DE7412053U - Dacheindeckungsplatte mit Lüfterelement - Google Patents

Dacheindeckungsplatte mit Lüfterelement

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DE7412053U
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DE7412053U
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Braas GmbH
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Description

Fa. Braaa & Co. QmbH, 6 Frankfurt 97» Friedrich-Ebert-Anlage
"Dacheindeckungsplatte mit Lüfterelement"
Die Erfindung richtet sich auf eine Dacheindeckungsplatte mit im wesentlichen parallel zu dieser gerichtetem Lüfter-Clement .
Für die Entlüftung beispielsweise eines Dunstrohres sind Dacheindeckungsplatten mit einem durchgehenden Rohr mit in diesem angeordnetem Kugelgelenk zur Anpassui.^ an verschiedene Dachneigungen bekannt (z.B. DT-Gbm 1 935 18$). Derartige Konstruktionen sind jedoch aufgrund des oberhalb der Dacheindeckungsplatte befindlichen Kugelgelenkes optisch nicht besonders ansprechend.
Es ist daher bereits eine weitere Dacheindeckungsplatte bekannt geworden, bei der oberhalb einer Durchtrittsöffnung mit nach unten gerichtetem Stutzen für den Anschluß eines Dunstrohres o. dgl. ein kastenförmiger Aufafcζ vorgesehen ist, der sich im wesentlichen parallel zur Dacheindeckungs-
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platte erstreckt und mit allseitigen LUftungsöffnungen versehen ist, wobei eine Vielzahl von Leit- bzw. Prallplatten in diesem Aufsatz angeordnet sind. Die bekannte Konstruktion ist $suoch sshr stuffs π dig in dsr Herstellung und Montage, da hierfür eine Vielzahl von Zinkblechteilen geformt und montiert werden muß.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, welche bei optisch ansprechender Gestaltung eine einfache Ausbildung und Montage des Lüfterelementes an der Dacheindeckungsplatte bei ausgezeichneter Lüftungswirkung gewährleistet.
Bei einer Daefreindeekungsplstts der betreffender. Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch einen einen Kragen der Dacheindeckungsplatte umgebenden Aufsatz mit etwa parallel zur Daeheindeckungsplatte verlaufenden LUftungskanälen gelöst, die durch strahlenförmig verlaufende Leitplatten gebildet sind, deren nach oben gedachte Fortsetzungen sich in horizontalen Geraden schneiden, wobei mit Ausnahme der obersten Leitplatte oberhalb des Kragens Ausnehmungen in den Leitplatten ausgebildet sindt.
Eine sehr formschöne und zweckmäßige Ausbildung erhält man, wenn die unterste Leitplatte etwa parallel zur Dacheindeckungsplatte verläuft.
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Ferner kann die oberste Leitplatte Rechteckförm aufweisen und von den unteren Leitplatten kann jede etwas größer als die nächsthöhere Leitplatte sein, wobei die oberen Ränder aller Leitplatten gleich lang sind und die Seitenränder nach unten strahlenförmig auseinanderlaufen. Es hat sich gezeigt, daß bei einer derartigen Ausbildung neben einer optisch sehr ansprechenden Gestaltung eine ausgezeichnete Lüfterwirkung erzielt wird, und zwar durch die vorbeistreichende Luft aufsteigender Dunst aus einem von unten an die Dacheindeckungsplatte anschließenden Dunstrohr oder auch Raumluft aus dem Dachraum nach außen gezogen wird. Auch hat es sich gezeigt, daß aufgrund der strahlenförmigen Anordnung der Leitplatten die Gefahr des Eintreten» von Schlagregen und Flugschnee kaum besteht, da bei entsprechender Windrichtung, d.h. etwa parallel zu den UiItplatten von unten kommendem Wind «in Stau iwlachen den Lett platten eintritt, der mitg,>fünrten F lug· ohne« biiw. :* chi anregen niederschlägt.
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reich aes spitzen Winkels zwischen Kragen und Ebene der Dacheindeckungsplatte liegt. Auf diese Weise kann mit einer einzigen Befestigungsstelle der Aufsatz sicher befestigt werden.
Dabei kann der Aufsatz in seinem Krümmungsbereich mit einem radial nach außen gerichteten Steg mit einer öffnung versehen sein, die mit einer entsprechenden öffnung in einem im Kragenbereich fest angeordneten Steg zwecks Verbindung mittels eines Verbindungselementes fluchtbar ist.
Der im Kragenbereich fest angeordnete Steg kann dabei als Doppelsteg ausgebildet sein, zwischen den der Steg am Aufsatz greift.
Zur noch besseren Festlegung kann ferner der Aufsatz in seinem zur Befestigungsstelle diametralen Randbereich einen Längsschlitz aufweisen, in den ein im Kragenbereich fester Steg eingreift.
Im Normalfall empfiehlt es sich, die Dacheindeckungsplatte mit dem Kragen einstückig aus Kunststoff zu bilden.
Dabei kann man dann den Kragen umgekehrt U-förmig zur Aufnahme eines von unten anzuschließenden Rohres ausbilden.
Es ist aber auch möglich, zwischen Dacheindeckungsplatte und Aufsatz ein einen wie vorstehend angegebenen ausgebildeten
Kragen aufweisendes Zwischenstück vorzusehen. Dies kommt vor allem dann in Betracht, wenn die Dacheindeckungsplatte selbst aus Ton oder Beton besteht, während das Zwischenstück mit Kragen und der zugeordnete Ansatz aus Kunststoff teilen gebildet sind.
Im letzteren Fall empfiehlt sich dann die Verwendung eines weiteren von unten in die Durchtrittsöffnung der Dacheindeckungsplatte einsetzbaren Einsatzstüekes mit einer Aufnahme für ein von unten anzuschließendes Rohr.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 eine Dacheindeckungsplatte mit einem Lüftungsaufsatz geüäß der Erfindung in montierter Stellung in Draufsicht,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie I-I der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine abgeänderte Ausführungsform mit einer Dacheinüeckungsplattö aus Beton und deren Durchtrittsöffnung zugeordneten Einsätzen aus Kunststoff,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie H-II der Fig. 3 und in
Fig. 5 einen Schnitt längt der Linie III-III der Fig. 3.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel ist eine im Kunststoff-Spritzgußverfahren aus Hart-PVC hergestellte Dacheindeckungsplatte i mit einem eine Durchtrittsöffnung 2 umgebenden Kragen 3 versehen, der insgesamt schräg zur Ebene der Dacheindeckungsplatte gerichtet ist, derart, daß zwischen dem Kragen außen in seinem nach oben weisenden Bereich und der Ebene der Dacheindeckungsplatte ein spitzer Winkel eingeschlossen ist. Der Kragen ist ferner umgekehrt U-förmig ausgebildet, derart, daß eine Aufnahme für ein von unten anzuschließendes Rohr gebildet ist.
Auf den Kragen 3 ist ein als Lüftungselement ausgebildeter Aufsatz 4 ebenfalls aus Hart-PVC aufgesetzt. Der Aufsatz k besteht im wesentlichen aus einem auf den Kragen schiebbaren rohrförmigen Abschnitt und aus strahlenförmig angeordneten Leitplatten 5, die durch Verbindungsstege 6 gehalten sind. Mit Ausnahme der obersten weisen die Leitplatten 5 oberhalb des rohrförmigen Abschnitts bzw. des Kragens 3 öffnungen 8 auf. Die unterste Leitplatte ist etwa parallel zur Dacheindeckungsplatte 1 gerichtet und die oberste Leitplatte weist Rechteckform auf. Die unteren Leitplatten sind jeweils etwas größer als die nächstobere, wobei die Seitenränder strahlenförmig auseinanderlaufen.
Der Aufsatz 4 ist ferner an seinem unteren Ende mit einem nach außen abwärts gerichteten Steg 7 mit einer örfnung versehen. Im unteren Kragenbereich ist ein Doppelsteg 9 mit einer durchgehenden öffnung 10 vorgesehen, die mit der öffnung im Steg 7 fluchtbar ist, so daß im ausgefluchteten Zustand ein Verbindungselement, wie ein Kunststoffniet o. dgl. in diese öffnungen einsetzbar ist.
Im zum Doppelstsg 9 diametralen Kragenbereich ist ferner ein Einzelsteg 11 und 9.in entsprechender Längsschlitz 12 im Aufsatz 4 ausgebildet.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 3 bis 5 besteht die Dacheindeckungsplatt« la aus Beton und ist mit einem eine Durchtrittsöffnung 2a umgebenden Betonkragen 13 versehen.
Auf diesen Betonkragen 12 ist von oben ein Zwischenstück aus Hart-PVC mit Klewmsitz aufgeschoben. An diesem Zwischenstück 14 ist mit den Außenmaßen des Kragens 3 bei der Dacheindeckungsplatte gemäß den Fig. 1 und 4 ein Kragen 15 ausgebildet mit einem einfachen Steg 11a am oberen Ende und einem Doppelsteg 9a mit öffnung 10a am unteren Ende.
Es ist erkennbar, daß an diesem Kragen 15 in gleicher Weise ein Aufsatz 1 entsprechend den Fig. 1 b:.s 2 befestigbar ist
Von unten ist in die Durchtrittsöffnung 2a ein weiteres Einsatzstück aus Hart-PVC 16 eingesetzt, das mit einem
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kreisförmigen Ansatz zum Aufschieben eines von unten anzuschließenden Rohres versehen ist.
Das Zwischenstück im una das einsatzstück io überlappen sich teilweise und in den einander gegenüberliegenden Flächen der Überlappungsbereiche können Versahnungen ausge bildet sein, um die Arretierung dieser beiden Teile miteinander und am Kragen 13 der Dacheindeckungsplatte la zu verbessern.
Ansprüche
7412853 η 7.»

Claims (11)

Ansprüche* :
1. Dacheindeckungsplatte mit im wesentlichen parallel zu dieser gerichtetem Lüfterelement, gekennzeichnet durch einen einen Kragen (3) der Dacheindeckungsplatte (1) umgebenden Aufsatz (1I) mit etwa parallel zur Dacheindeckungsplatte verlaufenden Lüftungskanälen, die durch strahlenförmig verlaufende Leitplatten (5) gebildet sind, deren nach oben gedachte Portsetzungen sich in horizontalen Geraden schneiden, wobei mit Ausnahme der obersten Leitplatte oberhalb des Kragens Öffnungen (8) in den Leitplatten ausgebildet sind/
2. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Leitplatte (5) etwa parallel zur Dacheindeckungsplatte (1) verläuft./
3. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberste Leitplatt (5) Rechteckform aufweist und von den unteren Leitplatten jede etwas größer als die nächsthöhere Leitplatte ist, wobei die oberen Ränder aller Leitplatten gleich lang sind und die Seitenränder nach unten strahlenförmig auseinanderlaufend
4. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,, daß der Kragen (3) außen in seinem nach oben weisenden Bereich einen spitzen Winkel mit der Ebene der Dacheindeckungsplatte (1) einschließt und im diametralen Kragenbereich eine Befestigungsstelle zwischen
Aufsatz (4) und Kragen (3) vorgesehen ist, wobei in Befestigungsstellung de~ oberste Punkt des untersten Endes des Aufsatzes etwa im Eckenbereich des spitzen Winkels zwischen Kregen und Ebene der Dacheindeckungsplatte liegt.y
5. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz (1O in seinem unteren Bereich mit einem radial nach unten gerichteten Steg (7) mit einer öffnung versehen ist, die mit einer entsprechenden Öffnung (10) in einem im Kragenbereich fest angeordneten Steg (9) zwecks Verbindung mittels eines Verbindungselementes fiuchtbar ist./
6. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der im Kragenbereich fest angeordnete Steg (9) als Doppelsteg ausgebildet ist, zwischen den der Steg (7) am Auf satz (M) greift/.
7. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch M oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz (1J) in seinem zur Befestigimgsstelle diametralen Randbereich einen Längsschlitz (12) aufweist, in den ein im Kragenbereich fester Steg (11) eingreift.
8. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Dacheindeckungsplatt© (1) mit dom Kragen (3) einstückig aus Kunststoff besteht/1
9. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch Ö, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (3) umgekehrt U-förmig zur· Aufnahme eines von unten anzuschließenden Rohres ausgebildet ist,
10. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Dacheindeckungsplatte (la) und Aufsatz (4) ein den Kragen mit den Merkmalen gemäß den vorhergehenden Ansprüchen aufweisendes Zwischenstück (1'I) vorgesehen ist./
11. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ein weiteres von unten in die Durchtrittsöffnung (2a) der Dacheindeckungsplatte (la) einsetzbares Einsatzstück (16) mit einer Aufnahme für ein von unten anzuschließendes Rohr.
7412B53U7.74
DE7412053U Dacheindeckungsplatte mit Lüfterelement Expired DE7412053U (de)

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DE7412053U true DE7412053U (de) 1974-07-11

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DE7412053U Expired DE7412053U (de) Dacheindeckungsplatte mit Lüfterelement

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DE (1) DE7412053U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006003478A1 (de) * 2006-01-25 2007-08-02 Lafarge Roofing Components Gmbh & Co. Kg Dachdurchgang und Verfahren zu seiner Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006003478A1 (de) * 2006-01-25 2007-08-02 Lafarge Roofing Components Gmbh & Co. Kg Dachdurchgang und Verfahren zu seiner Herstellung

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