DE8314833U1 - Beschlag zur Arretierung eines Steigfelles - Google Patents
Beschlag zur Arretierung eines SteigfellesInfo
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- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 21
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C7/00—Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
- A63C7/04—Fastening-devices for skins
Landscapes
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Description
ι r .
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7990 Friedrichshafen
vauDe Sport
Albrecht von Dewitz
Albrecht von Dewitz
79 92 Tettnang 1 - Obereisenbach
Beschlag zur Arretierung eines Steigfelles
Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag zur Arretierung eines Steigfelles an der Spitze eines mit
einer Abseilbohrung versehenen Tourenskis.
Die vordere Befestigung eines Steigfelles an einem Ski wird bisher mit Hilfe eines in dieses eingenähten oder
angenieteten rechteckigen Bügels bewerstelligt, der über die Skispitze gestülpt wird. Abgesehen davon, daß die
Herstellung der in dieser Weise ausgebildeten Steigfelle aufwendig ist, wird bei enger Skiführung durch die auf
beiden Seiten über die Skier überstehenden Bügel die Skioberfläche verkratzt, auch können mitunter die Bügel
durch Steine oder durch die gegenseitige Berührung von dem Fell abgerissen werden. Vor allem aber ist von Nachteil,
daß die Skier beim Vorwärtsgleiten an den überstehenden Seitenteilen des Bügels hängenbleiben können,
so daß die Gefahr des Stolperns und eines dadurch bedingten Sturzes für den Skifahrer groß ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Beschlag zur Airetierung eines Steigfelles zu schaffen, mittels dem
dieses nicht nur leicht und in kurzer Zeit an der Skispitze zu befestigen ist, sondern der seitlich nicht
über einen SJci übersteht. Außerdem soll der Beschlag
wirtschaftlich zu fertigen und ohne Schwierigkeiten an dem Steigfell anzubringen sein, dennoch soll eine
sichere Befestigung des Beschlages an dem Steigfell und dieses an einem Ski gewährleistet werden.
Gemäß der Erfindung wird dies durch einen Beschlag erreicht, der aus einem Z-förmig gestalteten Haken besteht,
dessen einer Schenkel als an dem Steigfell zu befestigende Plstte und dessen anderer Schenkel sowie der
diese verbindende Mittelsteg als in die Abseilbohrung einzuführender, in der Breite gegenüber der Platte abgesetzter
und an dem Ski sich abstützender Bügel ausgebildet ist.
Zweckmäßigerweise wird hierbei der in die Abseilbohrung einzuführende Schenkel sowie der Mittelsteg des Beschlages
in ihrer Breite geringfügig schmäler bemessen als der Innendurchmesser der Abseilbohrung. Des weiteren ist es
angebracht, den sich an dem Tourenski auf dessen Oberseite abstützenden Schenkel des Beschlages länger zu
bemessen als den halben Innendurchmesser der Abseilbohrung. Auch sollte der Mittelsteg in seiner Höhe geringfügig
länger bemessen sein, als der Tourenski in seiner Stärke im Bereich der Abseilbohrung. Auf diese Weise ist
eine stets sichere Abstützung des Beschlages, ohne daß sich dieser selbstttätig lösen kann, gewährleistet.
Ferner sollte der die Platte bildende Schenkel des Beschlages in Richtung des Mittelsteges sich konisch
verjüngend, der Form des Steigfelles angepaßt, ausgebildet sein, wobei dieser Schenkel in einfacher Weise
mittels Nieten an dem Steigfell befestigt werden kann.
Um den Beschlag leicht einhängen zu können, sollte auch der in die Abseilbohrung einzuführende Schenkel an
seinem Ende mit einer kreisförmigen Rundung versehen sein.
Der gemäß der Erfindung ausgebildete Beschlag zur Arretierung eines Steigfelles ist nicht nur einfach in
der konstruktiven Ausgestaltung und somit auf wirtschaftliche Weise herzustellen, sondern auch leicht zu handhaben
und zuverlässig im Gebrauch. Wird nämlich der Beschlag als Z-förmig gestalteter Haken ausgebildet, so
ist es möglich, dessen einen Schenkel an dem Steigfell zu befestigen und dessen anderen Schenkel sowie den
Hittelsteg in der Abseilbohrung eines Skies einzuhängen. Seitlich steht somit!nichts über den Ski über, der vordere
Schenkel des Beschlages stützt sich vielmehr auf der Oberseite des Skis ab, der an dem Steigfell beispielsweise
durch Nieten befestigte Schenkel sowie der diese verbindende Mittelsteg sind auf der Skiunterseite bzw. in
der Abseilbohrung angeordnet und somit nicht sichtbar. Die Beschläge können demnach durch Steine oder gegenseitig
nicht beschädigt oder abgerissen werden, auch werden die Skier durch die Beschläge, da diese nicht miteinander in
Berührung kommen können, nicht verkratzt. Dennoch ist bei einfacher Handhabung, da lediglich ein Schenkel des Beschlages
und der Mittelsteg in die Abseilbohrung einzustecken sind, eine stets zuverlässig Arretierung eines
Steigfelles gegeben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Beschlages zur
Arretierung eines Steigfelles, das nachfolgend im einzelnen erläutert ist,dargestellt. Hierbei zeigt:
Fig. 1 den an einem Steigfell angenieteten Beschlag in Seitenansicht,
Fig. 2 den Beschlag gemäß Fig. 1 in Draufsicht und
Fig. 3 einen Tourenski, an dem ein mit einem gemäß Fig. 1 ausgebildeten Beschlag
versehenes Steigfell befestigt ist.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte und mit 11 bezeichnete
Beschlag, mittels dem ein Steigfell 3 an der Spitze eines mit einer Abseilbohrung 2 versehenen
Tourenskies 1 auf einfache Weise zu befestigen ist, besteht aus einem Z-förmig gestalteten Haken, dessen
einer Schenkel 12 als Platte ausgebildet und an dem Steigfell 3 befestigt ist und dessen anderer Schenkel 13 sowie
der Mittelsteg 14 gegenüber dem Schenkel 12 seitlich abgesetzt sind. Der Schenkel 13 sowie der Mittelsteg 14
sind in ihrer Breite schmäler bemessen als der Innendurchmesser der Abseilbohrung 2, so daß in diese, wie
dies in Fig. 3 gezeigt ist, der Schenkel 13 sowie das Mittelstück 14 eingesteckt werden können. Der Schenkel
stützt sich, sobald der Beschlag 11 auf Zug beansprucht wird, auf der Oberseite des Tourenskies 1 ab, eine sichere
Arretierung des Steigfelles 3 ist dadurch gewährleistet.
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III »I
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Der als Platte ausgebildete Schenkel 12 des Beschlages ist mittels Nieten 15 an dem Steigfell 3 befestigt.
Gemäß Fig. 1 kann dieses zwischen dem Schenkel 12 und einer Unterlagplatte 16 eingeklemmt werden, es ist
aber auch, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, möglich, eine Vernietung ohne Unterlagplatte vorzunehmen. Um das
Einführen des Schenkels 13 in die Abseilbohrung 2 zu erleichtern, ist dessen Ende mit einer kreisförmigen
Rundung 17 versehen.
9. Mai 19/53 e-1
A 2224
A 2224
Claims (9)
1. Beschlag zur Arretierung eines Ste:c.felles an der
Spitze eines mit einer Abseilbohrung versehenen Touren-Skis/
dadurch gekennzeichnet,,
daß der Beschlag (11) auf einem Z-förmig gestalteten
Haken besteht, dessen einer Schenkel (12) als an dem Steigfell (3) zu befestigende Platte und dessen anderer
Schenkel (13) sowie der diese verbindende Mittelsteg (14) als in die Abseilbohrung (2) einzuführender,
in der Breite gegenüber der Platte abgesetzter, an dem Ski (1) sich abstützender Bügel ausgebildet ist.
2. Beschlag nach Anspruch J,
dadurch gekennzeichnet,
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daß der in die Abseilbohrung (2) einzuführende Schenkel (13) sowie der Mittelsteg (14) des Beschlages (11)
in ihrer Breite geringfügig schmäler bemessen sind als der Innendurchmesser der Abseilbohrung (2).
3. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzsichnet,
daß der sich an de« Touren-Ski (1) auf dessen Oberseite abstützende Schenkel (13) des Beschlages (11) länger
bemessen ist als der halbe Innendurchmesser der Abseilbohrung ( 2) .
4. Beschlag nach einem oaer mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mittelsteg (14) in seiner Höhe geringfügig länger bemessen ist als der Touren-Ski (1) in seiner Stärke
im Bereich der Abseilbohrung (2).
5. Beschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Platte bildende Schenkel (12) des Beschlages
(11) in Richtung des Mittelsteges (14) sich konisch verjüngend, der Form des Steigfelles (3) angepaßt ausgebildet
ist.
6. Beschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Platte bildende Schenkel (12) des Beschlages (11) an dem Steigfell (3) durch Nieten (15) befestigt
ist.
7. Beschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in die Abseilbohrung (2) einzuführende Schenkel
(13) des Beschlages (11) an seinem Ende mit einer kreisförmigen Rundung (17) versehen ist.
9. Mai 1983 A 2224 e-b
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8314833U1 true DE8314833U1 (de) | 1983-10-20 |
Family
ID=1332011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8314833U Expired DE8314833U1 (de) | Beschlag zur Arretierung eines Steigfelles |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8314833U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1977798A1 (de) | 2007-04-04 | 2008-10-08 | Nova Sport AG | Fellhaltevorrichtung |
| FR2976816A1 (fr) * | 2011-06-22 | 2012-12-28 | Rossignol Sa | Planche de glisse sur neige |
-
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- DE DE8314833U patent/DE8314833U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1977798A1 (de) | 2007-04-04 | 2008-10-08 | Nova Sport AG | Fellhaltevorrichtung |
| FR2976816A1 (fr) * | 2011-06-22 | 2012-12-28 | Rossignol Sa | Planche de glisse sur neige |
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