DE724101C - Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl.

Info

Publication number
DE724101C
DE724101C DEH164191D DEH0164191D DE724101C DE 724101 C DE724101 C DE 724101C DE H164191 D DEH164191 D DE H164191D DE H0164191 D DEH0164191 D DE H0164191D DE 724101 C DE724101 C DE 724101C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
wire
production
cutting discs
wires
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH164191D
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Hoyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH164191D priority Critical patent/DE724101C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE724101C publication Critical patent/DE724101C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/34Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials
    • B28B7/342Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials which are at least partially destroyed, e.g. broken, molten, before demoulding; Moulding surfaces or spaces shaped by, or in, the ground, or sand or soil, whether bound or not; Cores consisting at least mainly of sand or soil, whether bound or not

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betonträgern o. dgl. Zur wirtschaftlichen Herstellung von drahtbewehrten Betonträgern o. dgl. ist es zweckmäßig, diese Träger hintereinanderliegend in größeren Längen herzustellen. Dabei sind nicht nur zwei über die gesamte Länge laufende Formwände erforderlich, sondern es müssen auch zwischen diesen Formwänden je eine Abschlußscheibe an den beiden Stirnseiten je eines Trägers vorgesehen sein, damit die Gesamtlänge in einzelne Träger unterteilt wird. Dabei muß an den Stirnseiten von je zwei aneinanderstoß.enden Trägern je eine Trennscheibe vorgesehen sein, zwischen denen ein gewisser Abstand verbleiben muß, damit nach der Fertigstellung der Träger die fortlaufenden Bewehrungsdrähte zwischen den vorerwähnten Trennscheiben durchschnitten werden können. Diese Trennscheiben wurden aus Eisen bzw. Stahlblech hergestellt und mit einer entsprechenden Anzahl von Löchern zum Durchziehen der Drähte versehen. Diese Löcher dürfen nicht viel größer als der Drahtdurchmesser sein, da. sonst zu viel Beton beim Betonieren durch die Löcher hindurchquillt und die Drahtenden durch den Beton zu fest mit den Trennscheiben verbunden würden, so daß die Entfernung der Drahtenden Schwierigkeiten macht. Wenn aber die Löcher in den Trennscheiben nur wenig größer sind als der Drahtdurchmesser, so ist das Durchziehen der Drähte durch die zahlreichen Trennscheiben ziemlich umständlich. Andererseits müssen die Trennscheiben nach der Benutzung .aufgebohrt werden, da: mit der in den Löchern festsitzende Beton entfernt wird und ein Wiedereinziehen der Drähte möglich ist.
  • Dieses umständliche Arbeiten mit den Trennscheiben wird nach der Erfindung erheblich vereinfacht, indem in die Form aus leicht schmelzbaren Stoffen, z. B. Blei, bestehende, mit Löchern für die Bewehrungsdrähte versehene Trennscheiben eingesetzt werden, die nach Durchziehen der Drähte und Einbringen des Betons in die so entstandenen Teilformen und darauffolgender Erhärtung des Betons schließlich herausgeschmolzen werden. Dieses Verfahren hat folgende Vorteile: Zunächst wird rund die Hälfte der sonst erforderlichen Trennscheiben eingespart, da. zwischen zwei Trägern nur noch .eine einzige Trennscheibe erforderlich ist. Ferner wird auch die Arbeitszeit wesentlich herabgesetzt, da das Gießen der Bleiplatten mit Löchern weniger Zeit in Anspruch nimmt als das Reinigen und Aufbohren der benutzten Arbeitsscheiben zur Entfernung der Betonreste und das umständliche Durchziehen durch rund die doppelte Anzahl von Trennscheiben. Bei der Verwendung von leicht schmelzbaren Trennscheiben nach der Erfindung können auch die Löcher zum Durchziehen der Drähte etwas größer gewählt werden, was das Durchziehen erleichtert. Schließlich hat die Verwendung von je einer einzigen Trennscheibe zwischen zwei aneinanderstoßenden Trägern den Vorteil, daß mehrere hintereinanderliegende Träger zusammen einen biegungssteifen langen Träger bilden, der, an einer einzigen Stelle gefaßt, aus der Schalung gehoben und weitertransportiert werden kann. Im Gegensatz hierzu ist bei dem bisher ange«-endeten, oben geschilderten Verfahren zwischen den Trennscheiben von je zwei aneinanderstoßenden Trägern ein Luftraum vorhanden, so daß mehrere hintereinanderliegende "Träger nur lose mit den Drähten verbunden sind und das Herausheben der einzelnen Träger aus der Schalung schwierig und umständlich ist.
  • Als Baustoff für die erfindungsgemäß verwendeten Trennscheiben wird zweckmäßig Blei oder ein anderer leicht schmelzbarer Stoff benutzt. Gegebenenfalls können die Trennscheiben auch aus anderem verhältnismäßig leicht schmelzbarem Stoff, wie Kunstharz, Glas o. dgl., bestehen.
  • Das Herausschmelzen der Trennscheiben, die beispielsweise eine Stärke von i cm haben können, nach der Fertigstellung der Betonträger bereitet keine Schwierigkeiten, da man hierzu vorteilhaft eine Stichflamme benutzen kann.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Herstellung von Betonträgern aller Art beschränkt. Die erfindungsgemäß verwendeten Trennscheiben können auch bei der Herstellung von anderen Betonkörpern in großer Länge, wie z. B. Platten, Leisten u. dgl., angewendet werden.

Claims (2)

  1. hA#i`EI-N»fANSPRIICIJE. i. Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betonträgern o. dgl., die zwischen zwei Formwänden hintereinanderliegend durch Anordnung von Trennkörpern gemeinsam geformt weiden, dadurch gekennzeichnet, daß in die Form aus leicht schmelzbaren Stoffen, z. B. Blei, bestehende, mit Löchern für die Bewehrungsdrähte versehene Trennscheiben eingesetzt werden, die nach Durchziehen der Drähte und Einbringen des Betons in die so entstandenen Teilformen und darauffolgender Erhärtung des Betons schließlich herausgeschmolzen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herausschmelzen der Trennscheiben ein Gerät verwendet wird, das eine Stichflamme erzeugt.
DEH164191D 1940-12-31 1940-12-31 Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl. Expired DE724101C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH164191D DE724101C (de) 1940-12-31 1940-12-31 Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH164191D DE724101C (de) 1940-12-31 1940-12-31 Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE724101C true DE724101C (de) 1942-08-18

Family

ID=7183957

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH164191D Expired DE724101C (de) 1940-12-31 1940-12-31 Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE724101C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013560B (de) * 1954-12-31 1957-08-08 Lindenmann & Schmauder Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen konischer Hohlmaste aus Spannbeton
DE1023716B (de) * 1952-03-19 1958-01-30 Kirchner I A Einrichtung zum Herstellen von mit Stahlsaiten vorgespannten Rippen fuer Stahlbetonrippendecken und anderen Betonkoerpern
DE1076919B (de) * 1954-01-23 1960-03-03 Continental Gummi Werke Ag Polsterung mit elastischen Spannbaendern und einer elastischen Auflage mit aufgesetztem Profilstrang fuer Polstersitze od. dgl.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023716B (de) * 1952-03-19 1958-01-30 Kirchner I A Einrichtung zum Herstellen von mit Stahlsaiten vorgespannten Rippen fuer Stahlbetonrippendecken und anderen Betonkoerpern
DE1076919B (de) * 1954-01-23 1960-03-03 Continental Gummi Werke Ag Polsterung mit elastischen Spannbaendern und einer elastischen Auflage mit aufgesetztem Profilstrang fuer Polstersitze od. dgl.
DE1013560B (de) * 1954-12-31 1957-08-08 Lindenmann & Schmauder Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen konischer Hohlmaste aus Spannbeton

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2833874C2 (de)
DE1584509B2 (de) Verfahren zum Herstellen von Bauplatten aus Leichtbeton
DE724101C (de) Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl.
EP0313048A2 (de) Verfahren zur automatischen Herstellung von Sonderteilen aus Beton oder Stahlbeton
EP3109021B1 (de) Verfahren zur herstellung von spannbetonfertigteilen, insbesondere spannbetonschwellen oder spannbetonweichenschwellen
DE202009017953U1 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer Form für die Fertigung von Schachtbodenstücken und Vorrichtung zur Herstellung von Schachtbodenstücken
EP4349554B1 (de) Verfahren zur herstellung einer betonplatte aus vorgespanntem beton
DE102007015270A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Schachtunterteils
DE3743511A1 (de) Verfahren zur herstellung von duennen platten aus einem quader aus natur- oder kunststein sowie nach diesem verfahren hergestellte platte
DE3613141C1 (en) Method of constructing a longitudinally deformable tunnel by the jacking method and a spacer for carrying out the method
DE2124227C2 (de) Verfahren zum Aufbringen von Kunststoff-Ankernoppen auf die Rückseite von großflächigen Auskleidungsplatten aus Kunststoff
DE832206C (de) Deckel fuer elektrischen Lichtbogen-Schmelzofen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2426593A1 (de) Grossflaechiges bauelement und verfahren zu seiner herstellung
DE2523640C2 (de)
DE1922310A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Gitterrosten und ein solches Gitterrost
AT150338B (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von Hohlräumen oder Zwischenräumen bei Körpern aus erhärtenden Massen.
DE1683943C3 (de)
AT163852B (de) Verfahren zur Herstellung von Füllmauerwerk und Gerüstelement zur Durchführung des Verfahrens
DE732308C (de) Verfahren zur Herstellung von Verbundguss-Bundlagern
DE3149610C2 (de) Verfahren zum Herstellen einer Platte aus Beton
DE3738147C2 (de)
DE2054356A1 (de) Fertigteil und Verfahren zur Her stellung des Fertigteil
DE2523640B1 (de) Verfahren zur teilerneuerung von heizwaenden einer koksofenbatterie
DE1759625B1 (de) Verfahren zum Herstellen von plattenfoermigen Kunststeinen
DE394711C (de) Vorrichtung zum Einstampfen von Ofenfutter