DE7416047U - Mauerstein insbesondere hohlblockstein - Google Patents
Mauerstein insbesondere hohlblocksteinInfo
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Classifications
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
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- E04C1/40—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings built-up from parts of different materials, e.g. composed of layers of different materials or stones with filling material or with insulating inserts
-
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Description
Alex Ualser Bauingenieur 7952 Bad Buchau
Die gg betrifft einen Mauerstein, insbesondere einen Hohlblockstein, der mit Elementen zur Wärmedämmung versehen ist.
Solche Steine sind beispielsweise aus der DOS 1907143, der öst. P. S.
231675 oder der USA-Patentschrift 2852934 bekannt. 3ei einBm Mauerstein nach der DOS 1907143 sind beispielsweise in zwei parallel zu
den Steinflächen und in deren unmittelbarer Nähe angeordneten, von Lagerfläche zu Lagerfläche reichenden Hohlräumen und an den Stoßseiten seitlich offenen Nuten kammartig ausgebildete Dämmstoff-Formstükke eingebracht, welche an einer der Lager- und einer der Stoßflächen
federartio/zorstehen, während sie an den anderen Lager- und Stoßflächen um das Maß des Federüberstandes unter Offenlassen der Nut
zurückgesetzt enden.
Solche bezüglich ihrer Dämmeigenschaften äußerst vorteilhafte Steinkonstruktionen bereiten bei ihrer Fertigung, beim Transport und bei
der Verarteitung große Schwierigkeiten. Tatsächlich sehen solche
Steinkonstruktionen bezüglich ihrer Stoßseiten-Ausbildung - deren -Ziel es ist, auch in diesen Steinbereichen eine besonders gute Wärmedämmung zu erreichen - auf dem Papier sehr vorteilhaft und überzeugend aus, in der Praxis lassen sie sich jedoch, aus dem zu ihrer Her-
III···'' '
stellung vorgeschriebenen, hsufwerkporigen'Leichtbeton mit Beton- Ao
rohdichten von 1,0 bis 1,2 kg/ltr. nicht herstellen, weil die frei
auskragenden "Ohren1* an den Steinecken wegen ungenügender Grünstend-,festigkeit des vorgeschriebenen Leichtbetone meistens schon während lf
der Produktion beim Entschalvorgang zerfallen.
Selbst wenn die Produktion durch Verwendung vcn an sich *u "fetten"
Mischungen noch gelingt, ist die Bruchgefahr an den "Ohren" so groß,
daß eine bereits angelaufene Produktion in der ursprünglichen Formgebung eingestellt werden mußte, weil die nur 60 mm (Länge t Dicke
kleiner als 2) auskragenden "Ohren" beim Transport oder bei der Verarbeitung abbrachen. Bei der Versuchsproduktion von einzelnen Steinen
traten diese Schwierigkeiten nicht auf. Wohl deshalb rieht, weil die
Versuchsprodukte weder den Beanspruchungen beim Transport noch denen bei der Verarbeitung durch Bauarbeiter ausgesetzt waren.
Es wurden daher srhsblichs Bemühungen »ngsatellt. eine Lösung zu finden, welche die Belange der Statik, der Wärmedämmung,der Produktion
und der Verarbeitung in fast kompromißloser Weise erfüllt und welche mit der ewiJ»§,sgemäßen Konstruktionverbesserung auch gefunden wurde.
Durch statische Auflast und thermische Spannungen in Außenwänden,
welche durch die verschiedenen Ausdehnungsrnaße der Betondecken noch
vergrößert werden, treten vor allem in statisch und thermisch belasteten Außenwänden.Scherspannungen auf, cferen Kräfte auf die Wände, insbesondere mittig einwirken, was zu Rißbildung und zu Uandspaltungen
in der Wandmitte führen kann, wenn diesen Umständen bei der Konstruktion von Außenwänden nicht genügend Rechnung getragen wird. (s. Berichte aus der Bauforschung). Aus diesen Gründen sind thermische Spannungen, welche bei herkämmlichen Wänden etwa mittig wirksam werden,
bei »ehrschichfcigen yandkonstruktionens möglichst in kleine Stufen
zerlegt, von der Uandmitte gegen die Uandflächen hin zu verlegen.
Es wurden auch schon mehrere, rein theoretische Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese Forderungen erfüllt werden könnten; in der Praxis
b'efrie'digV haben' jadoch alle bislang aufgezeigten Lösungen nicht','1U1Bi Γ
sie aus technischen oder ökonomischen Gründen gewerblich nicht ausführbar waren.
Durch die Verteilung der in einer Uand wirksam werdenden Kräfte in verschiedene Uanddickenbereiche faltryÖie statischen und thermischen Spannungen nicht mehr in einer, etwa in Uandmitte liegender Ebene zusammen. Daraue ergibt sich gegenüber herkammlichen Ausführungsarten die
entscheidende Verbesserung dadurch,, daß sich die vei3chiedenen; bei
anderen Ausführungsarten alle etwa in Uandmitte wirksam werdenden Einzelkräfte nicht mehr in die Standfestigkeit gefährdender Ueise potenzieren können.
Vielmehr erhält man durch die Verlagerung der wirksam werdenden Krafts
in wenigstens drei Uanddickenbereiche einen ruhigen Uandkörper, welcher von schädlichen und gefährlichen Spannungs-Spitzen aller Art frei
ist.
Uurde in den, in der Einleitung genannten Veröffentlichungen durch entsprechende Steinausbildung den besonderen Anforderungen der Uärmedämmung entsprochen, so ergaben sich bei Herstellung und Verarbeitung der
Steine die in der Einleitung dargelegten Schwierigkeiten, weil die frei auskragenden "Ohren" an den Steinecken schon während der Produktion beim Entschalen zerfielen, oder diese beim Transport oder bei
der Verarbeitung beschädigt wurden, so daß sich wenigstens ein schlechtes optisches Bild vom fertigen Mauerwerk ergab.
14.8.74
cap beseitigt werden, dadurch uird aber die im Bereich der Stoßflächen besondere nichtige Uärmedämmung entsprechend gemindert.
A-1S Weiterentwicklung zu den in der Einleitung aufgezeigten AusfUhrungsarten uird gemäse der >wda, vorgeschlagen, die auskragenden
"Ohren" durch konisch ve- rlaufende, aussteifende Verstärkungen, welche
hei der DOS 19Ü7143 bis auf die Längsnut in der Steinobeiseite durchgeführt werden, zu stabilisieren. Damit durch diese Maßnahmen dis ΟΜπηβ-stoff-Formstücke nicht paarweise manipuliert werden müssen, uird weiterhin vorgesciilaren, solche Verstärkungen buch spiegelbildlich zur
Steinmitte hin anzuformen.
Da die Konstruktianshöhe bei Kragarmen d«s Widerstandsmoment im gefährdeten Querschnitt im Quadrat beeinflußt und bei haufuerkporigem Leichtbeton, wegen der nicht dichten und nicht geschlossenen, sondern rauhen,
offenporigen Oberflächenstruktur sin GröQt-Korndurchmesser der verwendete»; Betonzuschlagstoffe von der Konstruktiönshöne abgezogen «erden
muQ, ergibt sich der Wert der KonstruktOnshöhe z. B. aus»
(35-a)2 * 7,2 bei der bekannten Ausführungsarfc «lach der 0OS 1907143
(55-8) =22,1 durch die vorgeschlagene V/erbesserung
/Wirksame
(Stegdicke an der Basis in mm = T. .tsächliche Stegdicke in mm
- GröQtkorn fi der Betonzuschlagstoffe in mm)
s Vergleichw. f. Stabilität
Das entspricht einer direkten, rechnerisch ermittelten Festigkeits-Verbesserung um mehr als das 3-fache. Hinzu kommt durch den, nunmehr
an der Basis stumpf anlaufenden Winkel das Entfallen der Kerbuirkung,
welche sicn aus den Platerialgefüge an dieser meist gefährdeten Stelle
ergibt, wodurch die Endstabilität und auch die Grünstandfestigkeit entscheidend verbessert wird. Außer der konstruktiv bedingten statisch
verbesserten Widerstandsfähigkeit ergibt sich durch die konisch ver-
laufenden Verstärkungen bei der Produktion in den öefährdeten Be- ^J
reichen auch eine bessere Füllung der Form, uelche gerade dort besonders entscheidend ist. Damit uird durch aie konstruktiven Maßnahmen
» "auch das Herstellungsverfahren günstig beeinflußt, was wiederum dem
Zueck der Konstruktion zugute kommt. Es uurde also durch die Konstruktionsverbesserung eine ganze Kette sich gegenseitig pos^itiv beeinflußendar Umstände ausgelöst. .
Etwa difc selbe Bedeutung, welche der Ausbildung der rtOhrenn ac. Steinkörper zukommt, ergibt sich für das Haß des Federüberstandes, welches
aus dem Uersatz der Dämmstoff-Formstücke im Steinkörper resultiert.
Bei zu großem Überstand wird der Dämmstoff leicht beschädigt. Außerdem wird der Dämmstoff beschädigt, wenn die Nuten im Verhältnis zum
Überstand nicht genügend tief sind, wenn mechanische Greifer auf die Dämmstoffedern drücken.
Bei der Elastizität von Dämmstoff aus Polystrol genügt es, wenn die
Nuten etwa doppelt so tief sind, wie der federartige Überstand ist.
Weitere Verhältnisse, also größere Nuttiefe bei gleichem Überstand sind günstiger.
Durch die in den Hohlblocksteinen 2u den Uandflächen hin angeordneten
Dämmstoff-Formstücke ergeben sich bei Eckverbänden nur geringe Uärraebrücken, welche praktisch kaum Nachteile ergeben, so daß auf die aufwendige Verarbeitung spezieller, in jeder Hineicht sehr kostenaufwendiger Ecksteine verzichtet werden kann. Solche Ecksteine müßten
separat gefertigt, gelagert und disponiert werden. Es würden für jede Wandstärke und für jede Stsinausführunosart rechte und linke Ecksteins
benötigt und sie müssten bei der Verarbeitung am Baukörper jeweils an
der entsprechenden Stelle vorhanden sein, was bei der Weitläufigkeit
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*
III·
von Baustellen problematisch ist.
Um das optische Aussehen von Eckverbänden zu verbessern und das Aufbringen
von rationellen Einlagen-^laschinenputzen zu erleichtern, uird
ueiterhin vorgeschlagen, die Mörtelnuten asymetrisch anzuordnen, uodurch
sich an fiußenecken und in Leibungen glatte Uandflächen ergeben.
Durch entsprechende Sollbruchstellen an den Dämmstoff-Formstücken und
eine gute durchdachte Einteilung der Steinformen ergeben sich bei der verarbeitung keinerlei Schwierigkeiten.
Um die Verarbeitung darüber hinaus zu erleichtern, sieht die
in den Abdeckungen der den Stoßseiten zugeordneten Hohlkaramern Grifflöcher
und an den Stoßseiten selbst Griffleisten vor. Durch die Griffleisten finden die Finger mehr Halt und werden auf den ebenen Stoßseiten
außerdem beim^Anfassen zur Steinmitte hin angeuiesen« Ausführungsbeispiele
der wäwwg sind in der Zeichnung dargestellt.
In Fig. 1 ist ein Hohlblockstein, der in seiner Konstruktion etwa der
Ausführung nach der Fig» 7 und 20 der DOS 1907143 entspricht, in perspektivischer Darstellung gezeichnet. Die zu den Uandflächen gehörenden
Längsstege sind mit 3 und 4, die Hohlräume mit 1 und 2 bezeichnet. Die Längsstege sind nun gemäß der tmum% im Bereich der
an den Stoßseiten verlaufenden senkrechten Nuten im Sinne einer Verstärkung der Enden der Längsstege abgeschrägt. Diese Abschrägungen
sind mit 5 bezeichnet. Aus Fig. 1 ist noch zu erkennen, daß die Plörtelnuten
(6 + 7) asymetrisch ausgebildet sind; ferner sind innerhalb der Nörtelnuten Griffleisten 8 zu erkennen»
In den Fig. 2 und 3 sind solche Steine im Verbund in Aufsicht von
, , unten dargestellt. Fig. 2 läßt einmal die symmetrische Ausbildung
der Abschrägungen 9 und 10 erkennen, zeigt im übrigen aber Steine
· 'MM ϋ ■ ;i. 7 ' · : J
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ι
nach Fig. 1.
In Fig..3 sind zwei verschiedene Ausführungen für die Abschrägung
' r:' f"1 ^ ge'zeicnnet.""'A'm! oberenι Längssteg sind symmetrische, aber verkürzte
Abschrägungen vorgesehen. In den an den Stoßseiten offenen Nuten 11, welche nur mit verkürzten Abschrägungen 5 verstärkt sind, finden die
federartig aus den Nuten 11 herausragenden Dämmstoff-Formstücke 12 *t
gegenseitlichss Verschieben einen besonders guten Halt. Am unteren
Längssteg nur eine asymetrische, allerdings verkürzte Abschrägung.
Claims (1)
- feafcansprüche•••III r:'i·' :·.!·■■ · · · ■ · ■· ■ ■ ·· · < ι ■TiJt Ti Tf "■ - IT 1F τ · 11 -; μ it- r·· — ι ....... ^ ... ... , . ,.,..,...._.,...,1) Mauerstein, insbesondere Hohlblocksteinj bei dem in zuei parallel zu den Steinflächen und in deren unmittelbarer Nähe angeordneten, von Lagerfläche zu tagerfläche reichenden Hohlräumen und an Jen Stoßseiten seitlich offenen Nuten kammartig ausgebildete Dämmstoff=Formstücke eingebracht sind, welche an einar der Lager- und einer der Stoßflächen federartig vorstehen, während sie an den anderen Lager- und Stoßflächen um das Maß des Federüberstandes unter Offenlassen der Nut zurückgesetzt enden, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Uandflächen gehörenden Längsstege im Bereich der an den Stoßseiten verlaufenden senkrechten Nuten im Steininner<jn verlaufende Anschrägungen im Sinne einer Verstärkung der Enden dieser Längsstege aufweisen. ,2) Mauerstein nach Anspvjch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Anschrägungen spiegelbildlich ausgebildet sind, derart, daß die stoßfugenseitigen Hohlraumenden einen kegelstumpfförmigsn Querschnitt aufueieen./3) Mauerstein nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Mörtelnuten an Stoßflachen asymetrisch angeordnet sind.,4) Mauerstein nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen mit Griffleisten versehen sind.5) Mauerstein nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die an Stoßseiten liegenden Hohlkammerabdeckungen mit Grifflöchern versehen sind«. .-/.■■■'ι!'' !IiH-! ■! Ii' ·■ i .) dauerstei' nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daßΓ-η»·(ΓΓ·- TTI-Jr- 'ffie'· ffeoVfäfti'cpaüs deh stirnseitig angeordneten Nuten, heraas-ragenden Dämmstoff-Formstücke nicht ueiter herausragan als deren Dicke beträgt und daß der herausragenda Überstand nicht größer als die halbe Nutentiefe./s/",7) Mauerstein nach Anspruch 1 bis 6 dadurch gekennzeichnett daßdie Dämmstoff-Formstücke an einer Stirnseite ca. 10 bis * 15 mm harejsragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747416047 DE7416047U (de) | 1974-05-08 | 1974-05-08 | Mauerstein insbesondere hohlblockstein |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747416047 DE7416047U (de) | 1974-05-08 | 1974-05-08 | Mauerstein insbesondere hohlblockstein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7416047U true DE7416047U (de) | 1974-08-14 |
Family
ID=6644934
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19747416047 Expired DE7416047U (de) | 1974-05-08 | 1974-05-08 | Mauerstein insbesondere hohlblockstein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7416047U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010035162A1 (de) | 2010-08-23 | 2012-02-23 | Paul Schreck | Hohlblockmauerwerk mit vorkonfektionierter Armierung und Mörtelschicht |
-
1974
- 1974-05-08 DE DE19747416047 patent/DE7416047U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010035162A1 (de) | 2010-08-23 | 2012-02-23 | Paul Schreck | Hohlblockmauerwerk mit vorkonfektionierter Armierung und Mörtelschicht |
| EP2423400A1 (de) | 2010-08-23 | 2012-02-29 | Paul Schreck | Hohlblockmauerwerk mit vorkonfektionierter Armierung und Mörtelschicht |
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