DE74238C - Speichenbefestigung bei Rädern. ^_ - Google Patents
Speichenbefestigung bei Rädern. ^_Info
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- DE74238C DE74238C DENDAT74238D DE74238DA DE74238C DE 74238 C DE74238 C DE 74238C DE NDAT74238 D DENDAT74238 D DE NDAT74238D DE 74238D A DE74238D A DE 74238DA DE 74238 C DE74238 C DE 74238C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B1/00—Spoked wheels; Spokes thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das nachstehend beschriebene Fahrzeugrad zeichnet sich dadurch, aus, dafs die Radtheile
durch eine Verkeilung der Speichenköpfe an der Radnabe gehalten werden.
Die auf dem Achsschenkel α sitzende Nabe b
ist auf ihrer Umflä'che nach Art eines Sperrrades gezahnt, und um diese gezahnte Umflä'che
herum sind die Speichenköpfe derart angeordnet, dafs jeder auf seiner einen Ecke
abgestumpfte Kopf etwa über Y3 Theil η m
des einen und 2/3 Theilen η m1 des benachbarten
Zahnes liegt. Die der Nabe zugekehrte Stirnfläche jedes Speichenkopfes ist
gleichfalls wie die Zahnoberflächen von einer excentrisch zur geometrischen Radachse verlaufenden
Bogenfläche begrenzt, welche aber wiederum etwas excentrisch zu den Bogenflächen
der Zähne ausgebildet ist. Hierdurch sind zwischen den Zahnflächen η nt und den
Speichenköpfen Lücken entstanden, in welche Keile c eingeschoben werden, nachdem Felgen d
und Radreifen e auf die äufseren Speichenenden gelegt sind.
Es ist nicht nöthig, dafs in jede Lücke ein Keil eingetrieben wird, sondern die Anzahl der
Keile ist in jedem Falle praktisch so zu bestimmen, dafs ein unbeweglicher Zusammenhalt
zwischen den Radtheilen erreicht wird.
Die Wirkung jedes Keiles äufsert sich dahin, dafs er mit seiner einen Keilfläche gegen die
abgestumpfte Stirnfläche ο o1 des Speichenkopfes
und mit seiner anderen Keilfläche gegen die Zahnflanke m m1 drückt. Er schiebt hierdurch
die gebogene Stirnfläche des Speichenkopfes auf der gebogenen Oberfläche ml η des
Zahnes hinauf, zugleich aber auch alle diese Oberflächen m1 η an den Stirnflächen ,der
Speichenköpfe entlang, indem eine Drehung der Nabe b durch den Druck des Keiles oder
der Keile herbeigeführt wird. Da nun, wie vorhin erwähnt, die in dieser Weise gegen
einander verschobenen Flächen der Nabe und Speichen excentrisch zu einander gestaltet sind,
so erfolgt eine radiale Verschiebung der Speichen durch die Zahnflächen gegen die Felgen und
den Radreifen.
Jedes äufsere Ende einer Speiche ist doppeltschwalbenschwanzförmig
gestaltet und wird zwischen zwei Felgen eingeklemmt. Der Radreifen
e ist so ausgebildet, dafs er die Felgen und Speichenenden entweder seitlich überfafst
oder in sie hineinfafst, um seitliche Herausdränguhgen der Felgen und Speichen zu verhüten.
Zu diesem Zweck kann der Reifen C-förmige, T-förmige oder ähnliche Querschnittformen
haben.
Die dargestellte Radconstruction ermöglicht es, ein Rad in kürzester Zeit zusammenzusetzen
und zu zerlegen, sowie die gegenseitige Anspannung der Radtheile den Material- und
Temperaturverhältnissen wechselnd anzupassen.
Wenn auch anderes Material nicht ausgeschlossen sein soll, wird hier beabsichtigt,, die
Nabe aus Pockholzj die eventuell mit Korkeinlagen f versehenen Speichen und Felgen
aus einer anderen möglichst leichten und doch festen Holzart und nur den äufseren Radreifen
aus Fagoneisen herzustellen, damit das Gewicht
des Holzes das des Eisens so weit übenyiegt,
dafs das Rad schwimmfähig ist. Auch kann der Radreifen ein sehr dünner sein, weil er
nach Verschleifs ohne Hülfe eines Fachhandwerkers leicht durch einen neuen ersetzt
werden kann und es daher auf eine lange Haltbarkeit bei ihrri nicht besonders ankommt.
Die Befestigung der Nabe auf dem Achsschenkel kann nach einer der gebräuchlichen
Weisen geschehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Speichenbefestigung bei Rädern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Speichen mit bogenförmigen Stirnflächen um die nach Art eines Sperrrades gezahnte Nabe (b) herumgelegt sind und durch zwischen die Zahnflanken (m m}) der Nabe und abgestumpfte Stirnflächenecken (o o1) der Speichen eingetriebene Keile (c) gegen die Felgen (d). und den Radreifen geprefst werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE74238C true DE74238C (de) |
Family
ID=347300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT74238D Active DE74238C (de) | Speichenbefestigung bei Rädern. ^_ |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE74238C (de) |
-
0
- DE DENDAT74238D patent/DE74238C/de active Active
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