DE735513C - Schraubenpacker fuer Ventilbeutelfuellmaschinen - Google Patents
Schraubenpacker fuer VentilbeutelfuellmaschinenInfo
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- DE735513C DE735513C DER107590D DER0107590D DE735513C DE 735513 C DE735513 C DE 735513C DE R107590 D DER107590 D DE R107590D DE R0107590 D DER0107590 D DE R0107590D DE 735513 C DE735513 C DE 735513C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B1/00—Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
- B65B1/04—Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
- B65B1/18—Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles for filling valve-bags
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
- Schraubenpacker für Ventilbeutelfüllmaschinen Zum Einfüllen von Gut, z. B. Mehl, in sog. Ventilbeutel werden Packmaschinen mit sog. Schraubenpackern verwendet, bei denen das Gut durch ein Füllrohr, auf welches der. Beutel mit seiner Ventilöffnung aufgesetzt wird, mittels einer in einem Troge umlaufenden Schnecke eingeführt wird, welche in das Füllrohr hineinragt.
- Zur Erreichung eines guten Füllungsgrades muß die Füllschraube rasch umlaufen. Derjenige Teil der Füllschraube, der sich im Troge befindet, hat aber erfindungsgemäß die Neigung, das Mehl nach oben zu schleudern. Dieser Nachteil tritt namentlich dann in Erscheinung, wenn der letzte Teil des Mehles in den Beutel eingespeist werden soll. Dann wird das Gut von der Schraube im Troge nur herumgeworfen, während der im Füllrohr befindliche Teil der Schraube annähernd im Leergang arbeitet. Da der gefüllte Beutel jedoch nicht abgenommen werden kann, bevor das Mehl aus dem Füllrohr vollständig herausgetrieben ist, wird die Füllzeit beträchtlich gesteigert.
- Ein weiterer Nachteil ist, daß die Füllschraube infolge der erforderlichen hohen Drehzahl mit nur teilweise gefüllten Gewinden arbeitet, auch wenn das Mehl über der Schraube hoch gelagert ist. Das hat zur Folge, daß Luft mit dem Mehl durch das Füllrohr in den Beutel eingespeist wird. Wenn der Beutel nahezu gefüllt ist, also die Luft keinen Platz mehr im Beutel findet, muß sie wieder aus diesem heraus. Da es nun nicht zulässig ist, Mehl in den Packraum auszublasen, muß das Beutelventil eng auf das Füllrohr passen. Die in den Beutel eingeführte Luft hat deshalb keinen anderen Ans- Web, als durch das Füllrohr im Gegenstrom gegen das vorgcspeiste Gut zurückzuströmen. Dadurch wird der Einfüllung entgegengcwirkt , mithin die Füllzeit weiter verlängert.
- Es sind zwar Schraubenpacker bekannt, liei welchen das Gut durch ein waagerechtes Füllrohr mittels einer in diesen hineinragenden. Füllschraube in den Beutel eingefüllt wird, wobei das Gut der Füllschraube durch eine Vorschubschraube zugeführt wird. Die letztere befindet sich dabei jedoch in einem oberhalb des Füllrohrs angeordneten besonderen Gehäuse, aus dem das Gut durch einen Stutzen in das Füllrohr gelangt. Eine solche Einrichtung :st. da sie zwei voneinander getrennte Gehäuse aufweist. umständlich Lind teuer in der Herstellung. Außerdem besitzt sie große Abmessungen. Besonders nachteilig ist, daß das Gut während seiner Förderung einer mehrmaligen Richtungsänderung unterworfen ist, wodurch Stauungen auftreten können. -Die Erfindung beseitigt die Nachteile der bekannten Maschinen und besteht darin. daß die Füllschraube in axialer Verlängerung der Vorschuhschraube angeordnet ist, wobei das Füllrohr in axialer Verlängerung des die Vorschubschrauhe umschließenden Gehäuses angeordnet ist. \-orzttgsweise ist die Füllschraube mit ihrer Achse gleichachsig in der Vorschubschrauhe gelagert und so ausgebildet, daß sie sich durch die Vorschubschraube hindurch erstreckt.
- Es ist zwar schon vorgeschlagen iL-orden, hei Füllvorrichtungen mit einer senkrechten Füllschraube eine dieser axial vorbeschaltcte, ebenfalls senkrecht angeordnete Zuführungsschraube vorzusehen. Dabei ist jedoch die Zuführungsschraube in einem umlaufenden Gehäuse stillstehend angeordnet, `nährend sich die Füllschraube mit dem Gehäuse der Zuführunbsschraubc in einem stillstehenden Füllrohr dreht. Infolge dieser Ausbildung ist die Bewegung des Gutes aus dem Gehäuse der Zuführungsschraube in das Füllrohr durch den Strömungsquerschnitt vermindernde Teile behindert. Außerdem ist die Wirkung, die bei c-inem gemäß der Iriindunb ausgebildeten Packer infolge der allmählichen Beschleunigung des Füllguts eintritt, bei den liclcanüten Vorrichtungen nicht gegeben.
- Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht, welche einen axialen Liingsschnitt durch einen Scliratilienpacker zeigt.
- Es ist mit i die Füllschraube, mit a das Füllrohr und mit 3 das Füllgehäuse bezeichnet, an welches - das Füllrohr angeschlossen ist und Welches .eine `'orscliulischraube .l umschlielat. Diese nimmt das durch die öffnun- @ eingeführte Mehl auf und preßt es in den Gewinden der Fiillschraube zusammen, welche dann das Meld in das Füllrohr hinein und durch dieses hindurch in den Beut:°1 schiebt. Die Füllschraube ist mit ihrer Achse 6 in der lIhtc der Vorsehubschraube gelabert, erstreckt sie 1i durch diese hindurch und ist au iln-cin hinteren Ende mit einer Riemenscheibe ; o. d"1. verseben, so daß sie getrennt und mit bedeutend größerer Gcschwindigkcit -etriel"eii wurden kann als die Vorschnbschrauhe.
- Dadurch, daf.'c die @-orschttbschraubc das @@ut fortlaufend in die G, winde der Füllschraube preßt, kann die Füllschraube mit h-)liei- Gusclin-indiblccit tunlaufen und trotz-lcin mit C-cfüllten Gewinden arbeiten, also ohne LuftftlllU1lb.
- Vor dein vorderen Ende der Vorschulschraube verjüngt sich das Füllgehäuse auf ungefähr den Durchmesser, «-elchen das Fiillrohr besitzt.
- Auf der Vorschubschrauhe, Welche einen bedetttend größeren Durchmesser hat als die Füllschraube, kann ein Schaber oder Rührarm S angebracht sein, der das Gut daran hindert, sich an der Wand des sich gegen das Füllrohr hin verjüngenden Teiles des Füllgehäuses zusammenzupacken. Der -lein 5 übt zugleich eine Vorschubwirkung in Richtuüg des Füllrohres aus.
- Der Grundgedanke der Erfindung ist im Ansprach i gekennzeichi:et. Der Anspruch 2 betrifft die Ausbildung bzw. Lagerung der Füllschraubenachse. Die Ansprüche 3 wild -1 sind reine Unteransprüche, deren Inhalt eilt sL-11)-ständi-ur Patentschutz nicht zukcmtnt.
- I
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:
schließende Füllgehäuse, wie an sich besannt, größeren Durchmessers sind als die Füllschraube bzw. das Füllrohr und daß das Füllgehäuse vor dem vorderen Ende der Vorschubschraube_, zvie ebenfalls bekannt, allmählich bis auf ungefähr den gleichen Durchmesser -wie das Füllrohr verjüngt ist. q.. Schraubenpacker nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß@ auf der Vorschubschraübe in bekannter Weise ein Schaber oder Rohrarm zur Verhinderung von Verstopfungen oder Zusammenpackungen des Gutes an der Wand des gegen das Füllrohr hin verjüngten Teiles des Füllgehäuses versehen ist.i. Schraubenpacker für Ventilbeutelfüll- maschinen, bei denen das (;-"t durch c@in waagerechtes Füllrohr mittels einer in die- sen hineinragenden, rasch umlaufenden Füllschraube in den Beutel eingeführt wird, wobei das Gut der Füllschraub(2 durch eine langsamer einlaufende Vm-- schttbsehraube zugeführt wird, dadurch kei)nzciclinet, daß die Füllschraube in axialer Verlängerung der';-orschubschraul;c angeordnet ist, wobei das I#üllre:lir in axia- ler Verlän`erun- des die @-orschttbschrattl>c umscliliel:'#enden Gehäuses an g( -Co-dnct ist. a. Schraubenpacker nach Aüspruchi, dadurch gekennzeichnet, <a1) die Füll- schraube mit ihrer Achse bleichachsig in der Vorschubschraube `ela<< et ist und sich durch diese erstreckt. Schraubenpacker nach .laspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, dal.f die Vorschubschraube und ch:s diese um-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE735513X | 1939-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE735513C true DE735513C (de) | 1943-05-17 |
Family
ID=20319676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER107590D Expired DE735513C (de) | 1939-05-27 | 1940-05-17 | Schraubenpacker fuer Ventilbeutelfuellmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE735513C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE838422C (de) * | 1950-11-16 | 1952-05-08 | Verpackungsbedarf G M B H | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen abgemessener oder abgewogener Mengen von Schuettgut in Ventilsaecke |
| DE1112443B (de) * | 1959-07-06 | 1961-08-03 | Niepmann & Co Maschf Fr | Vorrichtung zum Foerdern von plastischen Massen, insbesondere von Sprengstoff, bei Verpackungsmaschinen |
| DE4217392A1 (de) * | 1992-05-26 | 1993-12-02 | Behn Maschf | Füllvorrichtung für pulveriges, körniges oder pastöses Füllgut |
-
1940
- 1940-05-17 DE DER107590D patent/DE735513C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE838422C (de) * | 1950-11-16 | 1952-05-08 | Verpackungsbedarf G M B H | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen abgemessener oder abgewogener Mengen von Schuettgut in Ventilsaecke |
| DE1112443B (de) * | 1959-07-06 | 1961-08-03 | Niepmann & Co Maschf Fr | Vorrichtung zum Foerdern von plastischen Massen, insbesondere von Sprengstoff, bei Verpackungsmaschinen |
| DE4217392A1 (de) * | 1992-05-26 | 1993-12-02 | Behn Maschf | Füllvorrichtung für pulveriges, körniges oder pastöses Füllgut |
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