DE71929C - Vorrichtung an Nähmaschinen mit springender Nadel zum Befestigen von Oesenknöpfen (2 - Google Patents

Vorrichtung an Nähmaschinen mit springender Nadel zum Befestigen von Oesenknöpfen (2

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DE71929C
DE71929C DENDAT71929D DE71929DA DE71929C DE 71929 C DE71929 C DE 71929C DE NDAT71929 D DENDAT71929 D DE NDAT71929D DE 71929D A DE71929D A DE 71929DA DE 71929 C DE71929 C DE 71929C
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DENDAT71929D
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C. NEIDLINGER in Hamburg, Admiralitätsstr. 79
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/12Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing
    • D05B3/16Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing shank buttons
    • DTEXTILES; PAPER
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Zweiter Zusatz zum Patente M, 65743 vom 23. April 1892.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1893 ab. Längste Dauer: 22. April 1907.
Bei der durch den ersten Zusatz Nr. 69052 zum Patent Nr. 65743 geschützten Vorrichtung an Nähmaschinen mit springender Nadel zum Befestigen von Oesenknöpfen wird der jeweilig festzunähende untere Knopf in der Zufuhrrinne M durch eine Sperrfeder q zurückgehalten, welche denselben nach dem Befestigen beim Verschieben des Arbeitsstückes freigiebt. Der Abstand, welchen bei diesem von Hand zu bewirkenden Verschieben die einzelnen festgenähten Knöpfe auf dem Arbeitsstück von einander erhalten, ermangelt insofern der erwünschten Gleichmäfsigkeit, als die Regelung desselben allein von der Geschicklichkeit des Nähenden abhängig ist. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, nicht allein den Vorschub des Arbeitsstückes mechanisch durch das Anheben des Stoffdrückers zu bewirken, sondern auch durch eine von der Bewegung des Nadelstangenrahmens abhängige Vorrichtung die Oesenknöpfe aus einem Vorrathsbehälter nach einander selbstthätig in die Zufuhrrinne zu befördern.
Zu diesem Zweck ist bei der erstgedachten Ausführungsform (Fig. 1 bis 7) am unteren Ende der beibehaltenen, von der Stoffdrückerstange P getragenen Zufuhrrinne M ein in einem Gehäuse S gelagertes Zellenrad R angebracht, dessen am Umfang angeordnete Zellen r einzeln einen Knopf aus der Zufuhrrinne aufzunehmen und nach einander in den Bereich der Nadel zu bringen vermögen. Das Zellenrad hat eine zur Nadelbahn etwas geneigte Lage, dergestalt, dafs nur die Oese des bei der Drehung des Rades jeweilig nach unten gelangenden Knopfes in den Bereich der Nadel c kommt. Die Drehbewegung dieses Zellenrades R wird aber dadurch bewerkstelligt, dafs an der hinteren Fläche desselben ein Schaltrad oder im Kreise angeordnete Stifte t vorgesehen sind, von denen stets einer im Eingriff mit einer von einer Feder w1' beeinflufsten, drehbar am Kopf der Maschine befestigten Klaue u kommt, so dafs bei jedesmaligem Anheben der Stoffdrückerstange das mitgehobene Zellenrad um eine Theilung des Stiftenkranzes bezw. Schaltrades verdreht wird. Da nun die letztere mit der Theilung der Zellen r des Rades R übereinstimmt, so kommt auch bei jeder Drehbewegung des Rades ein anderer Knopf mit seiner Oese in diejenige Lage, in welcher er zum Annähen an das Arbeitsstück befähigt ist. Bei einer solchen Drehung des Zellenrades gelangt aber auch jedesmal eine freigewordene Zelle r unter die Mündung der Zufuhrrinne, so dafs also der jeweilig unterste der in letzterer befindlichen Oesenknöpfe f in diese Zelle hineingelangen kann. Hierbei behält die Knopföse noch zunächst die ihr durch den Spalt m2 in der Zufuhrrinne angewiesene radiale Stellung zum Zellenrad bei, aus welcher sie erst bei der nächstfolgenden Drehbewegung des Rades mit Hülfe der Führungsbahn s im Gehäusedeckel in die zum Annähen
an das Arbeitsstück geeignete tangentiale Lage gebracht wird. Der am Arbeitsstück befestigte Knopf zieht dasselbe alsdann beim Anheben, der Stoffdrückerstange und bei der dadurch veranlafsten Drehung des Zellenrades um eine Theilung des letzteren auf der Stichplatte der Maschine weiter (Fig. 7), so dafs jeder folgende Knopf in einem stets gleichen, der Theilung des Zellenrades entsprechenden Abstand von dem vorher angenähten Knopf an dem Arbeitsstück befestigt wird, während der jeweilig vorhergegangene Knopf die von ihm bis dahin eingenommene Zelle des Rades R verläfst.
Die Oesenknöpfe werden im Zellenrad dadurch in der gehörigen Lage erhalten, dafs auf ihren Knopf ein bogenförmiges Schleifstück sl im Gehäuse 5 dadurch einwirkt, dafs eine aufsen am Gehäuse angebrachte Feder s2 durch Vermittelung von kurzen Stiften s3 ihre Spannung auf das Schleifstück überträgt. Die axiale Verschiebung des Zellenrades R im Gehäuse 5 wird beim Ausführungsbeispiel aber dadurch verhindert, dafs sein in der Bohrung s4 des festen Gehäuses S gelagerter Zapfen r1 am hinteren Ende die Stiftenscheibe ttl (oder an deren Stelle ein· Schaltrad) trägt, welche mittelst einer Schraube i2 unverdrehbar mit dem Zapfen verbunden ist.
Bei Anwendung einer in vielen Fällen entbehrlichen selbstthätigen Vorrichtung zur Zuführung der Oesenknöpfe in das Zellenrad R wird eine Vorrathstrommel V, Fig. 8 und 10, am Kopf der Maschine derart angeordnet, dafs die den Durchtritt der Knöpfe ermöglichende Oeffnung ν im Boden derselben über der Rinne M steht. Der Deckel v1 dieser Trommel ist mittelst einer durch die Nabe v'2 derselben geführten, mit ihm fest verbundenen Achse vs drehbar gelagert. Die letztere ist mit einem Schaltrad w ausgerüstet, auf welches die zwischen den beiden auf der Achse v8 drehbaren Scheiben w'1 gelagerte Schaltklinke wx einwirkt. Diese Scheiben ruhen auf einer um die Achse gewundenen Feder.vs und sind durch eine Lenkstange w3 mit dem die springende Bewegung der Nadel hervorrufenden Rahmen bezw. der Zugstange X in Verbindung, so dafs der an der unteren Fläche mit einer Anzahl von Bürsten v4 ausgerüstete Deckel vl eine absetzende Drehbewegung erhält, welche die in der Trommel aufgespeicherten Knöpfe nach und nach über die Oeffnung ν bringt, nachdem ihre Oesen vorher in den sich an letztere anschliefsenden Schlitz v6 eingetreten sind. Dieser Schlitz i>6 ist an dem der Drehungsrichtung der Bürsten v4 zugewendeten Ende von solcher Breite, dafs ihre Knopfösen f in denselben hineinfallen müssen, dagegen verengt derselbe sich gegen die Durchlafsöffnung ν so weit, dafs die Oesen beim Ueberkippen über den Rand m° der Rinne M von dem in letzterer vorgesehenen Spalt Ot2 in senkrechter Stellung aufgenommen werden (Fig. 9).
In der Trommel V ist endlich noch eine concentrisch angeordnete Scheidewand v"' vorhanden, welche verhindert, dafs beim Füllen der Trommel durch die Klappe v5 die Knöpfe seitlich und in anderer Weise als durch die Thätigkeit der Bürsten v4 an die Oeffnung ν bezw. den Schlitz ve gelangen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Vorrichtung an Nähmaschinen mit springender Nadel zum Befestigen von Oesenknöpfen der' durch die Patente Nr. 65743 und Nr. 69052 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die von einem mit der Stoffdrückerstange verbundenen Zellenrad JR aufgenommenen Knöpfe nach einander mit ihrer Oese f in die Nadelbahn gebracht und nach dem Befestigen dadurch um eine Theilung des Zellenrades mitgenommen werden, dafs beim Anheben der Stoffdrückerstange eine an der Maschine aufgehängte Schaltklinke in ein mit dem Zellenrad verbundenes Schaltrad t greift . und die Drehung desselben veranlafst, -zum Zwecke, mittelst des eben befestigten, noch nicht freigegebenen Knopfes einen der Theilung des Zellenrades entsprechenden abgemessenen Vorschub des Arbeitsstückes auf der Stichplatte zu bewirken.
  2. 2. In Verbindung mit einer Vorrichtung zum Befestigen von Oesenknöpfen der unter 1. angegebenen Art die Zuführung der Oesenknöpfe in die Zufuhrrinne M aus einem Vorrathsbehälter V, in welchem mittelst von der Maschine aus bethätigter, absetzend gedrehter Bürsten v4 die Knöpfe nach einander über einen Schlitz v6 hinweg über die Zugangsöffung ν der Rinne M in solcher Lage der Oesenringe f gelangen, dafs letztere beim Uebergang in den Spalt jm2 der Zufuhrrinne eine der Richtung des letzteren angepafste Stellung einnehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71929D Vorrichtung an Nähmaschinen mit springender Nadel zum Befestigen von Oesenknöpfen (2 Expired - Lifetime DE71929C (de)

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