DE8029511U1 - Vorrichtung zur Bearbeitung von Werkstücken - Google Patents
Vorrichtung zur Bearbeitung von WerkstückenInfo
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- B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
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Description
Beschreibun
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung
von Werkstücken, insbesondere aus Holz, an einer Tischfräsmaschine, die ein ortsfestes, sich auf
einer vertikalen Antriebswelle drehendes Fräswerkzeug und eine achsgleiche, frei drehbare Kopierrolle auf 7·
weist, mit einer in einer Horizontalebene verschiebbaren Aufspannplatte, die Befestigungseinrichtungen
zur Fixierung einer Schablone und eines Werkstückes aufweist.
Eine Tischfräsmaschine mit einer Aufspannplatte der eingangs genannten Art ist beispielsweise den AT-PSen
232.259 und 238.931 zu entnehmen. Die Aufspannplatte,
üblicherweise rechteckig, an der die Schablone und das zu bearbeitende Werkstück mittels einer Spannvorrichtung
fixiert wird, ist auf einem Tragschlitten horizontal verschiebbar, der selbst wiederum senkrecht dazu horizontal
verschiebbar ist. Die Aufspannplatte kann daher in jede beliebige Position relativ zum Fräswerkzeug verschoeben
werden.
Eine derarige Aufspannplatte kann auch Teil eines an eine Tischfräsmaschine ansetzbaren Zusatzgerätes sein,
wobei dieselben Bewegungsmöglichkeiten gegeben sind. Mit Hilfe dieser Einrichtungen werden insbesondere geschwungene
Zierprofilleisten im Möbelbau, für Bilderrahmen, für Türstockblenden, Baikpnverkleidungen usw. hergestellt.
Dabei ergeben sich insbesondere dann Probleme, wenn die Profilierungen sehr tief eingefräst werden sollen, etwa
bei tiefen Innenbögen oder ähnlichem, da das Werkstück und die Schablone zumindest um dieses Ausmaß über den Rand
der Aufspannplatte vorstehen muß, sodaß die verbleibende
— C _
Auflagefläche zu klein ist, um das Werkstück un die Schablone sicher auf der Aufspannplatte zu fixieren.
Die Neuerung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die die Herstellung von besonderen Profilierungen an Werkstücken, wie tiefen Ausnehmungen, Innenbögen
usw. wesentlich erleichtert, bzw. überhaupt ermöglicht.
Neuerungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Randlinie der Aufspannplatte entlang zumindest einer
dem Fräswerkzeug zuwendbaren Stirnseite von einer Geraden abweichend ausgebildet ist.
Da der eigentliche Fräsvorgang immer nur heben der Aufspannplatte, also jenseits der Randlinie erfolgen
kann, bietet jede Abweichung der Randlinie von der Geraden zumindest einen im Bezug auf das Fräswerkzeug näher
liegenden Bereich der Aufspannplatte, der die bessere
Befestigung der Schablone und des Werkstückes gestattet, und so die Herstellung von Profilierungen größerer
Tiefe erlaubt. Die Randlinie kann beispielsweise einen korbbogen-, kreisbogenförmigen oder mehrfach abgewinkelten
Verlauf haben, der dabei sowohl konkav als auch konvex sein kann. Ist die Randlinie beispielsweise mit einer
Einbuchtung versehen, so kann eine Schablone für einen Innenbogen mit der Einbuchtung etwa in Übereinstimmung
gebracht werden, sodaß die Schablone an mehreren Stellen an der Aufspannplatte rundum fixierbar ist.
Eine' weitere Ausführung der Neuerung sieht vor, daß die Randlinie die geschlossene Linie eines Innenrandes
ist.
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Diese Aufspannplatte ist demzufolge mit einer Öffnung beliebiger Form im inneren Bereich versehen,
in der das Fräswerkzeug zu liegen kommt. Diese Ausführung eignet sich insbesondere zur Herstellung von
profilierten Durchbrüchen in Werkstücken.
Um die Einsatzmöglichkeiten der Neuerung ßen Vorrichtung wesentlich zu erhöhen, ist in einer
bevorzugten weiteren Ausführung die Vorrichtung mit zumindest eineim an die Stirnseite anbaubaren Plattenteil
versehen. ·
Insbesondere kann der Plattenteil die zu einer geschlossenen rechteckigen Aufspannplatte bekannter Art
fehlende Fläche ausfüllen bzw.- -ergänzen, und/oder aus
mehreren Elementen zusammensetzbar sein. Eine derartige Ausführung ist für die Herstellung nahezu jedes beliebigen
Profiles an Werkstücken einsetzbar, da das Ausmaß der Abweichung der Randlinie von der Geraden variabel
ist und daher dem gewünschten Profil entsprechend gewählt werden kann.
Weist beispielsweise die Randlinie eine kreisbogenförmige
Einbuchtung auf, kann der anbaubare Plattenteil aus zumindest einem,Teil eines Kreisringes bildenden äußeren
Element und einem kreissegmentförmigen inneren Element
bestehen. Ist der Plattenteil -angebaut, liegt eine rechteckige Aufspannplatte vor, und die für das herzustellende
Werkstück günstigste Auflagefläche kann durch Abnahme eines oder mehrerer Elemente des Plattenteils geschaffen
werden.
Eine rasche und funktionssichere Montage des Plattenteiles bzw. seiner Elemente kann dadurch erreicht werden,
daß die aneinander zu fügenden Stirnseiten Abstufun-
gen aufweisen, wobei sie mittels in korrespondierende Gewindebohrungen einsetzbare Verb, indungsschrauben
befestigbar sind. -
Eine weitere Ausführung sieht vor, daß der Plattenteil bzw. seine einzelnen Elemente Befestigungseinrichtungen
zur Fixierung der Schablone und des Werkstückes aufweisen.
Nachstehend wird nun die Neuerung an Hand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben,
ohne jedoch darauf beschränkt zu sein:
Die Fig. 1 zeigt, eine Draufsicht auf eine Tischfräsmaschine
mit einer ersten Ausführung einer Aufspannplatte; die Fig. 2 und 3 Draufsichten auf eine zweite
und dritte Ausführung einer Aufspannplatte; die Fig. 4 eine Seitenansicht der Aufspannplatte von Fig. 2 und3;
die Fig. 5 und 6 Draufsichten auf weitere Ausführungen.
Auf dem Tisch 16 einer Tischfräsmaschine ist eine Aufspannplatte 1 in einer Horizontalebene in Richtung
beider Doppelpfeile 19 innerhalb der strichliert umgrenzten Fläche 17 beliebig verschiebbar (Fig. 1). Es
ist für das Verständnis der Erfindung dabei unerheblich, ob die Aufspannplatte 1 ein an der Tischfräsmaschine direkt
geführter Teil oder ein Teil eines anbaubaren Zusatz gerätes ist; daher sind auch die Verschiebeeinrichtungen
nicht dargestellt. Die Aufspannplatte 1 weist eine größere Anzahl von Befestigungseinrichtungen 13 zur Fixierung
einer Schablone bzw. von insbesondere pneumatisch betätigbaren Spannelementen für das Werkstück auf, die
über die Fläche verteilt sind. Die Tischfräsmaschine wei;
t η
eine vertikale Antriebswelle für ein Fräswerkzeug 14 auf und ist mit einer achsgleichen, lose drehbaren Kopierrolle
15 versehen, an der die Schablone zur Anlage kommt.
Die Arbeitsfläche der Aufspannplatte 1 weist entlang der dem Fräswerkzeug 14 zugeordneten bzw. jeder dem Fräswerkzeug
14 zuordenbaren Stirnseite 3 eine Randlinie 2 auf, die von einer Geraden abweichend ausgebildet ist. In
den Fig. 1 und 2 weist die Randlinie 2 einen kreisbogenförmige Einbuchtung 4, und in Fig. 3 eine an den Ecken gerundete,
etwa U-förmige Einbuchtung 4 auf. In Fig. 5 ist die dem Fräswerkzeug 14 zugeordnete Stirnseite 3 der Aufspannplatte
1 in deren inneren Bereich angeordnet, in dem sie eine Durchbrechung begrenzt. Die Randlinie 2 ist daher die
geschlossene Linie des Innenrandes, wobei auch hier verschiedene Formen möglich sind. Die Ausführung nach Fig. 6
weist schließlich zwei Stirnseiten 3 auf, die dem Fräswerkzeug 14 zuordenbar sind. Die Randlinie 2 entlang der
einen Stirnseite 3 ist mit einer mittigen kreisbogenförmigen Einbuchtung 4, die Randlinie 2 der zweiten Stirnseite
3 mit zwei kreisbogenförmigen Einbuchtungen 4 versehen.
Zur Erhöhung der Einsatzmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann diese zumindest einen an die Au(-spannplatte
1 anbaubaren Plattenteil 5 aufweisen..Bevorzugt ist der Plattenteil 5 mehrteilig ausgebildet und besteht
aus einzelnen Elementen 6, 7, 8. So sind beispielsweise zur Ergänzung der Aufspannplatte 1 in Fig. 2 mehrere
je einen Teil eines Kreisringes bildende Elemente 6 sowie ein kreissegmentförmiges Element 7 vorgesehen, die insgesamt
die zu einer ge schlossen .-rechteckigen Arbeitsfläche
der Aufspannplatte 1 fehlende Fläche ausfüllen. Fig. 3 zeigt
den Plattenteil 5 mit Elementen 8, etwa in U-Form, wobei ein Element 8 an die Aufspannplatte 1 angesetzt dargestellt
ist. Die Elemente 8 der Fig. 5 sind der mittleren Durchbrechung der Aufspannplatte 1 angepaßt, sodaß
auch diese eine geschlossene Arbeitsfläche aufweisen kann. Durch die Wahl der Anzahl der Elemente 6, 7, 8
kann die Arbeitsfläche der Aufspannplatte dem herzustellenden
Werkstück und seiner Schablone bestmöglich angepaßt werden.
In Fig. 4 ist die Draufsicht auf die dem Fräswerkzeug zuwendbar.e Stirnseite 3 der Aufspannplatte 1 mit allen
eingesetzten Elementen 6, 7 bzw. 8 des Plattenteiles 5 nach der Fig. 2 bzw. 3 dargestellt.
Wie daraus ersichtlich, können die mit den Elementen 6j 7 bzw. 8 des Plattenteiles 5 korrespondierenden Abschnitte
der Stirnseite 3, sowie die Stirnseiten 9, 10 der
Elemente 6, 7, 8 mit Abstufungen 11 versehen sein, sodaß
die Elemente 6, 7, 8 ineinander gelegt und leicht angesetzt werden können. Die Verbindung erfolgt durch Verbindungsschrauben
12, die in Gewindebohrungen beider Abstufungen 11 eingesetzt werden. Die in Fig. 4 gezeigte Aufspannplatte
1 ist auf dem Tisch der Tischfräsmaschine auf Gleitkufen 18 verschiebbar, die entlang der beiden Längsränder
an der Unterseite der Aufspannplatte befestigt sind. Die Gleitkufe 18 im Bereich der dem Fräswerkzeug zuwendbaren
Stirnseite 3 erstreckt sich jedoch nicht über die gesarate Länge, sondern ist im Bereich des Plattenteiles 5 ausgenommen.
Gegebenenfalls können Teile von Gleitkufen auch an den Elementen 6, 7, 8 befestigt sein.
Die Befestigungseinrichtungen 13, vorzugsweise ebenfalls Gewindebohrungen, für nicht dargestellte Spannelemen-
-1ο -
te zur Fixierung der Schablone und. des Werkstückes,
sind vorzugsweise, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, gleichmäßig über die Aufspannplatte 1 verteilt, und setzen
sich auch im Plattenteil 5 bzw. den einzelnen Elementen 6, 7 bzw. 8 fort.
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Bearbeitung von Werkstücken, insbesondere aus Holz, an einer Tischfräsmaschine, die ein ortsfestes, sich auf
einer vertikalen Antriebswelle drehendes Präswerkzeug und eine achsgleiche, frei drehbare Kopierrolle aufweist, mit einer in einer
Horizontalebene verschiebbaren Aufspannplatte, die Befestigungseinrichtungen zur Fixierung einer Schablone und eines Werkstücks
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Handlinie (2) der Aufspannplatte
(1) entlang zumindest einer dem Präswerkzeug (14-) zuwendbaren
Stirnseite (3) von einer Geraden abweichend ausgebildet ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Randlinie (2) entlang der dem Präswerkzeug (14) zuwendbaren Stirnseite (3) zumindest eine Einbuchtung (4) aufweist.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß <S.e Randlinie (2) einen kreisbogenförmigen Abschnitt aufweist.
4·. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Randlinie (2) die geschlossene Linie eines Innenrandes ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch zumindest einen an die
Stirnseite (3) anbaubaren Plattenteil (5).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet ,
daß der Plattenteil (5) die zu einer geschlossenen rechteckigen Aufspannplatte fehlende
Fläche ausfüllt.
-7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Plattenteil (5) aus mehreren Elementen (6, 7, 8) zusammensetzbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Plattenteil (5) aus zumindest einem einen Teil eines Kreisringes bildenden Element
(6) und einem kreissegmentförmigen Element (7) besteht.
Vorrichtung nach Anspruch 1 und einer der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite
(3) der Aufspannplatte (1) und die anbaubaren Stirnseiten -(9, 10) des Plattenteiles (5) und seiner einzelnen
Elemente (6, 7, 8) abgestuft sind.
Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstufung (11) aneinander anbaubarer Teile
korrespondierende Gewindebohrungen für Verbindungsschrauben (12) aufweisen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenteil (5)
bzw. seine einzelnen Elemente (6, 7, 8) Befestigungseinrichtungen (13) zur Fixierung der
Schablone und des Werkstückes aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT714979 | 1979-11-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8029511U1 true DE8029511U1 (de) | 1981-02-26 |
Family
ID=3593169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808029511 Expired DE8029511U1 (de) | 1979-11-07 | 1980-11-03 | Vorrichtung zur Bearbeitung von Werkstücken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8029511U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012204309B4 (de) * | 2012-03-19 | 2015-03-26 | Hokubema Maschinenbau Gmbh | Tischfräsmaschine |
-
1980
- 1980-11-03 DE DE19808029511 patent/DE8029511U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012204309B4 (de) * | 2012-03-19 | 2015-03-26 | Hokubema Maschinenbau Gmbh | Tischfräsmaschine |
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