftstoffen zu verwenden, um eine Leistung zu
erzielen, die der von Zusammensetzungen äquivalent ist, die keine solche
duftstoffverbessernden Komponenten enthalten. Trotzdem ist es möglich, die
erfindungsgemäßen duftverstärkenden
Komponenten als einzige Duftstoffe in Kosmetikprodukten wie beispielsweise
Deodorantien und/oder Antiperspirantien zu verwenden. Es ist als
bevorzugt gefunden worden (aus ästhetischen
Gründen,
um einen runderen Duft zu ergeben) mindestens einen Anteil herkömmlicher
Duftstoffe in den kosmetischen Zusammensetzungen zu verwenden.
-
Die
herkömmlichen
Duftstoffe, die mit den duftverstärkenden Zusammensetzungen der
Erfindung kombiniert werden können,
schließen
diejenigen ein, die in der PCT-Anmeldung WO 97/30689 beschrieben sind.
Spezifische nicht-einschränkende
Beispiele von geeigneten Duftstoffen schließen diejenigen ein, die aus der
Gruppe bestehend aus den hier Beschriebenen ausgewählt sind.
Spezifische Gruppen schließen
ein:
- (a) Ester von Salicylsäure wie Hexylsalicylat, Hexenylsalicylat,
Isoamylsalicylat, Benzylsalicylat und Cyclohexylsalicylat,
- (b) Ester von Zimtsäure
wie beispielsweise Amylzimtsäureester,
Cinnamylzimtsäureester
und Methylzimtsäureester,
- (c) verschiedene Ester wie beispielsweise Allylcyclohexanpropionat,
Amylbenzoat, p-tert.-Butylcyclohexylacetat, Cedrylacetat, Cedrylformiat,
Dihydroisojasmonat, Ethylenbrassylat, Ethylundecylenat, Geranylanthranilat,
Geranylphenylacetat, Linalylbenzoat, Benzylacetat, Linalylacetat,
Vetiverylacetat,
- (d) Aldehyde wie beispielsweise Amylzimtaldehyd, Cyclamenaldehyd,
Lillial, Benzaldehyd, Citronnelal, Hydroxycitronellal,
- (e) Alkohole wie beispielsweise Geraniol, Linalool, Nerol, Phenylethylalkohol, α-Terpineol,
Eugenol, Isoeugenol, α-Citronellol,
Dihydromyrcenol, Aurantiol, Cedrol, Phenylheptanol, Phenylhexanol, α-Santalol,
Undecavertol(4-Methyl-3-deren-5-ol),
Benzylalkohol,
- (f) Ketone wie beispielsweise Benzophenon, Dodecalacton, γ-n-Methylionon, δ-Undecalacton, γ-Undecalacton,
laevo-Carvon, β-Methylnaphthylketon,
- (g) Nitromoschus wie beispielsweise Moschusketon, Moschustibetin,
Moschusindanon.
-
Die
oben aufgelisteten individuellen Komponenten, die verwendet werden,
um die erfindungsgemäßen duftverstärkenden
Zusammensetzungen zu bilden, sind kommerziell erhältlich und
können
von Lieferanten für Duftstoffe
und Spezialchemikalien erhalten werden, die den Fachleuten bekannt
sind.
-
Die
Fähigkeit
der erfindungsgemäßen duftverstärkenden
Komponenten die Leistung herkömmlicher Duftstoffe
zu verbessern, kann in manchen Fällen
auf Synergie zwischen den verschiedenen Komponenten der Gesamtduftkomponenten
(das Gesamte aller Duftstoffbestandteile, die in einem Kosmetikprodukt
verwendet) beruhen.
-
Jeder
der 14 Bestandteile, die oben aufgelistet sind, hat eine sensorische
Schnüffelbewertung,
die durch Testgruppen aufgestellt wurden. Solche Tests sind in der
Technik beschrieben und als geeignete Wege zur Bewertung von Gesamtdufteinwirkungen
und -effekten akzeptiert. Ein Beispiel eines solchen Tests ist in International
Journal of Cosmetic Science, Band 5, Seiten 85–95 (1983) beschrieben. Bei
solchen Tests werden nummerische Bewertungsskalen verwendet, um
die relative Leistung jedes Duftstoffs zu bewerten. Eine solche
Skala ist beispielsweise 0 bis 5 (0 bedeutet eine hohe Leistung,
5 bedeutet eine schlechte Leistung). Auf einer solchen Skala wird
jede der individuellen oben als Gruppe, aus der die duftverstärkenden
Zusammensetzungen hergestellt würden,
angegeben Zusammensetzungen eine Bewertung zwischen 0 bis 2 haben. Solche
Duftstoffrohmaterialien verbessern die Deodorierfähigkeit
und Langlebigkeit eines kosmetischen Produkts (beispielsweise Deodorantstifte)
in Verbindung mit Duftstoffästhetik.
Da Duftstoffe manchmal für
Hautreizung verantwortlich sind, ist es auch ein Vorteil der vorliegenden
Erfindung, dass die Gesamtmenge an Duftstoff in einem Kosmetikprodukt
durch Verwendung der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verringert werden
kann.
-
Die
kosmetischen Zusammensetzungen können
einen oder mehrere wirksame Bestandteile ausgewählt aus beispielsweise einem
Mitglied der Gruppe bestehend aus Antiperspiranwirkstoffen, Deodorantwirkstoffen,
Sonnenschutzmitteln, Insektenschutzmitteln, gegen Pilze wirkenden
Mitteln, antimikrobiellen Mitteln (auch als Bakteriostatika oder
antibakterielle Mittel bezeichnet) und zusätzlichen Duftstoffen einschließen.
-
Wenn
die Zusammensetzung einen Antiperspirantwirkstoff enthält, kann
irgendeines der als Antiperspirantwirkstoff bekannten Materialien
verwendet werden. Diese können
in Form einer Lösung,
Suspension oder direkt während
des Mischens zugesetzt werden. Diese schließen beispielsweise (und nicht
einschränkend)
Aluminiumchlorhydrat, Aluminiumchlorid, Aluminiumsesquichlorhydrat,
Zirkonylhydroxychlorid, Aluminiumzirkoniumglycin-Komplex (beispielsweise Aluminiumzirkoniumtrichlorhydrex-gly,
Aluminiumzirkoniumpentachlorhydrex-gly, Aluminiumzirkoniumtetrachlorhydrex-gly
und Aluminiumzirkoniumoctachlorhydrex-gly), Aluminiumchlorhydrex-PG,
Aluminiumchlorhydrex-PEG, Aluminiumdichlorhydrex-PG und Aluminiumdichlorhydrex-PEG
ein. Die Aluminium enthaltenden Materialien können allgemein als Antiperspirantwirkstoff-Aluminiumsalze
bezeichnet werden. Die zuvor genannten Metallantiperspirantwirkstoffmaterialien
sind im Allgemeinen Antiperspirantwirkstoffmetallsalze. Bei denjenigen
Ausführungsformen,
die erfindungsgemäße Antiperspirantzusammensetzungen
sind, müssen
solche Zusammensetzungen keine Aluminium enthaltenden Metallsalze enthalten
sondern können
andere Antiperspirantwirkstoffmaterialien enthalten, einschließlich anderer
Antiperspirantwirkstoffmetallsalze. Allgemein können wirksame Antiperspirantbestandteile
der Kategorie I verwendet werden, die in der Monographie der Food
and Drug Administration für über den
Ladentisch für
den menschlichen Ge brauch verkaufte Antiperspirantwirkstoffe aufgelistet
sind. Zusätzlich
können
irgendwelche neuen Wirkstoffe, die nicht in der Monographie aufgelistet
sind, wie beispielsweise Aluminiumnitrohydrat und seine Kombination
mit Zirkonylhydroxychloriden und -nitriden oder Aluminiumzinnchlorhydrat
als Antiperspirantwirkstoffbestandteil in erfindungsgemäße Antiperspirantzusammensetzungen
eingearbeitet sein.
-
Antiperspirantwirkstoffe
können
in die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
in Mengen im Bereich von 0,1 bis 30%, bevorzugt 15 bis 25 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, eingearbeitet
sein. Die verwendete Menge hängt
von der Formulierung der Zusammensetzung ab. Bei Mengen am unteren
Ende des breiteren Bereichs (beispielsweise 0,1 bis 10%) wird das
Antiperspirantwirkstoffmaterial beispielsweise den Schweißfluss nicht
wesentlich verringern, aber schlechten Geruch verringern, beispielsweise
durch Wirkung als antimikrobielles Mittel.
-
Bei
erfindungsgemäßen Ausführungsformen,
die einen Antiperspirantwirkstoff enthalten (entweder in einer Menge,
die als "Deodorant" bezeichnet wird,
oder in einer Menge, die als "Antiperspirant" bezeichnet wird)
ist es bevorzugt, dass auch ein Stabilisierungsmittel enthalten
ist. Beispiele geeigneter Stabilisierungsmittel schließen kosmetisch
akzeptable Alkalimetallsalze, Basen, Amine und andere Stickstoff
enthaltenden Verbindungen ein, insbesondere Guanidincarbonat (beschrieben
in der US-A-5 490 979, die auf den gleichen Besitzer wie die vorliegende
Anmeldung übertragen
wurde).
-
Wenn
in die erfindungsgemäßen kosmetischen
Produkte eine bakteriostatische Zusammensetzung eingeschlossen ist,
können
solche Bakteriostatika bakteriostatische quartäre Ammoniumverbindungen (wie beispielsweise
Cetyltrimethylammoniumbromid), 2-Amino-2-methyl-1-propanol (AMP).
Cetylpyridiniumchlorid, 2,4,4'-Trichlor-2-hydroxydiphenylether
(Triclosan), N-(4-Chlorphenyl)-N'-(3,4-dichlorphenyl)harnstoff
(Triclocarban) und verschiedene Zinksalze (beispielsweise Zinkricinoleat)
enthalten. Das bakteriostatische Mittel kann beispielsweise in die
Zusammensetzung in einer Menge von 0,01 bis 1,0 Gew.-%, bezogen
auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung eingeschlossen werden.
Triclosan kann beispielsweise in einer Menge von 0,05 bis etwa 0,5
Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, eingeschlossen
werden.
-
Wenn
Sonnenschutzmittel verwendet werden, können herkömmliche Mittel eingeschlossen
werden.
-
Die
Grundlage für
kosmetische Zusammensetzungen, die mit den erfindungsgemäßen duftverleihenden
Materialien hergestellt sind, schließen auf Seife basierende Deodorantien,
insbesondere diejenigen, die mit einem oder mehreren Glykolen (Propylenglykol,
Dipropylenglykol, Tripropylenglykol, Tetrapropylenglykol und/oder
anderen Polypropylenglykolen) hergestellt sind, auf Silikon basierenden
Deodorantien und Antiperspirantien, insbesondere denjenigen, die
mit Fettalkoholen hergestellt sind, ein.
-
Produkte,
die als kosmetische Zusammensetzungen hergestellt sind, können Antiperspirantien und/oder
Deodorantien, Deodorantseifen, Körperreinigungsmittel,
Cremes, Lotionen, duftende kosmetische Produkte wie beispielsweise
Duftwässer
und Parfüme
einschließen.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
für einen
Deodorantstift mit solcher Wirkung sollten Duftstoffrohmaterialien
in einer Menge von 0,001 bis 25,00% des Duftstoffanteils (reine
Zusammensetzung) der Zusammensetzung verwendet werden, insbesondere
0,001 bis 20,00%, bevorzugter 0,05 bis 15,00% des Duftstoffs und noch
bevorzugter 0,50 bis 10,00% des Duftstoffs.
-
Deo-KeyTM-Zusammensetzungen kombinieren Duftstoffrohmaterialien
wie beispielsweise die unten beschriebenen. Die unten aufgelisteten
Beispiele beschreiben Zusammensetzungen, die in einem Bereich von 1,8
bis 23,6%, bezogen auf die gesamte Duftstoffkomponente, verwendet
wurden. Beispielsweise würden
30% eines Duftstoffs, der bei einem 10%-Niveau verwendet würde, ein
maximales Niveau für
die Deo-Key-Zusammensetzung von 3 Gew.-% des gesamten kosmetischen
Produkts ergeben. Die folgenden Ausführungsformen zeigen, wie Bereiche
verschiedener Duftstoffkomponenten kombiniert werden können, wobei
die angegebenen Mengen Prozente der gesamten Duftstoffkomponente
sind (solange kein anderer Standard angegeben ist, wie beispielsweise "Gesamtprodukt").
-
-
Bei
einer anderen Ausführungsform
kann der Grün-Deo-Key-Duftstoff in einer
Menge von 25 bis 27% der gesamten Duftstoffkomponente verwendet
werden (was mehr ist, als die speziell beschriebene Menge von 2,60
bis 14,50), mit der Maßgabe,
dass die Verhältnisse
der individuellen Bestandteile in den gleichen Bereichen gehalten
werden, wie es für
die 2,60 bis 14,50 Zusammensetzung beschrieben ist).
-
-
Es
ist anzumerken, dass andere Ausführungsformen
mehr als die beschriebenen Gesamtmengen für die oben angegebenen Zusammensetzungen
enthalten können,
mit der Maßgabe,
dass die Verhältnisse
der Bestandteile für
jede Zusammensetzung beibehalten werden und eine Vielzahl dieser
Verhältnisse
verwendet wird, um eine Gesamtmenge zu ergeben, die größer ist
als die spezifischen Ausführungsformen,
die oben angegeben sind. Dies ist insbesondere für den Fall der Grün-Deo-Key-Zusammensetzung
beschrieben.
-
Die
erfindungsgemäßen kosmetischen
Zusammensetzungen können
verwendet werden und verschiedene Formen annehmen, einschließlich Stifte,
Gele, weiche Feststoffe, Cremes, Flüssigkeiten (beispielsweise
Aufrollprodukte) und Aerosole.
-
-
-
-
-
AEROSOLE
-
Aerosol "A"
-
Eine
Aerosolformulierung hergestellt mit den folgenden Mengen von Bestandteilen,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung: Aluminiumchloridhydrat
(beispielsweise 10 bis 22%), Isobutan (beispielsweise 30 bis 45%),
Cyclomethicon (beispielsweise 10 bis 20%), Isopropylmyristat (beispielsweise
2 bis 5%), Dimethicon (beispielsweise 2 bis 4%), Quaternium-18-hectorit (beispielsweise
1 bis 2%), Propylencarbonat (beispielsweise 0,5 bis 1%), eine wirksame
Menge einer Duftstoffkomponente, von der 2,5 bis 30% die Deo-KeyTM-Zusammensetzung sind (beispielsweise 1%
des Gesamtprodukts).
-
Aerosol "B"
-
Eine
Aerosolformulierung, die mit den folgenden Mengen von Bestandteilen
hergestellt worden ist, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung:
SD-Alkohol 40 (beispielsweise 10 bis 30%), Isobutan (beispielsweise
10 bis 30%), Propan (beispielsweise 10 bis 20%), Propylenglykol
(beispielsweise 5 bis 20%), Butan (beispielsweise 5 bis 10%), eine
wirksame Menge einer Duftstoffkomponente, von der 2,5 bis 30% die Deo-KeyTM-Zusammensetzung
sind (beispielsweise 1% des Gesamtprodukts), eine wirksame Menge
Triclosan.
-
Pumpspray "A"
-
Eine
Pumpsprayformulierung, die mit den folgenden Mengen von Bestandteilen
hergestellt worden ist, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung:
Cyclomethicon (beispielsweise 40 bis 60%), SD-Alkohol 40B (wasserfreier
Alkohol) (beispielsweise 20 bis 40%), PEG-3-Myristylether (beispielsweise
2 bis 10%), C12-15-Alkoholbenzoate (beispielsweise
2 bis 10%), Wasser (beispielsweise 2 bis 10%), eine wirksame Menge einer
Duftstoffkomponente, von der 2 bis 30% Deo-KeyTM-Zusammensetzung sind,
Dimethicon (beispielsweise 0,5 bis 5%), Zinkphenolsulfonat (beispielsweise
0,1 bis 1,0%).
-
-
BEISPIELE
-
Die
folgenden Beispiele werden als veranschaulichend für die Erfindung
angeboten und sollen nicht als eine Beschränkung derselben angesehen werden.
In den Beispielen und sonstwo in der Beschreibung der Erfindung
haben die chemischen Symbole und die Terminologie ihre üblichen
und weit verbreiteten Bedeutungen. Die Temperaturen sind in °C angegeben,
solange nichts anderes angegeben ist. Die Mengen der Komponenten
sind in Gew.-% bezogen auf den beschriebenen Standard angegeben,
wenn kein anderer Standard angegeben ist, dann ist das Gesamtgewicht
der Zusammensetzungen anzunehmen. Verschiedene Namen chemischer
Komponenten schließen
diejenigen ein, die in dem CTFA International Cosmetic Ingredient
Dictionary (Cosmetics, Toiletry and Fragrance Association, In.,
4. Auflage 1991) aufgelistet sind. Es ist anzumerken, dass die in
den Beispielen und sonstwo beschriebenen Antiperspirantwirkstoffe üblicherweise
in Form einer Lösung
zugesetzt werden, beispielsweise in Form einer 50%igen Lösung. Wirksame
Mengen von Duftstoffkomponente liegen im Bereich von 0,1 bis 10
Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der kosmetischen Zusammensetzung,
wobei ein Teil davon als Deo-Key-Zusammensetzung beschrieben ist.
-
Beispiel 1 – Allgemeines
Verfahren A
-
Die
Deo-Key-Duftstoff-verstärkenden
Zusammensetzungen dieser Erfindung können mit herkömmlichen
Mischtechniken hergestellt werden, die den Fachleuten bekannt sind.
Solche Techniken berücksichtigen die
feste oder flüssige
Natur der Produkte, die einbezogen sind, und die Notwendigkeit Bestandteile
vor ihrem Einmischen zu lösen
oder zu schmelzen. Die festen Bestandteile sollten zuerst zugesetzt
werden, bis eine Flüssigkeit
erhalten wird, indem in einem Sandbad erhitzt wird (beispielsweise
bei einer Temperatur im Bereich von 40 bis 60°C). Dann können die flüssigen Bestandteile in einem
anschließenden
Schritt zugesetzt werden, und die fertige Mischung wird bei Raumtemperatur
unter Rühren
vervollständigt
(beispielsweise 500 UpM mit einem mechanischen Rührer AM 3000 D von HEIDOLPH).
-
Bei
einem Verfahren werden die Bestandteile beispielsweise in einem
Becherglas eingewogen, das vorher tariert worden ist (wie beispielsweise
mit einer PJ3600 Delta Bereich Waage von METTLER). Die Gesamtmenge
an Deo-Key-Mmaterial sollte so kalkuliert sein, dass es eine minimale
Menge eines einzelnen Materials größer als 1 g (minimale wiegbare
Menge) enthält.
Wenn ein Fehler auftritt, sollte er durch erneuten Beginn des gesamten
Wiegevorgangs korrigiert werden; daher vermeidet die Methode des
abschnittsweisen Wiegens in das Becherglas den Verlust von Bestandteilen
während
eines Transfers von einem Becherglas in ein anderes.
-
Beispiel 2
-
Testproben
können
hergestellt werden, indem zehn 6 cm (2,6 Zoll) Durchmesser aufweisende
Kreise von Webril® Kissen verwendet werden
und diese mit einer ausgewählten
Menge Testprodukt behandelt werden. Die Testprobe wird auf eine
Seite des Kissens gerieben und aufgebracht. Jedes Kissen wird dann
in eine Kunststoffeinwegpetrischale gegeben, die beschriftet worden
ist. Jedes Kissen wird 24 Stunden lang bei Raumtemperatur trocknen
gelassen, wobei der Deckel der Petrischale entfernt ist. Nach dem
24 Stundenzeitraum wird eine Lösung
eines synthetischen Materials mit schlechtem Geruch auf jedes Kissen
in einer Menge von 9-fachem Überschuss
des Probentestprodukts aufgebracht, indem es die Oberfläche des
Kissens aufgebracht wird. Die Lösung
wird tropfenweise aufgebracht, um die gesamte Oberfläche des
behandelten Kissens zu bedecken. Die Probe wird weitere 2 Stunden
lang trocken gelassen, bevor die Deckel auf die Petrischalen gesetzt
werden. Die Platten werden bei Raumtemperatur gelagert, bis die
24 Stunden-Geruchsbewertung durchgeführt wird. Die Geruchsbewertung
wird durch eine Gruppe trainierter Personen durchgeführt, wobei eine
vorgegebene nummerische Skala angewendet wird.
-
Beispiel 3
-
Testverfahren der Duftwirksamkeit
gegen schlechten Geruch
-
Die
Grün-Deo-KeyTM- und Holz-Deo-KeyTM-Zusammensetzungen,
die nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt worden
sind, wurden gegen eine traditionelle Duftstoffformulierung von
2,5% getestet, die wie folgt hergestellt wurde. Bewertungen der
Wirksamkeit jeder Testprobe wurden durch eine Gruppe vorgenommen,
die ein Bewertungssystem von 0 bis 7 verwendet, um die Wirksamkeit
der Probe hinsichtlich der Verringerung von schlechtem Geruch zu
bewerten. Die folgenden Daten zeigen, dass 0,4% Mengen der angegebenen
Deo-KeyTM-Zusammensetzungen so effektiv waren
wie ein traditioneller Duftstoff bei einer Menge von 2,5%. Die zeigt,
dass die Deo-KeyTM-Zusammensetzungen in viel niedrigeren
Mengen verwendet werden können.
-
-
Beispiel 4
-
Es
wurde eine vergleichende Bewertung durchgeführt, wobei eine Gruppe von
fünf trainierten
Gruppenteilnehmern als Gremium eingesetzt wurde. Die drei getesteten
Proben waren Probe A1 = kommerzielles Produkt A, von dem angenommen
wird, dass es etwa 2,5% eines herkömmlichen Duftstoffs enthält, Probe
B1 = ein kosmetischer Stift, der mit 0,4% einer Grün-Deo-Key-Zusammensetzung formuliert
ist, wie sie oben beschrieben ist, und Probe C1 = die gleiche kosmetische
Stiftformulierung wie in Probe B aber ohne die erfindungsgemäße Deo-Key-Zusammensetzung,
aber mit 1,1% eines herkömmlichen
Duftstoffs. Die Bewertungsergebnisse sind als Durchschnitt der Bewertungen
durch die Gruppe für
die Wahrnehmung von schlechtem Geruch angegeben. Je höher die
Zahl um so schlechter ist die Leistung des Produkts: Probe A1 – 0,45,
Probe B1 – 0,33,
Probe C1 – 0,58.
-
Beispiel 5
-
Das
Verfahren von Beispiel 4 wurde wiederholt, wobei Probe A2 = Probe
A1 ist, Probe B2 = Probe B1 ist und Probe C2 = die gleiche kosmetische
Stiftformulierung wie in B1 ist, ausgenommen, dass 0,6% der Deo-Key-Zusammensetzung
verwendet wurden. Die Auswertungsdaten sind wie folgt: Probe A" – 0,45, Probe B2 – 0,33,
Probe C2 – 0,19.