DE729251C - Milchpumpe - Google Patents

Milchpumpe

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DE729251C
DE729251C DEG101466D DEG0101466D DE729251C DE 729251 C DE729251 C DE 729251C DE G101466 D DEG101466 D DE G101466D DE G0101466 D DEG0101466 D DE G0101466D DE 729251 C DE729251 C DE 729251C
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DE
Germany
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milk
breast pump
stopper
breast
valve
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Expired
Application number
DEG101466D
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English (en)
Inventor
Alfred Graentzel
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/06Milking pumps
    • A61M1/062Pump accessories
    • A61M1/068Pump accessories having means for simultaneous feeding, e.g. with rubber nipple for feeding
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J9/00Feeding-bottles in general

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
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Description

  • Milchpumpe Es ist bekannt, Pumpen zum Absaugen der Muttermilch von der Mütterbrust in den Fällen zu verwenden, in denen ein direktes Anlegen des Säuglings an die Brust aus irgendwelchen Umständen nicht möglich ist.
  • Das Absaugen der Muttermilch geschieht fast immer durch einen an der Pumpe angebrachten Saugballen. Die Weiterbehandlung der gepumpten Milch ist jedoch ganz unterschiedlich. So werden Pmpen mit und ohne Sammelraum für die Milch bisher benutzt, denen aber allen beträchtliche Nachteile anhaften.
  • Bei einer Art ist z. B. der Sammelraum unmittelbar unter der Öffnung für die Mutterbrust angeordnet. Sob.ald er gefüllt ist, muß die Pumpe von der Brust abgesetzt und die Milch durch diese Öffnung in einen anderen Behälter umgefüllt werden. Dies erfordert nicht nur Zeit, sondern birgt auch die Gefahr in sich, daß ein Teil der unersetzlichen Muttermilch verlorengeht. Außerdem geht dabei die natürliche Temperatur der Milch verloren, und erst nach nodimaligem Anwärmen kann die Milch dem Kinde endlich zugeführt werden Bei einer anderen Form ist zwar kein Umfüllen notwendig, aber die Milch muß mehr oder weniger lange Schlauchleitungen, mit in diesen eingeschalteten Ventilen passieren. Ehe sie den Säugling erreicht, hat sie auch hier die natürliche Mutterwärme verloren. Daneben ist die Auswechselung der Ventile sowie die Reinhaltung derselben und der übrigen zahlreichen Einzelteile schwierig, zeitraubend und umständlich. Während bei den genannten Pumpen noch eine Überwachung der Milchmenge möglich ist, fehlt dies bei Pumpen, bei denen direkt unter der Öffnung fiir die Mutterbrust ein Sauger angeordnet ist, auch dann, wenn noch ein Ventil dazwischengeschaltet is.t. Weiter ist dann die G.es,amtanordnung so, daß die Mutter eine gebeugte Haltung einnehmen muß, damit die Milch überhaupt in den Sauger läuft.
  • Die Erfindung beseitigt nun. alle diese geschilderten Nachteile. Sie betrifft eine Milchpumpe mit einem quer nur Saugglocke gerichteten Sarnmelraum, dessen Auslaß durch ein Rückschlagventil abgeschlossen ist, und be steht darin, daß der Sammelraum in an sich bekannter Weise als Meßzylinder ausgebildet ist und leine Verlängerung hat, in die ein das Ventil enthaltender Stopfen eingesetzt ist und über die der Gummisauger für das Kind gezogen werden kann.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Milchpumpe sind in biologischer und hygienischer Hinsicht außerordentlich groß. Die Milch gehangt auf kürzestem Wege ohne Wärme- und Mengenverlust von der Mutter zum Kinde. wobei aber die Nahrungsmenge leicht übernacht werden kann. Die Pumpe ist leicht sauberzuhalten, da keine Rohrleitungen vorhanden sind und keine Ventile mit Schliffen oder ähnlichem benötigt werden.
  • Im folgenden wird die Pumpe an Hand der Abbildung näher erläutert. Sie besteht aus der Saugglocke I, an der sich der Saugballen 2 befindet. Quer zu der Saugglocke ist ein engeres sog. Abflußrohr 3 angeordnet das einen zylindrischen und daran anschließend einen etwas konischen Teil aufweist. Der zylindrische Teil dient als Sammelraum und ist zum Zwecke der Überwachung der Milchmenge mit einer Meßeinteilung S versehen.
  • Der konische Teil des Abflußrohres 3 dient dagegen zur Aufnahme des Ventils 4, das zweckmäßigerweise aus Gummi besteht. Das Ventil hat die Form eines Stopfens, von dem an der Unterseite ein Lappen 6 von etwa 0,5 mm Stärke so abgetrennt ist, daß er noch an einer Stelle mit dem Stopfen zusammenhängt. Der übrige Teil des Stopfens hat eine Längsbohrung 7. Der Lappen dient also als Ventilklappe. Gleichzeitig ermöglicht es, die konische Form des unteren Teils des Abflußrohres 3 über diesen einen Gummisauger 5 zu ziehen.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise der Milchpumpe ist die folgende. Die Pumpe wird wie bisher an die Brust angesetzt. und zwar den Gummisauger nach unten. Die Milch wird wie bisher von der Brust abgepumpt und fließt sog]eich in das engere Abflußrohr 3.
  • Das Kind kann sofort an den Gummisauger angelegt werden. Während der Saugtätigkeit des Ballens 2 schließt sich automatisch die Ventilklappe 6. Die Mutter saugt nun einige Kubikzentimeter Milch ab und drückt dann den Saugballen zusammen. Dadurch öffnet sich wieder das Ventil 4, und die Milch fließt restlos in den Gummisauger 5. Der Siugling hat nun während der Zeit des nächsten Pumpvorganges, in dem sich das Ventil wieder schließt, Zeit. den Gummisauger zu entleeren.
  • Je nach der Geschwindigkeit hat es die Mutter in dei. hand. Milch nachzuliefern. so dail keine Unterbrechung für den Säugling eintritt. Dabei aber hat sie immer die Möglichkeit, die Milchmenge an der am Abflußrohr angebrachten Meßeinteilung nach Kubikzentimeter festzustellen und dadurch das Wiegen des Kindes vor und nach der Stillung überflüssig zu machen. Es ist dies eine wesentliche Erleichterung für die Mutter. Praktische Versuche haben ergeben, daß die Ablesung keine Schwierigkeiten bereitet, da ja die Pumpe seitlich von der Blickrichtung nach unten liegt und damit die Saugglocke nicht den Blick auf den Meßraum sperren kann.
  • Der große Vorteil der erfindungsgemäßen Milelipumpe ist. daß die Stillung des Säuglings iii einem einzigen Vorgang erfolgt. der der Mutter. abgesehen von den anderen Vorteilen. eine bedeutende Zeitersparnis bringt.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Milchpumpe mit einem quer zur Saugglocke gerichteten Sammelraum, dessen Auslaß durch ein Rückschlagventil abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelraum (3) in an sich bekannter Weise als Meßzylinder ausgebildet ist und eine Verlängerung hat. in die ein das Ventil enthaltender Stopfen (4) eingesetzt ist und über die der Gummisauger (5) für das Kind gezogen werden kann.
  2. 2. Milchpumpe nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der aus Gummi bestehende Verschlußstopfen (4) eine Längsbohrung (7) hat und an seiner Außenseite eine nichtdurchbohrte scheibenförmige Ventilklappe (6) so abgetrennt ist, daß sie noch an einer Stelle mit dem Stopfen zusammenhängt.
DEG101466D 1940-03-17 1940-03-17 Milchpumpe Expired DE729251C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067982B (de) * 1959-10-29
DE3133615A1 (de) * 1980-09-05 1982-07-01 Karl Olof Axel H. 6300 Zug Larsson Absaughaube fuer eine einrichtung zum absaugen von muttermilch
EP2388026A1 (de) * 2010-05-17 2011-11-23 Alexander Tritsch-Olian Vorrichtung zum Stillen eines Säuglings
US8142392B2 (en) 2006-02-13 2012-03-27 Trimed Ag Milk pump
EP3527238A1 (de) * 2018-02-16 2019-08-21 Radouane El Mahboub Milchpumpengerät

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