DE7707739U - Wärmflasche - Google Patents
WärmflascheInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. Hans Langosch D'i>(ng.' Heinz Hosenthien
7000 Stuttgart 1 Herdwec 62 Telefon (0711) 296523;
Anmelderin:
Firma
Gummi-Kraus GmbH
Olgastr. 82
Olgastr. 82
7000 Stuttgart 1
Wärmflasche
Die Erfindung betrifft eine Wärmflasche aus weichem biegsamem Werkstoff mit flacher, in Draufsicht etwa
rechteckiger Form und einem aus der oberen Schmalseite hervorragenden Einfüllstutzen. Wärmflaschen dieser Art
werden in der Regel aus Kautschuk gefertigt. Sie können an der Oberfläche mit Lamellen versehen sein, so daß
eine zu heiße Wasserfüllung bei Hautberührung keine
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Verbrennungen hervorruft. Zur besseren Wärmeisolation ist es bekannt, die Gummiwandung mit einem Mantel in
Form einer Plastik- oder Stoffhülle zu umgeben. Dies
bedeutet aber einen erheblichen Fertigungsaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wärmflasche zu schaffen, die eine hautangenehme Oberfläche und eine
gute Wärmeisolierung aufweist und trotzdem preisgünstig gefertigt werden kann.
die Wärmflasche aus einem kautschukartigen Kunststoff hergestellt und mindestens auf einer Wandseite ein
schmiegsamer Belag aufgeschweißt ist. Man verwendet also nicht nur einen von Haus aus preisgünstigeren Werkstoff, sondern eröffnet damit auch die Möglichkeit,
unmittelbar mit der Oberfläche einen Belag zu verbinden, der eine gewisse Isolierwirkung ausübt, sich schmiegsam
und weich anfühlt und darüber hinaus eine abwechslungsreiche, optisch ansprechende Gestaltung zuläßt. Zweck-
mäßigerweise ist der Belag an seinem dem Umriß der
Wand verschweißt. In besonders vorteilhafter Weise besteht der Belag aus einer mAt Schaumstoff verbundenen
Kunststoffolie, wobei aus verbindungstechnischen und optischen Gründen und für eine gute Polsterwirkung
die Kunststoffolie mit dem Schaumstoff durch eine
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Schweißheftung verbunden ist, die von der Betrachtungsseite her Vertiefungen mit ornamentalem Effekt bildet.
Bei der Randschweißung vertieft sich der Belag in der Wand, so daß ein zusätzlicher Schutz vor einem uner-E wünschten Ablösen eintritt.
Die belagfreie Wandseite ist vorzugsweise in ihrer Oberfläche aufgegliedert, sie kann insbesondere Erhöhungen aus der Grundfläche heraus wie Lamellen, Rippen
oder ein eingeprägtes Muster aufweisen, so daß wahlweise die eine oder andere Seite in Abhängigkeit vom
Temperatur- und Oberflächengefühl gegen den Körper gerichtet werden kann«
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsform
darstellt, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Wärmflasche auf die eine Wandseite,
-Fig. 2 eine Draufsicht hierzu auf die andere Wandseite,
Die Wärmflasche ist aus einem kautschukartigen Kunststoff material hergestellt. Auf ihrer einen Wandseite 1
ist ein Belag 3 aufgebracht, der mit seinem Rand 4
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unmittelbar auf die Wand 5 der Wandseite 1 aufgeschweißt ist. Der Belag besteht aus einer Kunststoffolie 6, die
mit einem Schaumstoff 7 über eine Schweißheftung 8
längs parallelen diagonalen Linien 9,10 verbunden ist, so daß etwa quadratische Felder 11 gebildet werden. Die
Kunststoffolie 6 kann beliebige Muster tragen und in verschiedensten Farben gehalten sein. Der Rand 4 verläuft
im wesentlichen parallel zur Begrenzung der etwa rechteckigen Wärmflasche, auf der oberen Schmalseite 12
und der unteren Schmalseite 13 ist der Rand 4 nach innen eingezogen, damit das Festschweißen durch einen Einfüllstutzen
14 nicht behindert wird und andererseits an der unteren Schmalseite 13 eine Aufhängeöse 15 gebildet
warder kann·
Auf der gegenüberliegenden Wandseite 16 befinden sich eng nebeneinander Lamellen 17, die diagonal und parallel
zueinander verlaufen und die ganze Fläche der Wandseite 16 ausfüllen. Durch diese Lamellen 17 wird_.die Oberflächentemperatur
gesenkt, sie können auch durch
ι*.
Rippen-od.dgl. oder aber durch eine glatte bzw. gemusterte
Oberfläche ersetzt werden.
Kraus
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Claims (6)
1. Wärmflasche aus weichem biegsamem Werkstoff mit
flacher, in Draufsicht etwa rechteckiger Forr. und einem aus der oberen Schmalseite hervorragenden
Einfüllstutzen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus kautschukartigem Kunststoff hergestellt und mindestens
auf einer Wandsaite (1) ein schmiegsamer Belag (3) aufgeschweißt ist.
2. Wärmflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Belag (3) an seinem den? Umriß der Wärmflasche
im wesentlichen folgenden Rand (4) mit der Wand (5) verschweißt ist.
3. Wärmflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag (3) in einer Vertiefung (2) der Wand
(5) sitzt.
4. Wärmflasche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (4) im Bereich der Schmalseiten (12,13)
nach innen eingezogen ist*
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5. Wärmflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Belag (3) aus einer mit Schaumstoff (7) verbundenen Kunststoffolie (6) besteht, die mit dem
Schaumstoff (7) durch eine Schweißheftung (8) verbunden
ist.
6. Wärmflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der mit dem Belag (3) versehenen Wandseite
(1) gegenüberliegende Wandseite (16) mit Vorsprüngen (Lamellen 17) versehen ist.
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Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/880,891 US4159728A (en) | 1977-03-12 | 1978-02-23 | Hot water bag |
| CA298,644A CA1127034A (en) | 1977-03-12 | 1978-03-10 | Hot water bag and method of manufacturing same |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7707739U true DE7707739U (de) | 1977-08-18 |
Family
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