DE7538880U - Otoskop - Google Patents
OtoskopInfo
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- DE7538880U DE7538880U DE7538880U DE7538880DU DE7538880U DE 7538880 U DE7538880 U DE 7538880U DE 7538880 U DE7538880 U DE 7538880U DE 7538880D U DE7538880D U DE 7538880DU DE 7538880 U DE7538880 U DE 7538880U
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- otoscope
- lamp
- light
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- Endoscopes (AREA)
Description
Dipi.
8 München Mozartstr. U*
Welch AlIyη, Inc.
Jordan Road
Skaneateles Falls,N.Y.13153,USA
München, 3. Dez ember .1975
Anwaltsakte:
M 3669
0 t ο s k ο ρ
Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf medizinische
Instrumente und im besonderen auf eine verbesserte Bauweise eines elektrisch beleuchteten Diagnose-Instrumentes, wi.e ein
Otoskop.
Bei bekannten Otoskopen mit eigenen Lichtquellen haben sich stets in größerem oder geringerem Maße Schwierigkeiten mit
der Beleuchtvingsqualitat eingestellt. Um einen Bereich am
entfernt liegenden Ende des Sichtkanales zu beleuchten, war es üblich, eine Lampe in dem Sichtkanal anzuordnen, wie es
aus den US-PSen 1 849 701 und 2 797 684 bekannt ist. Eine in dieser Lage angeordnete Lampe wird ein störendes Hindernis in
dem Sichtkanal, wenn sie groß genug ist, um eine so starke Beleuchtung des Gesichtsfeldes zu liefern, wie sie erwünscht
sein mag. Andererseits, wenn eine kleine Lampe verwendet wird, um das Hindernis zu verringern, wird wahrscheinlich das Licht
in dem Gesichtsfeld nicht ausreichen.
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Eine Lösung, um die gerade erwähnte Schwierigkeit zu überwinden, besteht darin, die Lampe vollkommen aus dem Sichtkanal
des Otoskdps zu entfernen, wie es aus den US-PSen 3 373 737 und 3 698 3 87 bekannt ist. Bei jedem der aus diesen Patentschriften
bekanntgewordenen Otoskope ist die Lampe in dem Grundteil des Instruments angeordnet, und das Licht von der
Lampe wird durch optische Fasern, die in den Kopf des Instrumentes und das Spekulum eingegossen sind, von der Lampe zu
dem entfernten Ende des Spekulums übertragen.
Die gerade beschriebenen, mit optischen Fasern ausgerüsteten Otoskope sind für die meisten Anwendungen ausgezeichnet geeignet
und wurden von den medizinischen Fachkreisen positiv aufgenommen. Es gibt jedoch eine Anzahl von Ärzten, die weiterhin
die bekannten metallenen Diagnose- und Operations-Otoskope, wie sie aus den US-PSen 1 849 701 und 2 797 684
bekannt sind, bevorzugen. Diese Instrumente sind weniger empfindlich als die gegossenen Kunststoff-Instrumente und haben
daher möglicherweise eine längere und störungsfreiere Lebensdauer.
Die Metall-Otoskope sind gleichzeitig billiger als die gegossenen Kunststoff-Instrumente von dem Typ, wie er aus der
US-PS 3 698 387 bekanntgeworden ist. Andere Gründe dafür, daß die herkömmlichen metallenen Otoskope von einigen Ärzten bevorzugt
werden, ergeben sich daraus, daß deren Spekula keine zusätzlichen Verlängerungen der Spitze benötigen und daß sie
gut mit Spekula für die Veterinärmedizin verwendet werden können, was bei den Otoskopen mit optischen Fasern nicht der
Fall ist« Ein Vorteil der metallenen Otoskope besteht auch darin, daß sie mit entfernten Spekula verwendet werden können,
was bei denjenigen Arten mit optischen Fasern nicht der Fall ist und bei gewissen Gegebenheiten erwünscht sein kann.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Bauweise von metallenen Diagnose- und Operations-Otoskopen dahingehend zu
verbessern, daß mehr Licht in dem Gesichtsfeld vorhanden ist, während gleichzeitig die Größe des Hindernisses in dem Sichtkanal
verringert wird. Ferner soll weißeres Licht und eine gleichmäßigere und diffusere Beleuchtung erzeugt werden.
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Lösung dieser Aufgabe wird durch den Anspruch 1 dargestellt.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß bei dem erfindungsgemäßen
Otoskop kein Wärmeproblem auftritt, wie es sich normalerweise
dadurch ergäbe, wenn eine größere als eine normale Lampe verwendet wird.
Erfindungsgemäß wird eine größere als eine normale Lampe ver-
es
wendet, vvODei/ sich bei dieser Lampe vorzugsweise um eine Halogenlampe
handelt, da diese ein weißeres Licht als eine Vakuumlampe gibt und eine wesentlich größere Lebensdauer hat. Da diese
Lampe relativ groß ist, wird sie in einer Ausnehmung im Grundabschnitt des Instrumentes angeordnet, wobei das umgebende
Metall als eine Wärmesenke für die erzeugte Wärme dient. Ferner ergibt die Ausnehmung eine für die Lampe geschützte Lage.
Das Licht wird von der Lampe zu einer Stelle in dem Sichtkanal mittels eines Bündels von optischen Fasern übertragen, welche
in einem Metallrohr eingeschlossen sind. Der Rohrdurchmesser ist kleiner als der einer normalen Lampe, so daß das Rohr ein
geringeres Hindernis bildet. Da das Licht durch Fasern übertragen wird, tritt in dem beleuchteten Feld keine Abbildung
des Leuchtfadens und auch keine Ungleichmäßigkeit des Lichtes
auf.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines erfindungsgeinaßen Diagnose-Otoskops,
welches an einem Handgriff mit einer Batterie angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht des Otoskops gemäß Fig. 1, wobei ein Teil aufgebrochen ist, um
Einzelheiten der Bauweise darzustellen.
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Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Vorderteil-Ansicht des Otoskops,
dessen Spekulum entfernt worden ist, wobei
die Blickrichtung in der durch die Linie 3-3 der
Fig. 2 angegebenen Richtung erfolgt.
die Blickrichtung in der durch die Linie 3-3 der
Fig. 2 angegebenen Richtung erfolgt.
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht eines Operations-Otoskops gemäß der Erfindung.
Fig. 5 zeigt eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht, wobei ein Teil des Otoskops im Schnitt dargestellt ist.
In don Fig. 1 bis 3 ist ein Diagnose-Otoskop 10, wie es aus
der US-PS 3 071 747 bekannt ist, an einem Griff 11, in dem
eine Batterie angeordnet ist, abgebildet. Der Handgriff wird von dem Arzt, der das Instrument verwendet, gehalten. An dem Griff sind ein Schaltknopf 12 und eine Einstellscheibe 14 für einen Widerstand angeordnet. Die Batterie dient der Energieversorgung für die Lampe.
der US-PS 3 071 747 bekannt ist, an einem Griff 11, in dem
eine Batterie angeordnet ist, abgebildet. Der Handgriff wird von dem Arzt, der das Instrument verwendet, gehalten. An dem Griff sind ein Schaltknopf 12 und eine Einstellscheibe 14 für einen Widerstand angeordnet. Die Batterie dient der Energieversorgung für die Lampe.
Das Otoskop 10 weist einen oberen, im wesentlichen zylinderförmigen
Abschnitt 15 mit einem hindurchgehenden Sichtkanal (s. Fig. 3) und einen Grund- oder Hals-Abschnitt 17 auf, dessen
unteres Ende entfernbar mit dem Handgriff verbunden ist. Ein bekanntes Ohr-Spekulum 18 ist entfernbar an der Vorderseite
des Otoskops befestigt. Das dargestellte Spekulum kann gegen Ohr- und Nasen-Spekula verschiedener Größen ausgeLauscht
werden. Am rückwärtigen Ende des Otoskops ist eine Abdeckung aus einem Linsenrahmen 20 und einer Linse (diese ist nicht dargestellt)
vorhanden. Der Linsenrahmen ist schwenkbar in bekannter Weise mit dem Otoskop an der Stelle 21 verbunden und kann nach
oben geschwenkt werden, um das hintere Ende des Instrumentes zu öffnen.
Ein Diagnose-Otoskop, welches auch manchmal als ein Otoskop
mit einem geschlossenen Kopf bezeichnet wird,«kann verwendet * werden, um Luft in den Gehörgang einzuführen, so daß der Arzt die Wirkung auf die tympanische Membrane beobachten kann. Hierfür ist das Otoskop mit einem Anschluß 22 zum Zuführen eines Druckes ausgerüstet.
mit einem geschlossenen Kopf bezeichnet wird,«kann verwendet * werden, um Luft in den Gehörgang einzuführen, so daß der Arzt die Wirkung auf die tympanische Membrane beobachten kann. Hierfür ist das Otoskop mit einem Anschluß 22 zum Zuführen eines Druckes ausgerüstet.
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Erfindungsgemäß ist der Grundabschnitt 17 des Otoskops mit : einer Ausnehmung 24 (s. Fig.. 2) ausgebildet, die so dimensioniert
ist, daß sie mit enger Passung eine größere als eine , normale Lampe 25 aufnehmen kann, welche vorzugsweise eine Haj
logenlampe ist. Die Lampe ist in bekannter Weise mit der in ' dem Handgriff angeordneten Batterie verbunden und kann mittels
des Schalters 12 an- und ausgeschaltet werden. Das von der Lampe 25 ausgehende Licht wird durch ein Bündel von umkleideten
optischen Fasern 26, die in einem Metallrohr 27 eingeschlossen sind, an eine Stelle in dem Sichtkanal 16 übertragen.
An den Enden des Rohres sind die Fasern optisch geschliffen und poliert. Das Rohr wird in der dargestellten Weise
gebogen, so daß die Lichtstrahlen von seinem oberen Ende in einer Richtung ausgesandt werden, die im wesentlichen parallel
zur Mittellinie des Sichtkanals und des Spekulums des Otoskops ist.
Das untere Ende des Rohres 2 7 mit den optischen Fasern wird mit Gleitsitz von einem zweiten Rohr 28 aufgenommen, das mit
einem Preßsitz in der Ausnehmung 24 befestigt ist und sich von einer anschließend an das obere Ende der Lampe liegenden Stelle
bis zu einer Stelle erstreckt, die gerade innerhalb des Abschnittes 15 des Otoskops liegt. Das Rohr 2 7 wird in dem Rohr 2
durch eine Stellschraube 30 gehalten. Wenn irgendeine Beschädigung der Fasern auftritt, ist es bei dieser Bauweise lediglich
notwendig, das Rohr zusammen mit den Fasern zu ersetzen und nicht das gesamte Instrument. Der Boden der Ausnehmung für
die Lampe ist offen, so daß die Lampe ohne weiteres eingesetzt und herausgenommen werden kann.
Da die Lampe 25 größer als eine normale ist, liefert sie im Gesichtsfeld anschließend an das entfernt liegende Ende des
Spekulums 18 mehr Licht. Wenn diese größere Lampe an der bekannten Stelle in dem Sichtkanal angeordnet wäre, würde sie
natürlich ein größeres Hindernis bilden. Das Rohr 27 mit den optischen Fasern benötigt andererseits weniger Raum als eine
normale Lampe 'und deren Fassung und bildet daher ein kleineres Hindernis. Ein weiterer Vorteil des optischen Faserbündels be-
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steht darin, daß die Beleuchtung gleichmäßiger wird und daß die Abbildung des Leuchtfadens vollkommen verschwindet, der sonst,
in dem beleuchteten Feld erscheint, wenn entweder eine Vakuum- oder Halogen-Lampe ander bekannten Stelle angeordnet ist.
Ferner gibt die Halogenlampe 25 nicht nur mehr Licht, sondern ein weißeres Licht, was wünschenswert ist. Jedoch erzeugt, da
die Lampe größer ist, sie mehr Wärme, und es könnte bei einer Berührung eine Verletzung auftreten. Dadurch, daß die Lampe in
der Ausnehmung 24 angeordnet wird, wirkt das sie umgebende Metall als eine Wärmesenke und absorbiert und leitet die Wärme ab,
so daß das Instrument nicht zu heiß wird. Durch die Anordnung der Lampe befindet sie sich nicht in einer hervorstehenden Lage,
so daß sie gegenüber Schmutz, Öl und anderen Fremdstoffen geschützt wird. Im Falle einer Halogenlampe stellt ihre Anordnung
die geeignete, erhöhte Arbeitstemperatur sicher.
In den Fig. 4 und 5 ist ein Operations-Otoskop 32 oder auch ein
Otoskop mit einem geöffneten Kopf dargestellt, bei dem die Erfindung
eingesetzt ist. Das coskop 32 hat einen Grund- oder Hals-Abschnitt 34 und einen oberen Abschnitt mit einem Kopfabschnitt
35, einen an der Stelle 3 7 mit dem Kopfabschnitt
schwenkbar verbundenen Linsenrahmen 36 und einen Spekulumhalter 38, in dem ein Spekulum 40 entfernbar befestigt ist. Der Sichtkanöl
durch dieses Otoskop folgt einer Linie, die sich ungefähr von der Mitte des Linsenrahmens 36 bis ungefähr zur Mitte
des entfernten Endes des Spekulums 40 erstreckt.
Der Grundabschnitt 34 des Otoskops ist so ausgebildet, daß er entfernbar mit einem Batteriehandgriff, wie es in Fig. 1 dargestellt
ist, verbunden werden kann. Die Batterie dient der Stromversorgung für die Lampe. In dem Linsenrahmen 36 ist eine
Vergrößerungslinse 41 gehaltert (Fig. 5). Auf Grund der Schwenk Verbindung 37 können die Linse und der Rahmen, wenn dies erwünscht
ist, nach unten aus dem Sichtkänal heraus geschwenkt
werden.
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Aus dem Grundabschnitt 34 steht nach vorne ein Arm 42 hervor,
an dem der SpeJculumhalter 3 8 befestigt und begrenzt drehbar
angeordnet ist. Hierfür ist der Halter mit einem Gewindezapfen 43 ausgebildet, von dem ein Schaftstummel 44 mit einem kleineren
Durchmesser hervorsteht» Der Schaftstummel wird mit Gleitsitz von einer Bohrung 45 im äußeren Ende des Armes 42 auf9 0-nommen,
ist
Eine an dem Arm 42 angeordnete Feststellmutter 46/auf den Bolzen
43 aufgeschraubt, wobei das rückwärtige Ende der Mutter mit einer nach innen weisenden ringförmigen Schulter 47 ausgebildet
ist, die an einem Paar Halteringen 48 anliegt, die in einer ringförmigen Nut in dem Arm 42 befestigt sind. Die zwei Halteringe
ermöglichen eine Drehbewegung des Spekulumhalters relativ zu dem Arm 42 selbst dann, wenn die Feststellmutter an dem
Bolzen 43 angezogen ist. Die Drehbewegung des Spekulumhalters wird von einer Einstellschraube 50 begrenzt, die in einen
Schlitz 51 in dem Schaftstummel 44 hervorsteht. Der Schlitz
erstreckt sich winkelmäßig über ungefähr 30°.
Wie bei dem Diagnose-Otoskop 10 gemäß den Fig. 1 bis 3 ist der Grundabschnitt 34 des Otoskops 32 mit einer Ausnehmung 52 ausgebildet,
die so dimensioniert ist, daß sie eine größere als eine normale Lampe 54, vorzugsweise eine Halogenlampe, aufnehmen
kann. Das von der Lampe ausgehende Licht wird zu einer Stelle in dem Sichtkanal durch ein Bündel von optischen Fasern
55 , die in einem !Metallrohr 56 eingeschlossen sind, geführt. Die Anordnung des Rohres und der Fasern ist im wesentlichen
die gleiche wie bei der entsprechenden Anordnung 26, 27 de:;
Otoskops 10. Das Rohr ist in der dargestellten Weise gebogen,
so daß die Lichtstrahlen in einer zu der Achse des Spekulums 40 parallelen Richtung ausgesandt werden.
Das untere Ende des Rohres 56 mit den optischen Fasern wird mit Gleitsitz von einem oberen, einen geringeren Durchmesser aufweisenden
Abschnitt 57 der Ausnehmung 52 für die Lampe aufgenommen und durch eine Feststellschraube 58 iß der dargestellten
Lage gehalten. Dadurch ist es möglich, wie es bereits er-
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wähnt wurde, ohne weiteres das Rohr mit den optischen Fasern auszuwechseln, wenn dies notwendig werden sollte. Am oberen
Ende ist der Abschnitt 5 7 der Ausnehmung offen oder sattelförmig ausgebildet, so daß das Rohr 56 mit den optischen Fasern ohne weiteres in seine Lage eingebracht und durch die
Feststellschraube befestigt werden kann. Oberhalb des Rohres wird die Öffnung mit einer Kunststoffabdeckung 60 abgedeckt, die mit Preßsitz in die Öffnung eingebracht wird.
Ende ist der Abschnitt 5 7 der Ausnehmung offen oder sattelförmig ausgebildet, so daß das Rohr 56 mit den optischen Fasern ohne weiteres in seine Lage eingebracht und durch die
Feststellschraube befestigt werden kann. Oberhalb des Rohres wird die Öffnung mit einer Kunststoffabdeckung 60 abgedeckt, die mit Preßsitz in die Öffnung eingebracht wird.
An seinem oberen Ende wirkt das Rohr 56 mit den optischen Fasern teleskopartig mit einer Linsenanordnung zusammen, die ein
Rohr 61 mit doppelten konvexen Linsen 62 an ihrem äußeren Ende (s. Fig. 5) aufweist. Diese Anordnung dient dazu, den Öffnungswinkel
des die optischen Fasern verlassenden Lichtkonus zu verringern und dadurch sicherzustellen, daß im wesentlichen das
gesamte Licht durch die Öffnung am entfernten Ende des Spekulums 40 hindurchtritt.
Wie bei dem Diagnose-Otoskop 10 erhält man durch die Verwendung einer größeren als einer normalen Lampe im Gesichtsfeld
mehr Licht, wobei durch die Anordnung der Lampe in dem Grundabschnitt des Otoskops eher in dem Sichtkanal ein geringeres
als ein größeres Hindernis gebildet wird. Die anderen Vorteile, die oben beschrieben worden sind, die sich dadurch ergeben,
daß eine Halogenlampe und eine Lichtübertragung mittels eines optischen Faserbündels verwendet werden, liegen auch
bei dem gerade beschriebenen Operations-Otoskop vor.
bei dem gerade beschriebenen Operations-Otoskop vor.
Aus der obigen Beschreibung ergibt sich ohne weiteres, daß die Erfindung eine wesentlich verbesserte und sehr vorteilhafte
Bauweise eines Otoskops darstellt. Der Fachmann wird ohne weiteres erkennen, daß die Erfindung auch bei anderen spezifischen Formen eingesetzt werden kann, ohne daßjman dadurch von dem Wesen der Erfindung oder ihren wesentlichen Eigenschaften abweicht.
Bauweise eines Otoskops darstellt. Der Fachmann wird ohne weiteres erkennen, daß die Erfindung auch bei anderen spezifischen Formen eingesetzt werden kann, ohne daßjman dadurch von dem Wesen der Erfindung oder ihren wesentlichen Eigenschaften abweicht.
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Claims (6)
- \ 1. Otoskop großer Beleuchtungsstärke, gekennzeich-' net durch einen durch einen oberen Abschnitt (15, 35) hin-; durchgehenden Sichtkanal (l6) und einen Grundabschnitt (17,34)j der entfernbar mit einem eine Batterie aufnehmenden Handgriff ■(11) verbinden ist, durch eine Ausnehmung (24, 52) in dem Grund abschnitt zur Aufnahme mit eiger Passung einer größeren als einer normalen Otoskoplampe {'cj, 54), durch ein in dem Otoskop (10, 32) angeordnetes Bündel von optischen Pasern (26, 55) s wobei das Bündel ein anschließend an die Lampe angeordnetes :: lichtempfangendes Ende und ein lichtaussendendes Ende hat, wodurch das von der Lampe empfangene Licht in einen im wesentlichen zu dem Sichtkanal parallelen Weg richtbar ist.
- 2. Otoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bündel aus optischen Pasern (26, 55) in einem Metallrohr (27) eingeschlossen ist.
- 3· Otoskop nach Anspruch 1, 'dadurch g e k e η η ζ ei c h net, daß in der Ausnehmung (24, 52) eine Halogenlampe angeordnet ist.-2-7538880 01.07.76a f *-2-
- 4. Otoskop nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet daß der Grundabschnitt (17, 34) des Otoskops (10, 32) als Wärmesenke für die Lampe (25, 54) ausgebildet ist.
- 5. Otoskop großer Beleuchtungsstärke von gleichmäßigem, weißem Licht, gekennzeichnet durch einen durch einen; oberen Abschnitt (I5, 35) hindurchgehenden Sichtkanal (l6), j durch einen entfernbar mit einem Batteriehandgriff (Ij.) verbundenen Grundabschnitt (17, 34), der eine mittig angeordnete Ausnehmung (24, 52) aufweist, durch eine Halogenlampe (25, 54), die engsitzend in der Ausnehmung angeordnet ist, während die Batterie im Batteriehandgriff (11) angeordnet ist, durch eine in dem Otoskop (10) angeordnete, gebogene Lichtleiteranordnung (26, 55), durch die Licht von der Lampe (25) zu einer Stelle im oberen Abschnitt des Otoskops überführbar ist, wobei die Lichtleiteranordnung eine rohrförmige Umkleidung (27, 56), in der ein Bündel optischer Fasern (26, 55) enthalten ist, ein anschließend an die Lampe angeordnetes lichtempfangendes Ende und ein lichtausstrahlendes Ende aufweist, durch welches das von der Lampe empfangene Licht im wesentlichen parallel zu dem Sichtkanal verlaufend überführbar ist, wobei das licht-ausstrahlende Ende der Lichtleiteranordnung gegenüber der Mittellinie des Sichtkanals seitlich versetzt ist.
- 6. Otoskop nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine kappenförmig ausgebildete Linsenanordnung an dem licnt-; Ij ausstrahlenden Ende der Lichtleiteranordnung (55) befestigt j I! ist, wobei die Lins er, anordnung ein eine Portsetzung der Licht-!7538880 01.07.76• rl »Jleiteranordnung bildendes Rohr (6l) aufweist, in dessen äußerem Ende mindestens eine Linse (62) angeordnet ist.7538880 01.07.76
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US58374875 | 1975-06-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7538880U true DE7538880U (de) | 1976-07-01 |
Family
ID=31953191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7538880U Expired DE7538880U (de) | 1975-06-04 | Otoskop |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7538880U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10228317A1 (de) * | 2002-06-25 | 2004-01-15 | Rudolf Riester Gmbh & Co. Kg | Helligkeitsverstellbares Leuchtgerät |
| DE102007023316A1 (de) * | 2007-05-16 | 2008-12-18 | Frank Abert | Gerät zum Untersuchen eines Objektes |
-
0
- DE DE7538880U patent/DE7538880U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10228317A1 (de) * | 2002-06-25 | 2004-01-15 | Rudolf Riester Gmbh & Co. Kg | Helligkeitsverstellbares Leuchtgerät |
| DE10228317B4 (de) * | 2002-06-25 | 2005-02-03 | Rudolf Riester Gmbh & Co. Kg | Helligkeitsverstellbares Leuchtgerät |
| DE102007023316A1 (de) * | 2007-05-16 | 2008-12-18 | Frank Abert | Gerät zum Untersuchen eines Objektes |
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