DE7233600U - Vollmantel-Schneckenzentrifuge - Google Patents

Vollmantel-Schneckenzentrifuge

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DE7233600U
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Flottweg Werk Dr Georg Bruckmayer GmbH and Co KG
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Flottweg Werk Dr Georg Bruckmayer GmbH and Co KG
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Dipl.-lng. Heinz losior, Patentanwalt D-8 Μύηώοη 81, Cosimosliofjo 81 · Tolc/ons (P811) 983820
Flottweg Werk
Dr. Georg Bruckmayer
8313 Vilsblburg/Ndb. L 9773 A
Vollmantel-Schneckenzentrifuge
Die Erfindung betrifft eine Vollmaptül-Schneckenzentrifuge zur kontinuierlichen Trennung von Feststoff-Flüssigkeits-Gemischen mit einer wenigstens über einen vom Beginn des Schneckenförder·- weges ausgehenden Teilbereich ihrer Längserstreckung zwei- oder mehrgängig ausgebildeten Schnecke, die in einer rotierenden, zylindrisch und/oder konisch ausgebildeten Trommel relativ zu dieser umläuft und hinsichtlich der Radialabmessungen der Schneckenwendel an die Trommelausbildung angepaßt ist, mit einer Zuführung für das zu trennende 'Gut, die im axialen Mittelbereich der Zentrifuge in einen ersten Teil, mindestens einen, der Schneckengänge mündet, mit einem Austrag für den Feststoffanteil des zu trennenden Gutes am Ende des Schneckenförderweges und mit mindestens einem Ablauf für den Flüssigkeitsanieil des zu trennenden Gutes, der zu einem von dem Trennraum der Zentrifuge abgeteilten Ablaufraum geführt istr wobei der erste Teil der Schneckengänge und ein zweiter Teil, wenigstens einer, . der Schneckengänge im Anfangsbereich des Schneckenförderweges miteinander in Verbindung stehen und am Beginn des Fördersehneckenweges in axialer Richtung abgeschlossen sind.
Um die Beschreibung und das Verständnis der Erfindung zu erleichtern , wird im folgenden für den ersten Teil der Schneckengänge, für deren zweiten Teil und - wie später noch erwähnt -
DipL-lng. Heim losser, Patenlanwolt D-8 Mönchen 81, Cosimostroße 81 * Telefon: (0811) 983820
für deren dritten Teil immer nur ein Schneckengang betrachtet, deaf insoweit stellvertretend für eine Mehrzahl des jeweiligen Teils der Schneckengärige steht.
Im Zusammenhang mit einer solchen Vollmantelschneckenzentrifuge der eingangs genannten Art hat man sich mit der Sedimentierung von spezifisch schwereren und insoweit nicht flotierenden Feststoffen beschäftigt, die jedoch einen feineren,, schwerer abzuschneidenden Anteil aufweisen. Zu diesem Zwecke wird im axialen Mittelbereich der Zentrifuge das zu trennende Gut in einen ersten Gang dar mehrgängigen Schnecke eingeführte Ein Teil der schwereren Feststoffe sedirnentiert bereits kurz nach dem Einführen und wird auf kurzem Wege zum Feststoffaust;cag transportiert. Der übrige Teil schwerer Feststoffe sediwentiiert in dem ersten Gang vor allem in dem Bereich des Trertnraumes zwischen der Zuführstelle und dem Beginn des Schnek kenförderweges. Im Anfangsbereich des Schneckenförderweges ist eine Verbindung zwischen dem ersten Schneckengang und einem zweiten Schneckengang vorgesehen, durch welche die von den schwereren Feststoffpartikeln befreite Flüssigkeit in den zweiten Schneckengang übertritt. In diesem zweiten Schneckengang, der frei von schwereren Feststoffpartikeln ist, sedimentieren dann noch die feineren Feststoffpartikel aus, gegebenenfalls unter Hinzufügung entsprechender Flockungsmittel. Das Ausscheiden der feineren Feststoffe im zweiten Schneckengang wird dadurch begünstigt, daß hier die Transportrichtung des Feststoffes durch die Schnecke und die Flüssigkeitsrichtung übereinstimmt, da die geklärte Flüssigkeit etwa im axialen Mittelbereich der Schnecke durch besondere Ablaufführungen, wie Tunnel oder auch einen weiteren dritten Schneckengang, in den Ablaufraum abgeführt wird. Die einzelnen Gänge der mehrgängigen Schnecke sind also derart gezielt voneinander getrennt und miteinander verbunden, daß sich verschiedene, einander nachgeschalteten Trennabschnitte im Trennraum der Zentrifuge erreichen lassen.
Dipl.-lng. Ηοίηι lonor. Potontonwoll D-8 Mündion 81, Cosimosliaße 81 · Telefon: (0811) 98 3820
Mit der verliegenden Erfindung soll eine Vollmantel-Schneckenzentrifuge der eingangs genannten Art derart ausgerüstet v/erden daß sich in ihr auch Suspensionen, in denen ein Teil der Feststoffe leichter ist als die Flüssigkeit, sei es durch Flotation oder grundsätzlich durch den spezifischen Gewichtsunterschied, abscheiden lassen.
Bei Vollmantel-Schneckenzentrifugen mit Zuführung des zu trennenden Gutes etwa im axialen Mittelbereich der -Zentrifuge hat man bereits versucht, Suspensionen mit solchen leichten Feststoff anteilen zu trennen. Dabei wurde festgestellt, daß am Anfang des Betriebes eine gewisse Trennung erreicht wurde, die jedoch nicht den gesamten Feststoffanteil ausmacht. Es kommt daher «u einer Aufladung von Feststoffen in dem Dekanter und im weiteren Verlauf dazu, da» die flotierten Feststoffe über die Flotationsscheibe gedrückt v/erden und mit der Flüssigkeit abfließen. Es wird daher im Dauerbetrieb keine oder doch wenigstens keine ausreichende Trennung der Suspension erreicht.
Der Grund dafür ist darin zu sehen, daß die Trennung "zwisehen Flüssigkeit und Feststoff insgesamt nicht genügend ungestört vor sich gehen kann. In der Regel wird das zu trennende Gut nicht ausschließlich flotierende, das heißt gegenüber der Flüssigkeit spezifisch leichtere oder durch Anlagerung von Luft od. dgl. aufschwimmende Feststoffe aufweisen. Es wird vielmehr auch ein mehr oder weniger großer Anteil an Feststoffen vorhanden sein, deren spezifisches Gewicht größer als das der Flüssigkeitskomponente ist und das dementsprechend sedimentiert. Sedimentation und Flotation stören aber einander, insbesondere bei unruhigen Strömungsverhältnissen. Nimmt man an, daß weit überwiegend oder gar ausschließlich flotierende Feststoffe in dem zu trennenden Gut vorhanden sind, so kann man grundsätzlich ähnliche Überlegungen wie im Zusammenhang mit der bekannten Zentrifuge anstellen, daß es nämlich Schwierigkeiten bereitet, schneller und langsamer aufschwimmende Feststoffe
Dipl.-lnq. Hcini L.otscr, Patonlanwolt
D-8 München 81, Coiimaslraljo 81 ■ Telefon: (QSΠ> ^83320
in ein und demselben Trennraum abzuschneiden.'
Es wird daher - ausgehend von der eingangs geschilderten VoIimentel-Schneckenzentrifuge mit zwei- oder mehrgängiger Schnecke und damit dem Grundgedanken eineis verlängerten bzw, in Absehnit te unterteilten Trennraumes - erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Aurnahmeöffnung des Ablauseis in dem der Trommelwandung zugewandten Randbereich dos von dem zu trennenden Gut gebildeten, Teiches in den Trennraum der Zentrifuge münden zu lasse»-,
Das zu trennende Gut wird in den ersten Schneckengang etwa im axialen Mittelbereich der Zentrifuge eingefüllt, verteilt sich in diesem und wird allmählich auf die Rotationsgeschwindigkeit gebracht* Feststoffe mit weit von dem Flüssigkeitsanteil abweichenden spezifischen Gewicht werden insbesondere dann, wenn sie eine größere Partikelgröße aufweisen, bereits im Einströmung'sbereich abgeschieden. Insbesondere im Bereich zwischen der Zuführung für das zu trennende Gut und dem Beginn des Förderschneckenweges v/erden weitere Feststoffe, die sich relativ einfach abscheiden lassen, von der Flüssigkeitskomponente getrennt. Da es sich voraussetzungsgemäß um zu trennendes Gut mit überwiegend flotiertendem Flüssigkeits-· anteil handelt, darf - jedenfalls zunächst einmal - vorausgesetzt werden, daß gegebenenfalls vorhandene Feststoffanteile mit einem spezifischen Gewicht größer dem der Flüssigkeit in dem ersten Schneckengang sedimentieren und von der Förderschnecke zum Austrag transportiert werden. Durch die im Anfangsbereich des Schneckenförderweges vorgesehene Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Schneckengang tritt nun die vorgeklärte Flüssigkeit mit dem bereits im ersten Schneckengang aufgeschwemmten, auf der Drehachse zugeordneten Oberfläche des Teiches angesammelten Peststoff in den zweiten Schnecken gang über. Die Verbindung zwischen den beiden Schneckengängen, die vorzugsweise einfach mittels einer Durchbrechung der die beiden Gänge trennenden Schneckenwendel gebildet ist, erstreckt
Dipl-ing. Heinz Lesser, Patentanwalt D—8 Mönthen Sl, Cosimastrajje 81 - Telefon: (C811) 933S20
sich selbstverständlich so weit radial in Richtung der Drehachse, daß die flotierten Feststoffe auf der inneren Oberfläche des Teiches von dem ersten Gang in den zweiten übertreten können, auf der anderen Seite ist es vorteilhaft,f diese Verbindung nicht völlig bis zur Trommelinnenwandung zu führen, damit in dem ersten Schneckengang sedimentierter Feststoff nicht in den zweiten Schneckengang übertreten kann. In dem zweiten Schneckengang herrschen nun insgesamt wesentlich ruhigere Strömungsverhältnisse als in dem ersten Schnecken-' gang; der flotierte Feststoff kann ungehindert zum Austrag transportiert werden, während die geklärte Flüssigkeit in dem der Trommelwand zugewandten Randbereich des Teiches abgezogen wird.
In bevorzugter, besonders einfacher Alisführung sind die beiden Schneckengänge am Beginn des Förderweges in axialer Richtung mit Hilfe einer Flotationsscheibe abgeschlossen, zwischen deren äußerem Randbereich und der Innenwand der Trommel ein Spalt frei bleibt. Durch diesen Spalt kann die geklärte Flüssigkeit in den Ablaufraum übertreten, von wo aus sie über eine Wehrscheibe, die die Teichhöhe im Trennraum bestimmt, abfließen kann. Es ist grundsätzlich möglich, die Breite des Spaltes zwischen dem äußeren Randbereich der Flotationsscheibe und der Innenwandung der Trommel über den gesamten Umfang hinweg gleich zu halten; es sind demnach grundsätzlich beide Schneckengänge im äußeren Randbereich des Teiches mit dem Ablaufraum verbunden. Soweit in dem ersten Schneckengang aber Feststoff sedimentiert, bildet dieser eine dichtende Schicht im Bereich des Spaltabschnittes zwischen der Innenwand der Trommel und dem äußeren Randabschnitt der Flotationsscheibe, über den hin weg diese den Schneckengang 1 radial abschließt, während der Spalt zwischen der Trommelinnenv/and und dem Randabschnitt der Flotationsscheibe, über welchen diese den zweiten Schneckengang abschließt, für den übertritt der geklärten Flüssigkeit frei bleibt. Bevorzugt kann, so vorgegangen werden, daß die Flotationsscheibe im Bereich des zweiten Schneckenganges mit
Dipl.-lng. Heinz Lesser, Patentonwdt
D—S München 81, Cosimaslra|e 81 - Telefon: (C811) 983820
radial kleinerer Abmessung ausgeführt wird als im Bereich des ersten Schneckenganges.
In der vorbeschriebenen Ausführungsform bildet der zweite Schneckengang einen Endabschnitt des Trennraumes, in welchem weitgehend ruhige Strömungsverhältnisse durch die Beendigung de3· Beschleunigung des zu trennenden Gutes herrschen, so daß schwerer abzuscheidende Feststoffe, hier schwer flotierende Feststoffe mit einem spezifischen Gewicht nahe dem der Fiüssigkeits= komponente und/oder kleiner Partikelgröße, von der Flüssigkeitskomponente getrennt werden können. Erscheinen weitgehend Gleichstrombedingungen in dem zweiten Schneckengang wünschenswert, so kann man die Aufnahmeöffnung des Ablaufes auch in Richtung auf den Feststoffaustrag zu verschoben in den Trennraum münden lassen. Für die Ausführung des Ablaufes ergeben sich dann mehrere Möglichkeiten. So kann man beispielsweise irgendwo im mittleren oder noch weiter in Richtung des Feststoff austrages vorgerückten Raum in de-n zweiten Schneckengang ein Schälorgan münden lassen, das nur den der Trommelinnenwandung zugewandten Randbereich des Teiches und damit die geklärte Flüssigkeit aufnimmt. Um die Strömung in dem Schneckengang möglichst wenig zu stören, kann das Schälorgan an eine Schnecker wendelwand angeschmiegt oder aber innerhalb der Schneckenwendel verlaufend ausgebildet sein. Der Ablauf erfolgt dann durch eine entsprechende Rohrführung innerhalb der Schneckennabe. An Stelle dieses mit einem Schälorgan öffpenden Ablaufes kann aber auch ein dritter, gegebenenfalls recht schmal ausgebildeter Schneckengang vorgesehen sein, der seinerseits an irgend einem auf den Feststoffaustrag zu verschobenen Punkt in dem der Trommelwandung zugewandten Randbereich des Teiches mit dem zweiten Schneckengang in Verbindung steht und gegebenenfalls
Dipl.-!ng. Heinz Lesser, Palentanwalt D—8 Mönchen 81, Cosimastrafje 81 · Telefon: (0811) 983820
auch dort endet. Das andere Ende des dritten Schneckenganges ist am Beginn des Förderschneckenweges geöffnet, so daß die durch den dritten Schneckengang ablaufende geklärte Flüssigkeit in den Ablaufraum gelangen kann.
Ist kein sedimentierender Feststoffanteil enthalten oder sedimentiert dieser Feststoff ausschließlich im ersten Scbneckeng'ang, so kann die Aufnahmeöffnung des Ablaufes im unmittelbaren äußeren Fangbereich der Schneckenwendel münden. Die Aufnahmeöffnung eines Schälorganes könnte also bis zum Rand der Schnecken wendel bzw. bis zur Trommelinnenwand hingeführt sein; die Verbindung zwischen dem zweiten Schneckengang und einem als Ablauf vorgesehenen dritten Schneckengang könnte eine Schneckenwendeldurchbrechung sein, die in den äußeren Rand der Schneckenwendel eingebracht .'.st. Die Aufnahmeöffnung liegt dann an einer ähnlichen radialen Scelle des Teiches wie der Spalt zwischen der Trommelinnenwand und d,m äußeren Rand einer Flotationsscheibe des zuerst geschilderten Beispieles« Die Ausgestalung- der erfindungsgeinäßen Zentrifuge mit Gleichstrombedingungen im zweiter. Schneckengang erscheint aber dann besonders vorteilhaft, wenn das zu trennende Gut auch schwerer sedimentierende Feststoffe enthalt. Je nach dem, wie groß dieser noch im zweiten Schneckengang sedimentiercnde Feststoffanteil ist, der dann ja in dem zweiten Schneckengang gefördert v/erden muß, darf die Aufnahme-Öffnung dos Ablaufes nicht soweit an die Trommelinnenwandung herangeführt werden, daß diese Feststoffe mit in den Ablauf gelangen können. Insoweit ist der Ausdruck "der der Trommelwandung angewandtes Randbereich des von dom zu trennenden Gut gebildeten Teiches" auch dahin zu verstehen, daß die Aufnahmeöffnung radial nach innen zu entsprechend versetzt angeordnet ist, eine Schnecke v/öndeldurchbrechung also beispielsweise nicht den Rand der Schneckenwendel erfasst.
Dipl.-lng. Helm Lesser, Polentanwolt D-8 Mündien 81, Cosimaslro&e 81 ■ Telefon: (0811) 983820
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
In eine zylindrisch-konische Trommel 1 mit Austragöffnungen 2 am verjüngten Ende ihres konischen Teiles ist eine zweigängige Schnecke 3 eingelagert, deren Schneckennabe hohl ausgebildet ist und an wenigstens einer Stelle ihres Umfanges mindestens eine Öffnung 4 aufweist, durch welche das zu trennende Gut, das durch eine konzentrisch angeordnete Leitung 5 zugeführt wird, etwa im axialen Mittelbereic-h der Zentrifuge - d.h. in diesem Ausführungsbeispiel etwa im Übergangsbereich zwischen dem zylindrischen und dem konischen Teil der Trommel - in den zwischen der Schneckennabe und der Trommelinnenwand gebildeten Trennraum der Zentrifuge eintritt. Durch die zweigängige Schnecke ist der Trennraum der Zentrifuge in zwei Klärstreckenabschnitte unterteilt, viozu die Zuführung des zu trennenden Gutes über die Zuführöffnung 4 nur in den einen, den ersten Schneckengang 6 mündet, der mittels sich an der Innenwandung der Trommel ablagernden Feststoffes von dem benachbarten, dem zweiten Schneckengang 7 getrennt ist.
Im Bereich der Zuführung durch die Zuführöffnung 4 wird je nach Beschaffenheit des zugeführten zu trennenden Gutes bereits ein erheblicher Teil des Feststoffes abgeschieden. Dabei kann efj sich sowohl um sedimentierenden als um flotierenden Feststoff handeln. Dieser Feststoff wird dann nur über die relativ kurze konische Strecke von der Zuführung bis zu den Austragöffnungen gefördert. Der übrige Teil des zu trennenden Gutes fließt durch den ersten Schneckengang 6 in Richtung des Beginns der Förderschnecke. Auf diesem Wege wird ein weiterer großer Teil der noch in der Flüssigkeit enthaltenen Feststoffe abgeschieden, wobei davon ausgegangen wird, daß sämtliche Feststoffe mit einem spezifischen Gewicht größer als das der Flüssigkeitskomponente sedimentieren und der
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Dipl.-lng. Heinz Usset, Palentonwoll D—8 Munclicn 81, Cosimastiofto 81 · Tclofon: (0811)
Teil der leichter flotierenden Feststoffe aufschwimmen» Die Schneckengänge 6 und 7 sind in axialer Richtung durch eine Fiotationsscheibe 8 abgeschlossen, so daß die Flüssigkeit nicht in den Ablaufraum 9 der Zentrifuge eindringen kann, sondern gezwungen ist, von dem Schneckeng&ng G in den Schnackengang 7 überzutreten. Zu diesem Zwecke ist die letzte Schneckenwendel 10 vor der Flotationsscheibe 8 mit einer Unterbrechung 11 versehen. Für die Ausgestaltung ünä Abuuessung «sr Verbindung zwischen den Schneckengängen 6 und 7 vor der Flotationsscheibe & gibt es eine Vielfalt von Möglichkeiten, wobei iman Menge und Konsistenz der Flüssigkeit zu beachten haben wird. Um den flotierten Feststoff in den zweiten Gang übertreten zu lassen, wird die Unterbrechung 11 radial entsprechend nahe, vorzugsweise bis zur Schneckennabe geführt, deren /außenfläche außerhalb des inneren Teichspiegels liegt. Andererseits %*ird die Unterbrechung 11 zweckmäßigerweise nicht bis an den äußeren Rand der Schneckenwendel geführt, damit sedimentierter Feststoff nicht von dem Schneckengang 6 in den Schneckengang 7 übertreten kann.
Die von dem ersten Schneckengang 6 in den zweiten Schneckengang übergetretene Flüssigkeit mit dem flotierten und noch aufzuschwemmenden Feststoff verteilt sich nun in 'dem Schneckengang 7, in welchem ungestörte, ruhige Strömungsverhältnisse herrschen, so daß auch schwer aufschweiranende Feststoffe noch aus der Flüssigkeit ausgeschieden werden. Während der aufgeschwemmte Feststoff als Schicht in dem der Drehachse zugewandten Randbereich des Teiches angesammelt mit Hilfe der Schnecke in Richtung der Austragöffnungen 2 transportiert wird, tritt die geklärte Flüssigkeit in dem der Trommelwandung zugewandten Randbereich 12 des Teiches in den Ablaufraum 9 über. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zwecke die Flotationsscheibe 8 in dem Abschnitt, über welchem hinweg sie den zweiten Schneckengang 7 axial abschließt, mit radial derart verringerter Abmessung ausgeführt, daß sich ein Ablauf 13 bildet, der in der Trommelwand
Dipl.-lng. Heini Lossei, Polentanwalt D-8 München 81, Cosimcistrafje 81 · Telefon: (0811) 983820
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zugewandten Randbereich des Teiches in den durch den Schneckengang 7 gebildeten Abschnitt des Trennraumes mündet. Die in Pfeilrichtung 16 aus dem zweiten Schneckengang in den Ablaufraum 9 übertretende Flüssigkeit fließt durch Öffnungen 14 nach außen ab, wobei mit Hilfe einer Schäl- oder Wehrscheibe die auswechselbar angeordnet sein kann, die Teichtiefe - gegebenenfalls variierbar - bestimmt ist.
Wie bereits erwähnt, kann an Stelle des Ablaufes 13 durch eine entsprechend verringerte Abmessung der Flotationsscheibe 8 auch ein Ablauf vorgesehen sein, beispielsweise in Form eines dritten Schneckenganges, der im axialen Mittelbereich der Schnecke oder noch weiter auf die Austragöffnung 2 zu verschoben in den zweiten Schneckengang 7 mündet. Weiterhin ist es denkbar, die Schnecke im Bereich der Trockenzone oder bereits ab dem Bereich des Überganges zwischen der Flüssigkeits- und der Trockenzone eingängig auszubilden. Die Schnecke kann in diesem eingängigen Bereich mit einer geringeren Steigung ausgebildet v/erden, wodurch sich die Trockenzeit verlängert und insbesondere schwer sedimentierende Feststoffe leichter aus dem Flüssigkeitsbereich herausgefördert werden können.

Claims (8)

Dipl.-Ing. Heinz Lesser, Patentanwalt D—8 München 81, Cosimosttofte 81 · Telefon: (0311) 9S3S20 - 11 - SCHUTZANSPRÜCHE
1. Vollmantel-Schneckenzentrifuge zur kontinuierlichen Trennung von Feststoff-Flüssigkeitsgernischen mit einer wenigstens über einen von Beginn des Schneckenförderweges ausgehenden Teilbereich ihrer Längserstreckung zwei- oder mehrgängig ausgebildete Schnecke, die in einer rotierenden, zylindrisch und/ode^ konisch ausgebildeten Trommel relativ zu dieser umläuft und hinsichtlich der Radialabmessungen der Schnecken-V7endel an die Trommelauisbildung angepaßt ist, mit einer Zuführung für das zu'trennende Gut, die im axialen Mittelbereich der Zentrifuge in einem ersten Teil,wenigstens einen, der Schneckengänge mündet, mit einem Austrag für den Feststoff an Leil des zu trennenden Gutes am Ende des Schneckenförderwccjes und mit mindestens einem Ablauf für den Flüssigkeitsantoil dos zu trennenden Gutes, der zu einem von dem Trennraum abgeteilten 7vblaufraum geführt ist, wobei der erste Teil der Schneckengänge und ein zweiter Teil, wenigstens einer dcr Schneckengcinge im Anfangsbereich des Schneckenförderweges miteinander in Verbindung stehen und am Bcsginn des Förder·- schneckenv/eges in axialer Richtung abgeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tuifnahmeöffnung den Ablaufs (13) in dem der Trommelwandung zugewandten Randbereich (12) des von dem zu trennenden Gut gebildeten Teiches in den Tronnraum (6, 7) der Zentrifuge mündet,
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ·- 5se 1 c h η e t , daß die Aufnahmeöffnung des Ablaufs (13) in den zweiten Teil (7) der Schnockengänge mündet».
3. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet ι daß die Aufnahmeöffnung des Ab-
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DipUng. Heinz Les;er, Patentanwalt D-8 München 81, Cosimastra&e 81 · Telefon: (08T)) 983820
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laufs (13) am Beginn des Förderschneckenweges in den Trennraum mündet.
4. Zentrifuge nach einem der vorgehenden Ansprüche, d a d u r c gekennzeichnet , daß wenigstens ein Teilbereich (13) des Spaltes zwischen dem äußeren Rand einer den axialen Abschluß der Schneckengänge (6, 7) bildenden Flotationsscheibe (8) und der benachbarten TronuTielinnenwandung den Ablauf bildet.
5. Zentrifuge nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Flotatxonsscheibe (8) im Abschlußbereich des ersten Teils (G) der Schneckengänge als Dichtscheibe bis nahe an die Trommelinnenwand geführt ist, während sie im Abschlußbereich des zweiten Teils (7> der Schneckengänge eine kleinere Radialabinessung auf v/eist.
6. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet / daß die Ablauföffnung zwischen dem zweiten Teil der Schneckengänge und einem dritten Teil, wenigstens einem;der Schneckengänge vorgesehen ist, welch letzterer den Ablauf ?;u dem Ablauf raum bildet.
7. Zentrifuge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Ablauföffnung etwa im axialen Mittelbercioh der Zentrifuge vorgesehen ist.
8. Zentrifuge nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (11) zwischen dem ersten (6) und dem zweiten (7) Teil der Schneckengänge
Vi auf den inneren der Schneckennabe (3) zugewandten Bereich das Reiches begrenzt ist.
DE7233600U Vollmantel-Schneckenzentrifuge Expired DE7233600U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4484140A1 (de) 2023-06-26 2025-01-01 ANDRITZ Separation GmbH Herstellungsverfahren eines faserverstärkten filtertrommelelements für eine filtervorrichtung, vorrichtung zur herstellung eines faserverstärktes filtertrommelelements für eine filtervorrichtung und damit hergestelltes filtertrommelelement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4484140A1 (de) 2023-06-26 2025-01-01 ANDRITZ Separation GmbH Herstellungsverfahren eines faserverstärkten filtertrommelelements für eine filtervorrichtung, vorrichtung zur herstellung eines faserverstärktes filtertrommelelements für eine filtervorrichtung und damit hergestelltes filtertrommelelement

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