DE719295C - Klaervorrichtung fuer Fluessigkeiten - Google Patents
Klaervorrichtung fuer FluessigkeitenInfo
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- DE719295C DE719295C DEV36338D DEV0036338D DE719295C DE 719295 C DE719295 C DE 719295C DE V36338 D DEV36338 D DE V36338D DE V0036338 D DEV0036338 D DE V0036338D DE 719295 C DE719295 C DE 719295C
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Description
- Klärvorrichtung für Flüssigkeiten Zusatz zun: Patent 709 8i3 Nach dem Hauptpatent 7098 i3 hat die Rückspüleinrichtung die Gestalt eines an den Filterkörper 14 angeschlossenen heberartig ausgebildeten Filtratabführrohres, mit welchem kommunizierend ein in die freie Atmosphäre endendes Lufteinfallrohr 19 verbunden ist. Nach dem Zusatzpatent 718 069 ist das Lufteinfallrohr der Rückspüleinrichtung für das Filter als ein U-förmig gebogenes Rohr mit engem Durchflußquerschnitt ausgebildet, dessen einer Rohrschenkel an das heberartig ausgebildete Filtratabführrohr im -Scheitelpunkt angeschlossen ist uiid zwischen dessen Schenkeln die einzelnen absperrbaren Verbindungsleitungen angeordnet sind.
- Wenn man bei Inbetriebnahme des Filters einer solchen Vorrichtung eines der Absperrorgane der Verbindungsleitungen öffnet, so stellt man fest, daß mit zunehmender Verstopfung des Filtertuches der tiefste Badstand in dem vorderen Raum der Filterkammer sich nach jeder Filterperiode weiter nach oben verlegt, so daß nach einem gewissen Zeitpunkt keine genügende Rückspülung mehr eintritt. Dann muß der betreffende Absperrhahn geschlossen und der nächsttiefere geöffnet werden, damit der tiefste Badstand im vorderen Raum der Fiherkammer weiter nach unten verlegt wird und wieder eine ausreichende Rückspülung gewährleistet ist. Das Filter muß also fortlaufend beobachtet werden.
- Um nnn von dem Zwang zur fortlaufenden. Beobachtung des Filters freizukommen, ist die Vorrichtung nach der Erfindung so ausgebildet, daß irn Scheitelpunkt des hleberartig ausgebildeten Filtratabführrohres der eine Schenkel eines engen, U-förmig gebogenen Rohres angeschlossen ist, wälirend der andere Schenkel mit seiner Ausflußöffnung in die Vorkammer der Filterkammer bis zu der dem abzusenkenden Flüssigkeitsspiegel in der Filterkammer entsprechenden Tiefe mündet. Bei einer solchen Bauweise der Vorrichtung tritt in dem Augenblick, in dem der Flüssigkeitsspiegel so weit gesunken ist, daß die Öffnung des freiem Schenkels der U-förmigen Rohrschleife freiliegt, Luft in diese Rohrschleife ein, so daß die IIeberwirkung unterbrochen wird. Das Filtratabführrohr läuft dann leer, worauf auch in dieses Rohr Luft eintritt und die noch im Filter bzw. in dessen Rückspülkasten befindliche Flässigkeit zurückstürzt und das Filtertuch oder be mehrteiligen Filtern die Filtertücher reinigt. Bei dieser Ausbildung der Vorrichtung ist die einzige Veränderliche während des Betriebes die Filtergeschwindigkeit, die ja stets größer sein muß als der Zulauf in die Filterlrammer.
- Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schaubildlich dargestellt.
- Die Filterkammer besteht aus der Vorkammer Io und der eigentlichen Filterkammer 13. Der Filtereinsatz, der zweckmäßig mit einem Rückspülkasten 30 aus einem Stück hergestellt ist, enthält eine Reihe von Filterkerzen 14, über welche Filtertuchsäcke gezogen sind. An den Rückspülkasten 30 schließt das hebelartig ausgebildete Filtratabführrohr I7 an. In das Filtratabführrohr I7 mündet ein U-förmig gebogenes Rohr 31 ein, dessen freier Schenkel 3 1a in die Vorkammer 10 der Filterkammer hineingeführt ist. Der Zulauf in die Filterkammer ist mit 9 bezeichnet.
- Ist die Filterkammer so weit gefüllt, daß die Flüssigkeit aus dem Rückspülkasten 30 in die Rohrleitung 17 übertritt, so beginnt die Heberwirkung. Der Flüssigkeitsspiegel in der Kammer 10 sinkt als Folge davon ab, und zwar so weit, bis die Öffnung des Schenkels 31a der Rohrleitung 31 freiliegt. In diesem Augenblick tritt Luft in die Leitung 31 ein, wodurch die Heberwirkung dadurch unterbrochen wird, daß die ablaufende Flüssigkeit an der Einmündungsstelle der Rohrleitung 31 in die Rohrleitung 17 abreißt. Nachdem das Rohr 17 leergelaufen ist, tritt Luft auch in diese Rohrleitung ein und bewirkt, daß die in dem Rückspülkasten befindliche Flüssigkeit zurückstürzt und die an den Filtertüchern befindlichen Schwefelteilchen, die die Eigenschaft habien, stark zusammenzuballen und auch zusammengeballt zu bleiben, von den Filtertüchern abgedrückt werden. Die zusammengeballten Schwefelteilchen sinken alsdann in den Sumpf 1 1 der Filterkammer hinab und können von dort abgezogen werden.
- An den abwärts gerichteten Schenkel der Robr]eiturg 31 ist ein geschlossenes U-förmiges Quecksilberrohr 32 angesclllossen. Eine geeignete Vorrichtung verhindert den Übertritt von Badflüssigkeit in das Rohr 32. Im geschlossenen Schenkel des Rohres 32 ist ein Kontaktstift vorgesehen: In dem Augenblick nun, wo die Flüssigkeit aus dem R;ickspülkasten 30 in die Ablaufleitung 17 eintritt und das Heben beginnt, steht der Anfangspunkt der Ablaufleitung unter Unterdruck, der sich schnell bis zu der Höhe steigert, die dein Widerstand der Filtersäcke entspricht. Hat jedoch der Unterdruck im Ablaufrohr ein gewisses Maß überschritten, so erreicht der Quecksilberstand im U-Rohr 9 den Kontaktstift und setzt irgendein Signal in Tätigkeit, so daß die Filtersäcke ausgewechselt und gereinigt werden können.
Claims (1)
- P A T E N T A N S P R Ü C H : Klärvorrichtung für Flüssigkeiten mit fein verteilten Feststoffen, z.B. Schlvefelteilchen, bestehend aus mehreren hintereinander angeordneten Absetzkammern und einem an die letzte Absetzkaminer angeschlossenen rückspülbaren Filter nach Patent 709 Si 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Scheitelpunkt des heberartig ausgebildeten Filtratabführrohres (I7) der eine Schenkel (3I) eines engen; U-förmig gebogenen Rohres angeschlossen ist, während der andere Schenkel (31a) mit seiner Ausflußöffnung in die Vorkammer (10) der Filterkammer (I3) bis zu der dem abzusenkenden Flüssigkeitsspiegel in der Filterkammer (13) entsprechenden Tiefe mündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV36338D DE719295C (de) | 1939-12-03 | 1939-12-03 | Klaervorrichtung fuer Fluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV36338D DE719295C (de) | 1939-12-03 | 1939-12-03 | Klaervorrichtung fuer Fluessigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE719295C true DE719295C (de) | 1942-04-04 |
Family
ID=7590107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV36338D Expired DE719295C (de) | 1939-12-03 | 1939-12-03 | Klaervorrichtung fuer Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE719295C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261112B (de) * | 1961-12-08 | 1968-02-15 | Raffinerie Et Sucreries Du Gra | Einrichtung zum Rueckspuelen der Filterelemente eines Trogdruckfilters |
-
1939
- 1939-12-03 DE DEV36338D patent/DE719295C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261112B (de) * | 1961-12-08 | 1968-02-15 | Raffinerie Et Sucreries Du Gra | Einrichtung zum Rueckspuelen der Filterelemente eines Trogdruckfilters |
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