DE815276C - Gluehdrahtkerze - Google Patents
GluehdrahtkerzeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q7/00—Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
- F23Q7/001—Glowing plugs for internal-combustion engines
Landscapes
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Description
- Glühdrahtkerze Die Erfindung bezieht sich auf Glühdrahtkerzen für Brennkraftmaschinen mit ineinander angeordneten und gegeneinander isolierten Elektroden, an denen der Glühdraht befestigt ist. Bisher sind die Elektroden der Glühdrahtkerzen meist mittels Glimmer gegeneinander isoliert worden. Glimmer ist aber ein teures Knappstoff, und seine Verwendung als Isoliermittel bei Glühdrahtkerzen erfordert außerdem eine genaue, zeitraubende und daher teuere Herstellungsarbeit.
- Der Zweck der Erfindung ist, den Glimmer durch einen billigeren, hitzebeständigen Stoff zu ersetzen. Die Erfindung besteht darin, daß das Isoliermittel aus Glas besteht, welches durch einen Schmelzvorgang auf den zu isolierenden Flächen befestigt ist.
- Es ist schon früher und auch in neuerer Zeit in Druckschriften vorgeschlagen worden, den Isolierkörper von Hochspannungszündkerzen anstatt aus Porzellan oder Quarz aus Glas herzustellen. Trotz mannigfach angesetzter Versuche ist es in der Praxis . aber nie zur erfolgreichen Verwendung von Glas als Isoliermittel von Zündkerzen gekommen. Aus den wiederholten Mißerfolgen bei den erwähnten Versuchen mit Glas hat sich bei der Fachwelt ein starkes Vorurteil gegen Glas als Isoliermittel für die thermisch und mechanisch hoch beanspruchten Kerzen herausgebildet. So ist es gekommen, daß bis jetzt in der Fachwelt Glas als Isoliermittel für Zündkerzen als nicht brauchbar angesehen wurde. Es bestand auch die Meinung, daß für Glühdrahtkerzen die Anwendung von Glas erst recht unmöglich sei, da die Verdichtungs- und Arbeitsdrücke bei Schwerölmotoren um ein Vielfaches höher als bei Vergasermotoren sind, und weil man außerdem glaubte, daß die unterschiedlichen Wärmedehn4ngse*&epaften der Elektrode und des aufgeschmolzenen Glases zur Beschädigung des Isoliermittels führen würde.
- Bei einer bekannten Zündkerle ,dient eingeschmolzene Emaille dazu, die beiden Teilt eines zweiteiligen keramischen Isolierkörpers, der. quer zur Achse geteilt ist, miteinander und mit dem Kerzengehäuse zu verbinden. Die Emaille bezweckt hier nicht die Isolierung der Zündkerze. Vielmehr soll erreicht werden, daß die Isolatorteile sich ungehindert ausdehnen können. Eine praktische Bedeutung konnte dieser Vorschlag nicht bekommen, weil Glas oder Emaille den elektrischen Beanspruchungen einer Hochsp'airnungszündkerze nicht genügen.
- Die Verwendung von Glas oder einen glasartigen Stoffes ist auch schon bei Glühdrahtkerzen bekannt= geworden. Dort ist-der Glühdraht zum Schutz gegen die Verbrennungsgase von einer Erna$leschicht umgeben, in der Weise, daß die Emai'ileschfcht eine Hülse und damit den Träger des Drahtes bildet, der in das Kerzengehäuse eingesetzt ist.
- Das nach der Erfindung als Isoliermittel dienende Glas kann zwischen die Elektroden eingeschmolzen sein, wodurch zugleich auch eine einwandfreie Abdichtung der Glühdrahtkerzen ohne Anwendung sonstiger Hilfsmittel erzielt, & Ein besonders vor-, teilhaftes Verfahren zur Herstellung dieser Isolierung besteht darin, daß-die -miteinander zu vereinigenden und voneinander zu isolierenden Teile an den erforderlichen Stellen mit einem durch Erwärmen flüssigen Glasüberzug versehen und anschließend die Teile zu ihrer endgültigen Lage, Yorzugw-eW unter leichtem Druck, zusammengefügt und in dieser Lage bis zum Erkalten zusammengehalten werden.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung und den Ansprüchen enthalten.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an einer im. Längsschnitt dargestellten Glühdrahtkerze. .Die Glühdrahtkerze besteht aus einer stabförmigen Mittelelektrode a, die an einem Ende ein Gewinde für eine Anschlußmutter trägt, und aus einer zweiten rohr%rüiigen Elektrode b, in der einerseits die Mittelelektrode a sitzt und die ihrerseits in dem als Schraubnippel ausgebildeten Gehäuse c der Kerze befestigt ist. Das Gehäuse c ist innen und die Elektrode b außen entsprechend konisch gehalten. Die Mittelelektrode a hat am motorseitigen Ende einen konischen Kopf d, der in das innen konische Ende der rohrförmigen Elektrode b paßt. An den Elektroden a und b ist in üblicher Weise eine Glühspirale e angebracht.
- Die Elektroden a und b und das Gehäuse c sind durch Glasschichten f voneinänäer isoliert. Die zu isolierenden Teile werden au, deü in Betracht kommenden Flächen durch Tauchen oder Spritzen mit einem geeigneten, aus Glaspulver angemachten Brei oder auch durch Aufschmelzen: passender Glassorten bedeckt und dann in einem Ofen, zweckmäßig in einem Wanderofen, auf eine Temperatur z. B. von etwa 6oo bis 65o° C gebracht, bei welcher der AGiasAuB zähflüssig ist und nicht abtropft oder wegfließt. Solange der Glasüberzug auf den Teilen noch zähflüssig ist, werden die Teile vorzugsweise unter leichtem Druck ineinandergesteckt und in dieser Lage bis zum Erkalten der Glasschicht gehalten.
- Die Vorteile dieses Verfahrens bestehen darin, daß die'-Bildung von schädlichen Luftblasen vermieden wird und daß die Teile ohne besondere Vorrichtungen ineinandergesteckt werden können, weil sie sich durch ihre konische Ausbildung und die Zähigkeit der Glasüberzüge von selbst zentrieren. Die so hergestellten Kerzen erweisen sich als vollkommen gasdicht und druckunempfindlich.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Glühdrahtkerze für Brennkraftmaschinen mit ineinander angeordneten und gegeneinander isolierten Elektroden, an denen der Glühdraht befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, äaß die Isolierung aus Glas besteht, welches im geschmolzenen Zustand auf den zu isolierenden Flächen befestigt ist.
- 2. Glühdrahtkerze nach Anspruch i, ` dadurch gekennzeichnet, daß das Glas zwischen die. F,ckT troden eingeschmolzen tst.
- 3. Glühdrahtkerze nach Anspruch i oder 2,-dadurch gekennzeichnet, daß die Außenelektrode (b) in ihrer Lage zum Gehäuse (c) ausschließlich durch - eine Glasschicht (f) gehalten ist: 4. Verfahren zum Herstellen der Isolation aus. Glas für Glühkerzen gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander zu isolierenden Teile an den erforderlichen Stellen mit einem durch Erwärmen flüssigen Glasüberzug versehen und anschließend die Teile zu ihrer endgültigen Lage vorzugsweise unter leichtem Druck zusammengefügt werden. g. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile vor dem Erkalten des Glasüberzugs zusammengefügt und in dieser Lage bis zum Erbalten gehalten werden. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile bei Zähflüssigkeit des Glasflusses zusammengefügt werden. 7. Verfahren nach Anspruch 4 oder $,, dadurch gekennzeichnet, daß die zu isolierenden Teile mit einem aus Glaspulver angemachten Brei überzogen und bis zum Schmelzen des Glaspulvers erwärmt werden. B. Verfahren nach> Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf die zu isolierenden Teile Glas aufgeschmolzen wird, die Teile zusammengefügt und bis zum Schmelzen des Glases wieder erwärmt werden. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. i 59o 89i; deutsche Patentschrift Nr. 558 1o3.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEB242D DE815276C (de) | 1942-03-26 | 1942-03-26 | Gluehdrahtkerze |
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| DE815276C true DE815276C (de) | 1952-10-06 |
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| DEB242D Expired DE815276C (de) | 1942-03-26 | 1942-03-26 | Gluehdrahtkerze |
Country Status (1)
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1590891A (en) * | 1921-08-02 | 1926-06-29 | Heany Lab Inc | Ignition element |
| DE558103C (de) * | 1933-03-30 | Gottlieb Soehngen | Verfahren zur Herstellung von Zuendkerzen |
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1942
- 1942-03-26 DE DEB242D patent/DE815276C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
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