DE7327080U - Dachdurchfuhrung - Google Patents
DachdurchfuhrungInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/14—Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof
- E04D13/147—Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs
- E04D13/1471—Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs using a hinge mechanism for adaptation to the inclined roof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
Dr.R./Ln./Rz. 13.7.1973
Hans Klöber 5828 Ennepetal Scharpenberger Str. 72-74
/ Dachdurchführung
Gegenstand der Neuerung ist eine Dachdurchführung bestehend aus einem im mittleren Bereich einen kuppeiförmigen Dom aufweisenden Unterteil und einem rohrförmig
ausgestalteten Oberteil, welches ein den Dom übergreifendes Haubenteil aufweist und in unterschiedliche Neigungsstellungen
der Rohrachse zur Ebene des Unterteiles verschwenkbar ist.
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Gattungsgemäße Dachdurchführungen erweisen sich dadurch vorteilhaft, daß sie durch leichte Montage in ein Dach
einsetzbar sind. Das Rohr des Oberteiles kann bei jeder gängigen Dachschräge vertikal ausgerichtet werden. Nachteilig bei den bekannten Dachdurchführungen ist jedoch,
daß eine Wasserdichtigkeit nicht immer gewährleistet
ist. Ober- und Unterteil der Dachdurchführung sind in Achsrichtung des rohrförmig ausgestalteten Oberteiles
less ineinandergesteckt. Hierdurch kann beim Anschließen
des Zuleitungsrohres an das rohrförmige Oberteil der
Nachteil entstehen, daß sich das Haubenteil gegenüber dem Dom des Unterteiles abhebt und somit Fugen verbleiben, durch
welche Nässe eindringen kann.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine gattungsgemäße Dachdurchführung so auszugestalten, daß bei einfacher, gebrauchsgünstiger, die Wasserdichtigkeit nicht beeinträchtigender
Bauform eine auch durch werkzeuglosps Zusammenstecken erreichbare Schnappverbindung zwischen beweglichem Oberteil
und Unterteil herbeiführbar ist, die ohne die Beweglichkeit zu beeinträchtigen ein axiales Herausheben des Oberteils verhindert.
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Diese Aufgabe ist neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Rohr auf seiner Mantelfläche an den den Düm-Seitcüwäüucü Zugekehrten Seiten Halterippen aufweist, deren abwärts gerichtete Enden in Auflaufschrägen auslaufen und deren aufwärts gerichtete Stirnflächen an der Unterseite des Unterteiles den Dom-Ansatzrand untergreifen.
Fernerhin wird neuerungsgemäß vorgeschlagen, daß dis Stirnflächen konvex gerundet sind.
Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Neuerung zeigt "ich
darin, daß die Lagermulden von an der Überseite des Unterteiles vorstehenden Halbschalen gebildet sind.
Endlich ist es neuerungsgemäß günstig, daß die Auflaufschrägen im Abstand vom Rohrende in die Mantelwand des Rohres
einlaufen.
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Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine gattungsgemäße üachdurchführung von erhöhtem Gebrauchswert geschaffen.
Trotz der gegenüber dem Rohr des Oberteiles überstehenden Halterippen ist das Zusammenstecken von Ober- und Unterteil
in einfacher Weise möglich. Die abwärts gerichteten Auflaufschrägen führen sich bei Einstecken des Oberteiles
an den Dom-Seitenwänden und bewirken durch die von ihnen gebildete schiefe Ebene unter geringem Kraftaufwand ein
elastisches Zusammendrücken des Oberteilrohres. Nach Durchsetzen des Unterteiles geht das Rohr wieder elastisch in seine
Ausgangsform zurück. Die aufwärts gerichteten Stirnflächen
untergreifen dadurch die Unterseite des Oberteiles. Ein axiales Herausziehen, bzw. Herausdrücken des Oberteiles
aus dem Unterteil ist nunmehr verhindert. Es kann nun bspw. ein Zuleitungsfohr zur Entlüftung in die Unterseitige A--<fweitung
des rohrförmigen Oberteiles eingesteckt werden, ohne dabei das Oberteil gegenüber dem Unterteil axial
verschieben bzw. anheben zu können. Das dem Dom formangepaßte und diesen teilweise übergreifende Haubenteil sitzt
spielfrei auf dem Dom und bildet einen wirksamen Schutz gegen Eindringen von Nässe. Auch die Rastmittel schaffen
keine Öffnungen nach außen durch welche Wasser eindringen könnte. Trotz des dichtenden, spielfreien Sitzes läßt sich
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das Oberteil d.h. das Haubenteil noch leicht auf dem Dom verschwenken, zur vertikalen Ausrichtung. Das leichtgängige, verkantungsfreie Verschwenken zur Verstellung des
Neigungswinkels des Oberteiles ist noch dadurch gefördert, daß die Stirnflächen gerundet ausgebildet sind. Der lichte
Abstand zwischen Anlagepunkt der Stirnflächen und Führungsfläche des Haubenteiles bleibt in jeder Schwenkstellung
gleich. Eine stabile Fixierung des von den Stirnflächen der Halterippen gebildeten Drehpunktes ist durch Einlagerung
in die Lagermulden des Unterteiles erreicht. Neben der axialen Unverschieblichkeit des Oberteiles
durch die Halterippen kommt hier noch der Vorteil einer radialen Fixierung hierzu, so daß die Stirnflächen
der Halterippen feste Drehpunkte bilden. Diese Drehpunkte bilden sowohl den Mittelpunkt des Oberflächenbogens des
Domes als auch des Haubenteiles, wodurch die spielfreie Aneinanderlage von Haubenteil und Dom in jeder Schwenklage
aufrechterhalten wird und eine optimale Wirkung hinsichtlich der Wasserdichtigkeit erbringt. Die Lagermulden bringen
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durch ihre halbschalenartig ausgewölbte Ausgestaltung nicht nur den Vorteil einer großen Abschnittseinlagerung
für die die Drehpunkte bildenden Stirnflächen, sondern bewirken , daß trotz der stabilen Einlagerung der Stirnflächen
keine Materialschwächung des Unterteiles auftritt. Die
Halterippen sind hierbei so angeordnet, daß sie die paßgenaue Steckverbindung zwischen Zuleitungsrohr und rohrförmigen!
Oberteil nicht beeinträchtigen. Je nach Anordnung: der Halterippen bzw. je nach Abstand der Auflaufschrägen vom
Rohrende können die Auflaufschrägen sogar noch hinsichtlich der Steckverbindung zwischen rohrförmigem Oberteil und Zuleitungsrohr einen Vorteil bringen; sie bilden praktisch eine konische
Aufiauffiäche für den vorderen Steckabschnitt eines etwa aufzusteckenden
Zuleitungsrohres aus, wodurch die übliche Klebeverbindung noch verstärkt wird.
Der Gegenstand der Neuerung ist anhand eines Ausführungsbeispieles
zeichnerisch näher veranschaulicht. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Ansicht einer gattungsgemäßen Dachdurchführung
bei starker Neigungslage des Unterteiles ,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ansicht der neuerungsgemäßen Dachdurchführung
bei schwach geneigter Stellung des Unterteiles.
Die Dachdurchführung besteht aus dem Oberteil 1 und dem Unterteil 2.
Das Oberteil 1 ist rohrförmig ausgebildet und besitzt in seinem oberen Bereich ein Haubenteil 3, welches sich
in einen durchmesserabgestuften Aufsatz 4 fortsetzt. Anstelle des abgestuften Aufsatzes, der bspw. zur Durchführung
von Antennen dient, können auch andere Aufsätze, bsfw. Dunst-Abzugshauben vorgesehen sein» Von der
Mantelwand 1' des Oberteiles 1 laden seitliche Halterippen 5 aus. Die Halterippen 5 sind mit abwärts
weisenden Auflaufsehrägen 6 ausgestattet und besitzen
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obers sitig konvex gerundete Stirnflächen 7 .
Die Stirnflächen 7 der Halterippen 5 liegen an der Unterseite 2' des Unterteiles im Bereich des Dom-Ansatzrandes
81 des nach oben gewölbten, kuppeiförmigen Domes 8 des
Unterteiles 2 in Lagermulden 9 ein, welche als Haibschalen 10 aus der Oberseite 2" des Unterteiles 2 ausgewölbt sind. Im übrigen kann die Grundplatte 11 des Unterteiles in Form jeder gebräuchlichen Dachpfanne ausgebildet sein,um ein optisch und maßlich genaues Einpassen anstelle einer normalen Dachpfanne zu ermöglichen.
Unterteiles 2 in Lagermulden 9 ein, welche als Haibschalen 10 aus der Oberseite 2" des Unterteiles 2 ausgewölbt sind. Im übrigen kann die Grundplatte 11 des Unterteiles in Form jeder gebräuchlichen Dachpfanne ausgebildet sein,um ein optisch und maßlich genaues Einpassen anstelle einer normalen Dachpfanne zu ermöglichen.
Das Haubenteil des rohrförmigen Oberteiles 1 ist so ausgebildet, daß es formpassend auf dem Dom 8 des Unterteiles
sitzt, wobei sich zur einen Seite des rohrförmigen Abschnittes des Oberteiles ein größerer Abschnitt 3' und zur anderen
Seite ein kleinerer Abschnitt 3" des Haubenteiles 3 ertreckt.
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Zuiu Erhalt bestxnunter Wirikelstellungen wird das Oberteil
wahlweise so eingesetzt, daß entweder der kurze Abschnitt 3" oder der lange Abschnitt 3' zum Dachgiebel weist, wordurch
es möglich ist, in jeder Neigungsstellung des Unterteiles
die Durchtrittsöffnung 12 des Domes 8 für das rohrförmige Oberteil in verdeckter Lage unter dem Haubenteil
3 zu halten. Bei der Verstellung des Oberteiles zur Erzielung einer vertikalen Ausrichtung wird der Drehpunkt von
den in den Lagermulden 9 liegenden Stirnflächen 7 der Halterippen 5 gebildet, wobei diese Drehlager den gemeinsamen
Mittelpunkt der bogenförmigen Wölbung des Domes und der diesem formangepaßten Wölbung des Haubenteiles bilden.
Claims (5)
1.) Dachdurchführung bestehend aus einem im mittleren Bereich einen kuppeiförmigen Dom aufweisenden Unterteil
und einem rohrförmig ausgegestalteten Oberteil, welches ein den Dom übergreifendes Haubenteil aufweist
und in unterschiedliche Neigungsstellungen der Rohrachse zur Ebene des Unterteiles verschwenk?>ar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr auf seiner Mantelfläche an den de-i Dom-Seitenwänden zugekehrten Seiten Halterippen (5)
aufweist, deren abwärts gerichtete Enden in Auflaufschrägen (6) auslaufen und deren aufwärts gerichtete
Stirnfläche (7) an der Unterseite (21) des Unterteiles
(2) den Dom-Ansatzrand (8·) untergreifen.
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2.) Dachdurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnflächen (7) konvex gerundet sind.
3.) Dachdurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
Ir zeichnet, daß die Stirnflächen (7) in Lagermulden (9)
des Unterteiles (?) eingreifen.
4.) Dachdurchführung nach den Ansprüchen 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lagermulden (9) v°n
an der Oberseite (2") des Unterteiles vorstehenden Halbschalen (10) gebildet sind.
5.) Dachdurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufschrägen (6) im Abstand vom Rohrende in
die Mantelwand (1·) des Rohres einlaufen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7327080U true DE7327080U (de) | 1973-12-06 |
Family
ID=1295352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7327080U Expired DE7327080U (de) | Dachdurchfuhrung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7327080U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2492411A2 (de) | 2011-02-25 | 2012-08-29 | Monier Roofing Components GmbH | In ein mit Dachsteinen eingedecktes Dach einsetzbare Lüftungsvorrichtung |
-
0
- DE DE7327080U patent/DE7327080U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2492411A2 (de) | 2011-02-25 | 2012-08-29 | Monier Roofing Components GmbH | In ein mit Dachsteinen eingedecktes Dach einsetzbare Lüftungsvorrichtung |
| DE102011000944A1 (de) * | 2011-02-25 | 2012-08-30 | Monier Roofing Components Gmbh | In ein mit Dachsteinen eingedecktes Dach einsetzbare Lüftungsvorrichtung |
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