DE714924C - Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes in einem Arbeitsgang auf der flachen Kulierwirkmaschine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes in einem Arbeitsgang auf der flachen Kulierwirkmaschine

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DE714924C
DE714924C DESCH119644D DESC119644D DE714924C DE 714924 C DE714924 C DE 714924C DE SCH119644 D DESCH119644 D DE SCH119644D DE SC119644 D DESC119644 D DE SC119644D DE 714924 C DE714924 C DE 714924C
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Germany
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stitches
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needle
stitch
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Rieter Ingolstadt GmbH
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Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/26Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B11/28Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes in einem Arbeitsgang auf der flachen Kulierwirkmaschine Die Erfindung betrifft ein Verfahren zurr Herstellung eines Strumpfes m einem Arbeitsgang auf der flachen Kulierwirkmaschine, bei dem die Fersenteile bei ruhendem Mittelteil durch Ausdecken und die Verbindungen der Maschen -zwischen den Fersenteilen und dem Sohlenteil rechtwink=ig zueinander und ohne Nähte unmittelbar auf der Maschine hergestellt werden, nach Patent 704 249.
  • Das Hauptmerkmal dieses Patents besteht darin, da.ß zur Bildung der Fersenteile jede zweite Fersenmaschenreihe um eine Nadel ausgedeckt wird, -wobei an den Ferseninnenkanten zwei oder drei Maschen abwechselnd nicht verhängt werden, und daß die innere Wegbegrenzung der die Fersenteile bildenden Fadenführer nach je vier Maschenreihen um zwei Nadeln abnimmt, die außer Tätigkeit gesetzt werden.
  • Zur Schließung der Ausdecköffnungen wird hierbei nach einer Ausführung (Ansp_uch_7 des Hauptpwents) derart verfahren, daß die Masche der ungedeckten zweiten Maschenreihe jeder aus vier Maschenreihen bestehenden Fersenmaschengruppe, die sich auf der am weitesten innen liegenden Nadel der in der folgenden Reihe auszudeckenden Maschen befindet, in der darauffolgenden Reihe nicht abgepreßt und beim Ausdecken der dritten Maschenreihe zusammen mit dem auf dieser Nadel gebildeten Henkel als Doppelmasche Hausgedeckt wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß dieses Verfahren zum Schließen der Ausdecköffnungen insofern nicht befriedigt, als die Doppelmaschen größere Abstände voneinander besitzen, wodurch infolge der verschiedenen H:enkelbildungen eän unruhiges und unschönes Maschenbild entsteht.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteiles wird erfindungsgemäß derart verfahren, daß die Masche jeder ungedeckten Fersenmaschenreihe, die sich auf der am -weitesten innen liegenden Nadel der in der folgenden Reihe auszudeckenden Maschen befindet, in der darauffolgenden Maschenreihe nicht abgepreßt und beim Ausdecken dieser Maschenreihe zusummen mit dem auf dieser Nadel gbildeten Henkel als Doppelmasche ausgedockt wird.
  • Hierdurch ergibt sich eine fortlaufende Spur von Doppelmaschen sowie eine einheitliche Henkelbildung zur Schließung der Ausdeck -öffnungen. Ein weiteres Merkmal vorliegender Erfindung besteht darin, da.ß zur Erzielung ausgedockter Doppelmaschen bis in den Fersenwinkel hinein die entsprechende Masche der letzten durchgehenden Maschenreihe des Längens in der darauffolgenden Fersenmaschenreihe dem Preßvo°gang entzogen wird.
  • Für die Erfindung ist es vollkommen gleichgültig, in welcher Weise mit dzr die inne-e, Wegbegren-ung der den Nadel verfahren wird, d. h. in welcher Weise die-ze gepreßt oder nicht gepreßt wird. In der Zeichnung ist der Arbeitsvorgang gemäß der Erfindung schema-.isch an einem Maschenbild beispiels«#eLe erläutert.
  • Nach dem Beispiel wird die Masche der Nadel3 der letzten Reihe.a des Längens in der nächsten Reihe nicht abgepreßt. Bei der nun folgenden Herstellung der Fersenteile, bei welcher die erste Fersenmaschenreihe b mir auf den Nadeln 8 bis i gebildet wird, werden die Maschen -- bis auf die zwei innenliegenden, auf den Nadeln i und 2 hängenden Maschen - um eine Nadel ausgedockt. Hierbei wird die auf der Nadel 3 hängende Masche der Reihe a zusammen mit dem auf der Nadel 3 gebildeten Henkel der ersten Fersenmaschenreihe b auf die Nadel 4 ausgcdeckt, so. daß nunmehr auf den Nade.n i, 2 und 4 bis 9 Maschen hängen.
  • In der darauffolgenden zweiten Fersenmaschenreihe c, welche ungedeckt bleibt, beschreibt der Fersenfadenführer, ausgehend von derselben inneren Wegbegrenzung (Nadel i), einen um zwei Nadeln größeren Weg. Dadurch, daß die letzte zugekommene Randschleife auf Nadel i o keine Masche vo :-findet, löst sich diese Randschleie beim Abpressen wieder auf.
  • In der folgenden dritten Fersenmaschenreihe d, .in welcher die Nadel 4 der Reihe c nicht gep:eßt wird und in welcher vom Fersenfadenführer derselbe Weg wie in Maschenreihe c beschrieben wird, findet wiederum ein Ausdocken der Maschen um .eine Nadel statt. Auch in dieser Reihe löst sich die Randschleife auf Nadel io beim Abpressen auf. Im Gegensatz zur Reihe b werden jedoch diesmal die drei innen auf den Nadeln i bis. 3 hängenden Maschen nicht mit ausgedockt.
  • Beim Ausdocken der Reihe d wird die :Masche 4 der Reihe c mit dem auf der Nadel 4 g ebildeten'Henkel der dritten FerFenmasclienreihe d zusammen als Doppelmasche von der Nade14 auf die Nadel 5 ausgedockt, so daß nunmehr auf den Nadeln i bis 3 und 5 bis 1o Maschen hängen.
  • In der darauffolgenden vierten Fersenmaschenreihe e, die wieder ungedeckt bleibt und in welcher.- der Fersenfadenführer denselben Weg wie in der Maschenreihe c und d beschreibt, ergibt sich nunrn:ehr infolge der ausgedockten Randmasche der Reihe d die Möglichkeit; auf der Nadel i o eine Randmasche zu bilden: In der nächsten Reihe wird die Nadel 5 nicht abgepreßt. Die äußere Begrenzung hat in jedem Fersenteil um zwei Nadeln zugenommen.
  • In der folgenden Maschenreihe ist die innere Wegbegrenzung des Fersenfa-.lenführers um zwei Nadeln nach au'-en verlegt. Die folgenden Reihen werden in gleizher Weise wie die Fersenm,aychenreilien b-e hergestellt.
  • Nach dem Beispiel ist dia die innzre Wegb.egri#nzung der Fersenteile bildende Nadel. i in den Reihen c und e nicht abgepr.ePt worden. Die Nadel i könnte selbstverständlich auch. in jeder Reihe abgeprcßt werden oder nur in den Reihend und. !e nicht abgepr eßt o d:er in irgendeiner anderen Weizie beiianr-ie't «erden. Auch könnte das Ausdocken der Doppelmaschen erst in der Reihe d beginnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes in einem Arbeitsgang auf der flachen Kulierwirkmaschine, bei dem die Fersenteile bei ruhendem Mittelteil und die Verbindungen der Maschen zwischen den Fersenteilen und dem Sohlenteil rechtwink'ig und ohne Nähte hergestellt werden, nach Anspruch 7 des Patents 704 249, dadurch gekennzeichnet, daß die Masch,-jeder ungedeckten Fersenmaschenre-«he, die sich ,auf der am weisesten innen liegenden Nadel der in der folgenden Maschenreihe auszudockenden Maschen befindet, in der darauffolgenden Maschenreibe nicht ,abgepreßt und beim Ausdocken dieser Maschenreihe zusammen mit dem auf dieser Nadel gebildeten Henkel als Doppelmasche ausgedockt wird. -2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung ausgedockter DoppeIm.aschen bis in den Fersenwinkel hinein die entsprechende Masche der letzten durchgehenden Maschenrehe des Längens in der darauffolgenden Fersenmaschenreihe dem Preßvorgang entzogen wird.
DESCH119644D 1939-12-09 1939-12-09 Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes in einem Arbeitsgang auf der flachen Kulierwirkmaschine Expired DE714924C (de)

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