DE7111723U - Spritzkopf, insbesondere für Urinal stdnue und unnaiwanQc - Google Patents
Spritzkopf, insbesondere für Urinal stdnue und unnaiwanQcInfo
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- B05B1/02—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to produce a jet, spray, or other discharge of particular shape or nature, e.g. in single drops, or having an outlet of particular shape
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Description
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Da-L/D
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Josef H ο h r GmbH Köln - Höhenberg
11 Spritzkopf, insbesondere für Urinalstände
und Urina!wände "
und Urina!wände "
Die Neuerung betrifft 2inen Spritzköpf, insbesondere für Urinalstände
und Urinalwände, mit einem rotationssymmetrischen, mit einem Gewindeansatz versehenen Nippel zum Anschrauben an ein
Wasserleitungsrohr und einer mit einem seitlichen Austrittsschlitz versehenen Spritzkapp?, die an dem dem Gewindeansatz
gegenüberliegenden Nippelende vorgesehen ist.
Spritzköpfe werden an Urinalständen und Urinalwänden auf in der
Wand sitzende Wasserleitungsanschlüsse aufgeschraubt, wobei der in der oyritükdppe vorgesehene Schütz in; sentierten Zi^tand
nach unten gegen die Wände gerichtet ist und daa aus dem Schlitz austretende Wasser zur Bespülung der Wände dient.
Ein bekannter Spritzkopf der genannten Art, der aus einem bearbeiteten
Metallgußteil besteht, ist einstückig ausgebildet. Bei der Montage des Spritzkopfes besteht stets das Problem, den
Spritzkopf so einzurichten, daß der seitliche Austria i,sschlitz
der Spritzkappe genau nach unten gerichtet ist, um die gewünschte Spülung zu garantieren. Der Spritzkopf kann folglich bei
entsprechender Relativstellung der Gewindegänge oft nicht ganz festgeschraubt werden oder muß zum genauen Einrichten unter Umständen
hin- und hergedreht werden, wodurch es leicht zu Undichtigkeiten
kommen kann. Ferner besteht bei dem bekannten Spritzkopf der Nachteil, daß er zum Reinigen ganz von dem V/asserleitungsanschluß
abgeschraubt und nach der Reinigung erneut montiert werden muß.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spritzkopf der eingangs genannten Art zu schaffen, der sich leicht montieren
und justieren läßt, ohne daß dabei die Dichtung zum Wasserleitungsanschluß beansprucht wird, und der ohne Schwierigkeiten
gereinigt werden kann.
Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der
Schraubnippel und. die Spritzkappe aus geänderten, in beliebigen
relativ zueinander verdrehten Stellungen wasserdicht miteinander verbindbaren Teilen bestehen.
Durch eine solche Konstruktion ist es möglich, daß zunächst der Nippel mit dem Gewindeansatz auf den Wasserleitungsanschluß
fest aufgeschraubt wird, wobei es völlig gleichgültig ist, welche Winkelstellung der Nippel im montierten Zustand einnimmt.
Nach der Montage des Nippels wird dann die Spritzkappe aufgesetzt und die Lage des seitlichen Austrittsschlitzes eingestellt,
ohne daß dabei der Nippel auf dem Wasserleitungsanschluß verdreht werden muß. Zum Reinigen des Spritzkopfes
braucht nur die Spritzkappe abgenommen zu werden, während der Nippel in seiner fest aufgeschraubten Position verbleiben kann.
Vorzugsweise übergreift die Spritzkappe den Schraubni^pel mit
einem Paßsitz, so daß der Schraubnippel von der Spritzkappe von außen her völlig umschlossen ist. Eines der beiden Teile weist
dabei in dem einander übergreifenden Bereich eine umlaufende Nut und das andere Teil einen in die Nut eingreifenden umlaufenden
Wulst auf, wobei z-:u Einschnappen der Nut-Wulst-Ver"bindung
mindestens eines der btiden Teile aus einem elastisch verformbaren
Material bestehen muß.
Da die Spritzkappe in der Regel einen wesentlich größeren Durchmesser
aufweist als der Wasserleitungsanschluß, kann der
-A-
Schraubnippel an dem dem Gewindeansatz gegenüberliegenden Ende
einen flanschartigen Vorsprung aufweisen, in dessen äußerer
Umfangsfläche die umlaufende Nut ausgebildet ist, während die
Spritzkappe in einem den flanschartigen Vorsprung übergreifenden
Bereich den umlaufenden Wulst aufweist. Zur Erleichterung des Einschnappvorgangs kann der flanschartige Vorsprung des
Schraubnippels auf der dem Gewindeansatz abgewandten Stirnseite eine Abschrägung aufweisen, an der der in der Spritzkappe vorgesehene
Wulst beim Aufsetzen entlanggleitet.
Die Spritzkappe kenn aus einem elastisch verfox'mbaren Kunststoff
hergestellt sein, der an uer Außenseite verchromt sein kann, während der Schraubnippel zweckmäßig aus einem nichtrostenden
Metall, beispielsweise Messing, besteht.
Zum Abnehmen der Spritzkappe kann diese an ihrer Außenseite in einem geringen Abstand vor ihrem offenen Ende einen nockenartigen
Vorsprung aufweisen, der etwa in dem Winkelbereich des Austrittsschlitzes angeordnet ist. Im montierten Zustand des
Spritzkopfes ist dieser Nocken in einem geringen Abstand von der Wand entfernt, so daß die Kappe mit Hilfe eines angesetzten
Schraubenziehers oder sonstigen Werkzeugs leicht abgedrückt v/erden kann.
Me Neuerung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschauliche
und im nachstehenden im einzelnen anhand der Zeichnung
"beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform des
neuerungsgernäiden opritzkopfs teilweise im
Schnitt;
Fig. 2 einen Schnitt durch die Spritzkappe des Spritzkopfs
nach Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt durch den Schraub^ippel des Spritzkopfs nach Fig. 1.
Nach der Zeichnung umfaßt d^r neuerungsgemäße Spritzkopf einen
Schraubnippel 2 und eine auf diesen aufgesetzte Spritzkappe 4. Der Schraubnippel 2 ist rotationssymmetrisch ausgebildet und
mit einer konzentrischen Durchgangsbohrung 6 versehen. An einem Ende weist der Schraubnippel 2 einen Gewindeansatz 8 auf, der
zum Anschrauben an einen Wasserleitungsanschluß dient. An dem dem Gewindeansatz 8 gegenüberliegenden Ende weist der Schraubnippel
2 einen flanschartigen Vorsprung 10 auf, in dessen äußerer Umfangsflache 12 eine umlaufende Nut 14 ausgebildet ist.
Auf der dem Gewindeansatz 8 abgewandten Stirnseite ist der Schraubnippel 2 mit einer Abschrägung 16 versehen, die sich von
der Wut l'i aus .schräg nach innen erstreckt.
Die Lipritzksppc 4 ist gewölbt ausgebildet und mit einem seit-
lichen Schlitz 16 versehen, der bei horizontaler Anordnung des
Spritzkopfs genau nach unten v/eist. Der äußere Abschnitt 20 der
offenen Seite der Spritzkappe 4 ist zylindrisch ausgebildet, wobei der Durchmesser der Innenfläche 22 dem Durchmesser der
äußeren Umfangsflache 12 des an dem Schraubnippel 2 vorgesehenen
flanschartigen Vorsprungs 10 entspricht. In einem Abstand vor dem äußeren Ende weist die zylindrische Innenfläche 22 der
Spritzkappe 4 einen umlaufenden Wulst 24 auf, der im aufgesetzten Zustand der bpritzkappe 4 fest in die umlaufende Nut 14 des
an dem Schraubnippel 2 vorgesehenen flanschartigen Vorsprungs
gepreßt wird.
Die Toleranzen der beiden zusammenzusetzenden Teile sind dabei so gewählt, daß die Spritzkappe 4 fest auf ■'em Schxaubnippel 2
einrastet und eine zuverlässige Dichtung gegen das unter Druck stehende Leitungswasser bildet.
Der Schraubnippel 2 besteht aus Messing, während die Spritzkappe 4 aus elastisch verformbarem Kunststoff gefertigt ist, so daß
sich der zylindrische Teil 20 der ^pritzkappe 4 beim Aufsetzen
auf den Schraubnippel 2 etwas aufweiten kann, bis der Wulst 24 in die Nut 14 eingeschnappt ist. An der Außenseite kann die aus
Kunststoff bestehende Spritzkappe verchromt sein.
Etwa im Winkelbereich des Austrittsschlitzes Ib ist die Spritzkappe
4 in geringem Abstand von dem freien Ende des zylindri-
sehen Teils 20 mit einem nockenartigen Vorsprung 26 versehen,
hinter den zum Abnehmen der Spritzkappe ein Schraubenzieher
—odor ein -bündiges Werkzeug angesetzt werden kann.
Zur Montage des neuerungsgemäßen Spritzkopfes wird zunächst der
Schraubnippel 2 mit dem Gewindeansatz 8 auf einen in der Zeichnung
nicht dargestellten Wasserleitungsanschluß dicht aufgeschraubt, bis die dem Gewindeansatz 8 zugewandte Stirnseite
des an dem Schraubnippel 2 vorgesehenen flanschartigen Vorspru^
10 an der Außenseite der entsprechenden Urinalwand, an der der
Spritzkopf angebracht werden soll, zur Arilage kommt# Da der
Schraubnippel 2 rotationssymmetrisch ausgebildet ist, ist es völlig gleichgültig, in welcher Winkelstellung sich dieser im
montierten Zustand befindet. Nachdem der Schraubnippel 2 einmal montiert ist, kann er in dieser Position verbleiben und
braucht weder zum Justieren der Spritzkappe noch zum Reinigen des Kopfes abgeschraubt oder verdreht werden. Me bei der Montage
erzielte Dichtung zwischen dem Schraubnippei 2 und dem Wasserleitungsanschluß kann folglich immer aufrechterhalten
werden und nutzt sich nicht ab.
Nach der Montage des Schraubnippels 2 wird die Spritzkappe 4
derart vor den Schraubnippel 2 gehalten, daß ihre Rotationsachsen zueinander fluchten und der Austrittsschlitz 18 genau
nach unten zeigt. Dann wird die Spritzkappe 4 auf den flanschartigen
Vorsprung 10 des Schraubnippels 2 aufgedrückt, wobei
BT 3Π d62T 1Τ1ϊΐ8Τ;36 itiC d
ΟΌβ 4
Wulst 24
an der Abschrägun^ 16 des flanschartigen Vorsprungs 10 hinaufläuft,
wodurch sich der zylindrische Teil 20 der elastisch verformbaren Spritzkappe 4 etwas aufweitet, bis der Wulst 24
fest und abdichtend in die Nut 14 einschnappt. Im aufgesetzten Zustand der Spritzkappe 4 schließt das freie stirnseitige Ende
des zylindrischen Teils 20 bündig mit der dem Gewindeansatz 8 zugewandten Stirnseite 28 des flanschartigen Vorsprungs 10 ab
und liegt dadurch ebenfalls an der Urinalwand an. Nachdem die 3pritzlcappe 4 aufgesetzt· ist; kann diese gegebenenfalls von
Hand nachjustiert werden, so daß der Austrittsschlitz 18 in die richtige Stellung gebracht wird, in der eine ausreichende Bespülung
des Urinalstandes dzw. der Urinalwand gewährleistet
ist.
Zum Reinigen des Spritzkopfes braucht nur die Spritzkappe 4 abgenommen
zu werden, ohne daß die Lage des Schraubnippels 2 dabei verändert wird. Zum Abheben der Spritzkappe 4 wird in den
zwischen der Wand und dem vorspringenden Nocken 26 gebildeten Schlitz von unten her ein Schraubenzieher oder ähnliches Werkzeug
eingeschoben und nach vorn gedrückt;, so daß dadurch die Spritzkappe 4 von dem flanschartigen Vorsprung 10 des Schraubnippels
2 leicht abgehoben werden kann.
Dpr j t/.'H.i:.iv<-rj'Hhrr;n verarbejitbarein Kunststoi'.·1, kann der Ausurittsacülits
IcJ, der in einer senkrecht zur Rotationsachse des üiiri t^KOij fc-s stehenden Lbene liegt, gleichmäßig abgeschrägt
sein, wobei die Abschrägung zur Verbesserung der bpülwirkung in einem Winkel aiii' die Urinalwand gerichtet ist. In Spritzkappen
aus rietall, in welche die Austrittsschlitze eingefräst werden massen, lassen sich derartige mit Abschrägungen versehene
Schlitze nicht einiurnen.
- 10 -
Claims (1)
- Schutzansprüche1. Spritzkopf, insbesondere für Urinalstände und Urinalwände, mit einem rotationssymmetrischen, mit einem Gewindeansatz versehenen Nippel zum Anschrauben an einen Wasserleitungsanschluß und einer mit einem seitlichen Austrittsschlitz versehenen Spritzkappe, die an dem dem Gewindeansatz gegenüberliegenden Nippelende vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubnippel (2) und die Spritzkappe (4) aus gesonderten, in beliebigen relativ zueinander verdrehten Stellungen wasserdicht miteinander verbindbaren Teilen bestehen.2. Spritzkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzkappe (4) den Schraubnippel (2) mit einem Preßsitz übergreift, daß mindestens eines der beiden Teile aus einem elastisch verformbaren Material besteht und daß eines der beiden Teile in dem einander übergreifenden Bereich eine umlaufende Nut (14j und das andere Teil einen in die Nut (14) eingreifenden Wulst (24) aufweist.3. Spritzkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Schraubnippel (2)an dem den Gewindeansatz (b) gegenüberliegenden Ende einen flanschartigen Vorsprung (10) aufweist, in dessen——e —(1Ί) ausgpbildet ist, und daü die Spritzkappe (4) in einem den fianschartigen Vorsprung übergreifenden Bereich (22) den umlaufenden Wulst (24) aufweist.4. Spritzkopf nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der flanschartige Vorsprung (10) des Schraubnippels (2) auf der dem Gewindeansatz (8) abgewandten Stirnseite eine Abschrägung (16) aufweist.5. Spritzkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4» dadurch, gekennzeichnet, daß die Spritzkappe (4) aus einem elastisch verformbaren Kunststoff besteht.6. Spritzkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Spritzkappe (4) an der Außenseite verchromt ist.7. Spritzkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubnippel (2) aus nichtrostendem Metall besteht.- 12 -'* Or,«,' 4-,,V-,-,,. Γ ν-, γ-, ,-. I- .-, -, -,-■ ,-, τη /3 /-■ -·» -rr /-. τ» ΐ-) /~, τ» rr en In η *ϊΛ γ$ ö "ϊπ Λ t*: er γτϊ^ιϊ γ* Vi οdadurch gekennzeichnet, daß die Spritzkappe (4) an ihrer Außenseite in einem geringen Abstand von ihrem offenen Ende einen nockenartigen Vorsprung (26) aufweist.9. Spritzkopf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der nockenartige Vorsprung (26) etwa in dem Winkelbereich des Austrittsschlitzes (18) angeordnet ist.IU. Spritzkopf nach einem ler Ansprüche b bis 9> dadurch gekennzeichnet, daß der in der Spritzkappe (4) vorgesehene Austrittsschlitz (18) in einer senkrecht zur Rotationsachse des Spritzkopfes stehenden Ebene liegt und in Richtung auf die Urinalwand abgeschrägt ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7111723U true DE7111723U (de) | 1971-07-01 |
Family
ID=1266134
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7111723U Expired DE7111723U (de) | Spritzkopf, insbesondere für Urinal stdnue und unnaiwanQc |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7111723U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3012377A1 (de) | 2014-10-22 | 2016-04-27 | Geberit International AG | Sprühdüse |
-
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- DE DE7111723U patent/DE7111723U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3012377A1 (de) | 2014-10-22 | 2016-04-27 | Geberit International AG | Sprühdüse |
| US10245599B2 (en) | 2014-10-22 | 2019-04-02 | Geberit International Ag | Spray nozzle |
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