DE72811C - Selbstverkäufer für Fahr- und Eintrittskarten, Briefmarken und dergl - Google Patents
Selbstverkäufer für Fahr- und Eintrittskarten, Briefmarken und derglInfo
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- DE72811C DE72811C DENDAT72811D DE72811DA DE72811C DE 72811 C DE72811 C DE 72811C DE NDAT72811 D DENDAT72811 D DE NDAT72811D DE 72811D A DE72811D A DE 72811DA DE 72811 C DE72811 C DE 72811C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/68—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles in which the articles are torn or severed from strips or sheets
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die vorliegende Vorrichtung dient zur selbstthätigen
Ausgabe von Billets, Briefmarken und dergl. und tritt nach Einwurfeines oder mehrerer
bestimmter Geldstücke, welche eine Mitnehmervorrichtung bethä'tigen, in Wirksamkeit.
In beiliegender Zeichnung ist: ,
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 ein Schnitt nach w-w in Fig. 1,
Fig. 3 ein Schnitt nach x-x in Fig. 1 und
Fig. 4 ein Schnitt nach y -y in Fig. 1 der zur Ausgabe von Billets dienenden Vorrichtung.
Die Fig. 5 und 6 zeigen die bei Einwurf von zwei Geldstücken zur Anwendung gelangende
Vorrichtung in Seiten- und Oberansicht.
In dem Gehäuse α ist passend geführt die mit Handgriff b1 versehene Zugstange b verschiebbar
gelagert, welche durch eine in dem Gehäuse c liegende Feder, die mit b durch die
Schnure1 verbunden ist, das Bestreben erhält,
immer in ihrer Anfangsstellung (Fig. 1) zu beharren bezw. dahin zurückzukehren. Auf der
Zugstange b sitzt die das aus dem Einwurf e kommende Geldstück aufnehmende Führungsrinne d, welche an ihrem oberen Ende auf
der einen Seite eine zum Verschlufs der unteren Seite des Einwurfs dienende Flachschiene dl
trägt. Unter der Führungsrinne d ist die Zugstange b mit einer Nuth versehen, durch die
das eingeworfene Geldstück hindurch auf die beiden Ansätze a2 aB gelangen kann. Von
diesen Ansätzen ist der eine, a2, feststehend, während der andere, as, um' einen Zapfen
drehbar ist und mit einem nach unten reichenden, unter der Wirkung der Feder ρ stehenden
Armp1 versehen ist.
Während der vordere Theil der Zugstange b röhrenförmigen Querschnitt besitzt, kann der
hintere Theil rechteckig sein; dieser Theil erhält eine Nuth b'2, mit welcher die Stange b
über einen Stift geführt wird. Der winkelförmige Arm ο ist in der Zugstange b um den
Zapfen o1 drehbar gelagert und an demselben
die um Zugstange b und Führungsrinne d herumgreifende, auf ihrer oberen Platte/2 mit Stiften
versehene Mitnehmervorrichtung f befestigt. Dieser Mitnehmer f, welcher die durch die
Fig. ι und 2 veranschaulichte Gestalt erhalten hat bezw. in diese gebogen ist, ist infolge
seiner Befestigung an dem Arm 0 und dessen Zapfen o1 drehbar; er besitzt zwischen seinen
hinteren Lappen f3 ein nach unten vorstehendes Flachstück /4 und aufserdem den nach
unten gerichteten Arm f5. Hierbei dient einerseits die schräge Fläche des Armes ο und
andererseits diejenige des Flachstreifens fi zur
Weiterführung des Geldstücks. Die obere Platte f2 des Mitnehmers kann auch noch mit
einem Stempel oder dergleichen versehen sein.
Ueber der Platte f'2 des Mitnehmers f ist in
dem Gehäuse α eine mit Schlitzen as ausgerüstete
Platte α4 angebracht, über welche die Billets
bezw. der Markenstreifen zu liegen kommt. Bei Anwendung der Vorrichtung zur Ausgabe
von Karten werden an der Platte α4 noch zwei
Seitenwände ae befestigt, von welchen die vordere,
dicht über al, mit einer Nuth für den
Austritt der Karten versehen ist. Dient dagegen die Vorrichtung zur Ausgabe von Marken,
so bringt man über «4 ein Rollenpaar a1 an,
welche Rollen durch ein endloses Band mit
Claims (2)
- einander verbunden sind. Unter diesem Band her wird über die Platte a4 der von der Rolle r kommende Markenstreifen geführt und durch die durch die Schlitze ah von α4 ragenden Stifte der Mitnehmerplatte f2 weiter bewegt. Soll die Vorrichtung erst beim Einwurf mehrerer Münzen wirken, so bleibt die Einrichtung im wesentlichen dieselbe, wie zuvor beschrieben. Hierbei legt sich das zweite Geldstück über das zuerst eingeworfene (s. Fig. 5). Der Mitnehmer besitzt bei dieser nach Einwurf von zwei oder mehr Geldstücken wirkenden Einrichtung im Innern das Flachstück /4; die Lappen /s sind weggefallen und der Arm /5 ist unmittelbar an der Zugstange b befestigt. Aufserdem besitzt der Arm/5 an seinem Ende η och eine hakenförmige Umbiegung, womit er gegen einen Stift des Armes p1 von a3 zu liegen kommt. Statt für zwei kann die Vorrichtung auch für drei oder mehr Geldstücke eingerichtet werden, wobei dann der Raum über den Ansätzen α2 α3 entsprechend grofs gewählt sein mufs.Zieht man nach Einwurf eines Geldstücks (Fig. 1) an der Zugstange b, so bewegt sich diese nebst Mitnehmervorrichtung vorwärts, und es wird letztere durch das Flachstück /4,.welches über das Geldstück gleitet, an ihrem hinteren Ende angehoben und somit um ihren Zapfen o1 gedreht. Hierdurch treten die Stifte der Platte/2 durch die Nuthen a5 der Platte a* hindurch in die untere der dort gelagerten, von oben belasteten Karten ein und ziehen diese bei weiterem Vorziehen der Zugstange b durch die vordere Oeffnung im Gehäuse heraus. Mit dem Vorziehen der Zugstange geht auch der Arm /5 vorwärts und stöfst nahe am Ende der Vorwärtsbewegung gegen den Arm ρ1 von α3; dieser wird dadurch um seinen Zapfen gedreht und giebt das Geldstück frei, welches nunmehr nach unten fällt.Der Hub der Zugstange ist durch seine Nuth b2 begrenzt. Läfst man nun die Zugstange b los, so wird dieselbe und mit ihr der Mitnehmer/ durch die Feder c in ihre Anfangsstellung zurückgeführt. Der Arm pl wird durch Feder ρ in die in Fig. 1 gezeichnete Lage zurückgebracht. Ist die Vorrichtung für den Einwurf mehrerer Geldstücke bestimmt, so legt sich das erste Geldstück auf die Ansätze a2 as, während das zweite Geldstück über das zuerst eingeworfene Geldstück zu liegen kommt und die in Fig. 5 gezeichnete Lage in dem Mitnehmer / einnimmt. Zieht man nun die Zugstange b heraus, so wird das im Innern von/ vorhandene Flachstück /4 auf das zweite Geldstück zu liegen kommen und letzteres selbst auf dem Ansatz Λ2, und zwar auf dessen oberer Kante weiter fortgeführt. Hierbei ist sowohl das" Geldstück als auch der Mitnehmer angehoben und letzterer dadurch wieder um den Zapfen o1 gedreht worden, so dafs die Stifte der Mitnehmerplatte in die Karte bezw. in die Marke eingetreten sind und diese mit weiterführen. Durch den Arm /5 wird der bewegliche Ansatz as gedreht und dadurch das zuerst eingeworfene Geldstück herunterfallen, während das zweite Geldstück am Ende des Ansatzes a2 nach unten fällt.Zur Verhinderung des Zurücktretens der Zugstange b bei zu frühem Loslassen derselben dient eine Sperrvorrichtung, die das Zurückgehen der Zugstange so lange verhindert, als der Mitnehmer durch das Geldstück noch hochgehoben ist.Patenτ-AnSprüche:ι . Ein Selbstverkäufer für Fahr- und Eintrittskarten, Briefmarken und dergl., gekennzeichnet durch einen festen und einen drehbaren Ansatz a2 a3 und eine um einen in der Zugstange b angebrachten Zapfen o1 drehbare Mitnehmervorrichtung/, Fig. 1 bezw. 5, die beim Vorziehen der Zugstange durch das festliegende Geldstück angehoben und um den Zapfen o1 gedreht wird, infolge dessen die Mitnehmerplatte /2 die Karte bezw. die Marke erfafst und entsprechend vorzieht, bei welcher Vorrichtung beim Herausziehen der Zugstange durch Drehen des Ansatzes α3 das Geldstück freigegeben wird und herunterfällt, wodurch der Mitnehmer in seine frühere Lage zurückkehrt.
- 2. Ein Selbstverkäufer nach Anspruchi .,welcher dadurch zum Verkauf gegen-Einwurf von zwei Geldstücken eingerichtet ist, dafs in der Mitnehmervorrichtung ein Flachstück/4 angeordnet ist, durch welches das auf dem zuerst eingeworfenen Geldstück ruhende Geldstück für eine entsprechend lange Strecke auf einer Unterlage rollend mitgenommen, auch gleichzeitig der Mitnehmer angehoben und um seinen Zapfen o1 gedreht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72811C true DE72811C (de) |
Family
ID=346006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72811D Expired - Lifetime DE72811C (de) | Selbstverkäufer für Fahr- und Eintrittskarten, Briefmarken und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72811C (de) |
-
0
- DE DENDAT72811D patent/DE72811C/de not_active Expired - Lifetime
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