DE724101C - Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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Description
- Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betonträgern o. dgl. Zur wirtschaftlichen Herstellung von drahtbewehrten Betonträgern o. dgl. ist es zweckmäßig, diese Träger hintereinanderliegend in größeren Längen herzustellen. Dabei sind nicht nur zwei über die gesamte Länge laufende Formwände erforderlich, sondern es müssen auch zwischen diesen Formwänden je eine Abschlußscheibe an den beiden Stirnseiten je eines Trägers vorgesehen sein, damit die Gesamtlänge in einzelne Träger unterteilt wird. Dabei muß an den Stirnseiten von je zwei aneinanderstoß.enden Trägern je eine Trennscheibe vorgesehen sein, zwischen denen ein gewisser Abstand verbleiben muß, damit nach der Fertigstellung der Träger die fortlaufenden Bewehrungsdrähte zwischen den vorerwähnten Trennscheiben durchschnitten werden können. Diese Trennscheiben wurden aus Eisen bzw. Stahlblech hergestellt und mit einer entsprechenden Anzahl von Löchern zum Durchziehen der Drähte versehen. Diese Löcher dürfen nicht viel größer als der Drahtdurchmesser sein, da. sonst zu viel Beton beim Betonieren durch die Löcher hindurchquillt und die Drahtenden durch den Beton zu fest mit den Trennscheiben verbunden würden, so daß die Entfernung der Drahtenden Schwierigkeiten macht. Wenn aber die Löcher in den Trennscheiben nur wenig größer sind als der Drahtdurchmesser, so ist das Durchziehen der Drähte durch die zahlreichen Trennscheiben ziemlich umständlich. Andererseits müssen die Trennscheiben nach der Benutzung .aufgebohrt werden, da: mit der in den Löchern festsitzende Beton entfernt wird und ein Wiedereinziehen der Drähte möglich ist.
- Dieses umständliche Arbeiten mit den Trennscheiben wird nach der Erfindung erheblich vereinfacht, indem in die Form aus leicht schmelzbaren Stoffen, z. B. Blei, bestehende, mit Löchern für die Bewehrungsdrähte versehene Trennscheiben eingesetzt werden, die nach Durchziehen der Drähte und Einbringen des Betons in die so entstandenen Teilformen und darauffolgender Erhärtung des Betons schließlich herausgeschmolzen werden. Dieses Verfahren hat folgende Vorteile: Zunächst wird rund die Hälfte der sonst erforderlichen Trennscheiben eingespart, da. zwischen zwei Trägern nur noch .eine einzige Trennscheibe erforderlich ist. Ferner wird auch die Arbeitszeit wesentlich herabgesetzt, da das Gießen der Bleiplatten mit Löchern weniger Zeit in Anspruch nimmt als das Reinigen und Aufbohren der benutzten Arbeitsscheiben zur Entfernung der Betonreste und das umständliche Durchziehen durch rund die doppelte Anzahl von Trennscheiben. Bei der Verwendung von leicht schmelzbaren Trennscheiben nach der Erfindung können auch die Löcher zum Durchziehen der Drähte etwas größer gewählt werden, was das Durchziehen erleichtert. Schließlich hat die Verwendung von je einer einzigen Trennscheibe zwischen zwei aneinanderstoßenden Trägern den Vorteil, daß mehrere hintereinanderliegende Träger zusammen einen biegungssteifen langen Träger bilden, der, an einer einzigen Stelle gefaßt, aus der Schalung gehoben und weitertransportiert werden kann. Im Gegensatz hierzu ist bei dem bisher ange«-endeten, oben geschilderten Verfahren zwischen den Trennscheiben von je zwei aneinanderstoßenden Trägern ein Luftraum vorhanden, so daß mehrere hintereinanderliegende "Träger nur lose mit den Drähten verbunden sind und das Herausheben der einzelnen Träger aus der Schalung schwierig und umständlich ist.
- Als Baustoff für die erfindungsgemäß verwendeten Trennscheiben wird zweckmäßig Blei oder ein anderer leicht schmelzbarer Stoff benutzt. Gegebenenfalls können die Trennscheiben auch aus anderem verhältnismäßig leicht schmelzbarem Stoff, wie Kunstharz, Glas o. dgl., bestehen.
- Das Herausschmelzen der Trennscheiben, die beispielsweise eine Stärke von i cm haben können, nach der Fertigstellung der Betonträger bereitet keine Schwierigkeiten, da man hierzu vorteilhaft eine Stichflamme benutzen kann.
- Die Erfindung ist nicht auf die Herstellung von Betonträgern aller Art beschränkt. Die erfindungsgemäß verwendeten Trennscheiben können auch bei der Herstellung von anderen Betonkörpern in großer Länge, wie z. B. Platten, Leisten u. dgl., angewendet werden.
Claims (2)
- hA#i`EI-N»fANSPRIICIJE. i. Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betonträgern o. dgl., die zwischen zwei Formwänden hintereinanderliegend durch Anordnung von Trennkörpern gemeinsam geformt weiden, dadurch gekennzeichnet, daß in die Form aus leicht schmelzbaren Stoffen, z. B. Blei, bestehende, mit Löchern für die Bewehrungsdrähte versehene Trennscheiben eingesetzt werden, die nach Durchziehen der Drähte und Einbringen des Betons in die so entstandenen Teilformen und darauffolgender Erhärtung des Betons schließlich herausgeschmolzen werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herausschmelzen der Trennscheiben ein Gerät verwendet wird, das eine Stichflamme erzeugt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH164191D DE724101C (de) | 1940-12-31 | 1940-12-31 | Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH164191D DE724101C (de) | 1940-12-31 | 1940-12-31 | Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE724101C true DE724101C (de) | 1942-08-18 |
Family
ID=7183957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH164191D Expired DE724101C (de) | 1940-12-31 | 1940-12-31 | Verfahren zur Herstellung von drahtbewehrten Betontraegern o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE724101C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1013560B (de) * | 1954-12-31 | 1957-08-08 | Lindenmann & Schmauder | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen konischer Hohlmaste aus Spannbeton |
| DE1023716B (de) * | 1952-03-19 | 1958-01-30 | Kirchner I A | Einrichtung zum Herstellen von mit Stahlsaiten vorgespannten Rippen fuer Stahlbetonrippendecken und anderen Betonkoerpern |
| DE1076919B (de) * | 1954-01-23 | 1960-03-03 | Continental Gummi Werke Ag | Polsterung mit elastischen Spannbaendern und einer elastischen Auflage mit aufgesetztem Profilstrang fuer Polstersitze od. dgl. |
-
1940
- 1940-12-31 DE DEH164191D patent/DE724101C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023716B (de) * | 1952-03-19 | 1958-01-30 | Kirchner I A | Einrichtung zum Herstellen von mit Stahlsaiten vorgespannten Rippen fuer Stahlbetonrippendecken und anderen Betonkoerpern |
| DE1076919B (de) * | 1954-01-23 | 1960-03-03 | Continental Gummi Werke Ag | Polsterung mit elastischen Spannbaendern und einer elastischen Auflage mit aufgesetztem Profilstrang fuer Polstersitze od. dgl. |
| DE1013560B (de) * | 1954-12-31 | 1957-08-08 | Lindenmann & Schmauder | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen konischer Hohlmaste aus Spannbeton |
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