DE712320C - Leistungsschalter - Google Patents

Leistungsschalter

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Publication number
DE712320C
DE712320C DEH160294D DEH0160294D DE712320C DE 712320 C DE712320 C DE 712320C DE H160294 D DEH160294 D DE H160294D DE H0160294 D DEH0160294 D DE H0160294D DE 712320 C DE712320 C DE 712320C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
switching element
boiler
switching
completely
Prior art date
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Expired
Application number
DEH160294D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hendrik Arend Nijland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HENDRIK AREND HIDDE NIJLAND DI
Original Assignee
HENDRIK AREND HIDDE NIJLAND DI
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE712320C publication Critical patent/DE712320C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
    • H02B13/035Gas-insulated switchgear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Leistungsschalter Die Erfindung betrifft einen Leistungsschalter -für hohe Spannungen, dessen aus festen Schaltkontakten. und einem damit zusammenwirkenden Schaltmesser bestehendes Schaltelement sich in einem festen Metallkessel befindet, der mit einem Isoliermittel, z. B. Mineralöl oder Gas, gefüllt und mit isoliert durch seine Wand hindurchgeführten festen Verbindungsleitern versehein ist, mit denen das Schaltelement derart gekuppelt ist, daß es in seiner Gesamtheit aus dein Kessel entfernt und darin eingebracht werden kann, während die Verbindungsleiter unter Spannung stehen.
  • Bei solchen Schaltern werden die Lichtbogenprodukte, Metall-, Kohle- bzw. IsoHerstoffteilchen, infolge der Strömung des Isoliermittels (Öl oder Gas) durch Öffnungen in der Wand der Schaltkammer oder in den festen Kontakten in dein Raum getrieben, der die Schaltkammer umgibt. Dies erfolgt in gleicher Weise bei ,einer Fremdbewegung des Isoliermittels (Umlaufkühlung) als auch infolge des Überdruckes, der durch den Lichtbogen in der Schaltkammer erzeugt wird. Die Lichtbogenprodukte können sich ;nun an der Innenseite des Kessels oder auf den Durchführungsisolate2-en absetzen und so, Kriechwege auf diesen Oberflächen erzeugen; außerdem wird - die Isolierflüssigkeit, beispielsweise Mineralöl, durch Schwebeteilchen verunreinigt und in ihrer Isolierfähigkeit beeinträchtigt. Aus diesem Grunde ist in einem häufig bzw. unter schweren Bedingungign arbeitenden Leistungsschalter die Gefahr von Durchbrüchen des Dielektrikums so groß, daß eine dauernde Überwachung, Reinigung der IsolatorenoberHächen und gegebenenfalls der Isolierflüssigkeit notwendig wird.
  • DieDurchführungsisolatoreneines Leistungsschalters können ,aber nur gereinigt werden, wenn dieser völlig spannungslos gemacht wird. Es ist daher allgemein üblich, einem Leistungsschalter und sogar einem Leistungstrennschalter der in der Einleitung gekennzeichneten Art einen oder zwei besondere Trennschalter zuzuordnen, um ihn völlig spannungslos machen zu können.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Erfindungsgemäß wird das Schaltelement von einem Isoliergehäuse umgeben, das den Schaltraum von dem Raum, in den die Verbindungsleiter münden, völlig abschließt, so daß leinerlei Lichtbogenprodukte in diesen Kessel gelangen und die Isolation verschlechtern. können.
  • Es sind Schalter bekannt, bei denen die Stromunterbrechung in einer besonderen Explosionskammererfolgt, die teilweise in die Isoherflüssigkeit eintaucht. Der obere Teil dieser Kammer ist so ausgestaltet, daß Gase und Dämpfe, die durch den Lichtbogen erzeugt werden, kondensieren können. Dieser Schalter hat keine Beziehung zu dem erfindungsgemäßen, insbesondere ist dort das Schaltelement nicht leicht auswechselbar in einem festen Kessel angeordnet, welcher die Durchführungsisolatoren trägt; der äußere Kessel ist hierbei hauptsächlich als Behälter für Kühlflüssigkeit vorgesehen.
  • Andererseits ist auch eine Anordnung bekannt, bei der ein vollständiger metallgekapselter Schalter unter Öl in einem größeren Metallkessel angeordnet ist. Letzterer besitzt feste Stiftkontakte, die mit anderen Teilen der Schaltanlage verbunden und so ausgebildet sind, daß sie mit Kontakten an den äußeren Enden :der Durchführungsisolatoren des normalen Schaltkessels zusammenarbeiten könnein. Es ist klar, daß hierbei der Raum in dem Schalterkessel, in den die Durchführungen münden, inicht von der eigentlichen Schaltkammer getrennt ist.
  • Bei der Ausbildung des erfindungsgemäßen Schalters als Flüssigkeitsschalter ist es vorteilhaft, den Teil, der die umgibt, als vollständig oder nahezu vollständig geschlossenen Kessel auszubilden und ihn völlig mit der Isolierflüssigkeit zu füllen. Zum Druckausgleich werden vorzugsweise Abschlußplatten o. dgl. unterhalb des Flüssigkeitsspiegels im Kessel angeordnet und mit einer oder mehreren .kleinen Öffnungen zur Entlüftung versehen.
  • Im folgenden sei der Erfindungsgedanke an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Beispiels erläutert.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Kessel aus zwei rohrförmigen Gehäusen i und 2, die an ihren unteren Enden einen Durchführungsisolator 3 und q. tragen. Der Kessel ist mit Isolieröl s gefüllt. Das Schaltelement ist am Deckel 6 befestigt und vollständig vom Öl umgeben.
  • Die Kontakte sind in einer rohrförmigen Kammer 7 aus Isoliermaterial angeordnet, die am unteren Ende .durch eine Platte 8 abgeschlossen wird. Am oberen Ende des Rohres 7 ist ein tri:chterartig geformtes Ansatzstück 9 aus Metall befestigt. Die Platte 8 trägt den festen Schalterkontakt io und eine Kontalztl>lemm:e i i, die elektrisch unmittelbar verbunden sind. In die Kontaktklemme i i ist das stiftförmige obere Ende des Durchführungsleiters eingesetzt, während dessen unteres Ende mit :einer der drei Schienen 12, die in einem besonderen Gehäuse 13 angeordnet sind, verbunden ist.
  • Innerhalb der Kammer 7 ist ein zweiter fester Kontakt 1.1 in einiger Entfernung über dem Kontakt io angeordnet und mittels Isolatoren 15 und 16 am Deckel 6 des Schalterkessels befestigt. Die festen Kontakte io und 1:1 arbeiten mit einem beweglichen Schaltstift 2 6 zusammen, der durch einen nicht dargestellten Antrieb, welcher im Gehäuse 17 angeordnet ist, auf und nieder bewegt werden kann.
  • Der Schaltkontakt 14. ist durch eine leitende Brücke 18 mit der zweiten Kontaktklemme i9 elektrisch verbunden. Mit der Klemme i 9 ist das stiftförmige obere Ende der Durchführung ¢ verbunden, deren unteres Ende an ein Kabel 2o angeschlossen ist. Die Kontaktklemme i 9 wird von einer Platte getragen, die das untere Ende des rohrförmigen Isolators 21 abschließt. Der Isolator 21 ist ebenfalls .am Deckel 6 befestigt.
  • Der waagerechte Teil der Kontaktbrücke 18 wird von einem Isolierrohr 22 umgeben, das durch die trichterförmige Scheidewand 9 hindurchrag t.
  • Die Teile 7, 9, 21 und 22 sind mit Mineralöl 23 gefüllt. Das Öl 23 zur Isolierung der Schaltstrecke ist also vollständig von dem Ö15 getrennt, welches die spannungführenden Teile gegen den Metallkessel isoliert.
  • Hierbei ist nicht notwendig, daß die Isolierflüssigkeiten die gleiche Zusammensetzung haben. Außerdem ist die Erfindung nicht auf die Verwendung flüssiger Isoliermittel beschränkt, sondern ebenso bei Gasschaltern denkbar.
  • Die Schaltkammer 7 soll hierbei so stark sein, daß sie den heftigen Drücken und Peanspruchungen widerstehen kann, die beim Abschalten großer Leistungen .auftreten.
  • Bei Verwendung -einer Flüssigkeit als Isoliermittel im äußeren Kessel kann deren Widerstand gegen Volumenänderungen zur Verstärkung der Widerstandskraft der Kammer 7 mit herangezogen werden. Zu diesem Zweck wird das Gehäuse i des dargestellten Schalters durch eine Zwischenwand 2,1 abgeschlossen, welche Öffnungen 23 mit so geringem Durchmesser besitzt, daß während der Abschaltdauer (1/200 sec) keine Isolierflüssigkeit entweichen kann. Da die Scheidewand 2q. unterhalb, des Flüssigkeitsspiegels angeordnet ist, ist der untere Teil des Kessels i immer vollständig mit Flüssigkeit gefüllt, was für den obenerwähnten Zweck unerläßlich ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Leistungsschalter für hohe Spannungen, dessen aus festen Schaltkontaktein und einem damit zusammenwirkendem Schaltmesser bestehendes Schaltelement sich in eitlem festen Metallkessel befindet, der mit einem Isoliermittel, z. B. Mineralöl oder Gas, gefüllt und mit isoliert durch seine Wand hindurchgeführten festen Verbindungsleitern versehen ist, mit denen das Schaltelement derart gekuppelt ist, daß es in seiner Gesamtheit aus dem Kessel entfernt und darin eingebracht werden kann, während die Verbindungsleiter unter Spannung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement von einem Isoliergehäuse umgeben ist, das den Schaltraum von dem Raum, in den die Verhindungsleiter münden, völlig abschließt.
  2. 2. Flüssigkeitsisolierter Leistungsschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schaltkammer umgebende Flüssigkeit einen praktisch völlig geschlossenen Raum ausfüllt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch ;gekennzeichnet, daß eine Trein,nwand, die den völlig mit Isoliermittel gefüllten Raum abschließt, unter dem Flüssigkeitsspiegel im Schaltergehäuse angeordnet und mit einer oder mehreren kleinen öffnungen versehen ist.
DEH160294D 1938-07-12 1939-07-11 Leistungsschalter Expired DE712320C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL712320X 1938-07-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE712320C true DE712320C (de) 1941-10-29

Family

ID=19814847

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH160294D Expired DE712320C (de) 1938-07-12 1939-07-11 Leistungsschalter

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