DE7401200U - Dübel zum Verbinden zweier Teile - Google Patents
Dübel zum Verbinden zweier TeileInfo
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Description
10
, 3696
14.1.74 /Ci
14.1.74 /Ci
August Bürgers im
Dübel zu» Verbinden zveier Teile
Die Erfindung betrifft einen Dübel zum Verbinden zveier Teile, insbesondere runststoffdübel, der zum Eintreiben in zylindrische
Bohrungen der beiden zu verbindenden Teile best immt ist.
Es kommen in der Praxis verschiedenartige Fälle vor, bei
denen es erwünscht ist, svei Teile durch eine Dübelbefestigung
miteinander zu verbinden, bei denen dies aber, veil in den betreffenden Fällen die die Dübel aufnehmenden Bohrungen;
nahe an Kanten der Teile gebohrt werden müssen, mit den bis-j
her auf dem Markt befindlichen Dübeln nur mit großen Schwieg
rigkeiten erreichbar ist. Dieses Problem stellt sich zum
Beispiel beim Verbinden der Bekleidungsteile mit den Futter-; teilen einer Türzarge mit Hilfe von Dübeln oder beim Befestigen
der Bekleidungsteil einer Türzarge an einer Wand mit Hilfe von Dübeln. Bei Bohrungen für Dübel, die nahe am Rande
einer Holzplatte oder in die verhältnismäßig schmale Seimseite einer Holzplatte gebohrt verden müssen, bestand
bisher die Gefahr, daß b*»im Eintreiben der bekannten Dübel
die Holzplatte zu der nahe bei der Bohrung liegenden Kante der Holzplatte hin ausbeult oder spleißt. Bei Bohrungen für
die Dübel in Putz oder Mauerwerk, die sich nahe am Rand einer Mauerdurchbreclmng befinden müssen, tritt beim Einschlagen
der bekannten, gebräuchlichen Dübel die Gefahr
auf, daß das die Bohrung umgebende Material, aufgrund des
740120Q25.4.74
■ t
hohen Druckes des Dübels ringsum gegen die Wandung der Boh- j
rung, sus Rsnd der Mausydurehbrechung hin ausbricht. :
• i
Das Problem, bei nahe an Kanten und Randern von Teilen anzu-i
I bringenden Dübelbohrungen eine Beschädigung der Teile zu vep·
: ,5 meiden und trotzdem eine feste, haltbare Dübelverbindung |
1 zwischen zvei miteinander zu verbindenden Teilen zu gewähr- :
leisten, löst die vorliegende Erfindung dadurch, daß der <
: Dübel einen an zvei diametral gegenüberliegenden Stellen ;
verbreiterten Querschnitt besitzt und nur der durch diese ΐ
HO Ouerschnittsverbreiterungen gelegte große Durchmesser des \
; Dübelquerschnitte5 u» dasjenige Ausmaß größer bemessen ist 1
; j
als der Durchmesser der den Dübel aufnehmenden Bohrung, velf
ches für die Erzeugung des den Dübel in der Bohrung fest- ί
klemmanden Anpreßdruckes erforderlich ist. Beim Eintreiben j
15 dieses Dübels in eine zylindrische Bohrung entsteht also nur!
ι in Richtung des großen Durchmessers des Dübelquerschnittes j
' . der hohe Druck des Dübels gegen die Wandung der Bohrung, j
; durch die der Dübel in der Bohrung festgeklemmt vird, väh- j
rend in der Richtung rechtwinklig zu dem großen Durchmesser j
;20 des Dübelquerschnittes keine oder keine nennenswerte Kraft i
von dem Dübel gegen die Wandung der Bohrung ausgeübt wird, i Venn folglich der Dübel so in eine Dübelbohrung eingesetzt j
und eingeschlagen wird, daß der große Durchmesser des Dübel-querschnittes
nicht zu der nahe der Dübelbohrung liegenden ■
25 Kante des betreffenden Teiles hinweist sondern in derjeni- ;
gen Richtung verläuft, in der das betreffende Teil die aus- \
• * 4 fl ·
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reichende Festigkeit für eine Dübelverbindung besitzt, zum i
Beispiel parallel zu der vorgenannten Kante, tritt kein Ausbeulen, Spleißen oder Ausbrechen des betreffenden Teiles zu ·
der nahe der Dübelbohrung liegenden Kante hin ein und wird \
trotzdem eine haltbare Dübelverbindung mit hoher Ausreiß- ;
festigkeit des Dübels aus den Dübelbohrungen erzielt. !
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung, in der ein Ausftihrungsbei*·
spiel eines erfindungsgemäßen Dübels dargestellt ist, und
zwar zeigen
Fig. 1 den in ein Teil eingesetzten Dübel in der Seitenansicht und
Fig. 2 das Teil mit dem Dübel in der Draufsicht.
Das jSattenförmige Teil 1, zum Beispiel aus Holz, ist für
Π 5 eine angestrebte Dübelverbindung-mit einer zylindrischen
Dübelbohrung 2 versehen, die nahe bei der Kante 3 dieses
Teils liegt. Der erfindungsgemäße Dübel 4 besitzt nun
Querschnitt, der an zwei diametral gegenüberliegenden Stel- ]
len verbreitert ist, was in einfacher Weise dadurch geschaf-j
fen werden kann, daß der Dübel einen eilipsenförmigen Quer- !
schnitt hat, wie Figur 2 veranschaulicht. Hur der durch die !
0
\
Dübelquerschnittes, das heißt der in der Figur 2 horizontal ■
verlaufende große Ellipsendurchmesser, ist um einen solchen j Betrag größer bemessen als der Durchmesser der Dübelbohrung [
-A-
2, daß der zum Festklemmen des Dübels erforderliche Druck
erzeugt wird, der sich also nur in der Richtung dieses grossen Eliipsendurcnmessers auf das die Dübelbohrung 2 umgebende
Material des Teils 1 auswirkt. Der kleine Durchmesser Dübelquerschnittes entspricht hingegen im wesentlichen dem
Durchmesser der Dübelbohrungen und kann gegebenenfalls auch
kleiner sein, so daß in Richtung des kleinen Durchmessers praktisch keine Flächenpressung zwischen Dübel und Wandung
der Dübelbohrungen auftritt. Der Dübel 4 wird in derjenigen Lage in die Dübelbohrung 2 eingetrieben, in der der große
Durchmesser des Dübelquerschnittes parallel zu der Kante 3 des Teils 1 verläuft. Ein Ausbeulen oder Spleißen des Teiles!
1 zu seiner Kante 3 hin wird auf diese Weise mit dem erfindungsgemäßen
Dübel vermieden. Die Richtung des großen Durchmessers des Dübelquerschnitts kann zum Beispiel durch Kerben
auf den DübelStirnflächen markiert sein, um das Einsetzen
des Dübels in der richtigen Verdrehlage zu erleichtern.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Dübel 4
derart mit quer zur Dübellängsrichtung verlaufenden Einschnitten versehen, daß kammartige Zähne 5 zwischen den Einschnitten stehen bleiben. Diese kammartige Ausbildung kann
zweckmäßigerveise nur an den beiden die Querschnittsverbreiterungen
darstellenden, gegenüberliegenden Umfangsstellen des Dübels vorgesehen sein, zum Beispiel durch rundes Einschneiden
der Einschnitte in den ovalen Dübel. Diese kammartigen Zähne 5 können sich beim Eintreiben des Dübels 4 in
die DÜbelbohrung 2 entgegen der Eintreibrichtung zurtickbie- :
gen, so daß der Dübel bequem in die Dübel'bohrung eingetrieben
werden kann, sie verhaken sich aber, wenn entgegen der Eintreibrichtung an dem Dübel gezogen wird, derart in dem
Material des Teils 1, daß der Dübel außerordentlich fest in
der Dübelbohrung sitzt und trotz leichter Eintreibbarkeit eine sehr hohe Ausreißfestigkeit hat. Diese kammartige AusbilJ\ing
des Dübels eignet sich aucl>für zylindrische Dübel,
um auch bei zylindrischen Dübeln den vorstehend beschriebenen Effekt der leichten Eintreibbarkeit in eine Dübelbohrung
und dennoch hochausreißfesten Verankerung in einer Dübel bohrung zu erreichen.
-HM 200 25.4.74
Claims (1)
1. Dübel zum Verbinden zweier Teile, insbesondere Kunststoffdtibel,
der zum Eintreiben in zylindrische Bohrungen der beiden zu verbindenden Teile bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dübel einen an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen verbreiterten Querschnitt besitzt und
der durch diese Querschnittsverbreiterungen gelegte große Durchmesser des Dübelquerschnitts um dasjenige Ausmaß grös
ser bemessen ist als der. Durchmesser der den Dübel aufnehmenden Bohrungen, welches für die Erzeugung des den Dübel
in der Bohrung festklemmenden Anpreßdruckes erforderlich ist.
'2. Dübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dübel
auf seinem Umfang so mit quer zur Dübellängsrichtung verlaufenden Einschnitten versehen ist, daß zwischen den
Einschnitten kamm«- oder lammeBenartige Zähne (5) stehen
bleiben.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7401200U true DE7401200U (de) | 1974-04-25 |
Family
ID=1300801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7401200U Expired DE7401200U (de) | Dübel zum Verbinden zweier Teile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7401200U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2630807A1 (de) * | 1975-07-08 | 1977-01-27 | Arthur Derrick Barnsdale | Einsatz |
| WO2003093054A1 (en) * | 2002-05-03 | 2003-11-13 | Intier Automotive Inc. | Head restraint guide sleeve |
-
0
- DE DE7401200U patent/DE7401200U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2630807A1 (de) * | 1975-07-08 | 1977-01-27 | Arthur Derrick Barnsdale | Einsatz |
| WO2003093054A1 (en) * | 2002-05-03 | 2003-11-13 | Intier Automotive Inc. | Head restraint guide sleeve |
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