DE767526C - Verfahren zur Richtungsbestimmung - Google Patents
Verfahren zur RichtungsbestimmungInfo
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- DE767526C DE767526C DET51183D DET0051183D DE767526C DE 767526 C DE767526 C DE 767526C DE T51183 D DET51183 D DE T51183D DE T0051183 D DET0051183 D DE T0051183D DE 767526 C DE767526 C DE 767526C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Verfahren zur Richtungsbestimmung Zusatz zum Patent 767 354 Das Hauptpatent 767 354 betrifft ein Verfahren zur Richtungsbestimmung unte Verwendung eines rotierenden Funkfeuers, das in Abhängigkeit vn der jeweiligen Richtung der Strahlung bestimmte Kennzeichen aussendet. Am Epfangsort sollen die die einzelnen Winkelgrade der rotierenden Strahlung kontinuierlich markierenden Kennzeichen ihrem Werte nach und der Feldstärkeverlauf der rotierenden Strahlung direkt übereinander aufgeschrieben werden.
- Nach dem Hauptapatent erzeugt der Sender ein horizontales Richtdiagramm mit ausgeprägtem Minimum. Auf der Drehachse des dieses rotierende Diagramm ausstrahlenden Antennensystems befindet sich eine Kennzeichenscheibe, die zur Übermittlung des jeweiligen Azimuts mit einer Abtastvorrichtung zusammenarbeitet. Die durch Abtastung erzeugten Kennzeichen werden nach einem im Hauptpatent angegebenen Ausführungsbeispiel als Modulation einem zweiten Richt diagramm aufgedrückt. Dieses zweiten Diagramm besitzt zu dem Hauptdiagramm (Leitstrahldiagramm ) eine solche Lage, daß sein Maximum mit dem Minimum des Hauptdiagramms zusammenfällt.
- Empfangsseitig ergibt sich nun die Schwierigkeit, daß bei sich änderndem Abstand von Sender und Empfangseinrichtung, die sich ja auf einem Fahrezeug befindet, eine Empfindlichkeitsregelung des Empfängers erforderlich wird. Diese Regelung kann it Hilfe der ausgestrahlten Diagramme nur sehr schwer vorgenommen werden, da ja auch diese Diagramme infolge ihrer Richtwirkung und Rotation während des Ddurchlauft durch den Empfangsort ständig ihre Energie ändern.
- Um das im Hauptpatent vorgeschlagene Verfahren trotzdem brauchbar zu machen, wird gemäß der Erfingung vorgeschlagen, sendeseitig außer der den Leitstrahl festlegenden und der die Kennzeichen übertragenden Strahlung eine dritte Strahlung zu erzeugen und diese Strahlung empfangsseitig zur Empfindlichkeitsregelung auszunutzen.
- Diese dritte Strahlung wird man zweckmäßig als Rundstrahlung ausbilden. Um sie von den anderen Strahlungen unterscheiden zu können, wird man ihr eine besondere Modulationsfrequenz anfdrücken.
- Die Vorteile dieses Vorschlags bestehen nicht nur darin, nunmehr eine augenblicklich wirkende Empfindlichkeitsregelung eds Empfängers vornehmen zu können, sondern auch darin, daß ein einzeiger Empfänger zur Aufnahme sämtlicher drei Strahlungen vorgescehen werden kann, ohne daß die aufgenommenen Strahlungen sich gegenseitig stören. Gemäß dem weiteren Erfindungsgedanken sollen nämlich die drei strahlungen mit derart benachbarten hochfrequenten Trägerfrequenzen erzeugt werden, daß sie sämtlich vo einem gemeinsamen Empfänge rund gegebenenfalls einem gemeinsamen Zwischenfrequenzverstärker aufgenommen werden können. Da sich die einzelnen Strahlungen durch ihre verschiedenen KIennungen untrescheiden, ist es ohne weiteres möglich, im Niederfrequenzkreis des Empfängers Filter vorzusehen, die die einzelene Kanäln voneinander trennen.
- Die Ausbildung des Empfangsapparats bieter keinerlei Schwierigkeit, da man die Selektionskurve der Zwischenfrequenzeverstärker beispielsweise 200 000 bis 300 000 Hz breit machen wird, und zwar mit Rücksicht auf die Frequenzkonstanz des ultrahochfrequenten Oszillators. Da für den Leitstrahl und für die Rundstrahlung lediglich einfache Modulationstöne erforderlich sind, ergeben sich Seitenbänder von etwa 1000 bis 2000 Hz.
- Wenn man mit Rücksicht auf die Konstanz des Trägers die Wellen der einzelenen Sender um den 10- bis 15fachen Betrag, also um etwa 30 000 Hz auseinanderlegt, so wird der gesamte, von einer Bodensation ausgenutzte Frequenzbereich erst 60 000 Hz betragen.
- Verwendet man nun hochfrequente Trägerfrequenzen von etwa 300 MHz, so sird man in einem verhältnismäßig schmalen Wellenband eine ganze Anzahl von derartigen Sendern unterbringen können.
- An hand der Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens erläutert werden. In Aabb. 1 sind die orizontalen Strahlungsdiagramme des Senders dargestellt, bestehend aus dem Leitstrahldiagrmm D, dem Kennzeichendiagramm K und dem Rundstrahldiagramm R. Das Rundstrahlidagramm R ist intensitätsmäßig so ausgebildet, daß die Strahierzipfel der Richtstrahldiagramme innerhalb des Diagramms R liegen. Durch das zusätzliche Rundstrahldiagramm R werden also die unerwünschten Strahlerzipfel der Richtdiagramme gleichzeitig unschöclich gemacht, man kann daher die Einrichtung, die den papiertransport für die empfangsseitige Schreibovrrichtung auslöst, in ihrer Empfindlichkeit derart regeln, daß sie stets nur auf Empfangsspannungen ansprucht, die größer sind als die von dem Rundstrahldiagramm R erzeugte Spannung.
- Die Schreibvorrichtung wird dann stets durch die ene Flake des Leitstrahldiagramms D ansgelöst werden.
- In Abb. 2 ist eine Empfangsvorrichtung für den Fall dargestellt, daß alle drei Strahlngen über die Antenne A von dem gemeinsamen Empfänger über einen die drei Strahlungen gleich stark durchlassenden Eingangskreis E aufgenommen werden. Die Empfangsapannungen werden dann dem Zwischenfrequenzteil Z zugeführt, der sämtliche drei Fequenzen gleichmäßit verstärkt, Anschließend folgt ein Gleichrichter G, in dessen Ausgang die Trennung der den drei Strahlungen aufgefrückten Niedrfrequenzen erfolgt; dazu sind Filter FK, FD, FR vorgesehen. die durch das Filter FR hindurchgelassene Spannung wird einer Eingangsstufe des Empfängers zur Empfindlichkeitsregelung in an sich bekannter Weise zugeführt, Die Ausgangsspannung des Filters FD wird auf die Registriervorrichtung S gegeben, auf der der Feldstärkeverlauf der. Empfangsstrahlung aufgezeichnet wird. während die im Filter FK auftretende Spannung zur Aufzeichnung der Kennzeichen auf der gleichen Registriervorrichtung verwender wird. Die Einrichtung ist in Abb. 2 mit T bezeichnet.
- Im vorangegangenen wurde stets von einem Rundstrahldiagramm R gesprochen. Es ist nun nicht unbedingt erforderlich, daß dieses Diagramm in alle Richtungen gleichmäßig Energie ausstrahlt. So kann es beispielsweise für militärische Zwecke vorteilhaft sein, dieses rundstrahlähnliche Diagramm ebenfalls nur in einem bestimmten Winkelbereich auszusenden.
- Für diesen Zweck können Vorrichtungen zur Abblendung der Strahlung in unerwünschte Richtungen vorgesehen werden.
Claims (6)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Verfahren zur Richtungsbestimmung nach Patent 767 354, bei dem sendeseitig außer den den Leitstrahl festlegenden und die Winkelgrade übermittelnden rotieren0 den Richtstrahlungen eine dritte Strahlung erzeugt wird, welche empfangseitig zur Empfindlichkeitsregelung ausgenutzt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Empfindlichkeitsregelung eine ungerichtete Strahlung erzeugt wrid.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Empfindlichkeitsregelung dienden Strahlung in einem Winkelbereich symmetrisch zum Minimum des Leitstrahldiagramms gebündelt ist.
- 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Empfindlichkeitsregelung dienenden Strahlung eine bestimmte Modulation aufgedrückt wird.
- 5. Verfahren nach den Ansprücken 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle drei Strahlungen auf verschiedenen hochfrequenten Trägern mit einem solchen gegenseitigen Frequenzabstand arbeiten, daß sie von einem gemeinsament Empfangsteil und gegebenenfalls einem gemeinsamen Zwischenfrequenzverstärker aufgenommen werden.
- 6. Verfahren nach den Ansprücken 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die drei im gemeinsamen Empfänger aufgenommenen Strahlungen durch niederfrequente Weichen getrennt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET51183D DE767526C (de) | 1938-10-26 | 1938-10-26 | Verfahren zur Richtungsbestimmung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET51183D DE767526C (de) | 1938-10-26 | 1938-10-26 | Verfahren zur Richtungsbestimmung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE767526C true DE767526C (de) | 1952-09-29 |
Family
ID=7563593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET51183D Expired DE767526C (de) | 1938-10-26 | 1938-10-26 | Verfahren zur Richtungsbestimmung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE767526C (de) |
-
1938
- 1938-10-26 DE DET51183D patent/DE767526C/de not_active Expired
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