DE7529410U - Steigeisen - Google Patents

Steigeisen

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DE7529410U
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DE7529410U
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Les Usines Laprade Sa Arudy (frankreich)
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Les Usines Laprade Sa Arudy (frankreich)
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

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HELMUT GÖRT!
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16. September 1975 Gzg/Wa./Scho.
Les Usines Laprade, 64 260 - Arudy (Frankreich)
Steigeisen
Die Erfindung betrifft ein Steigeisen. Die herkömmlichen Steigeisen haben den Nachteil, daß sie nur hinsichtlich der Schuhgröße verstellbar sind, wodurch sie nur an eine relativ kleine Zahl von Schuhen anpaßbar sind. Dies zwingt die Hersteller von Steigeisen zu einem sehr breitgefächerten Programm und eimen besonderen Werkzeug für jede Schuhgröße des Programmes; die Händler sind genötigt, übereinstimmende Größen für denselben Steigeisentyp am Lager zu halten. Außerdem sind die herkömmlichen Steigeisen speziell für Bergstiefel bestimmt und nicht an Skistiefel anpaßbar, deren Sohlen zu schmal sind und nahezu parallel zum Ski verlaufen.
Aufgabe der Erfindung ist es dah^x", ein Steigeisen zu schaffen, das an Bergstiefel und Skistiefel aller Größen anpaßbar ist.
Ausgehend von einem Steigeisen, bei dem ein Sohlenteil und ein Fersenteil miteinander verbunden sind, ist das Steigeisen gemäß der Erfindung gekennzeichnet durch ein Sohlenteil mit mehreren Krampenpaaren und ein Fersenteil mit mehreren Krampenpaaren der gegenseitige Abstand des Sohlenteils und des Fersenteils mit Hilfe eines Mittelstücks, das ein Krampenpaar aufweist, verstell bar ist, und das Mittelstück zwei senkrechte Backen aufweist, von denen zumindest eine bezüglich der Längsachse des Steigeisens verstellbar ist.
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Ein Steigeisen bevorzugter Aus führungs form, mit zwölf Eiskrampon, ist dadurch gekennzeichnet, daß das Steigeisen ein Sohlenteil mit drei Krampenpaaren, ein Zwischenstück mit einem Krampenpaar und ein Fersenteil mit zwei Krampenpaaren aufweist, daß das Sohlenteil und das Fersenteil einen Quersteg mit einer Rinne und einen Zapfen aufweist, daß das Mittelstück T-Form hat und der Längssteg des T-förmigen Mittelstücks Ausnehmungen hat und der Längssteg in einer der Rinnen gleitbar angeordnet ist, daß ferner ein Längssteg Ausnehmungen aufweist, der mit einem Ende an den Quersteg des T-förmigen Mittelstücks angebracht ist und mit dem anderen Ende in der anderen Rinne gleitbar angeordnet 1st, und daß jenes Ende des Querstegs des Mittelstücks eine Backe aufweist, wobei die Verbindung zumindest einer dieser Backen mit dem Quersteg über einen Steg mit Ausnehmungen bewirkt ist, der in einer am Ende des Querstegs angeordneten, nach unten gerichteten und mit einem Zapfen versehenen umgreifenden Führung entlang des Querstegs gleitbar angeordnet ist.
Weitere besondere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind folgende:
1. Die Ausnehmungen des Steigeisens bestehen aus kreisförmigen Löchern, die miteinander über Engstellen in Verbindung stehen, die Führungsrinnen des Sohlenteils weisen einen Zapfen auf, dessen oberer Teil einen größeren Durchmesser als die Löcher im Steg hat und der mit einer Nut versehen ist, und wobei der Zapfen als Gleitachse für des Steigeisen und als Anschlag für die Gleitbewegung dient.
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2. Ein Ergänzungssteg 1st zwisohen dem Zwischenstück und dem Fersenteil und parallel zu diesen angeordnet; dieser Steg weist zwei nach oben ragende Laschen auf, die dem vorderen Teil des Schuhabsatzes als Anschlag dienen} der Steg ist mit einer Rinne und einem Zapfen versehen, die ein Gleiten des Steges und ein Verstellen der Lgnge des Längssteges des Mittelstücks erlauben.
3. Das Fersenteil weist eine Backe auf, mit zwei senkrechten, parallelen und dicht beieinander liegenden Schlitzen, die zum Festhalten des Schnürriemens dienen.
4. Die senkrechten Schlitze sind auf einem Quersteg angeordnet, der die hinteren Enden der Schenkel des Fersenteils verbindet.
5. Zumindest zwei Backen weisen Haken auf, deren Öffnung nach unten gerichtet ist; die Ring sind auf einem Schnürriemen aufgezogen und springen beim Verschnüren des Schuhes in die Haken ein.
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6. Der Steg,auf dem der Einstellsteg des vorderen Teiles befestigt wird, weist Bügel auf, die ein Spiel des Einstellsteges in vertikaler Richtung unterbinden.
7. Die Bügel sind durch einfaches Schneiden und Hochbiegen zweier mit rechteckigen Ausnehmungen versehener Schenkel gebildet.
8. Die Verbindung zwischen dem vorderen Teil (Sohlenteil) und dem Mittelstück wird durch den Längssteg des T-förmigen
' Mittelstückes bewirkt und die Gelenkverbindung befindet sich zwischen dem Quersteg des T und dem Einstellsteg, der das Mittelstück und den hinteren Teil des Steigeisens verbindet.
9. Das Steigeisen besteht aus Stahl vom Typ des Federstahles mit erhöhter Festigkeit und erhöhtem Elastizitätsmodul.
10. Der Vorderteil (Sohlenteil) des Steigeisens weist zwischen den beiden vorderen Spitzen einen gewellten Quersteg auf, der die Festigkeit des vorderen Teils erhöht.
11. Die Entfernung zwischen den beiden vorderen Spitzen ist so bemessen, daß bei Eisuntergrund ein Splitterndes Eises vermieden wird,
12. Die vorderen Spitzen sind im Bogen nach unten gekrümmt, wodurch eine Verminderung der Festigkeit des Stahles durch Knicken vermieden wird.
13. Die seitlichen Krampen haben eine gerade Vorderkante und eine gekrümmte Hinterkante, wodurch das Eindringen in das Eis erleichtert wird.
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14. Die Ringträger der Verschnürung sind durch Nachuntenbiegen de*r oberen Enden der Backen gebildet, so daß diese Clips bilden, die ein Einspringen der Ringe ermöglichen.
15» Die Einstellung erfolgt mittels Schrauben, die in Innengewinde geschraubt sind und mittels Muttern. Dieses Merkmal gewährleistet, daß die Einstellung sich nicht löst,und daß die verschiedenen Teile austauschbar sind.
16. Das Steigeisen kann, entsprechend der Bodenbeschaffenheit mit verschiedenen Typen von Vorderteilen versehen werden.
17. Die vollständige Symmetrie des Steigeisens und der Einstellung erlaubt eine wahlweise Benutzung am rechten oder linken Fuß.
Ein Aupführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Steigeisens,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausgestaltung des Steigeisens,
Fig. 3 eine Teilansicht einer Backe des Steigeisens,
Fig. k eine perspektivische Ansicht eines an das Steigeisen anpaßbaren ErgänzungsSteges,
Fig. 5 eine Ansicht entlang der Linie 2-2 der Fig. 2 einer Einstelleinrichtung, und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Bügel des vorderen Teiles des Steigeisens nach Flg. 2.
Gemäß Fig. 1 besteht das Steigeisen aus einem Fersenteil 1, einem Zwischenstück 2 und einem Sohlenteil 3.
Das Fersenteil 1 wird durch ein Stahlstanzteil 4 abgeschlossen, das im wesentlichen die Form eines U aufweist, dessen Öffnung nach hinten gerichtet ist,und das vorne zwei seitliche Eiskrampen 5 und hinten zwei aufrechtstehende Eiskrampen 6 aufweist. Diese Krampen sind durch rechtwinkliges Abbiegen der Enden der Schenkel und des Quersteges 7 des U-förmigen Teiles gebildet.
Auf der Höhe der hinteren Krampen 6 und beiderseits des äußeren Randes der Schenkel des U-förmigen Teiles befinden sich zwei Backen 8 und 9, die dem Schuh seitlichen Halt geben. Die Backen 8 und 9 weisen nach hinten gekrümmte Laschen 10 auf, um Längsbewegungen des Schuhes zu verhindern. Die linke Backe 8 weist eine Öse 11 auf, in der ein Ring 12 angeordnet ist. Die rechte Backe 9 besitzt eine im wesentlichen rechteckige Form mit zwei benachbarten parallelen vertikalen Schlitzen 13.
Das Sohlenteil 3 weist zwei Längsträger 14 und 15 auf, die durch einen Quersteg 16 verbunden sind. Jeder Längsträger trägt drei Eiskrampen 17 und eine mit einer Öse 19 in der sich ein Ring 20 befindet, versehene Backe 18.
Der Quersteg 16 weist in der Mitte eine Rinne 21 auf, in der ein Steg 22 gleitend angeordnet ist, und die einen Zapfen 23 trägt.
Der Steg 22 kann in der Rinne 21 parallel zur Längsachse des Steigeisens gleiten. Der Steg 22 weist eine längliche Ausnehmung 24 auf, die sich über beinahe seine ganze Länge erstreckt.
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Die Ausnehmung 24 besteht aus einer Folge von runden Bohrungen 25, die durch Engstellen 26 getrennt sind.
Der Zapfen 23 hat ein rundes Oberteil 27, das einen größeren Durchmesser als die Bohrungen 25 und eine Nut 28, um eine Münze hineinzustecken, aufweist. Der Steg 22 ist über eines seiner Enden, welches zur Form eines Ringes 29 gebogen ist, der in die Ausnehmung 30 des Quersteges des Mittelteils 2 paßt, mit dem Mittelteil verbunden.
Das Mittelteil 2 weist die Form eines T auf. Der Quersteg 31 des T-förmigen Mittelteils besitzt zwei Backen 32 und 33 und die Ausnehmung 30. Die Backe 32 ist ein fester Teil des Mittelteils 2, während die Backe 33 von einem Steg getragen wird, der eine längliche Ausnehmung entsprechend der Ausnehmung des Steges 22 aufweist. Der Steg der Backe 33 gleitet unterhalb des Quersteges 31 in einer Führung, die von der Krampe 34 und einer nach unten gebogenen Einfassung 35 gebildet wird. Das Ende des Quersteges 31 trägt einen Zapfen 36, der dem Zapfen 23 entspricht.
Der Steg 37 verbindet das Mittelstück 2 mit dem Fersenteil 1. Er weist eine längliche Ausnehmung 38 auf, die der Ausnehmung 24 gleicht. Der Quersteg 7 des Fersenteils 1 enthält eine Rinne 39 und einen Zapfen 40, die der Rinne 21 und dem Zapfen 23 gleichen.
Das Einstellen der Schuhgröße erfolgt durch Verschieben der Stege 22 und 37 in den Rinnen 21 und 39. Zu diesem Zwecke werden mit irgendeinem geeigneten Gegenstand, z.B. einem Geldstück, die Zapfen 23 und 40 in irgendeiner Richtung um ein Viertel einer ganzen Drehung verdreht. Der Teil mit vergrößertem Durch-
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messer der Zapfen ist dann parallel zur■Längsachse des Steigeisens eingerichtet und geht durch die Engstellen der länglichen Ausnehmungen. Jede Bohrung der Ausnehmung entspricht einem Einstellgrad. Wenn die gewünschte Schuhgröße eingestellt ist, wird die Einstellvorrichtung durch Drehen der Zapfen 23 und 40 wiederum um ein Viertel einer ganzen Umdrehung fixiert, derart, daß der längste Teil der Zapfen senkrecht zur Gleitrichtung der Stege ausgerichtet ist. Diese Stellung kann nur dann erreicht werden, wenn sich die Zapfen in den Bohrungen der Ausnehmungen befinden. Auf diese Weise befinden sich die Krampen 7a und 8a immer in gleicher Entfernung zum Fersenteil 1 und dem Sohlenteil 3, gleichgültig, welche Schuhgröße gerade eingestellt ist. Diese Anordnung gleicht somit die Wirkungen der Stiefel und des freitragenden Teiles aus, die auftreten, wenn das Zwischenstück 2 sich näher am Fersenstück 1 befindet, als am Sohlenteil 3 und umgekehrt.
Das Einstellen der Breite des Steigeisens erfolgt durch Verschieben und Verriegeln des Steges, der die Backe 33 trägt entlang des Quersteges 31 des Zwischenstückes 2 in der unten beschriebenen Weise.
Das Verschnüren des Steigeisens mit dem Schuh erfolgt in bekannter Weise mittels biegsamer Riemen, die vorzugsweise aus geflochtenem Nylon bestehen und die durch die Ringe 12 und 20 hindurchgeführt werden. Der Riemen trägt an einem seiner Enden eine Befestigungsschnalle vom Typ, wie sie zur Befestigung von Ski bekannt ist. Die Befestigung des Riemens am Steigeisen erfolgt über die beiden (vorzugsweise streifenförmigen) Schlitze 13, die in der Backe 9 vorgesehen sind und durch die der Riemen hindurchgesteckt wird. Da die Schlitze eng sind und dicht beieinander liegen, wird ein Hindurehgleiten des Riemens verhindert,
wodurch eine angepaßte Befestigung der Befestigung schnalle gewährleistet ist.
Man erhält auf diese Weise eine Einstellung der Länge des Riemens der die Befestigungsschnalle trägt, die an den benutzten Schuh angepaßt ist. Die selbsthemmende Wirkung der Schlitze 13 hält diese Einstellung, wenn der Riemen sorgfältig durch die Schlitze gesteckt ist. Der Riemen wird anschließend hinter dem Absatz des Schuhes herum und dann durch alle Ringe geführt und endet an der Befestigungsschnalle.
Wenn der Riemen in der Befestigungsschnalle angezogen wird, kann er nicht mehr am Schuh entlang gleiten da er durch die Schlitze 13 fest in seiner Stellung gehalten wird.
Bei einer anderen Ausgestaltung weist die Backe 9 nur eine Lasche 10 auf, und die Schlitze 13 sind in einem nicht dargestellten Steg, der die beiden Schenkel des Fersenstücks 1 veroindet, eingearbeitet. Diese Anordnung erlaubt es, das Steigeisen wahlv/eise an den rechten oder am linken Fuß anzupassen.
Zu einer davon abweichenden Ausgestaltung sind die Ösen 19 von wenigstens zwei der Backen 17, vorzugsweise der Backen, die unter dem vierten Krampenpaar angeorndet sind, durch nach unten geöffnete Haken 41, wie sie in Fig. 3 dargestellt sind, ersetzt. Die Ringe sind auf den Riemen aufgezogen und werden beim Anziehen des Riemens einzeln nacheinander in die Haken 41 eingehängt. Diese Anordnung erleichtert das Anlegen des Steigeisens mit einer Hand, da das Einführen des Riemens in die Ringe vermieden wird. Diese Anordnung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Schnüren beim Aufstieg erfolgt.
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Um ein Verklemmen des Steigeisens rait dem Absatz des Schuhs zu gewährleisten, ist zwischen den Querstegen des Fersenteils 1 und dem Zwischenstück 2 und parallel zu letzterem, ein Quersteg 42, angeordnet, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Der Quersteg 42 ist mit einer Rinne und einem Zapfen versehen, der in der Ausnehmung 38 des Steges 37 gleitet. Der genannte Quersteg ist seinerseits mit zwei sich nach oben erstreckenden Laschen 43 versehen, die nach dem Einstellen der Schuhgröße mit dem Absatz des Schuhs zum Anschlag gebracht werden.
Bezugnehmend auf die Fig. 3 ist es ersichtlich, daß der Quersteg 16 des vorderen Teils (Sohlenteiles) 3 auf der Höhe der Rinne zwei Bügel 44a, 44b aufweist, die beiderseits der Rinne 21 angeordnet sind. Der Zwischenraum, der auf diese Weise von den drei Flächen der Rinne 21 und dem oberen Querstück der Bügel 44a, 44b gebildet wird, und in dem der Einstellsteg 22 gleitet, hält diesen Steg fest und vermeidet insbesondere jegliches Spiel in vertikaler Richtung, wodurch ein Abscheren des Zapfens 23 vermieden wird.
Die Bügel 44a und 44b erhält man auf vorteilhafte Weise durch einfaches Ausstanzen und Nachobenbiegen der beiden mit rechteckigen Ausnehmungen versehenen Schenkel, wobei die Oberfläche der Ausnehmungen gegenüber dem Steg 22 leicht erhöht ist. Das obere Querstück der Bügel 44a und 44b braucht nicht über die Höhe des Quersteges 16 hinausreichen. Daraus ergibt sich, daß auf der ganzen Länge des Quersteges 16 keinerlei Verschiebung oder Vorsprung erfolgt, wodurch eine vollkommene Befestigung der Schuhe am vorderen Teil des Steigeisens gewährleistet ist.
Der Quersteg 22 ist mit einer Folge von Bohrungen 45 versehen.Die Auskehlung 21 ist mit einem Innengewinde 46 versehea Das Einstel-
len des vorderen Teiles erfolgt duroh Ubereinanderlegen einer geeigneten Bohrung 45 und des Innengewindes 46. Das Feststellen dieser Einstellung erfolgt dann mittels einer Schraube 23, die von einer Mutter 4? unlösbar gehalten wird.
Die Kombination der Bügel 44a, 44b und der Befestigung mittels Schraube und Mutter in dem Innengewinde 46 gewährleistet eine besonders gute Verbindung des Steges 22 mit dem vorderen Teil des Steigeisens.
Der Steg 22, der auch den Längssteg des Mittelstücks 2 bildet, 'und die Form eines T aufweist, die Verbindung zwischen dem Vorderteil des Steigeisens und das T-förmige Teil ist ohne jedes Spiel und erlaubt ein verbessertes seitliches Verklammern.
Der Quersteg 31 des Zwischenstückes 2 weist an federn seiner Enden Backen 48 auf, die von Einstsellstegen 49 getragen werden. Die Stege 49 sind mit Bohiungen 50 versehen. Das Einstellen dieser Stege erfolgt,indem eine Bohrung 50 unter das Innengewinde 51 geführt wird. Die Einstellung wird mittels einer Schraube 52 in analoger Weise wie bei dem Steg 22 am vorderen Teil des Steigeisens festgestellt.
Der Steg 31 besitzt in der Mitte eine Bohrung 30,in die der Steg 37, der das Mittelstück 2 mit dem hinteren TeiHdes Steigeisens verbindet, eingreift. Der Steg 37 gleitet in der Rinne 52 des Quersteges 7 des Fersenteils 1. Die Rinne 52 weist ein Innengewinde entsprechend dem Innengewinde 46 auf, der Steg 37 ist mit einer Reihe von Bohrungen 53 versehen und die Einstellung erfolgt wie weiter oben beschrieben, mit der Schraube 54.
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Die Einstellung des Steigeisens mittels einer Schrauben-Mutter-Verbindung gewährleistet neben einer unlöslichen Einhaltung der Einstellungen die Austauschbarkeit der verschiedenen Teile aus denen das Steigeisen zusammengesetzt ist. Dieses Merkmal ist besonders vorteilhaft. So kann der vordere Teil des Steigeisens, der den größten Belastungen ausgesetzt ist, und sich demgemäß am schnellsten abnutzt, ersetzt werden, ohne den hinteren Teil des Steigeisens zu ersetzen. Auch ist es möglich, an dem Steigeisen Vorderteile zu befestigen, die dem Gelände angepaßt sind, indem das Steigeisen benutzt wird. Wenn das Steigeisen auf Eis benutzt wird, ist es vorteilhaft, daß die Entfernung zwischen dem vorderen Krampenpaar und dem zweiten Krampenpaar verringert wird, um einen bescoren Eingriff in das Eis zu erzielen; selbst bei Steigungen über ?0°.
Andererseits ist es bei Benutzung des Steigeisens auf einer wechselnden Strecke erforderlich, daß zwischen den beiden vordersten Krampenpaaren ein größerer Abstand besteht. Wenn die Krampen des zweiten Paares mit dem Boden einen Winkel vom im wesentlichen 90° bilden, gewährleistet der so erhaltene Abstand ein besseres Greifen des Steigeisens, insbeosndere auf felsigem Untergrund.
14 und 15
Die vorderen Krampen, die von den Längsträgern/ausgehend gebildet werden, verlaufen zum Boden hin, wobei die Spitzen ausgehend von der Ebene der Längsträger, gekrümmte Kanten aufweisen. Dadurch wird eine Verminderung des Biegewiderstandes des gehärteten Stahls vermieden. Die vorderen Krampen.sind auf der Höhe der Backen 17 durch einen gewellten Quersteg55 verbunden, der die Festigkeit des vorderen Teils erhöht und beim Gebrauch ein zu großes Annähern der vorderen Krampen aneinander verhindert. Man vermeidet dadurch das Splittern des Eises, welches bis zu star-
- 13 -
ker Annäherung der vorderen Spitzen auftritt.
Den gewellten Quersteg 55 erhält man nach dem Ausstanzen durch Pressen. Dieses Pressen gewährleistet außerdem eine Mchte Krümmung der Längsträger 14 und 15.
Ein ähnlicher (nicht dargestellter) gewellter Quersteg kann in gleicher Wei.se vorgesehen sein, um den hinteren Teil der Schenkel des U-förmigen Fersenteils 1 miteinander zu verbinden.
Das Steigeisen v/eist auch infolge des besonderen Zuschnitts seiner seitlichen Krampen bemerkenswerte Eigenschaften auf. Eine seitliche Krampe wie beispielsweise die Krampe 56 weist eine vordere Angreifkante 56a und eine gekrümmte hintere Kante 56b auf. Die Resultierende der auf die Krampe beim Eindringen in das Eis einwirkenden Kräfte ist im Sinne einer Vorwärtsbewegung des Fußes gerichtet; wodurch das Eindringen in das Eis erleichtert wird.
Die Ringhalterungen des Steigeisens erhält man durch Nachuntenbiegen der oberen Teile der Backen 7, 8 und 9 bis sie Klipps 57 bilden, die das Einrasten der Ringe erlauben. Diese Anordnung erlaubt ein schnelles Verschnüren und Aufbinden des Steigeisens und ist wegen seiner einfachen Herstellung besonders vorteilhaft.
Vorzugsweise wird das Steigeisen aus einem Stahl mit erhöhter Dauerfestigkeit und erhöhtem Elastizitätsmodul mit Federstahleigenschaften hergestellt.
Das Steigeisen ist bezüglich seiner Einstell- und Schnürstellen vollkommen symmetrisch,'so daß es sowohl am rechten als auch am*
linken Schuh angebracht werden kann.
Das Steigeisen weist zahlreiche Vorteile auf, insbesondere erlaubt es, mit nur einem einzigen Krampenmodell die wahlweise Anpassung an verschiedene Schuhtypen rechts oder links und an alle Schuhgrößen, was insbesondere vorteilhaft ist, wenn das Steigeisen von Gruppen benutzt wird, oder wenn ein einziges Krampenpaar von mehreren Personen benutzt wird. Außerdem können zur Herstellung des Steigeisens sehr einfache Werkzeuge benutzt werden.
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- 20 - Persenteil 7529410 01.0476
2 Bezugszeichenliste Zwischenstück
3 Sohlenteil
4 Stahlstanzteil
5 seitl. Eisspitze, Eiskrampe
6 senkr. stehende Eisspitze, Eiskrampe
7 Quersteg
8 aufwärtsgerichtete Backe
9 aufwärtsgerichtete Backe
10 Lasche
11 . öse
12 Ring
13 Schlitz
H Längsträger
15 Längsträger
16 Quersteg
17 Eiskrampe
18 Wange
19 öse
20 Ring
21 Rinne
22 Steg
23 Zapfen, Schraube
24 längliche Ausnehmung
25 Irunde) Bohrung
26 Engstelle
27 rundes Oberteil
28 Nut
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- 21 -
29 Ring
30 Bohrung, Ausnehmung
31 Quersteg
32 Backe
33 Backe
34 Eiskrampe
35 Einfassung
36 Zapfen
37 Steg
38 längliche Ausnehmung
39 Auskehlung
40 Zapfen
41 Haken
42 Quersteg
43 lasche
44 a,b Bügel
45 Bohrungsfolge
46 Innengewinde
47 Mutter
48 Backe
49 Steg
50 Bohrung
51 Innengewinde
52 Auskehlung
53 Bohrungsfolge
54 Sohraube
55 gewellter Quersteg
56 Backe
56a vordere Angriffskante
56b gekrümmte hintere Kante
57 Klipp
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Claims (1)

  1. • · > · I 111 I I ·
    - 15 -
    Scbutzansprüohe
    1. Steigeisen, "bei dem ein Sohlenteil und ein Fersenteil miteinander verbunden sind, gekennzeichnet durch ein Sohlenteil mit mehreren Krampenpaaren und ein Fersenteil mit mehreren Kram~ penpaaren, der gegenseitige Abstand des Sohlenteils und des Fersenteils mit Hilfe eines Mittelstücks, das ein Krampenpaar aufweist, verstellbar ist, und das Mittelstüok swei senkrechte Backen aufweist, von denen zumindest eine bezüglich der Längsachse des Steigeisens verstellbar ist,
    2. Steigeisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
    Ί Steigeisen ein Sohlenteil (3) mit drei Krampenpaaren, ein Zwischenstück (2) mit einem Krampenpaar (34) und ein Fersenteil (1) mit zwei Krampenpaaren C5,6) aufweist, daß das Sohlenteil (3) und das Fersenteil (1) einen Quersteg (16 bzw, 7) mit einer Rinne (21, 39 bzw. 21, 52) und einen Zapfen (23,40 bzw, 23,54) aufweist, daß das Mittelstück (2) T-Form hat und der Längssteg (37 bzw. 22) des T-förmigen Mittelstücks (2) Ausnehmungen (28 bzw. 45) hat und der Längssteg (37 bzw. 22) in einer der Rinnen (39 bzw. 21) gleitbar angeordnet ist, daß ferner ein Längssteg (22,37) Ausnehmungen (25 bzw. 53) aufweist, der mit einem Ende an den Quersteg (31) des T-förmigen Mittelstücks (2) bei (30) angebracht ist und mit dem anderen Ende in der anderen Rinne (21 bzw. 52) gleitbar angeordnet ist, und daß jedes Ende des Querstegs (31) des Mittelstücks (2) eine Backe (32, 33 bzw. 48,48) aufweist, wobei die Verbindung zumindest einer dieser Backen (32, 33 bzw. 48, 48) mit dem Quersteg (31) über einen Steg (z.B. 49) mit Ausnehmungen (50) bewirkt ist, der in einer am Ende des Querstegs (31) angeordneten, nach unten gerichteten und mit einem Zapfen (36 bzw. 52) versehenen umgreifenden Führung entlang des Querstegs (31) gleitbar angeordnet ist.
    3. Steigeisen nach Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (24, 38) der Stege (22, 37) aus kreis- % förmigen Löchern (25) bestehen, daß die Führungsrinnen (21) des Sohlenteiles (3) einen Zapfen (23, 40) aufweisen, dessen
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    oberer Teil (27) von größerem Durchmesser lat als die Löoher (25) und ä.er eine Wut (28) besitzt und daß dieser Zapfen (23, 40) als Gleitachse für die Stege (22, 37) und als Anschlag für die Gleitbewegung dient.
    4. Steigeisen nach Ansprüchen 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet, daß ein Ergänzungsquersteg (42) zwischen dem Mittelstüok (2) und dem Fersenteil (1) und parallel zu diesen vorgesehen 1st, daß dieser Ergänzungsquersteg (42) mit zwei nach oben gerichteten Lfsehen (43) vorgesehen ist, die dem vorderen Teil des Absatzes des Sohuhes an den das Steigeisen angefaßt wird als Ansohlag dienen, und daß der Ergänzun&ssteg (42) eine Rinne und einen Zapfen aufweist, die ein Gleiten und Verstellen entlang des Längssteges (37) des Mittelstückes (2) erlauben.
    5·. Steigeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenteil (1) eine mit zwei vertikalen, parallslen und dicht beieinanderliegenden Schlitzen (13) versehene Backe (9) aufweist, um den Rinnen der Verschnürung zu halten.
    6. Steigeisen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (.13) an dem Quersteg, der die Backen des Fersenteils (1) trägt, vorgesehen sind.
    7. Steigeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest swei Backen Haken (41) aufweisen, deren Öffnung nach unten gerichtet ist, daß Ringe auf einen Schnürriemen gezogen sind und daß die Ringe beim Schnüren des Schuhes in die Haken (41) einrasten.
    8. Steigeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (16) des Sohlenteiles (3) an dem der Verbindungssteg (.22) des Mittelstückes (2) befestigbar ist, Bügel (44a,b) aufweist, öle in vertikaler Richtung kein
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    ·—"—■
    Spiel des Steges (22) zulassen.
    9. Steigeisen nach einem der Ansprüche 1 bis § dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (44a,b) durch einfaches Stanzen und Hochstellen zweier mit rechteckigen Ausnehmungen versehener Schenkel gebildet werden.
    . Steigeisen nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine feste Verbindung zwischen dem Sohlenteil (3) und dem Mittelstück (2) über den Längssteg (22) dea Mittelstückes (2) besteht und daß der hintere Teil (Persenstuck 1) gelenkig mit dem Hittelstück (2) verbunden ist.
    11. Steigeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (31) des Mittelstückes (2) an jedem seiner Enden einen mit einer Backe (48) versehenen Einstellsteg (49) aufweist.
    12. Steigeisen nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellen der Einstellteile mittels einer Schraube (23), die durch eine Bohrung der Einstellstege gesteckt ist, eines Innengewindes und einer Mutter erfolgt.
    13. Steigeisen nach Ansprüchen8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenteile (3) auswechselbar sind.
    14. Steigeisen nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung zwischen den beiden ersten Krampenpaaren des Sohlenteiles (3) vermindert ist, wodurch ein "besseres Eindringen in dem Eis erreicht wird.
    7529410 oi.04.7E
    - 18 -
    5. Steigeisen nach einem der Ansprüche 1 bis H, dadurch gekennzeichnet, daß zum besseren Eingriff auf felsigem Untergrund, die Entfernung zwischen den ersten beiden Krampenpaaren des Sohlenteiles (3) vergrößert ist, so daß die zweiten Krampen im wesentlichen vertikal verlaufen.
    16. Steigeisen nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Sohlenstück (3) zwischen den beiden vorderen Spitzen und den beiden äußeren Enden der Schenkel des Fersenteiles (1) einen gewellten Quersteg aufweist.
    17. Steigeisen nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet,daß die vorderen Spitzen sich gekrümmt nach unten neigen.
    18. Steigeisen nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Krampen eine gerade Vorderkante C56a) und eine gekrümmte Hinterkante C56b) aufweisen.
    19. Steigeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 16, daduroh gekennzeichnet, daß die Ringträger der Verschnürung durch nachuntenbiegen der oberen Enden der Backen gebildet sind, wodurch Clips (57) entstehen.
    20. Steigeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 19t dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsorgane der Verschnürung symmetrischer angeordnet sind und so eine Anpassung an einen reohten oder linken Schuh erlauben.
    7529410 oi.04.76
    III.'Dl
    * ft » ·
    - 19 -
    21.. Steigeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Stahl mit einer erhöhten Härte und einem erhöhten Elastizitätsmodul besteht.
    7529410 oi.04.76
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