DE7935882U1 - Siebmaschine - Google Patents

Siebmaschine

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DE7935882U1
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sieve
iii
vibration exciter
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Rhewum GmbH
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RHEWUM RHEINISCHE WERKZEUG und MASCHINENFABRI
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Description

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Siebmaschine
bie Erfindung betrifft eine Siebmaschine, insbesondere für tiühe Durcheatzlelstungen, mit mindestens einer Siebgewebe« fläche, die in einen sehwingungssteifen, elastisch aufge» hängten Siebrahmen eingespannt ist, dem mindestens ein, insbesondere als Unwuchtmotor ausgebildeter Schwingungsantrieb zugeordnet iet.
Bei einer aus der DE-AS 21 12 577 bekannten Siebmaschine dieser Gattung sind sowohl einlaufseitig als auch auslaufseitlg des Siebrahmens je eine, die Seitenuiangen des Siebrahmens überbrückende Traverse aus gezogenem Stahlrohr vorgesehen, an welchen jeweils mittig ihrer Lgngserstreckung ein Unwuchtmotor als Schwingungserreger befestigt Bind. Da diese Traversen wMhrend der Übertragung der von den Unwuchtmotoren ausgeübten Schwingungen auf den Siebrahmen, die Siebgewebefläche und das Siebgut sowohl auf Biegung als auch auf Torsion beansprucht werden,müssen die Traversen sehr groB dimensioniert werden.
So entspricht der Materialaufwand für die Traversen bislang etwa der Hälfte des Materialaufwandes für die gesamte Sieb-
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masehlne, deren Gesamt^Seuieht bei einer Siebflöohangröfla van ca. 2 m χ 6 m ca. S bis 6 Tannen beträgt.
Jener hohe Materialaufwand für die Traversen bedingt aber euch, daß die Schwingungserreger erheblich größer bemessen werden müssen, als ea an eich zur Schmingungserregung des Ciebgutee erforderlich U)Sre.
Aufgabe der Erfindung iat ea iuin unter Slcheratellung eines echwingungsstelfen Siebrahmena das Gesamt-ßeuiieht einer Siebmaschine vorbeschriebener Gattung betrachtlich zu senken.
Die Lösung dieaer Aufgabe kennzeichnet sich erfindungsgemäÖ dadurch, daß der Siebrahmen von einer löngsverlaufenden, mit letzterem atarr verbundenen Mitteluand durchsetzt ist und daß der Schwingungserreger an der Mittelum.id und auf diese uirksam werdend angeordnet ist.
Durch diese Maßnahmen wird nunmehr das die Schwingungen vom Schwingungserreger auf den Siebrahmen übertragende Organ, ngmlich die Mittelwand, weder auf Biegung noch auf Tarsion, sondern lediglich auf Druck bzw. Zug beansprucht, so daß Öle Mittelswand wesentlich leichter als die Traversen ausgebildet werden kann, woraus gegenüber der bekannten, eingangs beschriebenen Siebmaschine eine Materialersparnis
Rheiuum 1357/19
van ca. 25 bis 3D % erzielt uiird. Entsprechend dieser Materialeinsparung uird auch das Gesamtgewicht erheblich gesenkt, infolgedessen auch der Schwingungserreger sowie auch die elastischen Aufhängungen des Siebrahmens wesentlich kleiner und leichter als bislang erforderlich ausgelegt werden können.
Bevorzugter Weise ist die Mitteluand hochkant angeordnet.
Zur weiteren Verminderung des Gesamtgewichtes der Siebmaschine let es vorteilhaft, wenn beim vorbeschriebenen Gegenstand die Mittelwand mit den längsverlaufenden Siebrahmen-Seltenwangen nicht nur mittels der quergerichteten Siebrahmenschenkel ,sondern auch mittels die Siebgeuiebefloche abstützender Querstreben starr verbunden ist, und vorzugsweise zudem die quergerichteten Siebrahmenschenkel als Uinkelprofile ausgebildet sind.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des vorbeschriebenen Gegenstandes besteht darin, daß die Mittelwand die Siebgewebeflache überragt und letztere in zwei gleichgroße, zur Mitteluand eymmetrlsche Teilflachen aufteilend angeordnet ist.
Hierdurch ist man zur Erzielung einer hohen Formsteifigkeit der Mittelbiand und auch zur Sicherstellung eines echuingunga-
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steifen Siebrahmens in der Bemessung der Prafilhöhe der Mittelbiand quasi unabhängig.
Zudem erlaubt diese Maßnahme die beiderseits der Mitteluand befindlichen, durch letztere getrennten und an letzterer befestigbaren Siebgeiiiebeflgchen wahlweise, zum Beispiel mit zueinander unterschiedlichen Maschenueiten auszulegen.
Weitere besonders günstige Anordnungen von Schwingungserregern an der Mittelwand, und zwar so, daS ihre üJirkrichtung in die Mittelebene der Mittelwand zielen, um Beanspruchungen der Mittelwand auf Knickung weitgehend auszuschließen, Bind in den Ansprüchen 6 bis 12 offenbart.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Siebmaschine im Längsschnitt,
Fig. 2 desgleichen in der Draufsicht, jedoch ohne Abdeckung,
Fig. 3 desgleichen im Schnitt XIX-IIX,
Fig. k+5 perspektivische Darstellungen zweier weiterer AusfUhrungsformen.
Allen Ausführungsformen ist ein schwingungsateifer Siebrahmen 1 gemeinsam, der mittels nicht dargestellter Organe elastisch aufgehängt und/oder elastisch abgestützt wird.
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Letzterer ist aus zwei zueinander parallel verlaufenden ebenen Seitenwangen Z und an den Stirnseiten angeordneten, rechtwinklig verlaufenden Rahmenschenkeln 3 zusammengesetzt.
Die Geitenwangen Z und dip. Rahmenschenkel 3 sind bus Stahl-.., blech hergestellt.
f Der Siebrahmen 1 ist von einer zu den Seitenwangen Z
parallel verlaufenden und hochkant angeordneten Mittelwand 4 durchsetzt, die mit den Rahmenschenkeln 3 starr verbunden
ist.
Zu beiden Seiten der Mittelwand k sind in den Siebrahmen 1 jeweils zwei mit Abstand übereinander angeordnete SiebgewebeflSchen 5 und 6 mittele B'. -ich bekannter Organe eingespannt. Der Siebrahmen 1 ist von einem Siebgut-Einlauf 7 bub zu den Siebgut-AuslMufen B hin geneigt angeordnet.
Ferner sind dem Siebrahmen 1 eine lösbare Abdeckung 9 und eine Schurre 10 mit einem Auslauf 11 für das die Siebgewebe passierende Siebgut zugeordnet.
Die SiebgeuebeflMchen 5 und 6 sind jeweils mittels mehrerer in LSngserstreckung des Rahmens mit Abstand hintereinander angeordneter Queretreben 12 abgestützt, die sowohl mit den Seitenuiangen 2 als auch mit der Mittelwand *♦ starr verbunden sind.
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Bevorzugter Weise entspricht die Länge der Querstreben jeweils etwa dem Abstand der Beitenuangen 2 voneinander, so daß sich jede entsprechende Durchbrüche in der Mitteluand if durchgreifende Querstrebe 12 ober beide, beiderseits der Kitteluand k niveaugleich angeordneten SiebgeuiebeflMchen bzw. 6 erstrecken.
Die Querstreben 12 sind mit den Durchbruchs-Randteilen der Kitteluand k durch Schweißer; starr verbunden.
In den Fig. 1 bis 3 sind an beiden winklig profilierten Rahmen-Bchenkeln 3 je ein als Unuiuchtmotcr ausgebildeter Schwingungserreger 13 bzw. Hf so angeordnet, daß deren ülirkrichtungen exakt in die Mittelebene der Mitteluiand k zielen.
Im Bereich der Schwingungserreger 13 + 1<* sind noch die Rahmenschenkel 3 versteifende Knotenbleche 15 befestigt.
In Fig. U ist nur ein auf die Mitteluand U wirksam werdender Schwingungserreger 13 stirnseitig angeordnet.
Fig. 5 zeigt eine erfindungsgemäß ausgebildete Siebmaschine, bei der ein Schwingungserreger 12 mittig der Längserstreckung der Mittelwand k angeordnet und mittels einer Konsole 16 mit letzterer starr verbunden ist.
Auf der Konsole 16 können auch zwei Schwingungserreger
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vorgesehen werden, die ebenes wie die Sehwinguna, Beweger 13 4 14 der in den fig. 1 bis 3 gezeigten Siebmaschine mit zueinender unterschiedlichen Frequenzen und Amplituden über die Mittelwand k auf den Siebzehnten 1 einwirken können*
Die ebene Mittelwand k ist etwa um 1/3 dicker als die gleichfalls ebenen Seitenwangen 2 ausgebildet.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinatiönefflerkmale werden als erfindungsueeentlich angesehen.

Claims (2)

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    PATENTANWÄLTE ' '. I '. ". ' '. .''. Aktenzeichen:
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    NG, CONRAD KÖCHLJINO-·'
    DIPL.-ING. CONRAD-JOACHIM KÖCHLING Anm.: Firma
    ο. ο -o^ „»nn L. "Rhewum" Rheinische Werkzeug Feyer StraBe 135, 5800 Hagen . M .. -...,«..,
    Ruf (o23au β 1164 und Maschinenfabrik -ambH.
    Telegramme: Palentköchling Hagen Postf ach 12 Qk ^tD
    Konten: Commerzbank AG. Hagen
    (BUZ 450 400 42) 3 515 095 KC1n □„_„ t, , ^ Λ Α
    Sparkasse Hagen 100012043 3fcOU nemSCrlEid 11 Postscheck: Dortmund 5989 - 460
    Lfd. Nr. 2352Z25L
    11. Dezember 1979
    vom
    R/Hi.
    Schutzansprüche :
    j 1J Siebmaschine, insbesondere fur hohe Durchsatzleistungen, mit mindestens einer Siebgewebefläche, die in einen schwingungssteifen, elastisch aufgehängten Siebrahmen eingespannt ist, dem mindestens p'n, insbesondere als Unwuchtmotor ausgebildeter Schwingungsantrieb zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebrahmen (1) von einer löngsverlaufenden, mit letzterem starr verbundenen Mittelwand (O durchsetzt ist und daß der Schwingungserreger (13) an der Mittelwand (O und auf diese wirksam werdend angeordnet ist.
    (
  2. 2. Siebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Mitteluand (U) hochkant angeordnet ist.
    3. Siebmaschine nach ein .m oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitteluiand Ck) mit den längsverlaufenden Siebrahmen-Seitenwangen (2) nicht nur
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    mittels der quergerichteten Siebrahmenschenkel (3), sondern auch mittels die Siebgeuiebeflgche (5,6) abstützender Querstreben (12) starr verbunden ist.
    U. Siebmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die quergerichteten Siebrahmenschenkel (3) als lüinkelprofile ausgebildet sind.
    5. Siebmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB die Mitteluiand (Ό die Siebgeuiebeflache (5,6) überragt und letztere in zuei gleichgroße, zur Mittelwand (Ό symmetrische Teilflachen aufteilend angeordnet ist.
    6. Siebmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB an der Mitteluiand (Ό mehr als ein Schwingungserreger (13,1*0 angreifend angeordnet sind.
    7. Siebmeschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB der oder mehrere Schwingungserreger (13,1t») etwa mittig der Längserstreckung der Mittelwand (U) angeordnet sind.
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    β« 8ieömaeßhin§ riaeh einem ader mihrsrgn der vorhergehenden Anepfiiehe, dadurch gekennzeichnet, daß der oder mehrere fldhuiingungäerreger (13,1<4) en der Mitteltuand (k) oberhalb der Siebgewebeflößhe (3,6) angeordnet aind.
    9· Siebmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungen erreger (13) an einem Stirnende der Mitteluand (k) angreifend angeordnet iat<
    10. Siebmaschine nach einem oder v^hreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Stirnenden der Mitteluand (O mindestens ein Schwingungserreger (13,1<0 angreifend angeordnet iat.
    11. Siebmaschine nach einem ödei mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB der einlaufeeitig am Stirnende der Mitteluand (O gehalterte Schwingungserreger (1O unterhalb der SiebgewebeflSche (5,6), der auslaufseitig am Stirnende der Mittelwand (O gehalterte Schwingungserreger (13) jedoch oberhalb der SiebgewebeflMche (5,6) angeordnet aind.
    12. Siebmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB an beiden Seiten der Mittelüiand (O je ein, einander gegenüberstehend
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    und gemeinsam ayf die Mittelwand (U) luifkaamer erreger engeordnet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202016004740U1 (de) * 2016-08-04 2017-11-07 Klöckner Siebmaschinen GmbH & Co. KG Mehrstufige Siebvorrichtung sowie Siebstufe dafür

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202016004740U1 (de) * 2016-08-04 2017-11-07 Klöckner Siebmaschinen GmbH & Co. KG Mehrstufige Siebvorrichtung sowie Siebstufe dafür
EP3278884A1 (de) 2016-08-04 2018-02-07 Klöckner Siebmaschinen GmbH & Co. KG Mehrstufige siebvorrichtung sowie siebstufe dafür

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