DE760700C - Vorrichtung zur Auswertung des periodischen Scheinverbrauchs - Google Patents

Vorrichtung zur Auswertung des periodischen Scheinverbrauchs

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DE760700C
DE760700C DES144443D DES0144443D DE760700C DE 760700 C DE760700 C DE 760700C DE S144443 D DES144443 D DE S144443D DE S0144443 D DES0144443 D DE S0144443D DE 760700 C DE760700 C DE 760700C
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DES144443D
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Hans Dr Phil Edler
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/48Meters specially adapted for measuring real or reactive components; Meters specially adapted for measuring apparent energy

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Auswertung des periodischen Scheinverbrauchs Es ist bekannt, den periodischen Scheinverbrauch einer elektrischen Anlage durch geometrische Addition von Grundverbrauchsgrößen, die durch Elektrizitätszähler verschiedener innerer Abgleichung für die betreffende Periode ermittelt werden, also z. B. von Wirk- und Blindverbrauch, zu bilden. So kann man z. B. in diesem Sinn die Registrierstreifen von Wirk- und Blindverbrauchszählern auswerten. Es sind auch Scheinverbrauchsmeßeinrichtungen bekannt, die selbsttätig durch ein geometrisches Additionsgetriebe diese Summierung ausführen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Auswertung des periodischen Scheinverbrauchs, die ein Getriebe zur geometrisch(en Addition entbehrlich macht, aber doch mit ausreichender Genauigkeit selbsttätig den Scheinverbrauch ermittelt. Erfindungsgemäß ist zur staffelweisen Erfassung jeder Grundverbrauchsgröße durch die Auswertevorrichtung je eine Reihe von Schaltorganen vorgesehen. Mit diesen Schaltorganen ist ein Feld vor Schaltvorrichtungen derart verbunden, daß jede Vonrichtung nur bei Betätigung einer bestimmten Kombination zweier Schaltorgane verschiedener Reihen anX spricht. Die den gleichen Scheinverbrauchswerten oder -bereichen entsprechenden Schaltvorrichtungen wirken zusammen auf ein Zählwerk einer den verschiedenen Scheinverbrauchswerten zugeordneten Zählwerks -reihe ein. Statt dessen oder außerdem können auch die Schaltvorrichtungen über ein dem ihnen zugeordneten Scheinverbrauchswert entsprechenden Übersetzungsgetriebe ein gemeinsames Zählwerk betätigen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die Schaltreihe a0, a1 bis an dient zur Erfassung des vom Zähler innerhalb einer Registrierperiode gemessenen Wirkverbrauchs.
  • Fand in der betreffenden Periode kein Wirkverbrauch statt. dann wird wie später noch erläutert werden soll, der Schalter ao geschlossen. Betrug der Wirkverbrauch während der Wirkperiode 1 kWh, dann wird der Schalter a1 geschlossen. Betrug er n kWh, dann wird der Schalter an geschlossen. Eine entsprechende Reihe von Schaltern b0 bis bn dient zur Erfassung des Blindverbrauchs. Jeder der Schalter a0 bis an ist mit dem einen Pol an den Leiter 1 des Netzes N, mit dem anderen Pol an einen Leiter A angeschlossen. In derselben Weise ist der eine Kontakt jeder der Schalter b0 bis bn an den Leiter 2 des Netzes N, der andere Kontakt an einen Leiter B angeschlossen. An jeder Kreuzungsstelle von zwei Leitern A und B ist die Magnetwicklung 3 eines Relais eines Relaisfeldes c00 bis cnn angeschlossen. Natürlich brauchen sich die Leiter,4 und B nicht, wie in der Fig. I dargestellt ist, tatsächlich zu kreuzen, sondern die Relais können beliebig angeordnet sein, aber in solcher Schaltung, daß z. B. das Relais c12 immer nur einer bestimmten Kombination von zwei Schaltern, z.B. a1 und b2 der beiden Schalterreihen zugeordnet ist.
  • Jedes Relais betätigt einen Schalter 4. Die Schalter 4 sind, wie die Fig. 2 zeigt, bei der eine Relaisanordnung nach einem rechtwinkligen Koordinatensystem zugrunde gelegt ist, gruppenweise durch Leitungen 40, 400 bzw.
  • 41, I0 derart zusammengefaßt, daß sich immer die Schalter, deren Betätigung dem gleichen Scheinverbrauchsbereich bzw. Scheinverbrauchs wert entspricht, in einer Gruppe befinden. Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung gehören zu einer Gruppe jeweils diejenigen Schalter, die auf einem oder in der Nähe eines um den Punkts beschriebenen Kreisbogen 5 liegen; denn da die horizontalen Kontaktreihen den Wirkverbrauchsstaffeln, die vertikalen den Blindverbrauchsstaffeln entsprechen. sind die Kreise 5 immer die geometrischen Örter für gleiche Blindverbrauchswerte. An die Leitungen 400, 410 usw. ist je ein Scheinverbrauchsfernzählwerk 6 für die betreffende Scheinverbrauchsstaffel angeschlossen. Doch können sämtliche Schaltergruppen auch je über ein Übersetzungsgetriebe mit einem der betreffenden Scheinverbrauchsstaffel entsprechenden Übersetzungsverhältnis und über Differentialgetriebe oder andere Summiereinrichtungen auch auf ein gemeinsames Zählwerk, ein Scheinverbrauchssummenzählwerk, einwirken.
  • Die Betätigung der Schalter a0 bis an und b0 bis bn kann auf verschiedene Weise erfolgen. Sollen z. B. gestanzte Registrierstreifen eines Wirk- und eines Blindverbrauchszählers ausgewertet werden, dann läßt man auf dem Streifen Kontaktfinger laufen. denen auf der anderen Seite des Streifens eine Kontaktleiste gegenübersteht. In diesem Fall bilden die Schalter aO bis a, die Kontaktfinger für die Auswertung des Wirkverbrauchsstreifens, die Schalter b0 bis bn die Kontaktfinger für die Auswertung des Blindverbrauchsstreifens.
  • Sind die Wirk- und Blindverbrauchsgrößen auf dem Streifen beispielsweise nur durch Punkte markiert, dann werden die Streifen fotoelektrisch abgetastet, und die Schalter bis an und b0 bis bn werden beispielsweise magnetisch von den einzelnen Fotozellen betätigt. oder es treten an Stelle dieser Schalter die Fotozellen selbst. Sollen die Angaben eines Wirk- und Blindverbrauchszählers ohne vorherige Übertragung auf einen Registrierstreifen ausgewertet werden. dann kann beispielsweise an Stelle der Schalter aO bis an ein Satz von Bürsten treten, die auf einer von dem betreffenden Zähler angetriebenen Kontaktwalze schleifen. Diese Walze erhält jeweils am Ende einer Registrierperiode einen Stromimpuls, der auf die dem Kontakt der Walze zunächst liegende Bürste übertragen wird. Hierauf wird die Walze in die Ausgangslage zurückgebracht.
  • Die Schalter 4 der Relais c00 bis cnn brauchen nicht Zählwerke zu betätigen, sondern können auch auf eine Markier- oder Stanzvorrichtung für einen Registrierstreifen einwirken, wenn die ausgewerteten Scheinverbrauchsgrößen bleibend wiedergegeben werden sollen, oder für eine weitere Auswertung dienen. Soll nur der oberhalb einer bestimmten Grenze liegende Scheinverbrauch oder soll nur die Häufigkeit für das Überschreiten einer bestimmten Scheinverbrauchsgrenze erfaßt werden, dann können die Gruppen von Schaltern 4. deren Scheinverbrauchswerte über dieser Grenze liegen, auf einem gemeinsamen Zählwerk zusammengeschaltet werden.
  • NVird eine Anlage oder ein Bezirk durch mehrere Leitungen gespeist, so erhalten einzelne Leitungen je einen Wirk- und einen Blindverbrauchszähler, und die Schalter aO bis an bzw, b0 bis bn werden jeweils entsprechend der Summe der Wirk- bzw. Blindverbrauchsangaben der einzelnen Zähler geschaltet.
  • Die Auswertevorrichtung kann auch, wie in Fig. 3 dargestellt ist, mechanisch arbeiten, wenn man beispielsweise durch die Schalter aO bis an Schaltmagneten a0, a1 usw. betätigt, die je auf einen auf und ab bewegbaren Stab 7 eines ersten Rostes R1 einwirken. Die Stäbe sind auf der Unterseite mit Vorsprüngen 8 versehen. Sie werden durch der Einfachheit halber weggelassene Federn nach oben gedrängt. Beim Einschalten eines Magneten, z.B. a1, wird der betreffende Stab in der Pfeilrichtung nach unten gezogen. Unterhalb dieses ersten Rostes R1 ist ein zweiter Rost R2 von Stäben 9 angeordnet, die durch von den Schaltern b0 bis bn betätigte Magneten ß0 bis ßn in der Pfeilrichtung seitlich verschoben werden können und mit Stößern 10 versehen sind. Der Einfachheit halber weggelassene Federn suchen die Stäbe 9 entgegen der Pfeilrichtung von dem Magneten ß0 bis ßn abzuziehen. Unter dem zweiten Rost R2 ist ein dritter Rost R3 von kreisförmig gebogenen Stäben II angeordnet, die mittels Bügel 12 auf- und abwärts bewegbar in Führungen I3 gelagert sind. Die Bügel 12 wirken auf Schaltklinken 14 für ein Fortschaltrad 15 eines Scheinverbrauchszählwerks ein. Der Einfachheit halber sind nur ein Teil der Roststäbe und nur das Fortschaltorgan eines Zählwerks dargestellt.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Wurden in einer Registrierperiode I kWh Wirkverbrauch und 2 kVAh Blindverbrauch entnommen, dann wird durch den Schalter b2 zunächst der Magnet ß2, dann durch den Schalter a1 der Magnet a1 eingeschaltet. Die Stange 91 wird dann in der Pfeilrichtung nach rechts bewegt, so daß der Stößer 101 unter den Vorsprung 81 zu liegen kommt.
  • Durch das Niederdrücken der Stange 7 wird dann mittels des Stößers 101 der Stab 111 niedergedrückt und dadurch das ihm zugeordnete Scheinverbrauchszählwerk um einen Schritt weitergeschaltet. Will man die Scheinverbrauchszählwerke nicht mechanisch, sondern elektrisch weiterschalten, dann werden die Stäbe 11 des Rostes R3 fest angeordnet und je mit dem Fortschaltmagneten eines Scheinverbrauchsfernzählwerkes verbunden.
  • Der Fortschaltmagnet ist mit dem freien Anschluß ende an den einen PolW die aus Metall bestehenden Stäbe 7 des Rostes R1 sind an den anderen Pol einer Spannungsquelle angeschlossen. Sobald infolgedessen ein Vorsprung 81 eines Stabes 7 einen ebenfalls aus Metall be stehenden Stößer 10 gegen einen der Stäbe II drücld, wird der Stromkreis für den betreffenden Fortschaltmagneten geschlossen.
  • Die Erfindung bietet besonders für Scheinverbrauchsauswertevorrichtungen von Registrienstreifen Vorteile, bei denen die beiden Grundverbrauchsgrößen schon gestaffelt, also quantenhaft registriert sind und bei denen es darauf ankommt, auch den Scheinverbrauch in quantenhafter Staffelung wiederzugeben.
  • Man erspart dadurch besondere Rechenvorrichtungen für mechanische Addition des Wirk- und Blindverbrauchs oder geometrische Additionsgetriebe, die regelmäßig kontinuierlich arbeiten und infolgedessen noch einer besonderen Vorrichtung bedürfen, um ihre Angaben quantenhaft für die Registrierung auf die einzelnen Zählwerke zu staffeln.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Vorrichtung zur Auswertung des periodischen Scheinverbrauchs aus von Elektrizitätszählern verschiedener innerer Abgleichung für die betreffende Periode ermittelten Grundverbrauchsgrößen, z. B.
    Wirk- und Blindverbrauch, dadurch gekennzeichnet, daß zur staffelweisen Erfassung jeder Grundverbrauchsgröße durch die Auswertevorrichtung je eine Reihe von Schaltorganen (z. B. Schalter a0 bis an, b0 bis bn, Fig. 1) vorgesehen ist und daß ein Feld von Schaltvorrichtungen, z. B.
    Relais (Relais c00 bis cnn) derart mit den Schaltelementen (a.0 bis an, bo bis bn) verbunden ist, daß jede Vorrichtung (z. 13.
    C12) nur bei Betätigung einer bestimmten Kombination zweier Schaltorgane (a1, b2) verschiedener Reihen anspricht, und daß die den gleichen Scheinverbrauchswerten (Kreise 5, Fig. 2) oder -bereichen entsprechenden Schaltvorrichtungen (z. B. die an die Leistungen 41, 410 angeschlossenen Schalter 4) ein Zählwerk (6) einer den verschiedenen Scheinverbrauchswerten zugeordneten Zählwerksreihe, oder daß die Schaltvorrichtungen über dem jeweiligen Scheinverbrauchswert entsprechende Übersetzungen ein gemeinsames Scheinverbrauchszählwerk betätigen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Reihe von Schaltorganen einen ersten Rost (R,) von beispielsweise bei der Betätigung abwärts bewegten Stäben (7) mit Vorsprüngen (8), die andere Reihe von Schaltorganen einen zweiten Rost (R2) von beispielsweise seitlich verschiebbaren, mit Stößern (io) versehenen Stäben (g) bildet, die quer zu den anderen Stäben (7) verlaufen, und daß beispielsweise unter den beiden Rosten (Ri, R2) ein dritter Rost (R3) aus kreisförmig gebogenen, elektrisch oder mechanisch mit den Fortschaltorganen (15) der Scheinverbrauchszählwerke verbundenen Stäben (11) angeordnet ist.
DES144443D 1941-03-14 1941-03-14 Vorrichtung zur Auswertung des periodischen Scheinverbrauchs Expired DE760700C (de)

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