DE8134C - Verbesserungen an Malzschrotmühlen mit Mefsapparat und Kontroluhr - Google Patents

Verbesserungen an Malzschrotmühlen mit Mefsapparat und Kontroluhr

Info

Publication number
DE8134C
DE8134C DENDAT8134D DE8134DA DE8134C DE 8134 C DE8134 C DE 8134C DE NDAT8134 D DENDAT8134 D DE NDAT8134D DE 8134D A DE8134D A DE 8134DA DE 8134 C DE8134 C DE 8134C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
malt
housing
flap
gutter
mefs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT8134D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. ROESSLER, Maschinenfäbrikant, in Abensberg i. Bayern
Publication of DE8134C publication Critical patent/DE8134C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/10Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
    • G01F11/12Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements
    • G01F11/20Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates
    • G01F11/24Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates for fluent solid material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

1878.
Klasse 42.
MAX ROESSLER in ABENSBERG (Bayern). Verbesserungen an Malzschrotmuhlen mit Melsapparat und Controluhr.
Zusatz-Patent zu No. 7699 vom 31. März 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. December 1878 ab. Längste Dauer: 13. April 1884.
Die beiliegende Zeichnung enthält in Fig. 1 die Abbildung der Deckplatte, in Fig. 2 und 4 zwei Durchschnitte des vollständigen Apparates, in Fig. 3 eine Seitenansicht, in Fig. 5 und 6 das Mefsgefäfs im Grund- und Aufrifs. Fig. 7 zeigt die Stellungen des Mefsgefäfses bei Füllung und Entleerung, sowie die Construction des Excenters für die Bewegung.
Die aus gufseisernen Walzen bestehende Malzbrechmühle, welche auf einer eisernen Grundplatte a* ruht, ist von einem an diese Platte angeschraubten gufseisernen Gehäuse derart umgeben, dafs die Mühle zu dem Zwecke der Malzausfuhr anders nicht als durch die Einschüttgosse und den Mefsapparat zugänglich ist. Eine jener Schrauben, welche die Verbindung der gedachten Grundplatte ,mit dem auf ihr ruhenden Gehäuse bewirken, ist an der Stelle h, Fig. 3, amtlich plombirt.
Dieses Gehäuse a, welches in einem Stück gegossen ist, erhebt sich bis zur Einlaufsgosse b enthält den Mefsapparat c, Fig. 2, und bildet zugleich die untere Gosse, in welche das durch den Mefsapparat gemessene Malz einläuft und von da mittelst eines sogenannten Zubringers (Speisewalze d) der Mühle zum Brechen zugeführt wird.
Im Innern des Gehäuses sind, genau an die Brechwalzen anschliefsend, zwei Leisten e angebracht und an das Gehäuse von innen angeschraubt, welche die Aufgabe haben, das zufliefsende Malz in der gegebenen Bahn zu halten.
Von aufsen ist dieses Gehäuse nur durch eine einzige Oeffhung bei /, Fig. 3, zugänglich, um zu der die Regulirung des Mafsinhaltes des Mefsgefäfses ermöglichenden Vorrichtung (Regulirungsschraube) g, Fig. 2, 6 und 7, zu gelangen.
Diese Oeffnung ist übrigens durch einen nach innen klappenden und amtlich plombirten Deckel /, Fig. 3, verschlossen.
Auf dem Gehäuse befindet sich die Einlaufgosse b.
Das im Gehäuse α befindliche Mefsgefäfs ruht auf zwei Zapfen und hat die Form eines nach oben und unten offenen Cylinders von ovalem Querschnitt, Fig. 5, 6 und 7, dessen Mafsinhalt mittelst einer runden eisernen Platte g, Fig. 6 und 7, welche mit feinen Gewindegängen versehen ist, genau auf das bestimmte Mafs von 20, 10 oder 5 1 durch den vierkantigen Zapfen regulirt werden kann. Die kleine Stellschraube /i\ Fig. 6, dient zum Feststellen der Regulirung.
Dieses Melsgefäfs hat oben und unten Deckel ti und z'1, Fig. 2 und 7, welche im Inneren des Gehäuses fest angeschraubt und derart daselbst angebracht sind, dafs während der Bewegung des Mefsgefäfses der eine die Einmündung desselben freiläfst, wenn der andere die Ausmündung bedeckt und umgekehrt.
Der Mechanismus, durch welchen der Mefsapparat c seine Hin- und Herbewegung, welche eine schwingende ist, erhält, besteht in einem im Nebenraum k des Gehäuses, Fig. 2, 3 und 4, angebrachten drehbaren Körper (Excenter), in dessen kurvenförmige Führungsrinne e, Fig. 4 und 7, das Mefsgefäfs mittelst seines Stahlzapfens, der durch die Gehäusewand a, Fig. 2 und 4, hervorragt, während der Drehung der Axe, auf welcher das Excenter befestigt ist, eingreift und hierdurch derart hin- und hergeführt wird, dafs es abwechselnd unten geschlossen und zugleich oben geöffnet, dann oben geschlossen und gleichzeitig unten geöffnet ist, wodurch dessen Füllung und Entleerung bewirkt wird.
Das Mefsgefäfs-Excenter m selbst, Fig. 2 und 4, erhält seine Bewegung durch das Staffelrad n, Fig. 2, in welches ein mittelst eines auf die Speisewalzenaxe d aufgesteckten Excenters auf- und niedergehender Schubhacken 0, Fig. 2 und 4, einfällt, und setzt hierdurch, sobald die Mühle in Gang gebracht und der Apparat eingelöst ist, diesen selbst sofort in Bewegung.
Zur Sicherheit gegen unregelmäfsigen Betrieb sowie bei raschem Gange ist eine Stahlfeder p, Fig. 4, angebracht, welche durch eine Stellschraube auf das Excenter geschraubt ist und leicht gebremst werden kann; ebenso ist zur Verhinderung einer Rückwärtsbewegung des

Claims (4)

  1. Apparates ein Sperrhacken q, Fig. ι und 4, angebracht, welcher in das Staffelrad η eingreift.
  2. Die Verbindung des Mefsgefäfses mit der Uhr wird durch das in einem vierkantigen Zapfen auslaufende eine Ende der Axe, welche das Mefsgefäfs - Excenter m trägt, Fig. 8, bewirkt, indem dieser Zapfen in das Zählwerk r, Fig.
  3. 3 und 8, eingreift, und hierdurch jede Rotation der Axe bezw. jede Entleerung des auf ein bestimmtes Mafs regulirten Mefsgefäfses an einem Zifferblatte ersichtlich macht. Die Uhr selbst ist noch von einem besonderen gufseisernen Gehäuse umgeben, dessen zwei Schrauben, mit welchen die Befestigung an das Hauptgehäuse bewirkt ist, amtlich an den Stellen 1 und 2 plombirt werden.
    Die Bewegung des Mefsapparates setzt die vorhergehende Einlösung desselben voraus, welche von der die Maschine bedienenden Person mittelst eines Schlüssels erfolgen mufs.
    Dieser Schlüssel wird auf den hervorragenden Klappenzapfen s", Fig. 4, aufgesteckt, wonach bei einer Drehung nach links der kleine gleichseitige Hebel /, Fig. 4, den Schubhacken ο mit Hülfe der Spiralfeder χ in das Sperrrad η eintreten und hiermit die Function des Mefsapparates beginnen läfst.
    Ist jedoch in der oberen Gosse kein oder auch nicht mehr so viel Malz vorhanden, um das Mefsgefäfs vollständig füllen zu können, oder hat sich die untere Gosse derart überfüllt, dafs sich das Mefsgefäfs nicht mehr oder auch nur nicht vollständig mehr entleeren kann, so löst der Apparat sich von selbst sofort wieder aus.
    Der Mechanismus, welcher dies bewirkt, besteht in einer mit dem bezeichneten Mechanismus zur Bewegung des Apparates in Verbindung gebrachten Klappenvorrichtung ober- und unterhalb des Mefsgefäfses.
    Sollte sich daher in der unteren Gosse α Malz aufhäufen, so wird die Klappe ν über ihren todten Punkt gedrückt, vermittelst ihrer eigenen Schwere umschlagen und die Auslösung des Apparates bewerkstelligen, s. Fig.
  4. 4. Der Schubhacken 0 wird aus dem Sperrrade η ausgelöst trifft den Winkelhebel w und setzt vermittelst desselben eine Glocke in Bewegung, wodurch das Leergehen sich anzeigt. Im anderen Falle, wenn die Gossenklappe χ von Malz frei ist, geschieht die Auslösung durch diese; das Gewichty drückt die senkrechte Stange ζ herunter und hierdurch wird der kleine Winkelhebel g1, und mit diesem die Klappe ν im Innern des Gehäuses α zum Rückschlagen gebracht.
    Die Aus- und Einlösungs-Vorrichtung, sowie der beschriebene Mechanismus, welcher den Apparat in Gang zu setzen hat, sind in einem besonderen, an das den Mefsapparat selbst umschliefsende Gehäuse angegossenen Nebengehäuse angebracht, dessen Deckel, Fig. 1, entfernbar ist und deshalb oben und unten mit je einer amtlichen Plombe verschlossen wird.
    Dieser Deckel enthält unten gerade vor jenem Rohre, in welches der Schlüssel zum Zwecke der Einlösung des Apparates eingeschoben wird, ein kleines Thürchen, welches mit einem sogenannten Kunstschlosse versehen und durch den Mühlenbesitzer hierdurch abgesperrt werden kann.
    Die ebenfalls aus Gufseisen bestehende Einlaufgosse b schliefst mit ihrer angegossenen Deckplatte den Apparat oben vollständig ab, und ist auf der einen Seite unter eine prismatische Leiste ζ' geschoben, auf der anderen dagegen im Innern des gedachten Nebengehäuses festgeschraubt, Fig. 2 und 3, so dafs, da dieses Nebengehäuse amtlich plombirt ist, eine Entfernung dieser Gosse 6ha6 Lösung der amtlichen Plomben nicht möglich ist.
    Damit endlich das Messen des Malzes stets unter gleichem Drucke erfolgen kann, befinden sich in dem Halse des aus Holz construirten Einschütttrichters g" drei Abweichungsebenen (Coulissen) und oberhalb derselben ein eisernes Gittersieb.
    Die in Fig. 4 mit ο' und ο" bezeichneten vier Röhrchen dienen zum Eingiefsen von OeI zu den beweglichen Theilen.
    Das Blech r' in Fig. 4, welches einen Theil der Speisewalze umschliefst, ist beweglich, und wird durch die Spiralfeder s'" angedrückt.
    Paten τ-Anspruch:
    Die Malzschrotmühle mit Mefsapparat und Controluhr in ihrer ganzen Zusammensetzung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT8134D Verbesserungen an Malzschrotmühlen mit Mefsapparat und Kontroluhr Active DE8134C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8134C true DE8134C (de)

Family

ID=285725

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT8134D Active DE8134C (de) Verbesserungen an Malzschrotmühlen mit Mefsapparat und Kontroluhr

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8134C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7232553U (de) Einrichtung zum foerdern gravimetrischen dosieren und mischen von rieselfaehigem material mit anderen rieselfaehigen oder fluessigen oder teigfoermigen materialien
DE2021080B2 (de) Vorrichtung zur versorgung einer mit genau dosierten chargen eines pulverfoermigen materials
DE2701336B1 (de) Bunkerverschluss
DE8134C (de) Verbesserungen an Malzschrotmühlen mit Mefsapparat und Kontroluhr
DE2456911C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kohleformkörpern
DE4202208A1 (de) Vorrichtung zur muellentsorgung
DE10331C (de) Neuerungen an einem mit einer Schrotmühle kombinirten Malzmefs- und Kontroiapparat
DE1042455B (de) Vorrichtung zum Zaehlen und gleichzeitigen Abfuellen einer Anzahl von Formlingen
DE7930C (de) Malzmefsapparat mit Schrotmühle und Kontroluhr
DE2021080C (de) Vorrichtung zur Versorgung einer Presse mit genau dosierten Chargen eines pulverförmigen Materials
DE2527959A1 (de) Muellpressanlage
DE745720C (de) Vorrichtung zum Abmessen zerknallfaehiger, pulveriger, leicht backender Stoffe
DE8932C (de) Selbsttätige Wägemaschine für Getreide
DE598304C (de) Vorrichtung zum teilmengenweisen Einfuellen von Gut in Behaelter mittels einer selbsttaetigen Wiegevorrichtung
DE18621C (de) Neuerungen an Schrotmühlen mit Mefsapparat und Kontroluhr
DE425606C (de) Teigteilmaschine
DE2710354C2 (de)
AT17400B (de) Paketfüllmaschine mit Stampfwerk.
DE865214C (de) Automatische Waage fuer kontinuierlich zugefuehrtes, stueckiges oder koerniges Gut
DE224238C (de)
AT130243B (de) Carbideinwurfvorrichtung für Acetylengasentwickler.
DE64521C (de) Schankapparat
DE220303C (de)
DE2145925A1 (de) Muellpresse
DE66913C (de) Schank-Apparat