DE7338651U - Motorisch angetriebenes Handwerkzeug - Google Patents

Motorisch angetriebenes Handwerkzeug

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DE7338651U
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DE7338651U
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Robert Bosch GmbH
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Description

R. 180 5
14.9.1973 Wd/Gü
Anlage zvr
Gebrauchsmusteranme1dung
ROBERT BOSCH GHBH, STUTTGABT
Motorisch angetriebenes Handwerkzeug;
Die Erfindung "betrifft ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug, insbesondere Stichsäge, das auf einer willkürlich auf ein Werkstück aufsetzbaren Fußplatte angeordnet ist.
Dient ein derartiges bekanntes Handwerkzeug als Stichsäge, Stichfeile oder ähnliches,- so war es bisher nicht möglich, Ecken und Nuten an Kanten sauber auszuschneiden oder auszufeilen, da das Werkzeug in Schnittrichtung nicht winklig zur Oberfläche schneiden konnte. In einem solchen Fall mußte dann meist von Hand nachgesägt oder nachgefeilt werden.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Handwerkzeug der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das vielseitig verwendbar ist, mit dem Ecken vollständig ausgesägt werden können, mit dem man auch in schmalen Nuten sägen oder feilen kann und mit dem man an Kanten oder Flächen ein Abstandsmaß von Null erreichen kann.
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Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Handwerkzeug mit Hilfe einer Führung gegenüber der Fußplatte verschiebbar ist.
Dadurch ist es auf einfache Weise möglich, "bisher nicht möglich gewordene Säge- und Feilarbeiten durchzuführen.
Besonders zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Diese zeigt in
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Stichsäge, montiert
auf einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt längs II-II nach Fig. 1 bei
Einstellung Mittenschnitt des Werkzeugs. Fig. 3 einen Schnitt lär?·.« II-II nach Fig. 1 bei
Stellung Rechtsschnitt des Werkzeugs, Fig. 4 eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels nach
der Fig. 1, ebenfalls längs II-II reich Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt längs III-III nach der Fig. 1, Fig. 6 bis 10 verschiedene Arbeitsbeispiele.
In Fig. 1 ist mit 10 ein G-ehäuse eines Handwerkzeugs bezeichnet, in dem sich ein Elektromotor befindet und an welches ein Handgriff 11 angeformt ist. Der Elektromotor treibt über ein im Gehäuse befindliches Winkelgetriebe eine Stichsäge 12 an. Das Gehäuse des Handwerkzeugs ist auf einer Fußplatte 13 angeordnet, und zwar unter Zwischenschaltung einer Führung 14. Zu diesem Zweck befindet sich am Gehäuse 10 ein Fortsatz 15, welcher eine durchgehende Längsbotirung 16 aufweist, deren Achse etwa rechtwinklig zur Stichsäge 12 verläuft. Das Gehäuse 10 ist mit Hilfe der Bohrung 16 auf einer Klemmhülse 17 gleitend geführt, welche in zwei Lagerkörpern 18, 19 befestigt ist, die
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selbst wieder auf der Fußplatte aufgeschraubt sind, zweckmäßigerweise mit Hilfe von Senkschrauben 20, wie es in Fig. 5 darge teilt ist. Dadurch bleibt die Bodenfläche der Fußplatte i? unbeeinträchtigt. Zwischen dem Forbsatz 15 und dem Lagerkörper 18 befindet sich um die Klemmhülse 17 herum eine Lruckfeder 21. An der Klemmhülse 17 befindet sich ein Längsschlitz 22 und am Fortsatz 16 eine Schraube 23, die einer, in den Schlitz 22 greifenden Bolzen hat und mit der das Handwerkzeug 10 auf der Klemmhülse arretiert werden kann.
Im Bereich des Lagerkörpers 18 befindet sich in der Fußplatte 13 ein bogenförmiger Schlitz 24, dessen Radius dem Abstand vor der Schraube 20 bis zur Mitte des Lagerkörpers 18 entspricht. Der Lagerkörper 18 ist mit einer ebensolchen Senkschraube wie der Lagerkörper 19 an der Fußplatte befestigt. Durch Lockern dieser Schraube kann die Führung 14 um einen bestimmten Winkel nach links und rechts von der Mitte aus geschwenkt werden. Dies ist in Fig. 3 dargestellt. In dieser Stellung kann mit der Säge ein sogenannter Rechtsschnitt ausgeführt werden.
In Längsmittenrichtung der Fußplatte befindet sich an dem werkzeugseitigen Ende ein Einschnitt 25, in dessen Bereich sich die Säge 17 befindet, wenn sich das Handwerkzeug etwa in seiner Mittenlage entsprechend dem Mittenabschnitt befindet .
xn Fig. 2 sind ein Abstandsmaß A und ein Eckenmaß E = O eingetragen. Hierbei handelt es sich um folgendes: In Fig. 6 ist ein Werkstück 26 dargestellt, welches eine Kante 27 und eine Grundplatte 28 aufweist. Diese soll bis zur Kante 27 hin mit der Stichsäge 17 geschlitzt werden. Zu diesem Zweck wird die Fußplatte 15 so auf das Werkzeug aufgesetzt, daß die Hasen 29, 30 seitlich des Schlitzes 25 an die Kante 2? stoßen. Dann rird das Werkzeug in Tätigkeit gesetzt und nach Lösen der Schraube 23 durch Verschieben des Gehäuses gegen die Kraft der Feder 21 die Grundplatte 28 geschlitzt. Wie zu ersehen ist, kann mit
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der Säge bis an die Kante 27 gesägt werden, was bei früheren, derartigen Geräten nicht möglich war.
Auf der Klemmhülse 17 ist außerdem noch ein mit einer Schraube 32 befestigbares Klemmstück 3"1 angeordnet, mit dessen Hilfe das Abstandsmaß A, welches in Fig. 7 dargestellt ist, eingestellt werden kann.
Vie die Fig. 4 zeigt, kann die Fußplatte 13 mit der Breite a durch eine wesentlich schmälere Fußplatte 33 mit der Breite b vertauscht werden. Dazu "braucht man nur die Senkschrauben an den Lagerkörpern 18, 19 herauszuschrauben und diese an der Fußplatte 33 zu befestigen.
Auf diese Weise ist es möglich, auch in schmalen Nuten 34 eines Werkstückes 35 zu sägen, wie es die Fig. 10 zeigt. Fig. 9 zeigt einen ähnlichen Vorgang mit der breiten Fußplatte 13. Diese kann nicht in die Nut gesetzt werden, so daß es nicht möglich ist, in der Nut einen Schlitz zu sägen; das war bisher der Fall.
Bei einem Schrägschnitt, wie ihn die Fig. 3 zeigt, kann sich die Stichsäge außerhalb des Schlitzes 25 und der Nase 29 befinden.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann auch der Winkel der Säge gegenüber dem Werkstück verändert werden. Zu diesem Zweck ist am hinteren Teil der Fußplatte 13 eine Ausnehmung 36 ausgebildet, an welcher schwenkbar eine Platte 37 in einem Gelenk 38 befestigt ist. Die Platte 37 kann mittels einer Stellschraube 39ί welche in einer Mutter 40 angeordnet und an der Schwenkplatte 37 befestigt ist, durch letztere verschwenkt werden und damit die Fußplatte 13 gehoben oder gesenkt werden. Die Mutter 40 besteht aus einem den Schlitz 36 übergreifenden Teil, in dem sich ein Innengewinde befindet. Am Gehäuse 10 befindet sich neben dem Fortsatz 15 noch ein Klemmteil 41 mit einer Klemm-
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schraube 4-2, mit dessen Hilfe die Winkellage des Gehäuses gegenüber der Fußplatte geändert werden kann.
An der Fußplatte ist noch eine Skala 4-3 vorgesehen, die zum Einstellen oder Ablesen von Abstandsmaßen dient.
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Claims (10)

-6- E. 1805 Ansprüche
1. Motorisch angetriebenes Handwerkzeug, insbesondere Stichsäge, das auf einer willkürlich auf ein Werkstück aufsetzbaren Fußplatte angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Handwerkzeug (10) mit Hilfe einer Führung (14·) gegenüber der Fußplatte (13) verschiebbar ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (14) ?erschwenkbar auf der Fußplatte angeordnet ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung aus einer auf der Fußplatte (13) befestigten Klemmhülse (1?) besteht und daß am Handwerkzeug (10) ein Fortsatz (15) ausgebildet ist, der eine durchgehende Bohrung (16) besitzt, mit welcher das Handwerkzeug auf der Klemmhülse verschiebbar gelagert ist.
4-, Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmhülse (17) in zwei auf der Fußplatte (13) befestigten Lagerkörpern (18, 19) gelagert ist, wovon der eine Lagerkörper (19) als Drehpunkt für die Klemmhülse dient, und daß die Fußplatte (13) einen bogenförmigen Schlitz (24) aufweist, in welcher der andere der beiden Lagerkörper (18) geführt ist.
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5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Klemmhülse zwischen dem Fortsatz und dem verschwenkbaren Lagerkörper (18) eine Druckirder (21) angeordnet ist.
6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß an der Klemmhülse ein Längsschlitz (22) ausgebildet ist in welche eine am Fortsatz angeordnete Schraube (23) eingreift.
7. Werkzeug nach einem der Ansprüche -, bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Fortsatz (15) utl<1 dem Lagerkörper (19) ein Klemmring (30) mit einer Feststellschraube (31) angeordnet ist, mit deren Hilfe eine bestimmte Ausgangsstellung des Handwerkzeugs einstellbar ist.
8. Werkzeug nach einem, der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekenngekennzeichnet, daß die Fußplatte (13) in Längsrichtung mittels einer Einstellvorrichtung (37 bis 40) neigbar 1st.
9. Werkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung aus einer an der Fußplatte schwenkbar angeordneten Schwenkplatte (37) besteht und einer an dieser befestigten Stellschraube (39)» die in einer an der Fußplatte angeordneten Mutter (40) o.a. geführt ist.
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10. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9* dadurch gekennzeichnet, daß das Handv/erkzeug nach dem Lösen der die Lagerkörper festhaltenden Schrauben (20) auf einer Fußplatte (33) anderer Breite montierbar ist. ·Γ
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DE7338651U Motorisch angetriebenes Handwerkzeug Expired DE7338651U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2199001A1 (de) 2008-12-22 2010-06-23 CEKA Elektrowerkzeuge AG + Co. KG Stichsäge mit einer Sägeblattaufnahme

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2199001A1 (de) 2008-12-22 2010-06-23 CEKA Elektrowerkzeuge AG + Co. KG Stichsäge mit einer Sägeblattaufnahme
EP2412466A1 (de) 2008-12-22 2012-02-01 CEKAtec AG Stichsäge mit einer Sägeblattaufnahme

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