DE718128C - Plombenzange - Google Patents

Plombenzange

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DE718128C
DE718128C DEW95719D DEW0095719D DE718128C DE 718128 C DE718128 C DE 718128C DE W95719 D DEW95719 D DE W95719D DE W0095719 D DEW0095719 D DE W0095719D DE 718128 C DE718128 C DE 718128C
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DE
Germany
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Expired
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DEW95719D
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WILLY WIRTH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/20Pliers for sealing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Plombenzange Die Erfindung bezieht sich auf eine Plombenzange für nveiteilige Blechplomben (Kapsel- oder Tellerplomben) mit Schnurdurchtritt: Der Erfindungsgegenstand bezweckt ein besonders festes Schließen des Wulsfie der Plomben.
  • Die Ausprägung der Plombe und das Einrollen des Börtelwulstes verfolgen um so, wÜxksamer, je dichter die beiden Prägeflächen .am Stempel und im Boden des Börtellressels sich näherkommen. Hierbei muß das Ausweichen des Wulstes nach außen durch den Rand des Plombenkessels verhindert werden. Die zwischen den Plombenhälften durchgeführten. Schnurenden müssen aber durch den: Randwulst nach außen geführt werden, weshalb bei bekannten Plombenzangen Ausschnitte in dem Randmantel des unteren Börtelkess,els vorgesiehen sind. Werden solche Ausschnitte nicht vorgesehen, muß der Stempel beim Niedergehen über den Rand des unteren Börbelkessels vorstehende Schnurenden ,am äußeren Rand einreißen oder sogar abscheren. Beim. Niedergehen des Stempels bilden indessen. die Schnurendan sozusagen. ein Bremskissen, welches das vollständige Einrollen des Wulstes verhindert. Die Behinderung durch die Schnurenden ist auch festzustellen, wenn die Ausschnitte in dem Kesselrand nicht bis auf den Kesselboden heruntergeführt sind.
  • Um nun beim Erfi,ndungs,gegenstand ein besonders festes Schließen der Plombe zu erreichen, sind zwei Merkmale mitqeinander kombiniert, nämlich die Lage der -oberen Begrenzung der Ausnehmung für .die Schnur im Plombenkessel oberhalb jedes Bodenteiles des P1ombenkessiels mit der Anordnung einer längs verlaufenden Ausnehmung im Stempel an der Stelle vor der Ausnehmung in der Wand des Plombenkessels.
  • Bekannt ist auch die Ausführung des Plombenkessels seiner solchen Zange mit einem Wandeinschnitt, dessen obere Kante höher liegt Tals die Unterkante der benachbarten ringförmigen Aussparung am Boden. Dagegen liegen bei :der bekannten Ausführung einzelne Teile des Kesselbodens-, z. B. die Oberkante des Wulstringes, höher oder höchstens gleich hoch wie der Einschnitt in der Kesselwand, und @es sind keine axial verlaufenden -Ausnehmungen in dem Stempelumfang oder Rand vargesehen. Die Schnurenden haben. also keine Möglichkeit, in die Stempelausnehmungen auszuweichen, um das Abscheren zu verhindern.
  • Im folgernden wird,die Erfindung beispielsweise beschrieben. In der Abb. i stellt i eine äußere Blechplombenhälfte dar, deren zweite, innere Hälfte der Übersichtlichkeit halber fortgelassen ist. Es ist ein Schlitz :2 vorgesehen, dessen Ecken mit 3 und q. bezeichnet sind. Durch den Schlitz 2 tritt das Schnurende 5. über der Plombe ist der Sbempel und unter der Plombe der Börtel:kessel schaubildlich dargestellt.
  • Der Börtelkesse16, der ebenfalls nur schematisch gezeigt ist, weist einen Einschnitt ; auf, der sich von der bekannten, bis auf den Boden reichenden Ausführung ableitet, im Gegensatz zu dieser aber nicht bis auf den Boden E reicht. Vielmehr ist eine Wandstufe 9 vorgesehen, deren Aufgabe @es ist, die Schnur gegen den obersten Rand des Schlitzes z zu drängen; gleichzeitig wird der untere Rand mit den Ecken 3 und q. des Plombenschlitzes eingerollt, wobei letztere sich praktisch bis zur Berührung nähern.
  • Damit nun der Stempel io die Plombe tief in den Kesseleindrücken kann und bei seiner kolbenartigen Bewegung nicht durch die Schnur behindert wird, sind Ausnehmungen, d. h. hier die Rille i i, vorgesehen, in welche die durch die Börtelwand 9 verdrängte Schnur sich einbettet.
  • Die Abb. II zeigt schematisch den Stempel und Börtelkzssel bezüglich ihrer besonderen Ausbildung von üben gesehen, wobei der Deutlichkeit halber die Schnur weggelassen ist4 Abb. III zeigt die geschlossene Plombe von unten, bei der nun die Ränder 3 und q. des Schlitzes praktisch .einen fast fugenlosen Rand bilden.
  • Im obigen ist natürlich nur ein Ausführungsbeispiel beschrieben worden. Die Einzelteile können im Rahmen des Erfindungsgedankens abgewandelt werden. Es ist selbstverständlich, daß bei mehreren Schnurenden und Durchtrittsöffnungen jede derselben erfindungsgemäß ,ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Plombenza.nge für zweiteilige Blechplomben mit Schnurdurchtritt und Ausnehmung für die Schnur im Plo.mbenkessel, gekennzeichnet durch die Vereinigung von zwei Merkmalen, nämlich daß die Begrenzung der Ausnehmungen für die Schnur im Plambenkessel oberhalb jeden Bodenteiles des Plarnbenkessels liegt und daß der Stempel an der entsprechenden Stelle mit einer längs verlaufenden Ausnehmung versehen ist.
DEW95719D 1935-01-11 1935-01-11 Plombenzange Expired DE718128C (de)

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