DE733565C - Selbsttaetige Feuerwaffe mit verriegeltem Verschluss - Google Patents

Selbsttaetige Feuerwaffe mit verriegeltem Verschluss

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DE733565C
DE733565C DEV33356D DEV0033356D DE733565C DE 733565 C DE733565 C DE 733565C DE V33356 D DEV33356 D DE V33356D DE V0033356 D DEV0033356 D DE V0033356D DE 733565 C DE733565 C DE 733565C
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DE
Germany
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chamber
bolt head
bolt
locking
head
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Expired
Application number
DEV33356D
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English (en)
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Gustav Genschow & Co A G
Original Assignee
Gustav Genschow & Co A G
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
    • F41A3/14Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively
    • F41A3/16Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively the locking elements effecting a rotary movement about the barrel axis, e.g. rotating cylinder bolt locks
    • F41A3/26Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively the locking elements effecting a rotary movement about the barrel axis, e.g. rotating cylinder bolt locks semi-automatically or automatically operated, e.g. having a slidable bolt-carrier and a rotatable bolt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Selbsttätige Feuerwaffe mit verriegeltem Verschluß Den Gegenstand der Erfindung bildet eine selbsttätige Feuerwaffe - (Maschinenpisjtole oder Maschinengewehr) mit verriegeltem Verschluß, wobei die Kammer mit dem Schlagbolzen fest verbunden ist und auf Steilgewinde drehbar den Verschlußkopf trägt, der in unverriegelter Lage gesperrt wird und dessen Sperrung beim Beginn der Verriegelung aufgehoben wird.
  • Es war bekannt, für die Sperrung in denn Griffstück einen doppelarmigen Hebel vorzusehen, der sich sowohl nach vorn als auch nach hinten über das Griffstück hinaus erstreckt. Der Sperrhebel verhindert die Drehung des Verschlußkopfes, wenn die Kammer nebst Verschlußkopf durch die als VorholundSchlagfeder dienende Feder vorgeschnellt wird. Ohne diese Sperre würden die Warzen des Verschlußkopfes mit -erheblicher Reibung in den Führungen der Laufhülse gleiten, wodurch ein. Teil der. Federkraft nutzlos aufgezehrt würde.
  • Die Erfindung besteht darin, daß an Stelle des bekannten großen, doppelarmigen Sperrhebels ein kleiner, einarmiger Sperrhaken in dem Sockelgehäuse des Kammergriffes angeordnet ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Sperrhaken eingekapselt ist und dadurch keiner Störung durch Verschmutzung oder von außen eindringende Fremdkörper ausgesetzt ist. Ferner wird dag Waffengewicht, durch Verringerung der Abmessungen der Sperrvorrichtung verkleinert.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist auf den Verschlußkopf eine Ringmutter aufgeschraubt, die sich bei unverriegeltem Verschluß gegen eine Schulter in der Kammer legt. An sich waren Anschläge bekannt, die die Verdrehung des Verschlußkopfes nach seiner Entriegelung begrenzen. Im vorliegenden Fall sichert der Anschlag außerdem das Einfallen des Sperrhakens in seine Rast.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt den hiei interessierenden Teil der Waffe von: der Seite gesehen, wobei sich die Kammer in, zurückgezogener, gespannter Stellung befindet.
  • Fig.2 zeigt die aus der Waffe herausgenommene Kammer nebst Verschlußkopf für sich von: der Seite.
  • Fig.3 stellt einen mittleren Längsschnitt durch die Kammer nach Fig. z dar.
  • Fig. q. zeigt die Kammer nebst Verschlußkopf von unten gesehen.
  • Fig.5 eine Ansicht des Verschlußkopfes etwa in natürlicher Größe. Mit dem Waffenschaft i ist die Laufhülse 2 fest verbunden, in «-elche vorn der Lauf 3 eingesetzt' ist. Die Laufhülse 2 weist seitlich einen Längsschlitz .l auf, `der sich bis. zum hinteren Ende der Hülse 2 erstreckt. In der Hülse 2 ist die Kammer 5 in axialer Richtung beweglich geführt, beispielsweise- durch die an ihr vorgesehenen Führungsleisten 6, 7, welche in entsprechende Nuten der Laufhülse 2 eingreifen. Seitlich ist die Kammer 5 mit einem beispielsweise kastenartig ausgebildeten Griffstück io und dem Griff i i versehen. Das Griffstück i o, i i erstreckt sich durch den Hülsenschlitz a nach außen. Im vorderen Teil der Kammer 5 ist der Verschlußkopf 12 in einer Schraubenlinie beweglich angeordnet. Wie aus Fig.5 ersichtlich, weist der Verschlußkopf 12 nach einer Schraubenlinie verlaufende Nuten 13 auf, in welche entsprechend gestaltete Nasen oder Rippen eingreifen, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind und die.sich im Innern der Kammer 5 befinden. Der Verschlußkopf i 2 trägt die Verriegelungswarzen 14, die mit mitsprechenden Nuten in der Hülse 2 bzw. im Patronenlager zusammenarbeiten. Der Verschlußkopf ist ferner mit der bekannten Auswerferkralle versehen. Um den Verschlußkopf 12 mit der Kammer 5 zu verbinden, ist .auf dem hinteren, mit Gewinde 5 versehenen Ende des Kopfes 12 eine Ringmutter 16 angeordnet, die einen etwas größeren Durchmesser als der Kopf 12 aufweist.
  • Die Bohrung der Kammer 5 weist zwei verschieden große Durchmesser auf, wodurch ein ringförmier Ansatz 17 gebildet ist, gegen den sich' die Ringmutter 16 legt. Der Kopf 12 ist mit einem Ausschnitt 18 (Fi.g. 5 i versehen, in den ein Sperrhaken 19 (Fig. 3) eingreifen kann. Das Sperrglied oder der Sperrhaken i9 ist in. einer Höhlung des Griffstückes i o um einen Bolzen 2o drehbar gelagert. Ein federbelasteter, zweckmäßig im Griff i i angeordneter Bolzen 21 drückt den Sperrhaken i 9 stets gegen den Verschlußkopf 12. Der Ausschnitt i 8 ist so angeordnet, daß der Sperrhaken in ihn eintritt, wenn sich der Verschlußkopf 12 in aus der Kammer 5 herausgezogener, also unverriegelter Lage befindet.
  • In dieser Stellung des Verschlußkopfes 12 stimmt die Bohrung i 8 mit dem Sperrhaken i 9 überein, so daß dieser in die -Bohrung 18 einfallen kann. Würde diese durch die Ringmutter 16 bedingte Anschlaglage des Verschlußkopfes 12 nicht sinngemäß mit den Teilen i ß, i 9 übereinstimmen, dann wäre keine Gewähr dafür vorhanden, daß der Sperrhaken bei der großen Geschwindigkeit, mit der sich die Teile gegeneinander bewegen, in den Verschlußkopf 12 eingreift. Der Sperrhaken 19 könnte sich über die Bohrung 18 bei der großen Geschwindigkeit hinwegbewegen, wenn überhaupt noch eine «eitere Bewegung des Verschlußkopfes in dies@etn Sperraugenblick vorhanden wäre.
  • £n dieser in den Fig.2 bis .l dargestellten Lage stimmen die Verriegelungswarzen 1.4 mit den Führungsleisten 6, ; der Kammer in axialer Richtung überein, so daß der Verschlußkopf mit seinen Warzen 1.1 gleichfalls in den oben erwähnten Nuten der Laufhülse 2 geführt ist. Das Griffstück trägt den aus Fig. 4. ersichtlichen Ausschnitt 22, durch welchen sich eine am Sperrhaken i9 befindliche, mit einer schrägen Fläche versehene Nase 23 nach außen erstreckt. Diese Sperrhakennase gleitet auf der in Fig. i mit 2:1, 24.' bezeichneten, durch die Laufhülse gebildeten Gleitbahn. Der Teil 24' der Gleitbahn weist einen etwas größeren Abstand von der Waffenmitte auf als der Teil 2:1. In der in Fig. i mit ac bezeichneten. Übergangsstelle zwischen den beiden Gleitbahnteilen - befindet sich infolgedessen ein kleiner, treppenartiger Absatz.
  • Solange die Nase 23 bei der Vorwärtsbewegung der Kammer auf der Gleitbahn 2.4 gleitet, befindet sich der Sperrhaken i9 in der aus Fig.3 ersichtlichen Sperrstellung. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung der Kammer gleitet die Vase 23 über den Absatz a auf die Gleitbahn 2.1' hinauf, was eilte kleine Schwenkung des- Sperrhakens i9 zur Folge hat. Infolge der Schwenkung tritt der Sperrhaken aus dem Ausschnitt i 8 des Verschlußkopfes 12 aus. Der nunmehr freie Verschlußkopf 12 dreht sich infolge der Nuten 13 während der restlichen Vorwärtsbewegung der Kammer, wobei seine Verriegelungswarzen 14 hinter entsprechende Vorsprünge in der Laufhülse 2 oder im: Patronenlager greifen, so daß der Kopf 12 und damit die Kammer während des Schusses verriegelt ist.
  • Bei der Entriegelung vollzieht sich der umgekehrte Vorgang. Die zurückgeworfene Kammer bewirkt eine Zurückdrehung des Verschlußkopfes 12, in den der Sperrhaken i 9 wieder eingreift, sobald seine Nase 23 von der Gleitbahn 24.' auf die Gleitbahn 2.1 übergeht.
  • Mit der Kammer ist der Schlagbolzen fest verbunden. Im gezeichneten Beispiel ist der eigentliche Schlagbolzen 28 in ein Schlag-.b 29 eingesetzt. welches durch Gewinde 3o fest mit der Kammer verschraubst ist. Der Schlagbolzen 28 ist in einer ert(tsprechenden Bohrung 3 i des Verschlußkopfes 12 geführt. In der Verriegelungsstellung tritt die Schlagbolzenspitze aus der Stirnseite des Kopfes 12 heraus und bringt die Patron zur Entzündung.
  • Die Laufhülse setzt sich nach hinten in dem Endstück 32 fort, in welches die Kammer 5 eintreten kann. Im Innern des Endstückes 32 und des Schlagbolzenrohres 29 ist eine Feder 33 angeordnet, die zugleich Schlagbolzen- und Vorholfeder ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Feuerwaffe mit verriegeltem Verschluß, wobei die Kammer mit dem Schlagbolzen fest verbunden ist und auf Steilgewinde drehbar den Verschlußkopf trägt, der in unverriegelter Lage gesperrt wird und dessen Sperrung beim Beginn der Verriegelung aufgehobenwird, dadurch gekennzeichnet, daß die als einarmiger Haken ausgebildete Sperre (i9) im Sockelgehäuse des Kammergriffes (io) angeordnet ist.
  2. 2. Waffe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Verschlußkopf (12) eine Ringmutter (16) aufgeschraubt ist, die sich bei unverriegelbem Verschluß gegen :eine Schulter (17) in der Kammer (5) anlegt.
DEV33356D 1935-12-10 1935-12-10 Selbsttaetige Feuerwaffe mit verriegeltem Verschluss Expired DE733565C (de)

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DEV33356D DE733565C (de) 1935-12-10 1935-12-10 Selbsttaetige Feuerwaffe mit verriegeltem Verschluss

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DEV33356D DE733565C (de) 1935-12-10 1935-12-10 Selbsttaetige Feuerwaffe mit verriegeltem Verschluss

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DE733565C true DE733565C (de) 1943-03-29

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DEV33356D Expired DE733565C (de) 1935-12-10 1935-12-10 Selbsttaetige Feuerwaffe mit verriegeltem Verschluss

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DE (1) DE733565C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102024128127A1 (de) * 2024-09-27 2026-04-02 AKILA d.o.o. Geradezugrepetierer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102024128127A1 (de) * 2024-09-27 2026-04-02 AKILA d.o.o. Geradezugrepetierer

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