DE78488C - Laufrolle in Kugelform mit Universalgelenk-Bewegung - Google Patents

Laufrolle in Kugelform mit Universalgelenk-Bewegung

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DE78488C
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DE
Germany
Prior art keywords
roller
parts
trunnions
axis
shaft
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78488D
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English (en)
Original Assignee
I. F. DE HEMESTROSA Marquis DE CAMARASA, Carresse, Basses Pyrenees, Frankr
Publication of DE78488C publication Critical patent/DE78488C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general ; Anti-clogging castors
    • B60B33/0047Castors in general ; Anti-clogging castors characterised by details of the rolling axle
    • B60B33/0052Castors in general ; Anti-clogging castors characterised by details of the rolling axle the rolling axle being inclined

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der vorliegenden Laufrolle in Kugelform ist eine Universalgelenkbewegung ermöglicht; dieselbe ist namentlich als Möbelrolle benutzbar, da sie bei allen einer Ortsveränderung unterliegenden Möbeln und anderen Zimmergegenständen und -Geräthen angebracht werden kann. Fernere Anwendung findet die Laufrolle als Ersatz von gewöhnlichen Rädern an beliebigen, zum Transport dienenden Räderfahrzeugen.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 die Vorderansicht einer kugelförmigen Laufrolle (Möbelrolle) der neuen ArI, Fig. 2 die Seitenansicht der Fig. 1; Fig. 3, 4, 5, 6 und 7 sind Einzel- und Ergänzungsdarstellungen der kugelförmigen Laufrolle nach Fig. 1 und 2; Fig. 8, 9, 10, 11, 12 und.13 stellen Ausführungsformen als Beispiele der Anwendung der neuen Laufrolle dar.
Wie aus Fig. 1 bis 6 ersichtlich, besteht die kugelförmige Rolle A aus zwei mit einander verbundenen Halbkugeltheilen oder Calotten BB1, die mit den Grundkreisen oder ebenen Flächen parallel zu einander so angeordnet sind, dafs sie nur durch eine enge Zwischenraumzone B" getrennt werden. Die Verbindung zwischen den Halbkugeln wird durch eine Achse oder Welle C hergestellt, mit welcher jeder der halbkugeligen Körper durch Stifte b, wie die Räder eines Wagens an .einer Wagenachse, befestigt sind.
Von der Mitte der Achse C, und zwar senkrecht zu derselben, gehen zwei ein Stück D bildende Arme aus. Während die in der
Mitte des Stückes D angebrachte verstärkte Nabe ein Lager .für die Welle C bildet, findet das Stück D mit den Seitenarmen Platz in dem Zonenzwischenraum B", der zwischen den beiden Calotten B B' freigelassen ist.
Weil die Arme des Stückes D von gröfserer Gesammtlänge sind, als der Durchmesser der kugelförmigen Rolle ist, so reichen sie über den Umfang derselben hinaus und bilden an ihren Aufsenenden die Zapfen E, an welchen die Last des mit der Rollenvorrichtung versehenen Gegenstandes aufgenommen wird.
Die ganze Vorrichtung besteht demgemäfs in der Hauptsache aus einem kreuzförmigen Tragstück, von welchem zwei Arme durch die Welle C mit den beiderseits aufgesetzten Calotten B B' gebildet wird, während die beiden anderen Arme dem rechtwinklig zur Achse C gestellten Querstück D angehören, an dessen Enden die Tragzapfen E E der Rolle angebracht sind.
Man führt die Rolle A nicht genau kugelförmig, sondern etwas eiförmig verlängert im Sinne der Polachse aus, als welche die Achse C bezeichnet werden kann, und zwar zu dem Zwecke, dafs die durch die vorher angegebene Construction ermöglichte Drehbarkeit der Rolle in jeder Bewegungsrichtung nicht durch das Vorhandensein der beiden Todtpunkte beeinträchtigt werde, welche sich wechselweise darbieten, wenn die Scheitel oder Pole der HaIbkugeltheile BB' in Berührung mit der Abwälzfläche treten. Die Basisfläche der . genannten Halbkugeltheile liegt alsdann zeitweise

Claims (1)

  1. parallel zu der Abwälz- oder Lauffläche. Die bezeichnete eiförmige Ausbildung der Rolle hat nun den Erfolg, dafs die Todtpunkte mit Punkten des Rollenumfanges zusammenfallen, in denen ein nicht stabiles Gleichgewicht der Vorrichtung vorhanden ist, so dafs solche Punkte ihr Auflager auf der Abrollfläche nicht behalten, sondern vielmehr durch das Gewicht, welches auf der Rolle lastet, ein seitliches Ausweichen derart veranlafst wird, dafs ein anderer Punkt Stützpunkt wird. Diese Wirkung beruht also auf der Erscheinung, wonach man ein Ei nicht auf die Spitze stellen kann.
    Die Halbkugeltheile B B' können entweder voll»oder hohl sein, sie können mit der Welle C aus einem Stück ausgeführt oder an derselben aufgesetzt sein. Aufserdem könnte ermöglicht werden, dafs sich die Halbkugeltheile unabhängig drehen, indem sie mit schwacher Reibung auf Zapfen der Welle C lauf en.
    Zu dem Zwecke, die Breite der Zone B" bezw. den Abstand zwischen den beiden HaIbtheilen B B' so viel als möglich zu verringern, ohne dafs die Festigkeit des Stückes D beeinträchtigt wird, kann man letzteres als flache elliptische Scheibe mit Schildzapfen E ausbilden, die den Raum der Zone B" einnimmt; diese Ausführungsweise ist in Fig. 4, 5 und 6 veranschaulicht. Die Schildzapfenansätze sind verstärkt und liegen aufserhalb des Umrisses der kugelförmigen Laufrolle.
    Ferner kann man den Abstand der' HaIbtheilflächen von einander beträchtlich verringern und an dem Roll- oder Contactpunkt der Laufrolle beinahe verschwinden machen, indem man die durch Fig. 7 veranschaulichte Einrichtung verwendet. Hierbei werden die Halbkugeltheile BB' an den Enden ihrer Welle C mittelst einer Verbindung gehalten, die ein gewisses Schwingungsspiel der Theile gegen einander zuläfst. Die bezüglichen Wellenschaftstücke können sich nämlich mit Spielraum in den konischen Bohrungen oder Lagern der Halbtheile BB' bewegen. Vermöge des von dem Stützpunkt ausgehenden Druckes werden sich unter diesen Umständen die Flächen der Halbtheile am meisten nähern, wo der Stützcontact von dem einen Halbtheil zum anderen wechselt.
    Die Fassung und die Stützvorrichtung der neuen kugelförmigen Laufrolle kann je nach den Erfordernissen verschieden ausgeführt werden.
    Bei der Anbringung an Möbelfüfsen ergiebt sich beispielsweise die einfache Ausführungsform nach Fig. 1 und 2. Die Schildzapfen E werden in unten offenen Halblagern eines gegabelten Fassungsstückes F aufgenommen und am Herausfallen durch quer hindurchgehende Schrauben f gehindert.
    In anderen Fällen kann die kugelförmige Laufrolle beinahe ganz versenkt in einer Aushöhlung des Stü.tztheiles oder Möbelfufses angeordnet werden; die Schildzapfen können von Lagern GG1, die an dem StUtztheil G festgelegt sind, in der durch Fig. 9 veranschaulichten Art getragen werden.
    An Stelle der Zapfenlagerung ist die Spitzenlagerung nach Fig. 10 anwendbar. Die Enden der Platte D brauchen in diesem Falle nicht über dem Rollenumrifs vorzustehen und sind mit gebohrten Spurpfannen versehen, in welche die Spitzen der Schrauben cc1 zur Schaffung einer Drehverbindung eingreifen. Die Schrauben selbst werden in Armen des Fassungsstückgs F gehalten.
    Die künstlerische Ausführung des mit der neuen Rolle versehenen Fufses oder Stütztheiles bezw. der Fassung F, welche an Fortsätzen das Lager für die Schildzapfen EE bildet, ist nicht beschränkt, event, kann die Kugellaufrolle in einer halbkugelförmigen Kappe F zum Theil verdeckt liegen, wie Fig. 12 zeigt; eine decorative Ausführung ähnlicher Art veranschaulicht Fig. 13.
    Es ist nicht riöthig, auf sämmfliche mögliche Anwendungsformen der neuen Vorrichtung hinzuweisen. Aufser bei Einrichtungen mit Möbelrolle ist diese Rollenvorrichtung verwendbar bei Rollstühlen, Fahrgestellen für Kranke, dreiräderigen Karren, zum Gepäcktransport für Eisenbahnzwecke, bei fahrbaren Gerüsten für Decorationsmaler, bei auf der Ebene fortzubewegenden Spielzeugfiguren und bei Gefährten aller Art. Als Beispiel ist in Fig. 11 eine auf Rollen A der neuen Art gestützte Platte H veranschaulicht, mittelst deren der Transport von Materialien bewerkstelligt werden kann.
    In der Anwendung auf Wagen und Räderfahrzeuge ergiebt sich der Vortheil, dafs ein vorderes Lenkächsengestell entbehrlich wird.
    Die Ausführung der Vorrichtung in gröfserem Mafsstabe ist ebenfalls möglich, wobei zwecks Gewichtsverminderung die Halbtheile hohl herzustellen und zur Verstärkung mit inneren Rippen zu versehen sind. Das Material zur Herstellung der neuen Laufrolle in Kugelform kann beliebig gewählt werden.
    Patenτ-AnSprüche:
    ι. Laufrolle in Kugelform mit Universalgelenkbewegung, gekennzeichnet durch zwei an den Enden einer. Achse (C) drehbar angeordnete Halbkugeltheile (BB'), die sich zur Kugelform unter Belassung eines Zwischenraumes (B") ergänzen, welcher Zwischenraum durch das mit Schildzapfen (E) versehene Tragstück (D) der Achse (C) eingenommen wird, wobei die in Lagern der Stützfassung (F) gehaltenen Schildzapfen (E) die Drehung um eine
    rechtwinklig zur Achse (C) gelegene Achse ermöglichen.
    Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i., bei welcher behufs Vermeidung der Einstellung an den todten Punkten der Achse (C) die halb kugelförmigen Theile (B B) mit eiförmig überhöhtem Profil am Scheitel ausgeführt werden, wodurch erzielt wird, dafs unter Einwirkung des auf die Rolle übertragenen Gewichtes andere Punkte als Gontactpunkte dargeboten werden, um so die'Möglichkeit der Drehung in jeder Fortbewegungsrichtung zu sichern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT78488D Laufrolle in Kugelform mit Universalgelenk-Bewegung Expired - Lifetime DE78488C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1985004843A1 (fr) * 1984-04-19 1985-11-07 Weinandy Wolf Peter Dispositif roulant utilise en particulier a des fins de deplacement et de transmission de force
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WO2013050518A1 (fr) * 2011-10-06 2013-04-11 Commissariat A L'energie Atomique Et Aux Energies Alternatives Roue omnidirectionnelle motorisable et vehicule qui en est equipe

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