DE807716C - Aussenlaeufermotor, insbesondere fuer Holzhobelmaschinen - Google Patents
Aussenlaeufermotor, insbesondere fuer HolzhobelmaschinenInfo
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- DE807716C DE807716C DEP3491A DEP0003491A DE807716C DE 807716 C DE807716 C DE 807716C DE P3491 A DEP3491 A DE P3491A DE P0003491 A DEP0003491 A DE P0003491A DE 807716 C DE807716 C DE 807716C
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Description
- Außenläufermotor, insbesondere für Holzhobelmaschinen Die Erfindung betrifft einen Außenläufermotor, insbesondere für eine Holzhobelmaschine. Die als \\"erkzeugmaschinen ausgebildeten Außenläuferniotoren sind in der Form von Holzhobelmaschinen mit eingebautem Drehstrommotor bekannt, deren windungsloser Anker um das feststehende Polgestell hereinläuft und eine Werkzeugtrommel trägt. Zwar Haben solche als Ilolzhobelmaschinen ausgebildeten =@ul.ienläuferniotoren hinsichtlich der Stromzuführung und der Läuferausbildung und damit auch hinsiclitlic!i des Betriebes bereits Vorteile gegenüber den ebenfalls bekannten als Bandsägen oder Parkettliobelinaschinen ausgebildeten Gleichstromaußenliiuferinot<»-en, deren Polgestell umläuft und die Werkzeuge trägt. Bei den bekannten als Holzhobelinasrhincii ausgebildeten Außenläufermotoren entstehen a-;; r durch die Befestigung der Hobelmesser starke I)urchbrechungen im Querschnitt dies Läufermantels, die im Hinblick auf die Flielikraftwirkung bedenkliche Schwächungen des Läufermantels darstellen. Es sind deshalb auch schon als Holzhobelmaschinen ausgebildete Außenläufermotoren bekanntgeworden, bei denen der Werkzeugträger zwar auch mit dem außen umlaufenden Läufer unmittelbar zusammengebaut ist, bei denen aber der Läufer eine seitliche, über die Antriebswelle hinausgehende Verlängerung besitzt, die als Messertrommel ausgebildet ist, im Innern gänzlich frei von durchgehenden -Motorteilen, jedoch mit einer Verankerung zur Aufnahme der Fliehkraftbeanspruchung versehen ist. Eine solche Bauart verteuert aber den Außenläufermotor außerordentlich.
- Gegenüber den bekannten als Holzbearbeitungsmaschinen ausgebildetenAußenläufermotoren, deren außen umlaufender, kurzgeschlossener Läufer eine die Werkzeuge aufnehmende Trommel trägt, unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung in erster Linie dadurch, daß die Trommel wegfällt, indem die Werkzeuge und ihre Befestigungsmittel unmittelbar in dem durch die Läuferbleche gebildeten Zylinder angeordnet sind. Vorzugsweise wird die Anordnung so getroffen, daß die Werkzeuge und ihre Befestigungsmittel in nach Mantellinien verlaufenden Aussparungen des Zylinders -angeordnet sind.
- Obwohl Holzhobelmotoren, deren außen umlaufender Läufer eine Werkzeuge tragende Trommel aufweist, schon sehr lange bekannt sind, ist man wahrscheinlich deshalb nicht auf den Gedanken gekommen, die Trommel wegzulassen, weil man schädliche Wirkungen auftretender \Wirbelströine fürchtete. Eine solche Befürchtung ist jedoch, wie sich herausgestellt hat, unbegründet. Durch den Wegfall eines besonderen, die Werkzeuge aufnehmenden und den Läufer umgebenden :Mantels vereinfacht und verbilligt sich die Herstellung eines Außenläuferniotors der in Rede stehenden Art ganz außerordentlich. Außerdem kommen Befürchtungen hinsichtlich des Widerstands eines durch die Anordnung der \\-erkzeuge geschwächten Läufermantels in Wegfall. Vor allein aber verringert sich der Durchmesser des Kreises, auf dein die Schneiden der \\"erl;zeuge liegen. Dadurch ergibt sich bei gleichbleibendem Drehmoment eine größere Umfangskraft, aber auch eine kleinere Aussparung in der Grundplatte. Es besteht das Bestreben, diese Aussparung möglichst klein zu halten, um Unfälle zu vermeiden. Ferner ergibt sich durch den Wegfall eines besonderen, als \Verkzeugträger dienenden Mantels für den Läufer eine gute Kühlung der Läuferbleche, die sich günstig auf die Leistung auswirkt.
- Im einzelnen ist nach der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß die symmetrisch über dien Umfang deq Läufers verteilten Werkzeuge mittels Segmente des den Läufer bildenden Zylinders darstellenden Spannleisten und in dem Zylinder verankerter, in die Spannleisten versenkter Schrauben befestigt sind. Bei Außenläufermotoren, deren Läuferbleche durch Stäbe oder in zur Achse des durch die Bleche gebildeten Zylinders parallel verlaufende Bohrungen gepreßte Metallmasse in Stabform verbunden sind, werden die Schrauben zur Befestigung der Spannleisten zwischen den Stäben oder Bohrungen so angeordnet, daß sie diese nicht anschneiden, damit die durch die aus einem besonders leitfähigen Stoff bestehenden Stäbe oder die in den Bohrungen befindliche, die gleiche Eigenschaft aufweisende Masse fließenden Ströme nicht ungünstig beeinflußt werden.
- Die Auflageflächen für die Werkzeuge sind erfindungsgemäß schräg zu den Auflageflächen der Spannleisten im Zylinder angeordnet, damit sich ein vorteilhafter Spanwinkel ergibt, der etwa 30 bis :45 ° betragen soll. Dadurch wird auch die Standzeit der Werkzeuge erhöht.
- Bei den bekannten als Holzhobelmaschinen ausgebildeten Außenläufermotoren sind die Werkzeuge parallel zu den Auflageflächen der Spannleisten eingespannt, so daß sich ein zu großer und daher ungünstiger Spanwinkel ergibt. Zweckmäßig sind die Spannleisten mit zwei an ihren inneren Rändern verlaufenden Paßleisten versehen, von denen die eine auf der Grundfläche der Aussparung, die andere auf dem vorderen Teil des Werkzeuges aufliegt. Durch diese Ausgestaltung wird die Spannkraft günstig verteilt, insbesondere wird ein Druck auf den vorderen Teil des Werkzeuges ausgeübt.
- Um dem Läufer noch eine größere Festigkeit zu geben, insbesondere ein Verschieben der Läuferbleche in ihren Ebenen gegeneinander auf jeden Fall zti verhindern, wird die :\usführung vorzugsweise so getroffen, daß die die Spannleisten aufnehmenden Grundflächen der Aussparungen eine mit aufweisen, in der die eine, in diesem halle erliölite Paßleiste der Spannleiste sitzt.
- Die Stirnseiten des Läufers sind durch Lagerschilde abgedeckt, mittels deren der Läufer gelagert ist. Diese Lagerschilde sind mittels durch den durch die Läuferbleche gebildeten Zylinder hindurchgellender Ankerschrauben finit diesem verbunden. Zweckm@il.iig sind die 1_a@rerschilde mittels eines zylindrischen. iinierl,alb des _\nker#rhraubenkreises liegenden .\tisatzes in den die Stirnseiten des Zylinders abdeckenden Ringen zentriert.
- In der Zeichiltuig ist der c @egenstan<l der Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Es zeigt Abb. i die Hobelin<tscliine, teils im Längsschnitt nach der Linie i-i der s\1)11. 2. teil: in Allsicht, ohne Tisch, Abb. 2 einen Querschnitt des Läufers nach der Linie 2-2 der s\1>11. i, :\bli. 3 einen @iingsschiiitt des 1_:itifei-1), nach der Linie 3-3 der :\1>1i. 2. 01111e die Werkzeuge und deren Befestigungsmittel.
- Der Läufer des dargestellten Außenläufermotors besteht aus einem Paket von Blechen a, die die aus Abb. 2 ersichtliche Forni von Ringscheiben haben. Das Blechpaket wird zusammengehalten durch an den Stirnseiten angeordnete Ringe b, die die gleiche Form hallen wie die 131eche c" jedoch einen etwa uni 1 bis 2 min geringeren Durchmesser, damit an den überstehenden Rändern c des Blechpakets die Werkzeuge fair das Zusammenpressen des Pakets angesetzt werden können. Das Blechpaket und die Ringe b werden zusammengehalten durch Stäbe oder eine metallische Preßmasse, die beide aus einem besonders gut leitfähigen Stoff bestellen und die durch durchgehende Bohrungen d der Ringe b und des Blechpakets hindurchgehen. Im Falle der Verwendung von Preßmasse bestehen die Ringe b und die die Bohrungen d füllende Masse in an sich bekannter Weise aus einem Guß.
- Die Stirnseiten des Läufers sind durch Lagerschilde f abgedeckt, mittels deren der Läufer auf der feststehenden Welle g gelagert ist. Diese Lagerschilde f sind mittels durch die Ringe b und durch den durch die Läuferbleche a gebildeten Zylinder hindurchgehender Ankerschrauben li verbunden. Außerdem sind die Lagerschilde f mittels eines zylindrischen, innerhalb des Ankerschraubenkreises liegenden Ansatzes p in den die Stirnseiten des Zylinders abdeckenden Ringen b zentriert. Auf der feststchendcn \\-elle ,ist die feststehende Pohvicklung i angeordnet.
- In dein lileclill2tlcet sind symmetrisch über den Umfang verteilt nach Mantellinien des durch die l_ättferl)leclic a gebildeten Zylinders verlaufende _\tissl>ai-titigcn k vorgesehen. -in denen die Werkzeuge, iin dargestellten Beispiel Hobeiinesser 1, angeordnet sind. Diese sind mittels Spannleisten 7n und Schrauben -n befestigt, die in dem Läuferpaket verankert und in den Deckleisten m versenkt sind. Dabei ist die :\nordnung so getroffen, daß die Scliratillen n zwischen den Bohrungen l1 so angeordnet sind, (laß sie die die Bohrungen füllenden Stäbe oder die Masse nicht anschneiden. Die Spannleisten u: stellen Segmente des den Läufer bildenden Zylinders dar, s11 (lal.i bis auf die vorspringenden Schneiden der Messer 1 und die unterhalb dieser Schileiden vorgesehenen Auskehlungen c der Läuferinantel eine glatte Oberfläche aufweist.
- 1>1e Ariflageflächen q für die Werkzeuge 1 sind sclirüg zii den Auflageflächen der Spannleisten m im ZYliilder angeordnet, damit sich ein günstiger Sp21nwilikcl ;@ ergibt. 1>1e Spannleisten rii sind finit zwei an ihren inneren Rändern verlaufenden Paßleisten r verseifen, von denen die eine auf der Grundfläche der :\tl;sparung k und die andere auf dem vorderen Teil des \\'erkzeuges 1 abfliegt. Im gezeichneten Beispiel ist die Grundfläche jeder :\ussparitng k mit einer \ilt versehen, in der die eine, in diesem Falle erliiilitc I'aßleiste r' sitzt.
Claims (1)
- Part:NT,txsill;UC11;:: i. .\iißenlüufermotor, insbesondere für Holzhollmlniaschinen, dessen außen umlaufender kurzgeschlossener Läufer die Werkzeuge trägt, dadurch gekeiiiizeiclinet, daß die \Verkzeuge (1) und ihre Befestigungsmittel (in, st) unmittelbar in (lern durch die Läuferbleche (a) gebildeten Zylinder angeordnet sind. Außenläuferniotor nach Anspruch i, dadurch gel:entizeiclinet, daß die Werkzeuge (1) und ihre Befestigungsmittel (ni, n) in nach Mantellinien verlaufenden .\ussparungen (k) des Zylinders angeordnet sind. 3. :\til3ciiliiufermotor nach Ansprüchen i 1111(l 2, dadurch gekennzeichnet, daß die symmetrisrh über den Umfang des Läufers verteilten Werkzeuge (!) mittels Segmente des den Läufer bildenden Zylinders darstellenden Spannleisten (m) und in dem Zylinder verankerter, in die Spannleisten (kn) versenkter Schrauben (n) befestigt sind. .1. Außenläufermotor nach Ansprüchen i bis 3, dessen Läuferbleche durch Stäbe oder durch in zur Achse des durch die Bleche gebildeten Zylinders parallel verlaufende Bohrungen gepreßte Metallmasse in Stabform verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (n) zwischen den Bohrungen (d) so angeordnet sind, daß sie die die Bohrungen füllenden Stäbe oder die Masse nicht anschneiden. 5. Außenläufermotor nach Ansprüchen i bis .1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflächen (g) für die Werkzeuge (1) schräg zti den Auflageflächen der Spannleisten (m) im Zylinder angeordnet sind. 6. Außenläufermotor nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannleisten (m) finit zwei an ihren inneren Rändern verlaufenden Paßleisten (r) versehen sind, von denen die eine auf der Grundfläche der Aussparung (k), die andere auf dem vorderen Teil des Werkzeuges (1) aufliegt. 7. Außenläufermotor nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche der Aussparung (k) eine Nut aufweist, in der die erhöhte Paßleiste (r') sitzt. B. Außenläufermotor nach Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten des Läufers durch Lagerschilde (f) abgedeckt sind, mittels derer der Läufer gelagert ist. Außenläufermotor nach Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschilde (f) mittels durch den durch die Läuferbleche (a) gebildeten Zylinder hindurchgehender Ankerschrauben (h) mit diesem verbunden sind. io. Außenläuferniotor nach Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschilde (f) mittels eines zylindrischen, innerhalb des Ankerschrauberikreises liegenden Ansatzes (r) in den die Stirnseiten des Zylinders abdeckenden Ringen (b) zentriert sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE489126D BE489126A (de) | 1948-10-02 | ||
| DEP3491A DE807716C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Aussenlaeufermotor, insbesondere fuer Holzhobelmaschinen |
| DEP22007D DE818850C (de) | 1948-10-02 | 1948-11-19 | Aussenlaeufermotor, auf dessen aussen umlaufendem Laeufer Werkzeuge unmittelbar befestigt sind |
| GB13369/49A GB660421A (en) | 1948-10-02 | 1949-05-19 | External rotor motor wood planing machine |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DEP3491A DE807716C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Aussenlaeufermotor, insbesondere fuer Holzhobelmaschinen |
| GB13369/49A GB660421A (en) | 1948-10-02 | 1949-05-19 | External rotor motor wood planing machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE807716C true DE807716C (de) | 1951-07-02 |
Family
ID=29271489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEP3491A Expired DE807716C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Aussenlaeufermotor, insbesondere fuer Holzhobelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE807716C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089938B (de) * | 1958-08-20 | 1960-09-29 | Siemens Elektrogeraete Gmbh | Geraet zum Zerkleinern und Mischen von Nahrungsmitteln |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP3491A patent/DE807716C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089938B (de) * | 1958-08-20 | 1960-09-29 | Siemens Elektrogeraete Gmbh | Geraet zum Zerkleinern und Mischen von Nahrungsmitteln |
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