DE81148C - - Google Patents
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- DE81148C DE81148C DENDAT81148D DE81148DA DE81148C DE 81148 C DE81148 C DE 81148C DE NDAT81148 D DENDAT81148 D DE NDAT81148D DE 81148D A DE81148D A DE 81148DA DE 81148 C DE81148 C DE 81148C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J11/00—Supporting arrangements specially adapted for fastening specific devices to cycles, e.g. supports for attaching maps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
(County of Surrey, England).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. November 1894 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung an Fahrrädern zum Mitführen von
Ersatz-Radreifen, wobei die letzteren derart in einem am Gestell oder an den Rädern befestigten
Gehäuse angebracht sind, dafs sie an Stelle eines durchstochenen Reifens auf den
Radkranz gezogen werden können, ohne dafs das Rad aus der Gabel oder dem Gestell
herausgenommen werden mufs.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine theilweise Seitenansicht eines mit der den Gegenstand der Erfindung bildenden
Vorrichtung ausgerüsteten Fahrrades,
Fig. 2 die zugehörige Vorderansicht;
Fig. 3 und 4 sind die Seitenansichten von Fahrrädern, an denen verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes zur Anschauung
gebracht .sind.
Zur ■ Aufnahme des Ersatz-Radreifens dient ein hohles Gehäuse A von zweckentsprechender
Gestalt und Gröfse. (Beispielsweise kann das Gehäuse dreieckige Gestalt haben, wie in
Fig. ι und 3, oder runde, wie in Fig. 4 dargestellt.) Dieses Gehäuse ist an der Gabel B,
den Steifen C, oder an anderen festen Theilen der Maschine befestigt, und zwar so, dafs es
zwischen diese Theile und das Rad zu liegen kommt. Auch kann das Gehäuse A
einen Theil des gegenwärtig schon allgemein gebräuchlichen Kettenschutzgehäuses bilden.
In dem Gehäuse A ist der Ersatzreifen D so angeordnet, dafs er die Achse und die
Nabe E des Rades umgiebt, und zwar ist die Anordnung eine derartige, dafs der den Reifen
bildende Schlauch mit den Theilen des Rades nicht in Berührung kommt, damit derselbe
nicht beschädigt wird. Der Schlauch ist in dem Gehäuse A zweckmäfsig so zusammengefaltet
oder gerollt, dafs er so wenig Raum wie möglich in demselben einnimmt. Beispielsweise
kann er auf die in Fig. 1 dargestellte Art über Zapfen F gelegt sein, welche die
beiden Seiten des Gehäuses mit einander verbinden. Damit der Schlauch nicht auf die
Nabe niederfällt, wird er mit Bindfaden oder dergleichen festgebunden oder auf andere Weise
befestigt. Um die Möglichkeit, dafs der Reifen mit der Nabe in Berührung kommt, gänzlich
auszuschliefsen, ist es zweckmäfsig, zwischen den Seitenwandungen des Gehäuses eine
Hülse A* zu befestigen, in welcher sich die
Nabe des Rades frei drehen kann.
Die neue Vorrichtung bietet den grofsen Vortheil, dafs, wenn während der Fahrt der
auf dem Rade befindliche Reifen durchstochen wird, dieser auf der Stelle durch den mitgeführten
Ersatzreifen ersetzt werden kann. Der schadhaft gewordene Reifen wird alsdann an
Stelle des Reservereifens in das Gehäuse A gelegt.
Da der Ersatzreifen schon im Gehäuse um die Achse des Rades gelegt ist, so kann er mit
Leichtigkeit über den Radkranz gezogen werden, ohne dafs (namentlich bei Zwei- und
Dreirädern) das Rad aus der Gabel, in welcher es gelagert ist, herausgenommen zu werden
braucht.
Damit die Ersatzreifen oder der beschädigte Reifen verhältnifsmäfsig leicht in das Gehäuse
eingelegt bezw. aus demselben herausgenommen werden kann, ist das Gehäuse zweckmäfsig so
eingerichtet, dafs es rings an seinem Umfange geöffnet werden und der Reifen infolge dessen
radial nach allen Richtungen herausgezogen werden kann. Um das Gehäuse an seinem
Umfange gegen das Eindringen von Staub und Schmutz abzuschliefsen, können geeignete Mittel,
wie Schieber, Klappen, Deckel oder dergleichen, benutzt werden. Auch kann der Rand des
Gehäuses erforderlichenfalls offen bleiben.
Das Gehäuse kann an der Gabel, dem Rahmen, dem Schutzblech, der Spreize oder
anderen festen Theilen der Fahrräder mittelst Klammern, Schrauben, Niete oder dergleichen
entweder fest oder abnehmbar angebracht sein.
Ferner ist es zweckmäfsig, in dem Gehäuse eine Stütze G oder eine andere geeignete Befestigungsvorrichtung
für das Ventil des Luftreifens anzubringen, um dadurch zu verhindern, dafs das Ventil infolge der Erschütterung bei
der Fahrt gegen die Wandungen des Gehäuses schlägt und dadurch beschädigt wird. Das Gehäuse
A kann auch so eingerichtet sein, dafs in demselben zur Reparatur nöthige Werkzeuge
und andere leichte Gegenstände mitgenommen werden können.
Anstatt das Gehäuse A, welches den Ersatzreifen enthält, an der Gabel oder einem festen
Theil der Maschine anzubringen, kann es in manchen Fällen am Rade befestigt sein, so
dafs es sich mit drehen mufs. In Fig. 4, wo dieser Fall dargestellt ist, bedeutet A1 ein Gehäuse
von verhältnifsmäfsig kleinem Durchmesser, welches an den Speichen befestigt ist
und die Radnabe E umgiebt, und A2 ein Gehäuse von gröfserem Durchmesser, welches
ebenfalls an den Speichen, jedoch an der Innenseite des Radkranzes / befestigt ist. In diesen
beiden Fällen wird der Reservereifen zuerst um die Nabe oder Achse des Rades gelegt und
dann so zusammengefaltet, dafs er in das Gehäuse A1 bezw. /L2 eingesetzt werden kann.
Auch diese Gehäuse sind an der Seite oder am Umfange mit geeigneten Deckeln versehen, um
Staub und Schmutz fernzuhalten.
Die Gehäuse A A1 und A^ können aus jedem
geeigneten Material hergestellt sein. Am besten eignen sich leichte Stoffe, wie Holz, Hartgummi,
Celluloid, Xylolit, Papier mache, Aluminium oder Metallblech und andere.
Claims (3)
1. Eine Vorrichtung zum Mitführen von Ersatz-Radreifen
bei Fahrrädern u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs der Ersatz-Radreifen
derart in einem am Fahrzeuge angebrachten Gehäuse (A A1 A2) mitgeführt wird,
dafs er dabei die Achse des Rades umgiebt, zu dem Zweck, ihn mit einem schadhaft
gewordenen Reifen austauschen zu können, ohne das Rad aus der Gabel oder dem Rahmen herausnehmen zu müssen.
2. Eine Ausführungsform der in Anspruch 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher
das den Radreifen enthaltende Gehäuse (A) an einem festen Theil des Gestelles oder
Rahmens des. Fahrzeuges angebracht ist.
3. Eine Ausführungsform der in Anspruch 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher
das den Reifen enthaltende Gehäuse (A2) am Rade selbst befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81148C true DE81148C (de) |
Family
ID=353650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81148D Active DE81148C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81148C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4201961A1 (de) * | 1992-01-23 | 1993-07-29 | Wolfgang Puls | Fahrrad-wechselschlauch-gehaeuse |
| DE4325075C1 (de) * | 1993-07-19 | 1994-06-16 | Wolfgang Puls | Vorrichtung zur Aufbewahrung eines Fahrradwechselschlauches |
-
0
- DE DENDAT81148D patent/DE81148C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4201961A1 (de) * | 1992-01-23 | 1993-07-29 | Wolfgang Puls | Fahrrad-wechselschlauch-gehaeuse |
| DE4325075C1 (de) * | 1993-07-19 | 1994-06-16 | Wolfgang Puls | Vorrichtung zur Aufbewahrung eines Fahrradwechselschlauches |
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