DE713032C - Einrichtung zum Einschalten von Pumpen oder Pumpengruppen zum selbsttaetigen Kraftstoffumpumpen in Luftfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zum Einschalten von Pumpen oder Pumpengruppen zum selbsttaetigen Kraftstoffumpumpen in Luftfahrzeugen

Info

Publication number
DE713032C
DE713032C DEH161458D DEH0161458D DE713032C DE 713032 C DE713032 C DE 713032C DE H161458 D DEH161458 D DE H161458D DE H0161458 D DEH0161458 D DE H0161458D DE 713032 C DE713032 C DE 713032C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pumps
switching
contacts
aircraft
float switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH161458D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Post
Karl Friedrich Schultz
Karl Schwaerzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinkel Flugzeugwerke E GmbH
Original Assignee
Heinkel Flugzeugwerke E GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Heinkel Flugzeugwerke E GmbH filed Critical Heinkel Flugzeugwerke E GmbH
Priority to DEH161458D priority Critical patent/DE713032C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE713032C publication Critical patent/DE713032C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D37/00Arrangements in connection with fuel supply for power plant
    • B64D37/02Tanks
    • B64D37/14Filling or emptying
    • B64D37/20Emptying systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Einschalten von Pumpen oder Pumpengruppen zum selbsttätigen Kraftstoffumpumpen in Luftfahrzeugen Auf Luftfahrzeugen sind vielfach mehrere Kraftstoffbehälter vorhanden, die an verschiedenen Stellen des Flugzeuges, z. B. im Rumpf und in den Tragflächen eingebaut und so eingerichtet sind, daß sie alle in einen Entnahmebehälter fördern. Um ein selbsttätiges Umpumpen aus den einzelnen Behältern in den Sammel- und Entnahmebehälter ohne Störung der Gleichgewichtslage des Flugzeuges zu erreichen, sind bereits Schalteinrichtungen vorgeschlagen worden, die durch die entstehenden Spiegelunterschiede in Tätigkeit treten. Derartige Schwimmerschalter zum Einschalten elektrischer Pumpenantriebe sind allgemein bekannt.
  • Durch die Erfindung wird eine Anordnung geschaffen, die besonders sicher arbeitet, einwandfreies Füllen des Entnahmebehälters gewährleistet und unabhängig von jeder Überwachung des Kraftstoffvorrats durch das Flugpersonal ist. Durch auf dem Schwimmerweg liegende Kontakte werden die Fördereinrichtungen zur Aufrechterhaltung der Gleichgewichtslage des Flugzeugs m einer ganz bestimmten Weise gesteuert. Die Kontakte sind in die einzelnen Sektoren einer Schaltwalze eingelassen und werden v an ,einem durch die Drehbewegung des Schwimmers ;gesteuerten Kontaktarm geschaltet. Die; Schaltwalze mit dem Kontaktarm bewirkt das Nachcinandereinschalten der Pumpen bzw. Pumpengruppen über Selbsthalterelais und das gemeinsame Ausschalten aller Förderpumpen. Die Schaltwalze enthält auch Kontakte für die Reststand- und Vollstandanzeige.
  • Bei der neuen Anordnung können im besonderen Gefahrenfällen die einzelnen Pumpengruppen mittels eines Handschalters ein-,Lind durch einen überlaufkontakt selbsttätig abgeschaltet werden. Die Schaltwalze ist in ein Gehäuse fest eingebaut und _ihre Kontakte laufen in, Stekkerstifte aus. Die Steckerstifte bilden einen Kupplungsteil, der mit einem die Kabelan schlüsse für die Kontakte enthaltenden Kupp-'? lungsgegenstück gesichert verbunden werden kann. Die Drehbewegung des Schwimmers auf den Kontaktarm wird mittels einer mechanischen Steckkupplung übertragen, die an die drehbare Schwimmerspindel angeschlossen wird.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung.
  • Abb. i ist ein Schaltplan, Abb. 2 ein Längsschnitt durch das Schaltgerät, Abb.3 ein Schnitt durch die Schaltwalze nach Linie A-B der Abb. a, Abb. 4. eine Seitenansicht des gekuppelten Schaltgerätes.
  • Das Schaltgerät a am Entnahmebehälter hat in einer Schwimmerführung g (Abb.4) einen Schwimmer b (Abb. i ), durch den der Kontaktarm c um eine Schaltwalze gedreht wird. Im Schaltplan (Abb. i) ist der Kontaktarm c in der oberen Schwimmernormalstellung auf der Abwicklung der Schaltwalze dargestellt. Die Kontakte d1 bis d3 dienen zur Einschaltung der Pumpengruppen ui bis u3, die sich z. B. aus der Gruppe u1 für die Flügelbehälter rechts innen und links innen, der Gruppe u. für mehrere Rumpfbehälter und der Gruppe u3 für Flügelbehälter rechts und links außen zusammensetzen. Die Kontakte e und f sind für die Vollstand- und Reststandanzeige ei, f1 bestimmt. Die Vollstandanzeige kommt nur dann zustande, wenn ein Auftanken von außen stattfindet oder wenn .aus irgendeinem Grunde die Schwimmervorrichtung hakt und die Pumpen nicht mit der Förderung aussetzen.
  • In die Stromkreise sind Schützen g mit Selbsthaltekontakten h eingeschaltet, die nach dem Einschalten der Pumpen u1 bis u3 erst wieder abfallen, wenn die obere Schwimmernormalstellung erreicht ist. In die Pumpenstromkreise sind Schauzeichen i geschaltet. Ein Überlaufabschaltkontakt k schaltet über den Schalter in die ganze Umpumpanlage aus. Zur Einschaltung der Pumpen ui bis u3 können auch Handschalter v benutzt w .erden.
  • Die Arbeitsweise der Anordnung ist wie folgt: Vor dem Inbetriebsetzen der Anlage werden der Hauptschalter 4.o, die Relaisschalter i o und der Schalter 6 für die Warneinrichtungen eingeschaltet. Sobald im Entnahmebehälter der Kraftstoffspiegel fällt, gelangt der Kontaktarm c auf den Kontakt d1, wodurch die Verbindung zwischen Kontaktschiene c1, Kontakt d1 und Hilfskontaktschiene c, hergestellt ist. Durch die Verbindung ei bis cl,. spricht das erste Relais j an, und die Pumpengruppe u1 fördert. Wenn der Kraftstofispiegel steigt und der Kontaktarm den Kontakt d1 verläßt, werden die Pumpen r11 noch weiter fördern, da die Verbindung ci bis c., noch nicht unterbrochen ist und das Relais über den Selbsthaltekontakt h noch «-eiter anspricht, d. h. die Stromzufuhr zu den Pumpen aufrechterhält. Erst trenn der Kontaktarm c die Schiene c_ verläßt und in die eingezeichnete Stellung kommt, fällt das Relais (y ab, und die Pumpen ui stellen die Förderung -,in. In gleicher Weise ist der Vorgang mit der Ein- und Ausschaltung der weiteren Pumpen. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel schaltet die Kontaktschiene c. den Strom für alle Pumpengruppen .ab und ist daher entsprechend höher belastet als die übrigen Kontakte. hm die hohe Belastung zu vermeiden, kann man die Minuszuleitungen zu den Klebekontakten lt auch über ein zusätzliches Relais schalten. Dieses Relais kann nach dem Ruhe- oder Arbeitstromprinzip arbeiten.
  • Bei den Kontakten e und f werden die Warnzeichen ei, f i eingeschaltet. Das Horn f ertönt als zusätzliche Warnung ebenfalls und kann durch einen Schalter z mittels, Schütz z1 abgeschaltet werden. Außerdem wird durch den Schalter z bei Reststandwarnung die Pumpengruppe u. eingeschaltet.
  • Das Schaltgerät a (Abb.2) ist in ein Gehäuse n eingebaut. Die Schaltwalze o steht fest, und die Drehbewegung des Schwimmers wird über den Zapfen p auf den Kontaktarm c übertragen. Die Kontakte d1 bis sind mit den Steckerstiften r verbunden, die zusammen .einen Kupplungsteil bilden. Das Kupplungsstück s enthält die Anschlüsse für die Kabel und wird durch einen Bügel t auf dein Steckerstiften r gesichert gehalten. Das Schaltgerät sitzt auf der Schwimmerführung g. Die Kontakte d, e, f und die Schienen c, c, sind je mit einem Steckerstift j^ verbunden. Die einzelnen Stifte sind isoliert durch die Schaltwalze geführt. Der Kontaktarm c trägt federnde Schleifkontakte ii,, zur Stromleitung. Die beschriebene Reihenfolge der Einschaltung der Pumpen bzw. Pumpengruppen kann bei großen Laständerungen der Maschine, hervorgerufen durch Lastenabwurf, noch durch zusätzliche Schwimmerkontakte in den einzelnen Kraftstoffbehältern geändert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Einschalten von Pumpen oder Pumpengruppen zum selbsttätig en. Kraftstoffumpumpen von den an verschiedenen Stellen eines Luftfahrzeuges angeordneten Kraftstoffbehältern durch einen in -einem Entnahmebehälter angeordneten Schwimmerschalter, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufrechterhaltung der Gleichgewichtslage des Luftfahrzeuges durch den Schwimmerschalter (a) beim Absinken des Kraftstoffspiegels nacheinander die Pumpenmotoren der Flügelinnenb:ehälter (ui) über Kontakte (dl), der Rumpfbehälter (u2) über Kontakte (d2) und der Flügelaußenbehälter (u3) über Kontakte (d3) zur Förderung ein.-geschaltet werden, und daß die Selbsthalterelais der Motorschütze übler einen Kontakt (c2) so lange erregt bleiben, bis der Schwimmerschalter (a) die Normalstellung wieder erreicht hat.
  2. 2. -Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmerschalter (a) Kontakte (f, e) für die Reststand- und Vollstandanzeige enthält.
  3. 3. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpen bzw. Pumpengruppen (.ui bis u3) zusätzlich mittels je eines Handschalters (v) ein-und durch !einen Überlaufkontakt (h) ab:-schaltbar sind. q.. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze (o) des Schwimmerschalters (a) feststeht und ihre Kontakte in Steckerstifte (r) auslaufen, und daß der Kontaktarm (c) mit einer mechanischen Steckkupplung (p) an die drehbare Schwimmerspindel angeschlossen ist.
DEH161458D 1940-01-25 1940-01-25 Einrichtung zum Einschalten von Pumpen oder Pumpengruppen zum selbsttaetigen Kraftstoffumpumpen in Luftfahrzeugen Expired DE713032C (de)

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DE (1) DE713032C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051130B (de) * 1955-09-28 1959-02-19 Power Jets Res & Dev Ltd Kraftstoff-Foerderanlage fuer Luftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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