DE72639C - Vorrichtung zum Formen von Filzhüten - Google Patents

Vorrichtung zum Formen von Filzhüten

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DE72639C
DE72639C DENDAT72639D DE72639DA DE72639C DE 72639 C DE72639 C DE 72639C DE NDAT72639 D DENDAT72639 D DE NDAT72639D DE 72639D A DE72639D A DE 72639DA DE 72639 C DE72639 C DE 72639C
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Germany
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felt
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forming felt
felt hats
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DENDAT72639D
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R. ROBINSON in Romiley, Grafsch. Cheshire, England
Publication of DE72639C publication Critical patent/DE72639C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/04Blocking; Pressing; Steaming; Stretching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Formen von Filzhüten, welche im wesentlichen aus einem getheilten Formblock zur Aufnahme des Filzes besteht, dessen beide Hälften je auf einer Stange befestigt sind und durch eine unrunde Scheibe und Federn abwechselnd aus einander gedrückt und zusammengezogen werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Endansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung. Fig. 3 bis 6 veranschaulichen Einzeltheile derselben.
Die beiden Hälften A und G des Formblockes, welche zur Aufnahme des Filzes dienen, sind je auf einer Stange befestigt. Letztere sind unten in dem Maschinenrahmen bei F drehbar gelagert und werden vermittelst bei O und P befestigter Federn MiV an einander gezogen.
Die Stangen sind in der Mitte nach aufsen gekrümmt, um genügenden Zwischenraum für die auf der Spindel / befestigte unrunde Scheibe H zu lassen. Die Spindel / wird von den unter der Tischplatte E bei K angebrachten Lagerblöcken JJ getragen und ist mit einer Riemscheibe, einem Handrad oder dergleichen versehen.
Der Filz wird auf den Block A G gesteckt und die Welle / in Umdrehung versetzt, wodurch die beiden Hälften des Blockes vermittelst der ovalen Scheibe ii und Federn MiV abwechselnd aus einander gedrückt und zusammengezogen werden und auf diese Weise den Filz, wie aus Fig. 1 und 5 ersichtlich, strecken und formen.
Um genügend Reibung zwischen dem Block und Filz zu erzielen, werden die Seitenflächen des ersteren vorzugsweise mit Gummistücken versehen, wie aus Fig. 4 (Grundrifs) ersichtlich. Durch diese Anordnung wird die erforderliche Reibung erzeugt, ohne jedoch den Filz in irgend einer Weise zu beschädigen. Man kann auch Kork zu diesem Zwecke anwenden.
Um den Filz richtig zu formen, werden verschiedene Blöcke angewendet, deren Abschrägung oder sonstige Form entsprechend wechselt. Fig. 3 beispielsweise veranschaulicht einen Block zum Ausdehnen der Spitze des Filzes, während der in Fig. 5 dargestellte zum Weiterverarbeiten dient. Der Block Fig. 6 wird zum Formen von CylinderhUten verwendet.
Die Vorrichtung wird vorzugsweise in Form eines Tisches E hergestellt, wobei die Stangen B C bei D durch die Tischplatte hindurchragen. Mehrere Vorrichtungen können an einem Tische neben einander angeordnet und von einer gemeinschaftlichen Spindel / bethätigt werden. Statt der Scheibe H können auch Kurbeln oder dergleichen verwendet werden. Die Federn M N an den Stangen B C liefsen sich auch durch ein starkes Gummiband, welches die Stangen umspannt und das Zusammenziehen derselben bewirkt, ersetzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Formen von Filzhüten, gekennzeichnet durch einen getheilten Formblock (A G), dessen Hälften auf unten zangenartig verbundenen gekröpften Stangen (B C) befestigt sind, welch letztere durch eine zwischen den Stangen liegende unrunde Scheibe (H) aus einander gedrückt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72639D Vorrichtung zum Formen von Filzhüten Expired - Lifetime DE72639C (de)

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