DE714903C - Verfahren und Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Messgroessen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Messgroessen

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DE714903C
DE714903C DEE51164D DEE0051164D DE714903C DE 714903 C DE714903 C DE 714903C DE E51164 D DEE51164 D DE E51164D DE E0051164 D DEE0051164 D DE E0051164D DE 714903 C DE714903 C DE 714903C
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DE
Germany
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frequency
remote transmission
decade
receiver
measuring range
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Expired
Application number
DEE51164D
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English (en)
Inventor
Joachim Uhing
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ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/12Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is frequency or phase of AC

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Meßgrößen Es sind Verfahren und Einrichtungen zur elektrischen Übertragung von Meßgrößen behannt, bei denen der zu übertragende Bereich in mehrere Dekaden unterteilt ist, die Übertragung durch Gleich- oder Wechselstrom beliebiger Frequenz erfolgt und ,als Indikatoren .auf der Empfängerseite Gliihlampen vorgesehen sind. Diese Einrichtungen haben die 1\?achteile, daß der Aufwand an Verbindungsleitungen . sehr groß ist, da für jede einzelne Lampe eine Leitung zum Geber und Empfänger nötig ist und dadurch die Apparatur auch sehr umfangreich wird.
  • Es sind <auch Einrichtungen bekannt, bei denen die Fernübertragung der Meßwerte durch Wechselstrom verschiedener Frequenz erfolgt. Diese Einrichtungen. lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Bei den Einrichtungen nach der-einen Gruppe ist für jeden der zu übertragenden Meßwert:e eine beso@ndere Frequenz vorgesehen. Die Einrichtungen dieser Gruppe weisen außer dem Nachteil, daß für jeden fernzuübertragenden sIeßwert eine besondere Leitung erforderlich ist, noch den weiteren 'Nachteil auf, daß eine der Zahl der @leßwerte des ganzen Meßbereiches entsprechende Zahl von Wechselstromgeneratoren zur Erzeugung der erforderlichen Frequenzen notwendig ist. Bei den Einrichtungen der zweiten Gruppe ist der Meßwcrt in mehrere Teilbereiche unterteilt, und jedem dieser Teilbereiche ist eine besondere Frequenz zugeordnet. Der -Nachteil dieser Einrichtungen besteht darin, daß die übertragungsgenauiAteit stark vermindert wird, da L Zwischenwerte nicht mehr übertragen werden können.
  • Alle diese -Nachteile werden bei der wendung des Verfahrens nach der Erfindung vermieden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung -zur elektrischen Fernübertragung von Meßgrößen eines in Dekaden unterteilten Meßbüreiches mittels ,abgestufter, je einem Ziffernwert zugeordneter Wechselstromfrequenzen besteht darin, daß bei der Fernübertragung eines in mehrere Dekaden unterteilten , Meßbereichs für gleiche Ziffern##@-.erte jeder D(zlz<ide die gleiche Frequenz vorgesehen wird.
  • Die Einrichtungen zur Ausübung des- `erfabrens nach der Erfindung -zeigen den wesentlichen Vorteil, daß mit zehn Frequunzen ein beliebig großer BZeßtt-.ert mit beliebig feiner Unterteilung fehlerfrei übertragen werden kann.
  • Die Einrichtung zur Verwirklichung des Verfahrens besteht auf der Geberseite aus a Dekaden von elektrischen Kontakten, über die für jede Dekade eine Schleifbürste streift, die beweglich auf einer spindelförmigen Welle o. dgl. angebracht ist und durch Hand oder durch Beobachtungsgeräte eingestellt wird. Auf der Empfängerseite sind tt Dekaden von frequenzempfindlichen Indikatoren, beispielsweise Zungenfrequenzmesser, vorgesehen. Geber und Empfänger sind durch n+ i Leitungen miteinander verbunden. Auf der Geberseite sind Generatoren: oder Stunmer o. dgl. vorgesehen, die die nötige Anzahl von Frequenzen liefern, deren Differenz konstant und so bemessen ist_, daß sie sich nicht gegenseitig stören.
  • In der Abbildung ist eine Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Der in dem oberen Teil der Zeichnung dargestellte Geber besteht in der Hauptsache aus 3; ;io Kontalkten i bis io, den Hunderter-. Zehner- und Einerkontakten. Über die Hunderterreihe streift eine Schleifbürste i i, über die Zehnerreihe die Bürste 12 und über die Einerreihe die Bürste 1,3. Ein Frequenzgenerator 14 erzeugt die für die Kontakte i bis io der drei Reihen erforderlichen Frequenzen voll 50, 55, 6o ... 95 Hz. Dieser Frequenzgenerator 14 kann aus einem Motor bestehen, der mit konstanter Tourenzahl läuft und zehn kleinere Generatoren von der Art von Tonrädchen antreibt, oder aus eIelctrischen Summern, die auf die einzelnen Frequenzen abgestimmt sind. Der erste Kontakt der Hunderter-, Zehner- und Einerreilie ist mit dem Generator niedrigster Frequenz verbunden, der zweite Kontakt mit dem der nächsthöheren usw. bis zu den drei letzten Kontakten, die ebenfalls untereinander verbunden sind und an der höchsten Frequenz liegen. Durch einen geeigneten Antrieb können die Bürstenei, 12 und 13 auf die jeweils gewünschte Stellung verschoben werden. Die Zeichnung zeigt eine Stellung der Bürsten, welche einer zu übertragenden Größe entspricht, die durch die Stellung 3; 5 gekennzeichnet ist. Die drei Bürsten i i, 1a und 13 sind nun über die Leitungen i 5, 16 und i; und die gemeinsame Leitung 18 mit dein Generator 14 und dem Empfänger verbunden. Die Leitung 15 führt zum Erregert# 11 iq# des Frequenzmessers 2o, dessen Zungen 2 i die Hunderter anzeigen. Die Leitung i6 führt zum Frequenzmesser 2a und zeigt die Zehner an, während die Leitung i; clen Frequenzmesser 23 für die Einer erregt. An diesen drei Frequenzmessern werden nun die Zungen schwingen, welche den Frequenzen zugeordnet sind und an denen die Bürsten des Gebers augenblicklich stehen. Die Zungen sind sinnfällig so angeordnet und gekc;inzt-iulinet, dal:, man die Einer. Zehner und Hunderter ablesen kann.
  • Will man, anstatt die Werte abzulesen, irgendein Gerät auf die befohlene Richtung einstellen, so «erden über den schwingenden Zungen Zeiger 2.1, 25, 26 angeordnet, die man so verschieben kann, d.aß sie den je-«-eilig enden Zungen gegenüberliegen. Durch zweckmäßige Formgebung des Antriebes der Zeiger kann inan erreichen, daß die Richtung cles Gei-;itcs sofort richtig .eingestellt ist, Zcc°utt die Zeiger mit den schwingenden Zungen in Deckung gebracht t" Orden sind. Die praktische Ausführung ist natürlich nicht an die in der Abbildung dargestellte Ausführung- mit den in Reihen <titgcordiietcu Ii:,ti?:@lctun oder Zungen gebunden, sondern kann it. judur heliebigeti Anordnung verwendet wurden. Wunn es sich darum handelt, Winkel ztt iii)crtragen, wird eine kreisförmige Anordnung der Kontakte auf der Geberseite und der Zungen auf der Empfängerseite am zweckmäßigsten sein, dabei können die drei Reihen auf einem Zylinder oder auf einer Ebene verteilt werden. Als Geber könnte man ohne weiteres die bei der Lamhenübertragu'nI; iiblichen Geber übernehmen, während beine Empfänger die Lampenkreise gegen Frequ.enzmesser oder gegen einzelne schu-ingendu Zungen ausgewechselt werden mühten. Uni die sclnvitigenden Zungen inögliclist gut sichtbar zu machen, können sie so angew-dnet «-erden, daß sie vor einer öffnung se hwingNn, wc@ldiu s:e im IZuheztistand vurschliebun und beine Schwingen freigeben, so daß einu für alle FrecIticnzcn gemeinsam angenrdnete Signallampe oder Beleuchtung durch diese öffnung hindurchleuchtet und inan ein inarkantes J,ichtsignal erhält, älitilic2i \tie hei dun Lampenempfängern, so daß auch die Art dur Bedienung hei diesem Verfahren diesulhu bleibt. Bei der Form-ebung der Zungen «ird man noch darauf Wert legen, daß ihre Änsprechzeit sehr klein ist und sie auch tnit gunügender Dämpfung versehen sind, um .Inch schnelle \Vinl:el:inde-rungen feststellen ztt können.
  • Es kann mitunter auch zwedcni@ihig sein, die- Kontaktfrequenzen des Geburs einer hohen Trägerfrequenz zu üburlagern und diese durch Draht oder dr:alitlos@ auf den Empfänger zu übertragen. Der Empfänger muß dann außer den frequenzempfindlichen Indikatoren noch ein auf die Trägerfrequenz abstim@mbares Gerät und .einen Demodulator enthalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur elektrischen Fernübertragung von Meßgrößen eines in Dekaden unterteilten Meßbereiches mittels .ab,gestufter, je einem Ziffernwert zugeordneter Wechselstromdrequenzen, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Fernübertragung eines in mehrere Dekaden unterteilten Meßbereiches für gleiche Ziffernwerte jeder Dekade die gleiche Frequenz vorgesehen wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch r mit Gebern mit elektrischen Kontakten, über die eine Schleifbürste streift, und mit Empfängern mit frequenzeinpfindlichen Anzeigegliedern, dadurch ;gekennzeichnet, daß für jede Dekade je ein Geber und je ein Empfänger vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Zungenfrequenzmessein als Empfänger, deren Zungen vor einer öffnung schwingen, die sie im Ruhezustand verdecken, für jede Dekade ;eine gemeinsame Leuchtquelle vorgesehen ist, die durch die bei einer schwingenden Zunge freigelegte Öffnung hindurchleucluet.
DEE51164D 1938-05-21 1938-05-21 Verfahren und Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Messgroessen Expired DE714903C (de)

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