DE816714C - Fahrraddynamo - Google Patents

Fahrraddynamo

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DE816714C
DE816714C DEM1027A DEM0001027A DE816714C DE 816714 C DE816714 C DE 816714C DE M1027 A DEM1027 A DE M1027A DE M0001027 A DEM0001027 A DE M0001027A DE 816714 C DE816714 C DE 816714C
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DE
Germany
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speed
dynamo
bicycle dynamo
voltage regulation
drive shaft
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Expired
Application number
DEM1027A
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English (en)
Inventor
Werner Braun
Gerhard Mueller
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/108Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Fahrraddynamo Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Weiterentwicklung der Fahrraddynamo. Sie bezieht sich dabei auf eine Dynamo, die, zur Erzielung einer über einen großen Bereich möglichst gleichbleibender Lichtstärke, mit einer Einrichtung zur Spannungsregelung versehen ist.
  • Diese Dynamoart stellt eine wesentliche Verbesserung gegenüber der z. Z. üblichen Fahrraddynamo dar, bei der die Lichtstärke der Lampe direkt mit der sich dauernd und in weiten Grenzen ändernden Fahrtgeschwindigkeit schwankt. Jedoch stellt die Spannungsregelung für sich allein noch keine volle Lösung der Frage der Fahrradbeleuchtung dar. Die Spannungsregelung ermöglicht es wohl, von einer bestimmten Mindestgeschwindigkeit an die volle Lichtleistung einzuhalten. Wenn aber infolge schlechter oder unübersichtlicher Wegeverhältnisse die Einhaltung einer gleichförmigen Geschwindigkeit nicht möglich ist, wird es häufig vorkommen, daß die Geschwindigkeit kurzfristig noch unter die für die volleLichtleistung erforderliche Mindestgeschwindigkeit absinkt und die Birne dann mit ungenügender Lichtstärke brennt. Die volle Lichtstärke ist aber gerade dann, wenn schwierige Wegeverhältnisse zu diesen niedrigen Geschwindigkeiten zwingen, im Interesse eines sicheren Fahrens unbedingt erforderlich.
  • Dieser der Fahrraddynamo mit Spannungsregelung noch anhaftende Mangel wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der Antrieb des Ankers über ein Freilaufgetriebe erfolgt. Bei einem Nachlässen der Geschwindigkeiten sinkt dann die Drehzahl des Ankers infolge der in ihm aufgespeicherten Bewegungsenergie nur allmählich ab, und die Lampe brennt zunächst auch dann noch mit ihrer vollen Lichtstärke, wenn die Fahrtgeschwindigkeit schon unter die für die volle Lichtleistung erforderliche Mindestgeschwindigkeit abgesunken ist. Bei den größtenteils nur kurzfristigen Geschwindigkeitsschwankungen wird dann in den meisten Fällen die Geschwindigkeit wieder zunehmen und damit dem Anker ein neuer Antriebsimpuls erteilt werden, ehe seine Drehzahl unter die zur Erzeugung der vollen Spannung erforderliche Mindestdrehzahl abgefallen ist. Diese ausgleichende Wirkung des Freilaufgetriebes kann in jedem praktisch erforderlichen Maße dadurch verstärkt werden, daß an dem frei laufenden Teil der Antriebswelle zusätzliche Schwungmassen angeordnet werden, wobei zur Erreichung des gleichen Betriebsverhaltens das für die Energieaufnahme maßgebliche Trägheitsmoment aller frei umlaufenden Massen um so geringer sein kann, je niedriger die Geschwindigkeit ist, bei der die Dynamo ihre volle Spannung erreicht.
  • Das im vorstehenden beschriebene Verhalten der Dynamo bei niedrigen, in der Nähe der Mindestgeschwindigkeit liegenden Geschwindigkeiten kann weder durch eine Einrichtung zur Spannungsregelung allein, noch durch eine Freilaufanordnung allein erreicht werden. Erst die Verbindung einer Einrichtung zur Spannungsregelung mit einem Freilaufgetriebe, gegebenenfalls unter Anordnung einer zusätzlichen Schwungmasse, gestattet die Einhaltung der vollen Lichtstärke auch dann, wenn die Geschwindigkeit kurzfristig unter die für die Erzeugung der vollen Lichtleistung erforderliche Mindestgeschwindigkeit absinkt.
  • Weiterhin wirkt sich .die Anordnung eines Freilaufgetriebes bei einer Fahrraddynamo mit Spannungsregelung auch vorteilhaft hinsichtlich der Beanspruchung des Reglers aus. Da die Geschwindigkeit eines Fahrrades fortwährend in mehr oder weniger weiten Grenzen schwankt, müßte der Regler ohne das Vorhandensein eines Freilaufs fortwährend seine Einstellung ändern, d. h. die Verstellelemente des Reglers wären fortwährend in Bewegung. Durch den Freilauf wird der Regler vollkommen von allen Verzögerungseinflüssen, wie sie z. B. bei scharfem Bremsen usw. auftreten können, entlastet, und auch die Auswirkungen von Fahrtbeschleunigungen werden stark gemildert. Insgesamt wirkt also der Freilauf glättend auf den Regelungsablauf, wodurch ein weiches Arbeiten des Reglers und eine entsprechende Schonung der Bauteile des Reglergetrieebes bewirkt wird.
  • Die erfindungsgemäße Dynamoanordnung ist in den Abb. i und 2 in einem Beispiel schematisch dargestellt.
  • In der Abb. i stellt i den mit der Antriebswelle 2a umlaufenden Dauermagnet dar, der sich in dem im Gehäuse 3 angeordneten, die Induktionsspulen t i tragenden Anker .4 ,dreht. Der Dauermagnet i kann zwecks Spannungsregelunggegenüber dem Anker 4 axial verschoben werden, wie in der Abbildung durch eine zweite, gestrichelt gezeichnete Stellung des Magnets i dargestellt ist. Zwischen dem den Dauermagneten i tragenden Teil 2a der Antriebswelle und dem mit der Antriebsrolle 5 verbundenen Teiltb ist nun das Freilaufgetriebe angeordnet. Inderp in den Alb. i und 2 dargestellten Beispiel ist dieses Freilaufgetriebe als Sperrklinkengetriebe ausgeführt. Die Grundplatte 6 ist mit dem Teil der Antriebswelle 2b fest verbunden und trägt die Sperrklinken 7, die in das mit dem frei laufenden Teil 2" verbundene Sperrad 8 eingreifen. Durch die Federn 9 werden die Sperrklinken 7 leicht an das Sperrad 8 gedrückt und so das Getriebe im Eingriff gehalten, solange die beiden Wellenteile 2a und 2b gleich schnell umlaufen. Durch die Form der Zähne io des Sperrades 8 wird ein Freilaufen des Sperrades 8 und damit des Wellenteils 2a ermöglicht, wobei die Zähne io an der Sperrklinke 7 gleiten. Auf dem frei laufenden Teil 2a der Antriebswelle ist ferner die zusätzliche Schwungmasse 12 angeordnet.
  • Sowohl die Art des verwendeten Freilaufgetriebes als auch 'die Art, in der die Spannungsregelung bewirkt wird, ist für den Erfindungsgegenstand ohne Bedeutung. So kann das Freilaufgetriebe als Ratschen-, Kugel- oder Rollengesperre ausgebildet sein. Die Spannungsregelung kann z. B. durch Verstellen des magnetischen Feldes, durch Regelwiderstände oder auf irgendeine andere Weise bewirkt werden. Das Wesen der erfindungsgemäßen Anordnung besteht vielmehr darin, daß sowohl eine Einrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung angeordnet ist als auch ein Getriebe, welches dem umlaufenden Magnetsystem ein Freilaufen gegenüber dem mit der Antriebsrolle verbundenen Wellenteil gestattet. Die hierdurch erreichten, weiter oben beschriebenen Vorteile können durch die Anordnung einer zusätzlichen Schwungmasse noch verstärkt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrraddynamo, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender -Merkmale: einer Einrichtung, die die erzeugte Spannung selbsttätig in Abhängigkeit von der Fahrtgeschwindigkeit regelt, und eines Freilaufgetriebes, welches dem umlaufenden Magnetsystem ein Freilaufen gegenüber dem mit der Antricbsrolle verbundenen Teil der Antriebswelle ermöglicht.
  2. 2. Fahrraddynamo nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung von zusätzlichen Schwungmassen an dem das umlaufende Magnetsystem tragenden Teil der Antriebswelle.
DEM1027A 1949-12-16 1949-12-16 Fahrraddynamo Expired DE816714C (de)

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DEM1027A DE816714C (de) 1949-12-16 1949-12-16 Fahrraddynamo

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DEM1027A DE816714C (de) 1949-12-16 1949-12-16 Fahrraddynamo

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DE816714C true DE816714C (de) 1951-10-11

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ID=7291001

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DEM1027A Expired DE816714C (de) 1949-12-16 1949-12-16 Fahrraddynamo

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DE (1) DE816714C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4216838A1 (de) * 1992-05-21 1993-12-16 Danijel Golub Abtriebsfreie mechanische Bremse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4216838A1 (de) * 1992-05-21 1993-12-16 Danijel Golub Abtriebsfreie mechanische Bremse

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