DE765954C - Fernmelde- und Fernsteuerungseinrichtung bzw. Fernmess- oder Fernanzeigevorrichtung - Google Patents

Fernmelde- und Fernsteuerungseinrichtung bzw. Fernmess- oder Fernanzeigevorrichtung

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DE765954C
DE765954C DEA68775D DEA0068775D DE765954C DE 765954 C DE765954 C DE 765954C DE A68775 D DEA68775 D DE A68775D DE A0068775 D DEA0068775 D DE A0068775D DE 765954 C DE765954 C DE 765954C
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DE
Germany
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relay
contact
telephone
switch
remote control
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Expired
Application number
DEA68775D
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English (en)
Inventor
Rudolf Dipl-Ing Koeberich
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Publication of DE765954C publication Critical patent/DE765954C/de
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Fernmelde- und Fernsteuerungseinrichtung bzw. Fernmeß-oder Fernanzeigevorrichtung Es ist für Telephonanlagen mit Maschinenwählern bekannt, die Wähler zur Auswahl der einzelnen Teilnehmer auch dann zu benutzen, wenn nicht von einem beliebigen Teilnehmer des Telephonnetzes, sondern vom Telephonamt aus der Teilnehmer angerufen wird, beispielsweise um den Leitungszustand der Leitung eines Teilnehmers zu überprüfen. Bei dieser bekannten Anordnung werden also die Auswahlvorrichtungen stets dazu gebraucht, um von einer oder mehreren Stellen aus einen bestimmten Teilnehmer des Telephonnetzes auszuwählen bzw. anzurufen. Beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung handelt es sich dagegen darum, wie Fernmelde- und Fernsteuerungsvorgänge bzw. Fernmeg- oder Fernanzeigevorgänge unter Verwendung impulsgesteuerter Auswahlmittel in den beteiligten Stationen zur Überwachung beweglicher Organe elektrischer Kraftnetze durchgeführt werden. Nun sind bereits Fernsteuerungseinrichtungen bekanntgeworden, bei welchen die Auswahl der einzelnen Schalter mit den Steuer- und Vberwachungsstationen unter Zuhilfenahme von Drehwählern erfolgt, die denjenigen, die in der automatischen Telephonie verwendet "werden, ähnlich sind. Die bekannten Einrichtungen dieser Art ermöglichen aber nur die Übertragung eine einzigen Telephongespräches über die zwischen den beteiligten Stationen befindlichen Leitungen. Die L'bertragung der Telephongespräche wird bei diesen Einrichtungen dadurch ermöglicht, daß die Sprech- und Hörapparate sowie die )Jecker kapazitiv an die Fernleitung angekoppelt werden. Andererseits sind noch Einrichtungen bekanntgeworden, bei welchen in den beteiligten Stationen der Fernsteuerungs- und Fernanzeigevorrichtungen an einen Kontakt der Wähler der Fernsprecheinrichtung angeschlossen ist, so daß es hierbei wenigstens möglich ist, von einer Station aus nach einigen wenigenTeilnehmerstellen fernzusprechen.
  • Die Erfindung betrifft eine Fertinielde- und Fernsteuerungseinrichtung bziv. Fernmeß-oder Fernanzeigevorrichtung unter Verwendung impulsgesteuerter Auswahlmittel in den beteiligten Stationen zur Überwachung beweglicher Organe elektrischer Kraftnetze, bei der Steuer- und Meldekennzeichen über Telephonleitungen übertragen werden. Die -Nachteile bekannter Einrichtungen werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Cberwachungseinrichtungen bzw. die überwachten Organe unter Zwischenschaltung eines Prüfwählers zur Feststellung des geänderten Schalters mit den Wählern einer für das elektrische Kraftnetz ohnehin benötigten Fernsprechanlage in der Weise in Verbindung stehen, daß bei selbsttätigem Auslösen eines Cbertragungsvorganges von einer Außenstelle aus v orzugsweise durch Umkehrung der Polarität der Zentralbatterie der Fernsprechanlage eine selbsttätige Umschaltung von Fernsprech- auf Fernsteuerbetrieb veranlaßt wird, so daß die Wähler der Fernsprechanlage gleichzeitig dazu benutzt werden. die einzelnen Organe der Fernbedienungsanlage auszuwählen und hierüber auch die 1Meldestromzeichen fortzuleiten.
  • Zweckmäßig wirddieAnordnung, die sonst vorzugsweise einem der bekannten Telephonautomaten in ihrem Aufbau angepaßt wird, so getroffen. daß die einzelnen -Meldungen gespeichert werden, falls mehrere Schalter oder Mei)vorgänge in einer Station gleichzeitig eine Übertragung veranlassen würden. Die L hertragung erfolgt dann durch die Speichereinrichtung zeitlich nacheinander. Treten dagegen in mehreren Stationen im selben Augenblick mehrere abzuwickelnde Cljertragutigsvorgänge auf, so erfolgt, soweit die _Anzahl der verwendeten Auswahlmittel ausreicht, die L"bertragung der -Meldungen eicii7eiti". Durch Betätigung einer Kontr«lltaste kamt Jede Station willkürlich angereizt werden. wodurch sämtliche Schalterstellungen selbsttätig nacheinander angezeigt werden.
  • Die Fernmeldung der Schalterstellungen erfolgt über die Einrichtungen der automatischen Telephonie in der Weise, daß bei Auslösung oder Einschaltung eines Schalters automatisch eine Verbindung zu dem entsprechenden Anzeigerelais in der Warte hergestellt wird, wobei die Einschaltung der zugeordneten Anzeigelampe im Blindschaltbild erfolgt. Die Aussendung der erforderlichen Impulsreihen übernimmt ein automatischer Zahlengeber. welcher selbsttätig alle Operationen ausführt, welche beim l' ernsprechen von Hand durch den Teilnehmer zur Herstellung einer Verbindung durchgeführt «-erden.
  • Löst z. B. ein Schalter durch Überstrom aus. so fällt zunächst ein ihm zugeordnetes Halterelais mit zwei differentialgeschalteten Wicklungen ab und setzt einen Prüfwähler in Betrieb, welcher sich selbsttätig auf den ausgelösten Schalter einstellt. Unter der Voraussetzung. daß der Hakenumschalter am Telephonapparat sich in der Ruhestellung befindet, wird nach Beendigung dieses Einstellvorganges durch ein Prüfrelais P der Teilnehmerapparat von den beiden Fernleitungen abgeschaltet, welche gleichzeitig kurzgeschlossen werden. Nach einer Zeitverzögerung von etwa o,6 Sekunden. in welcher der Vorwähler im Fernsprechautomaten einen freien Gruppenwähler belegen kann, wird der eigentliche Zahlengeber Di in Betrieb gesetzt, welcher zunächst die Impulsserie zur Atiswalil der iooer Gruppe aussendet. Diese erste Ziffer lebt den Gruppenwähler (Hebdrehwähler) in die gewünschte Dekade, welcher sich hiernach in freier Wahl einen freien Leitungswähler aussucht. Diese für die Belegung des Leitungswählers erforderliche Zeit wird von dein Zahlengeber eingehalten. welcher hiernach die zweite Ziffer (Zehner) aussendet. Die Höhe des Zehners wird durch die Stellung des obenerwähnten Priifwälilers bestimmt. Die zweite Impulsserie bringt den I-eittnigswähler in die dem Fernmeldesignal zugeordnete Hebstufe. In der gleichen Weise erfolgt die Aussendung des Einers, welcher ebenfalls durch die Stellung des Prüfwählers bestimmt wird. Hierbei wird der Leitungswähler auf den Kontakt geschaltet, an welchem das Anzeigerelais des ausgelösten Schalters angeschlossen ist.
  • ach vollständiger Cbertragung der Inipulsserien wird das abgefallene Halterelais des ausgelösten Schalters «-feder erregt, «-elches sich über seinen eigenen Arbeitskontakt hält. Zalilenge')er und i'rüfw:ililer laufen in (He Rulestellun-. das 1'riifrelais I' schaltet den Teilnehmerapparat wieder an, so daß die Teilnehmerschleife wieder unterbrochen ist und dadurch die Verbindung ausgelöst wird. Hiernach ist der Zahlengeber für eine neue Meldung wieder. frei.
  • Bei Abwicklung eines automatischen Kontrollvorganges schaltet der Schaltbeamte in der Warte durch einen Umschalter die jeweiligen Stationsteilnehmerleitungen von der Fernsprechzentrale ab und speist sie mit 5oo-Perioden-Strom. Hierdurch spricht in der Außenstation ein 5oo-Perioden-Relais K an, welches die Halterelais sämtlicher Schalter abwirft. Der Zahlengeber wird somit veranlaßt, sämtliche Schalterstellungen nacheinander zu übertragen.
  • Die Fernmessung der Stationsspannungen erfolgt nach dem Kompensationsverfahren, dessen Wirkungsweise in speziellen Beschreibungen erläutert ist. Sie wird wahlweise über dieselben Teilnehmerleitungen durchgeführt. Das Kriterium für dieEinschaltung des Fernmeßgebers besteht darin, daß durch einen Umschalter in der Warte die Polarität der abgehenden Teilnehmerleitungen vertauscht wird. Während also bei Anschaltungen der Teilnehmerleitungen an den Fernsprechautomaten die a-Leitung Minusspannung und die b-Leitung Plusspannung über Relaiswicklungen aufweist, erhält bei Einleitung der Fernmessung die a-Leitung - Plusspannung und die b-Leitung Minusspannung. In der Betriebsstelle, in der sich der Telephonapparat befindet, ist der Fernmeßgeber über einen Trockengleichrichter an die Teilnehmerleitungen angeschlossen, welcher ihm nur Strom zuführt, wenn die obengenannte Polarität vorhanden ist. Der Gleichrichter verhindert gleichzeitig Schleifenschluß über den F'ernmeßgeber, wenn die Teilnehmerleitungen an den Fernsprechautomaten angeschlossen sind. Für die Zeit der Fernmessung wird der Fernsprechautomat abgeschaltet und ein generelles F@ernmeßempfangsinstrument an die Teilnehmerleitung angeschaltet.
  • In der Betriebsstelle ist in Serie zu dem Fernmeßgeber ein polarisiertes Relais N eingeschaltet, welches während der Fernmessung anspricht und denZahlengeber blockiert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. I die Schaltungsanordnung in der Betriebsstelle, Abb. 2 eine Schaltungseinrichtung der Überwachungsstelle, Abb.3 die Anzeigevorrichtung in der Cberwachungsstelle.
  • In- den Abbildungen sind die Relaiswicklungen mit großen Buchstaben, die zugehörigen Kontakte mit kleinen Buchstaben bezeichnet. Ruhekontakte sind in geschlossnem Zustand und Arbeitskontakte in offenem Zustand dargestellt. Besitzt ein Relais mehrere Kontakte, so sind diese durch hochgestellte römische Ziffern voneinander unterschieden. Die Anzahl und die Wicklungsart der Relaiswicklungen sind am Anfang und Ende der Wicklung durch die entsprechenden Lötstiftziffern unterschiedlich gelcennzeicbnet. Beispielsweise besitzt das Relais An die beiden Wicklungen An I-2 und An 4-5 sowie den Wechselkontakt an' und den Ruhekontakt anIII. Besitzt ein Relais Wicklungen mit entgegengesetztem `'Wicklungssinn, so geht dies aus der Reihenfolge der Lötstiftziffern in bezug auf die Minusspannung hervor. Das Relais Hx besitzt z. B. die entgegengeschalteten Wicklungen Hx I-2 und Hx 5-4: Wäre die zweiter Wicklung gleichsinnig gewickelt, so läge der Lötstift 4 an Minusspannung und der Lötstift 5 an Plusspannung.
  • Die Antriebsspule und die Kontaktbank eines Drehwählers tragen die gleiche Bezeichnung.
  • Besitzt ein Drehwähler mehrere parallel übereinander angeordnete Kontaktreihen, so sind diese durch römische Ziffern besonders gekennzeichnet. jeder Drehwähler hat außerdem sog. Wellenkontakte, Anker und Selbstunterbrecherkontakte. Der Wellenarbeitskontakt dpwo des Drehwählers Dp z. B. ist in der Ruhestellung des Wählers geöffnet und in allen übrigen Stellungen geschlossen. Ankerkontakte, z. B. dia, werden bei jedem Schritt des Drehwählers betätigt. Dasselbe gilt von dem Selbstunterbrecherkontakt, z. B. dias.
  • Der Hebmagnet eines Hebdrehwählers ist mit H, sein Drehmagnet mit D und sein Auslösemagnet mit M bezeichnet. Er besitzt einen oder mehrere Kopfkontakte k, welche in der Ruhestellung betätigt werden. Ein Kopfarbeitskontakt z. B. ist in der Ruhestellung des Wählers geöffnet und in allen übrigen Stellungen geschlossen. Der Kontakt d wird geschlossen, sobald sich die Schaltarme des Hebdrehwählers auf den ersten Schritt eingedreht haben.
  • Es sei angenommen, daß der Ülschalter Sx auf Grund von Überstrom auslöst und seinen »Aus«-Kontakt schließt. Dadurch wird das Halterelais Hx stromlos. welches sich über seine Wicklung I-Ix I-2 und seinen Arbeitskontakt hxI° sowie den »Ein«-Kontakt des Ölschalters Sx gehalten hatte. Da die zweite Wicklung Hx 5-4 des Halterelais entgegengesetzten Wicklungssinn aufweist, erfolgt auch eine Aberregung des Halterelais dann, wenn die Olschalterwelle sich in unendlich kleiner Zeit drehen würde. Durch Schließen des Ruhekontaktes hxll erhält die Antriebsspule Dp des Prüf-,vählers über den SeIbstunterbrecherkontakt dptt Strom, so daß dieser seine Isontal;tarme Dp I. Dp Il. Dp III und Dp IV schrittweise mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 30 Schritten pro Sekunde weitersclialtet. Sobald der Schaltarm Pp I den Kontakt 6 erreicht hat, spricht über den » Aus-.:-Kontakt Sx und den Ruhekontakt h_t'lill: das Prüfrelais P an, «-elches mit seinem Ruhekontakt p1 den Stromkreis der 1lagnetwicklung Dp auftrennt und mit seinem Wechselkontakt pII den Telephonapparat abschaltet sowie die Fernleitung a und _b kurzschließt.
  • Gleichzeitig wird durch den Ruhekontakt pnI das Anlaßrelais AH 1-a aberregt. welches infolge des Kondensators. den es sich über seinen eigenen Wechselkontakt a-111 selbst parallel geschaltet hatte, mit einer Verzögerung von o,ti bis i Sekunde abfällt. Mit seinem Ruhelkontalzt aitIII setzt es das Impulsrelais T 1-2 unter Strom, das seinerseits finit seinem Arbeitskontakt tI die 11agnetspule Di des Impulswählers erregt. Sobald der Schaltarm 1?i des Impulswählers den ersten Kontakt seiner Kontaktbank erreicht hat, wird durch den Selbstunterbrecherkontakt diu das InipuIsrelais T i-2 wieder abgeschaltet. so daß der Wählermagnet Di stromlos wird. Hierbei wird aber der Selbstunterbrecherkontakt diu wieder geschlossen, so daß das Impulsrelais T 1-z von neuem Strom erhält. Durch diesen periodischen Vorgang wird der IinpuIs«-äliler sukzessive von Kontakt zu Kontakt geschaltet. Da beim Anziehen des Relais T die Fernleitung durch den Ruhekontakt tIII jedesmal unterbrochen wird, überträgt der Zahlengeber bei jedem Schritt des Impulswählers einen Impuls nach der Zentrale. Die iinpulsfrequenz, die mittels des an die zweite Wicklung .I-5 des Impulsrelais T angeschlossenen Widerstandes geregelt «-erden kann, beträgt etwa io Impulse pro Sekunde und entspricht somit der Ablaufgeschwindigkeit der Nummernscheibe.
  • Es sei nun angenommen, daß sämtliche Schalterstellungsnieldungen der achten iooer-Gruppe zugeordnet sind. d.li. als erste Ziffer die Zahl ; aufweisen. Sobald der Impulswähler den siebenten Schritt erreicht hat, wird ihrer scikien Ankerruhekontakt d-ia das Relais C' erregt, «-elches mit seinem Ruhekontakt itil das T-Relais von der Pulsspannung abtrennt und damit den Zahlengeber s tills: tzt. Gleichzeitig erregt der Arbeitskontakt itlil das Relais B 1-2, das sich über seinen Kontakt b1 selbst hält .und andererseits das Relais ' finit seinem Ruhekontakt bIllt unterbricht. Das Relais l' hatte sich mit seinem Wechselkontakt ui einen Kondensator großer Kapazität parallel geschaltet, so daß es hierbei mit : iner Verzögerung von etwa o,g Sekunden abfällt und seinen Ruhekontakt itIl wieder schließt. Das Impulsrelais T kann also nunmehr wieder erregt werden und den Iml:udswähler Di schrittweise wieder weiterschalten. Bei dieser Weiterschaltung wird zu-ar der Ruhekontakt t111 periodisch geöffnet.
  • iiie Unterbrechung der Fernleitungen tritt 'üerl@ei aber nicht auf, weil der Kontakt t111 oitir#7li den Arbeitskontakt bIl° des sich noch haltenden Relais 13 kurzgeschlossen ist.
  • Dieser Kurzschluß wird erst vor der Aussendung der zweiten Ziffer wieder aufgehoben. An dein Kontakt i i des Impulswählers Di nämlich wird über den Ankerruhekontakt dira und den Arbeitskontakt b111 des noch angezogenen Relais B die zweite Wicklung 5-.I desselben unter Strom gesetzt. Da nun diese Wicklung entgegengesetzten Wicklungssinn besitzt wie die Haltewicklung B 1-z. wird das resultierende Feld Null, und das Relais B kommt zum Abfallen. Vom Kontakt i i des Impulswählers Di. an ist also der Kurzschluß durch den Arbeitskontakt b11,> aufgehoben, die Schleifenunte rbrechungen durch t111 «-erden wieder wirksam, und die Aussendung des Zehners beginnt.
  • \iinnit man an, daß in der Station insgesamt zehn Meldungen. die sämtlich der vierten Dekade zugeordnet sind, übertragen werden müssen. so ist der Kontakt 3 der ioer-Kontaktgruppe des Impulswählers Di fest mit dem Kontakt; der iooer-Kontaktgruppe verbunden, so daß in der gleichen Weise nach Aussendung von drei Impulsen das Relais I" bzw. B erregt wird. Ist die Gesamtzahl der Schaltermeldungen größer als io, dann wird durch eine vierte Bahn Dp IV des Prüfwählers Dp. der dann 3öschrittig ausgeführt ist. die richtige ioer-Gruppe je nach der Stellung des Prüfwälilers angeschaltet.
  • ach der Aussendung von drei Impulsen wird in der bereits oben beschriebenen @@-eise durch den Kontakt Kilo die weitere Aussendung von Impulsen beim Weiterlauf des Iin-,>tils%v:ihIers Di verhindert. bis letzterer den Kontakt 22 erreicht hat. auf welchem wiederum die Aberregung des Relais 13 erfolgt.
  • Voni Kontakt 22 ab wird die letzte Ziffer (der Einer) übertragen. Da oben angenommen wurde, daß der Prüfwähler Dp sich auf den sechsten Schritt eingestellt hatte, wird das Relais L' bzw. B nach Augendung von sechs Impulsen an dem sechsten Kontakt der ier-Kontaktreilie des Impulsw:ihlers Di unter Strom gesetzt.
  • Der Impulswähler Di läuft nunmehr «-eiter. ohne da!3 weitere Impulse ausgesandt «-erden, und gelangt so zu dem Kontakt 3+. an welchem das Relais Sp .I-5 erregt wird. Dieses schaltet mit seinem Ruhekontakt spIll das Prüfrelais P ab; welches mit dem Ruhekontakt pIII das Anlaßrelais An wieder unter Strom setzt. Am Kontakt 35 des Impulswählers erfolgt nach Aussendung aller Impulsserien die Quittierung der Meldung, indem über die Kontaktbahn DplI (Kbntakt 6) das Halterelais I-Ix 5-q. über den »Aus«-Kontakt Sx des Ölschalters unter Strom gesetzt wird, so daß es sich wieder über seinen eigenen Arbeitskontakt hxllIo halten kann.
  • Das Relais Sp, welches sich beim Ansprechen durch seinen Wechselkontakt spII einen Kondensator hoher Kapazität parallel schaltet und dadurch eine Abfallverzögerung von etwa o,8 Sekunden erhält, dient zur Blockierung des Zahlengebers. Wie ersichtlich, trennt es nämlich beim Ansprechen mit seinem Kontakt spI den Einstellstromkreis des Prüfwählers und mit seinem Kontakt spIII das Prüfrelais P ab-. Es tritt unter verschiedenen Betriebsbedingungen in Wirksamkeit. Einmal soll es bei Auslösung mehrerer Schalter verhindern, daß das Prüfrelais P nach Aussendung eines Kommandos sofort wieder anspricht und die Teilnehmerschleife schließt, ehe die vorherige Verbindung ausgelöst ist und die Wähler in der Überwachungsstelle sich in' der Ruhestellung befinden. Andererseits blockiert es den Zahlengeber dann, wenn ferngesprochen, ferngemessen, kontrolliert oder ferngesteuert wird. In dem ersten Fall wird nämlich das Relais Sp I-2 durch den Hakenumschaltkontakt huIl, im zweiten Fall durch den Wechselkontakt n, des polarisierten Relais N und im dritten Fall durch den Arbeitskontakt klII des Kontroll= bzw. Fernsteuerrelais. K erregt.
  • Das Kontrollrelais K wird über einen Rersonanzkondensator Ck an den Weckerkreis des Telephanapparates angeschlossen. Der Telephonapparat selbst bleibt hierbei ungeändert; es .wird lediglich der Anschlußpunkt zwischen Signalwecker W und Weckerkondensato,r Cw herausgeführt. Wird das Relais K durch einen 5oo-Perioden-Stromstoß kurzzeitig zum Anzug gebracht, so werden durch seinen Ruhekontakt kI die Halterelais Hx sämtlicher Schalter zum Abfallen gebracht, so daß der Zahlengeber sämtlicher Schalterstellungen automatisch nacheinander meldet.
  • Der Fernmeßgeber MS ist über einen Gleichrichter G, die Wicklung des polarisierten Relais N und die Niederfrequenzdrossel Dy an die Teilnehmerschleife angeschlossen. Letztere sperrt die 25 periodischen Rufströme und die 5oo periodischen Kontrollströme ab. Der Gleichrichter G verhindert, daß bei angeschlossenen Fernsprechautomaten, wenn, also die a-Leitungen Plusspannung und die b-Leitung- Minusspannung aufweist, Schleifenschluß über den Fernmeßgeber zustande kommt. Wird durch Betätigung des Fernmeßumschalters in der Überwachungsstelle die Polarität der Teilnehmerleitungen vertauscht, so wird der Gleichrichter G durchlässig, und der Fernmeßgeber MS fängt an zu arbeiten, wobei gleichzeitig durch den Meßstrom das polarisierte Relais N erregt und durch letztere der Zahlengeber über das Relais Sp in der bereits beschriebenen Weise blockiert wird.
  • Die Teilnehmerleitungen werden an den Fernsprechautomaten zweckmäßig über einen mehrpoligen Kippschalter angeschlossen, wodurch die Teilnehmerschleife entweder an den Fernsprechautomaten, an die 5oo-Perioden-Stromquelle oder über symmetrisch angeordnete und aufgebaute Drosseln an das Fernmeßempfangsinstrument angeschlossen werden. Hierbei kann der Fernsprechautomat ungeändert bleiben. Ist die . Teilnehmerschleife bei Einleitung eines Meldevorganges oder eines Ferngespräches in der Außenstation geschlossen, so kommt ein Relais, das mit seinen beiden Wicklungen in der Teilnehmerschleife eine Spannung gibt, zum Ansprechen und veranlaßt den Vorwähler, einen freien Gruppenwähler in freier Wahl zu belegen. Durch die erste ankommende Impulsserie wird der Gruppenwähler in die gewünschte Dekade gehoben, wonach er ebenfalls in freier Wahl einen freien Leitungswähler belegt. Hierauf werden die a- und b-Adern nach dem Leitungswähler durchgeschaltet. Da die Verbindung zwischen Leitungswähler und Gruppenwähler auf die Sprechader na und b und die Prüfader c beschränkt ist, wird der Leitungswähler in das Fernmelderelaisgestell der Warte verlegt, um an Verbindungsleitungen zu sparen. Andererseits ist ersichtlich, daß an der Ausgangsstelle zum Leitungswähler ebenfalls 'keine Änderung im Fernsprechautomaten erforderlich ist, da ja sämtliche Dekaden der Grüppenwähler (a-, b- und c-Bänke) bis zum Lötösenverteiler bereits verdrahtet sind.
  • Der 5oo-Perioden-Strom wird durch ein, besonderes in der .Fernsprechzentrale untergebrachtes Aggregat erzeugt. Dieses wird durch einen 22o-Volt-Wechselstrommotor angetrieben und nur für die Zeit der Übertragung des Kontrollsignals angelassen. Wird nämlich der vorerwähnte Kippschalter in die andere Stellung bewegt, so wird einmal durch dessen ansprechende Kontakte die 5oo-Perioden-Stromquelle an die Teilnehmerschleife geschaltet und andererseits durch dessen weitere Kontakte Einschaltschütz in der Fernsprechzentrale unter Spannung gesetzt, welches die Einschaltung des 5oo-Perioden-Umformers bewirkt. Der Leitungswähler der Überwachungsstelle für Fernmeldunz, welcher in der Abb. = dargestellt ist. hat mit dem Fernsprechleitungswähler lediglich das gemeinsam. daß er mit dem Gruppenwähler über die Sprechadern a und h sowie über die Prüfader c verbunden ist. Im übrigen ist sein schalttechnischer Aufbau wesentlich einfacher, da seine Funktionen gegenüber dem Fernsprechleitungswähler wesentlich beschränkt sind. Auf den Einbau eines besonderen Steuerschalters. der beim Fernsprechen für die Verteilung der Impulsreihen und für die Übertragung der einzelnen Rufzeichen (Freizeichen, Besetztzeichen usw.) sorgt, wird vollkommen verzichtet. Der Leitungswähler für Fernmeldung hat ja lediglich die Aufgabe, die beiden letzten Impulsreiben richtig zu verteilen, das entsprechende Anzeigerelais nach erfolgter Einstellung kurzzeitig unter Strom zu setzen und nach Verschwinden des Teilnehmerschleifenschlusses die Verbindung auszulösen. Die Ausgänge an den Leitungswählern führen ausschließlich zu den Anzeigerelais. Vorwähle( sind überflüssig, da die Anzeigerelais nur angerufen werden, aber selbst nicht rufen sollen.
  • Es sei angenommen, daß der Gruppenwähler die erste vom automatischen Zahlengeber ausgesandte Impulsreihe bereits aufgenontinen hat. Er befindet sich also in der siebenten Hehstufe und dreht nun seine Schaltarme so lange schrittweise weiter, bis er einen freien Leitungswähler findet. Das Kriterium hierfür besteht darin, daß die c-Ader iin Leitungswähler über einen Widerstand L'2. dessen Größe den Betriebsbedingungen der Gruppeinvählerschaltung angepaßt ist, und den Ruhekontakt irIIIe.. an Plusspannung liegt. Ist die: der Fall, so spricht im Gruppen «ähler ein Prüfrelais an, welches die Sprechadern a und b durchschaltet, so daß unt°r der Wirkung des noch bestehenden Schleifenschlusses das Relais A über seine beiden Wicklungen anspricht. Letzteres schaltet über seinen @Verltsell:ontakt a111 das Verzögerungsrelais. 1', und über seinen Arbeitskontakt a1 sowie den Kopfwechselkontakt k1 des noch in Ruhe befindlichen Leitungswählers LIl- das Verzögerungsrelais 1'I (W ichlung@-3) ein. Die von dem automatischen Zahlengeber während der Aussendung der zweiten Impulsreihe ( Zehner) erzeugten Schleifenunterbrechungen bringen über die Sprechadern a und b das Relais .-1 impulsmäßig zum Abfallen. welches über aIll, v,111, 1t=111 und 1(1111I den Hehmagneten H des Leitungswählers intermittierend erregt. wobei dieser in die entsprechende Hebstufe gesteuert wird. Während der hnpulsiilihertragung können die Verzögerungsrelais 1-I lind 1'.=
    nicht abfallen, da ihre Verzögerung größer
    i:t als das Impulsintervall. Sobald jedoch die
    zweite Impulsserie beendigt ist und dauern-
    der Schleifenstrom flieht, fällt das Relais G"1
    all) und schaltet über den umgelegten Kopf-
    kontakt kl, vil das Umschaltrelais ("I 1-z ein,
    «-elches sich über v,111- und seinen eigenen
    Arbeitskontakt 111I mittels seiner zweiten
    R-icklung .@-3 selbst hält, wobei es sich mit
    seinem Wechselkontakt r(1111 einen Konden-
    sator großer Kapazität parallel schaltet.
    Durch u11111 wird der Hebmagnet H des Lei-
    tungswählers abgeschaltet und der Dreh-
    niagnet D zugeschaltet. Die nächsten bei der
    Aassendung der letzten hnpuIsserie des Zah-
    lengehers erzeugten Schleifenunterbrechun-
    gen betätigen also impulsinäbig Tiber 01,
    v`Iu ri`III lind -rrIII"t (Arbeitsstellung) den
    Drehmagneten D, welcher den Schaltarm LIh
    des Leitungswählers auf das entsprechende
    Anzeigerelais einstellt. Fließt nach der
    letzten InipuIsserie wieder Dauerstrom in
    der Teilnehmerschleife. so fällt das Ver-
    zögerungsrelais 1-I von neuem ab und schaltet
    über @,`IIIrr und vIIII (las Anzeigerelais ein,
    dessen Schaltung später erläutert wird. Sobald
    der Drehmagnet F1 die Schaltarme des Lei-
    tungs«-ä hlers tiln einen Schritt eingedreht
    hat. wird der Kontakt d geschlossen. Beim
    Abfallen von 1-I wird also durch Schließen
    \-o11 .Z#,11 gleichzeitig das Umschaltrelais
    (--" I-3 eingeschaltet, welches sich Tiber seinen
    eigenen Arl)eitskoritakt r1_,1 selbst hält. Das
    Umschaltrelais L'.= trennt mit seinem Ruhe-
    kontakt r(=111 den Heb- und Drehmagneten
    des Leitungswählers von dem Impulskon-
    takt aIll ab.
    Beim Verlassen der Ruhestellung hatte der
    Kopfkontakt k11 Plusspannung parallel zu
    dem Kontakt r(111,. an die c-Ader gelegt, so
    daß dessen Offfnung keine Spannungsunter-
    brechung der Prüfader c zur Folge hat.
    Nachdem der Zahlengeber die Ruhestellung
    erreicht hat, wird die Teilnehmerschleife
    uitterl>roclten, so daß 1'., mit Verzögerung ab-
    fällt. über k1 und z.,11 wird hierbei der Aus-
    lösetnagnet .11 des Leitungswählers unter
    Strom gesetzt. welcher den letzteren in die
    Nullstellung bewegt. Gleichzeitig «-erden
    durch Unterbrechung von @=111r und von d die
    Umschaltrelais UI und l-, zum Abfallen ge-
    bracht. Sobald der Leittnigswähler die -Null-
    stellung erreicht hat. wird der Kopfkon-
    takt kll #-eöitnet. Da aber andererseits UI in-
    folge der parallel geschalteten Kapazität
    seinen Ruhekontakt r(111-, mit einer Verzöge-
    rung von etwa o.@ Sekunden schließt. wird
    die c-Ader für diese Zeit spannungslos. Die
    Unterbrechung der cAder ist das Kriterium
    für die Auslösung des Gruppenwählers im
    l'erusprechautomat. So da!.; nuinnehr die ge-
    samte Verbindung wieder gelöst ist und die Wahleinrichtungen für die Herstellung einer neuen Verbindung bereit sind.
  • Sowie der Leitungswähler belegt ist und das Verzögerungsrelais V2 angesprochen hat, wird von dem Kontakt v21o die Einschaltung der automatischen Ladeeinrichtung in der Fernsprechzentrale aufrechterhalten, wie dies auch im Fernsprechleitungswähler der Fall ist.
  • In der Beschreibung des Leitungswählers wurde bereits gezeigt, daß nach endgültiger Einstellung des Leitungswählers ein kurzer Stromimpuls über v2111« und v1111 nach der Anzeigevorrichtung fließt. Dieser Stromimpuls läuft, wenn es sich um ein Ausschaltkommando. handelt, durch die Magnetspule Kax eines mechanischen Kipprelais, das Änderungsrelais A" 1-a und das Hupenrelais Z_la I-2 (Abb. 3). Das letztere ist für alle Schalter gemeinsam, während jeder Schalter ein besonderes Kipprelais und Änderungsrelais besitzt. Das mechanische Kipprelais öffnet bei Erregung seiner Wicklung Kax den Kontakt keI und schließt den Kontakt kaI, wobei das »Aus«-Lampenpaar La" angeschaltet wird. Infolge seiner mechanischen Verriegelung hält das Kipprelais auch beim Verschwinden des Impulses seine Kontakte in der jeweiligen Lage. Das Änderungsrelais A,; hält sich über seine zweite Wicklung A,. d-5 und seinen eigenen Arbeitskontakt a"I; desgleichen schaltet sich das Hupenrelais über seinen Kontakt zlaII und seine zweite Wicklung 4-5 in einen Haltestromkreis, wobei gleichzeitig die Hupe Hu unter Strom gesetzt wird. Durch Betätigung des Druckknopfes AT kann das Relais Zh und damit die Hupe abgeschaltet werden.
  • Es sei angenommen, da.B sich der generelle Lampenschalter LS in der gezeichneten Lage befindet, so daß durch den Wechselkontakt LSII sämtlicheLampen abgeschaltet sind, das Blindschaltbild also dunkel ist. Sowie bei Ankunft einer Meldung ein Kipprelais umlegt und dabei das zugehörige Änderungsrelais A, erregt wird, kommt das entsprechende Signallampenpaar des geänderten Schalters über LSII (Ruhelage), axIII, kaI allein zum Leuchten. Wird nun der Lampenschalter LS umgelegt, so werden durch LSI die Blinkrelais Bll und B12 angeschaltet, welche den Kontakt bl1IAI intermittierend schließen und öffnen. Dadurch erhält das entsprechende Lampenpaar des geänderten Ölschalters Blinklicht über den umgelegten Kontakt axIH während alle übrigen Lampen über LSII und azIII (Ruhelage) ruhig brennen. Auch bei hellem Schaltbild wird also der geänderte Schalter durch Blinklicht deutlich markiert.
  • Die Quittierung der Meldungen erfolgt durch kurzzeitige Betätigung des Quittungsdruckknopfes 0T, welcher das Relais Z_q unter Strom setzt. Letzteres bringt durch öfi-nung der Ruhekontakte zqI, zqllI die Änderungsrelais Ax der geänderten Schalter zum Abfallen, so daß ihre Signallampen wieder ruhig brennen. Nunmehr kann durch Betätigung des' Lampenschalters LS das Blindschaltbild wieder dunkel geschaltet werden.
  • Die Blinkeinrichtung wird, wie bereits erwähnt, durch LSI eingeschaltet, wobei zunächst das Blinkrelais Bll über den Ruhekontakt .bl21 unter Strom gesetzt wird. Durch den Arbeitskontakt b11111 erhält das Relais B12 Strom, welches seinerseits Bll mittels b1.21 abtrennt. Dieser -Vorgang wiederholt sich periodisch, und zwar mit einer Frequenz, die durch die Größe der den Relaiswicklungen Bll und B12 parallel geschalteten Kondensatoren bestimmt ist.
  • Die Anzeigelampen werden zweckmäßig mit Wechselstrom vom Netz gespeist, um die Hilfsbatterie zu entlasten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Fernmelde- und Fernsteuerungseinrichtung bzw.-Fernmeß- oder U#ernanzeigevorrichtung unter Verwendung impulsgesteuerter Auswahlmittel in den beteiligten Stationen zur Überwachung beweglicher Organe elektrischer Kraftnetze, deren Steher- und Meldekennzeichen über Telephonleitungen übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die -C1berwachungseinrichtungen bzw. die überwachten Organe unter Zwischenschaltung eines Prüfwählers zur Feststellung des geänderten Schalters mit den Wählel-n einer für das elektrische Kraftnetz ohnehin benötigten Fernsprechanlage in der Weise in Verbindung stehen, daß bei selbsttätigem Auslösen eines Clk>ertragungsvorganges von einer Außenstelle aus vorzugsweise durch Umkehrung der Polarität der Zentralbatterie der Fernsprechanlage eine selbsttätige Umschaltung von Fernsprech- auf Fernsteuerbetrieb veranlaßt wird; so daß die Wähler der Fernsprechanlage gleichzeitig dazu benutzt werden, die einzelnen Organe der Fernbedienungsanlage auszuwählen und hierüber auch die Meldestromzeichen fartzuleiten. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß, falls mehrere Übertragungsvorgänge derFernmelde- und Fernsteuerungseinrichtung gleichzeitig in einer Station auslösen, die einzelnen Meldungen zunächst in bekannter Weise gespeichert und nacheinander übertragen werden. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitig auslösenden Ü b; rtragungsvorgängen in mehreren Stationen diese gleichzeitigdurchgeführt werden. .4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Betätigung einer Kontrolltaste jede an dein Nebenstellenumschalter angeschlossene Station zur Übertragung sämtlicher Schalterstellungen und Meßwzrte anreizbar ist. 5. Einrichtung na--li den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, aal; hei den Fernmelde- und Fernsteuerungseinrichtungen selbsttätige Impulsgeber vorgesehen sind. die alle diejenigen Vorgänge bewirken. die hei den Teilnehmeranschlüssen mit Sprechapparaten von Hand durch Betätigung des Hakenumschalters und Aufziehen. der 'Nummernscheibe vorgenommen «-erden. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Priifrelais vorgesehen sind. die vor der Übertragung der Meldung oder Kommandos feststellen, ob die Hakenumschalter am Telephonapparat sich in der Ruhestellung befinden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vc:n -";taitd der Technik sind im Erteilungs- t-; 7 fahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: USA.-Patentschriften N r. 1 632 9o2. 1 798 128. 1 228 00;7; br-tische Patentschriften Nr.227 610, 21-1 599. 333 17 2 ; dsterreichische Patentschrift Nr. I14 323; deutsche Patentschriften N r. 285 093, -139 0.27e -18-1 542 schweizerische Patentschriften Nr. 142 865, 15 I 7 S2, 139611; ETZ. 1927, S. 1102; ETZ. 1928, S. 285; Bulletin des Schw. Elektrotechn. Vereins vom Jahre 1931, S. 333 ff. The Electric Journal 1923. S. 72.
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