DE803093C - Federhalterung fuer Fuellfederhalter - Google Patents

Federhalterung fuer Fuellfederhalter

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DE803093C
DE803093C DE1948P0000295 DEP0000295D DE803093C DE 803093 C DE803093 C DE 803093C DE 1948P0000295 DE1948P0000295 DE 1948P0000295 DE P0000295 D DEP0000295 D DE P0000295D DE 803093 C DE803093 C DE 803093C
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DE1948P0000295
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DE862357C (de
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Hermann Mayr
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/18Arrangements for feeding the ink to the nibs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Federhalterung für Füllfederhalter Die Erfindung bezieht sich auf Füllfederhalter und betrifft die Anordnung einer an den Federspitzenschenkeln angreifenden Hubbegrenzungseinrichtung, welche die unter dem Schreibdruck nach oben ausweichenden Spitzenschenkel abfängt, was gegenüber den üblichen Federabordnungen folgende Vorteile tnit sich bringt: Mit Rücksicht auf eilt Verbiegen oder Abbrechen der Spitzenschenkel müssen diese relativ stark gemacht werden. Dies ergibt einen harten und rauhen Lauf der Feder auf dem Papier, besonders wenn wegen Geld- und Materialersparnis keine Goldfeder, sondern eine Stahlfeder verwendet wird.
  • Daher wird nach der vorliegenden Erfindung eine Schreibfederanordnung vorgeschlagen, bei der durch eine an de» Spitzenschenkeln angreifende Hubbegrenzungseinrichtung, z. B. Anschläge, die Feder vor übermäßiger Durchbiegung und Beanspruchung geschützt wird.
  • Üblicherweise sitzt die Feder auf einem Tintenleiter und hebt sich von ihm beim Schreiben mehr oder weniger ab. Dadurch wird zunächst Tinte angesaugt; bei zu starker Spreizung der Spitzenschenkel reißt aber der Tintenzufluß ab, und die Feder schreibt nicht mehr. Zur Behebung dieses Mangels kann der obere Anschlag als zweiter Tintenleiter ausgebildet werden, so daß die zwischen den beiden Tintenleitern schwingende Feder als Pumpe wirkt und, je nach Druckausübung des Schreilenden, von unten oder oben her mit Tinte versorgt wird, wodurch der Tintenzufluß auch bei starker Spreizung nicht abreißt; er kann im Gegenteil besonders sparsam eingestellt werden, so daß auch ein nahezu leergeschriebener Füller nicht kleckst.
  • Der Anschlag kann, wie an Hand von Beispielen gezeigt wird, verschiedenartig ausgebildet sein, insbesondere auch elastisch, etwa als isetallblättchen ohne Spitze, oder es kann dafür eine zweite Schreibfeder verwendet werden, die gegebenenfalls wiederum mit einer Hubbegrenzungseinrichtung versehen ist.
  • Die Möglichkeit, die eigentliche Schreibfeder gegen die Stützfeder auszuwechseln, bietet den Vorteil, stets eine Reservefeder oder auch zweierlei Federsorten zur Hand zu haben. Die Lebensdauer wird insbesondere bei Stahlfedern erheblich erhöht, da sich die Feder jeder Hand anpaßt: Für eine leichte Hand ist sie weich, für eine schwere Hand oder für Unterschriften hart.
  • Bei gewöhnlichen Schreibfedern waren früher einige Versuche gemacht worden, die Biegsamkeit der Spitzenschenkel veränderlich einzurichten, z. B. durch einen auf einer entsprechend gebauten Feder mit Führungsschlitzen und Rasten verstellbaren Schieber oder durch einen eine durch Querschlitze nachgiebig gemachte Feder hülsenartig umgreifenden und in eine zweite Schreibfeder auslaufenden Schieber. Beide Bauarten sind für den Aufgabenbereich bei Füllhaltern nicht verwendbar; die erste Ausführung schützt die Feder keineswegs vor überbeanspruchung, und schließlich erfordern beide Einrichtungen eine Bedienung durch Verstellen der tinteführenden Teile.
  • Eine weitere Einrichtung, bei der an einem Füllhalter mit zurückziehbarer Feder die letztere beim Vorschieben eine unter Federdruck stehende Hälfte einer Verschlußkappe beiseite schiebt, sei abgrenzend erwähnt (Patente 644 681, 727 971, 523 986).
  • Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind im folgenden beschrieben und auf der Zeichnung dargestellt.
  • Es zeigt Abb. i eine zwischen einem unteren Tintenleiter und einem oberen ebenfalls als Tintenleiter ausgebildeten Anschlag ausschwingbare Feder im Längsschnitt, Abb. 2 die Verwendung einer zweiten Schreibfeder als oberen Anschlag und Tintenleiter und evtl. eines zusätzlichen festen Anschlages im Längsschnitt, Abb. 3 die Anwendung eines starren, mittels Gewinde verstellbaren Anschlags im Längsschnitt, Abb. 4 desgl. in Draufsicht, Abb. 5 die Anordnung einer Anschlagnase am unteren Tintenleiter und elastischer Anschlaglappen an den Federspitzenschenkeln im Längsschnitt, Abb. 6 eine Draufsicft auf die Feder der Abb. 5. Nach Abb. i liegt die Schreibfeder 7 auf einem Tintenleiter 8 evtl. mit Vorspannung auf. Beim Schreiben hebt sie sich mehr oder weniger ab, bis sie bei starkem Schreibdruck an einem Anschlag 9 zur Anlage kommt. Während anfangs die Spitzenschenkel sich auf ihre volle Länge elastisch verformen können, wird die der Biegung unterworfene Länge der Schenkel mit dem Anlegen an den Anschlag verkürzt, ihre Federung verhärtet, so daß die Feder 7 je nach Gestaltung der Unterseite des Anschlagstückes 9 eine geknickte oder gekrümmte Federungskennlinie erhält.
  • Die Tinte wird entsprechend der Federbewegung, die wiederum von der Druckausübung des Schreibenden abhängt, abwechselnd mehr vom unteren Tintenleiter 8 oder mehr von dem ebenfalls als Tintenleiter ausgebildeten Anschlagstück 9 zugeführt.
  • Die Teile 8 und 9 können insbesondere bei Preßstoffausführung zu einem einzigen Stück vereinigt sein.
  • Beider Anordnung nach Abb. 2 tritt an die Stelle des starren Anschlags 9 ein Metallplättchen oder vorzugsweise eine zweite Schreibfeder io, die nun als Stütze und Tintenleiter wirkt. Zu dieser Anordnung kann auch noch ein starrer Anschlag 9 treten.
  • Als Beispiel einer Abwandlung der Anordnung nach Abb. i zeigen Abb. 3 und .4 einen mittels Gewinde i i verstellbar angebrachten hammerkopfförmigen Anschlag 12, der bei starkem Schreibdruck die unter ihm angesammelte Tinte abgibt.
  • Abb. 5 und 6 schließlich zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der am unteren Tintenleiter 8 eine Anschlagnase 13 angebracht ist, gegen die sich Lappen 14 einer entsprechend gestalteten Schreibfeder elastisch anlegen. Auch hierbei wird im ?Moment starken Schreibdruckes zwischen der Anschlagnase 13 und dem Lappen 14 befindliche Tinte als zusätzliche Speisung zwischen die sich auseinanderspreizenden Federspitzen 15 geführt; evtl. kann eine Speisebohrung 16 angebracht werden.
  • Die Ausführungen nach Abb. 3 bis 6 haben noch den Vorteil, daß jeder vorhandene Füllhalter nachträglich in eine dieser Formen geändert bzw. mit einer Feder nach Abb. 5 und 6 ausgerüstet werden kann. Bei einer Änderung vorhandener Federn müssen diese im allgemeinen durch seitliches Abschleifen erheblich weicher gemacht werden, ein Verfahren, das allerdings nur für Federn aus homogenem Werkstoff tunlich ist, nicht aber bei plattierten Federn.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federhalterung für Füllfederhalter, dadurch gekennzeichnet, daß für die auf einem Körper, z. B. dem Tintenleiter (8), angeordnete Schreibfeder (7) eine an deren Spitzenschenkeln angreifende Hubbegrenzung nach oben, z. B. durch Anschlagkörper (9, 10, 12 und 13), vorgesehen ist.
  2. 2. Federhalterung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibfeder (7) in der Ruhelage auf dem unteren Tintenleiter (8) mit Vorspannung aufruht.
  3. 3. Federhalterung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkörper (9, 1z, 13) mit dem unteren Körper (8) zu einem Stück (8, 9) vereinigt ist und z. B. aus Preßstoff besteht. .
  4. Federhalterung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Körper (8, 9, 1o, 1a), vorzugsweise der untere Körper (8) oder aber beide Körper (8, 9, 1o, i3), als Tintenleiter ausgebildet sind.
  5. 5. Federhalterung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als unterer Körper ein Tintenleiter (8) aus Kunststoff o. dgl., als oberer ein Metallplättchen (io) Verwendung finden.
  6. 6. Federhalterung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als oberer Körper eine zweite Schreibfeder (io) verwendet wird, die als Anschlag und Tintenleiter wirkt. j. Federhalterung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag ein Fortsatz (i3) des unteren Tintenleiters (8) ist und in entsprechende Gegenstücke (i4) der Schreibfederspitzenschenkel (i5) eingreift. B. Schreihfeder für Federhalterung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch von den Spitzenschenkeln (i5) nach unten reichende Federzungen (i4).
DE1948P0000295 1948-10-02 1948-10-02 Federhalterung fuer Fuellfederhalter Expired DE803093C (de)

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DE803093C true DE803093C (de) 1951-02-26

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DE (1) DE803093C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2523902A1 (fr) * 1982-03-23 1983-09-30 Gillette Co Instrument d'ecriture a reservoir d'encre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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