DE8316643U1 - Vorrichtung zum Entlasten der Führung für zumindest in im wesentlichen vertikaler Richtung bewegbare Bauteile, insbesondere von Bearbeitungsmaschinen, wie beispielsweise Werkzeugmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Entlasten der Führung für zumindest in im wesentlichen vertikaler Richtung bewegbare Bauteile, insbesondere von Bearbeitungsmaschinen, wie beispielsweise Werkzeugmaschinen

Info

Publication number
DE8316643U1
DE8316643U1 DE19838316643 DE8316643U DE8316643U1 DE 8316643 U1 DE8316643 U1 DE 8316643U1 DE 19838316643 DE19838316643 DE 19838316643 DE 8316643 U DE8316643 U DE 8316643U DE 8316643 U1 DE8316643 U1 DE 8316643U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
component
support
machine
suspension device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19838316643
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daetwyler Global Tec Holding AG
Original Assignee
MDC Max Daetwyler AG Bleienbach
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MDC Max Daetwyler AG Bleienbach filed Critical MDC Max Daetwyler AG Bleienbach
Publication of DE8316643U1 publication Critical patent/DE8316643U1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/001Arrangements compensating weight or flexion on parts of the machine
    • B23Q11/0014Arrangements compensating weight or flexion on parts of the machine using static reinforcing elements, e.g. pre-stressed ties
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/01Frames, beds, pillars or like members; Arrangement of ways
    • B23Q1/015Frames, beds, pillars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Patentanwälte .**» * #· { . :[\ ♦ ],. * '» A 4541
Dr. Franz Lederer : : : ::::::.: DipWng. Reiner F. Meyer-Roxlau " "
München BO MDC Max Dätwyler Bleienbach AG
ü. 22, Til. (QU9) 472947 Flugplatz
3368 Bleienbach / Schweiz
Vorrichtung zum Entlasten der Führung für zumindest in im wesentlichen vertikaler Richtung bewegbare Bauteil Ie, insbesondere von Bearbeitungsmaschinen, wie beispielsweise Werkzeugmaschinen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entlasten der Führung für zumindest in im wesentlichen vertikaler Richtung bewegbare Bauteile, insbesondere für Maschinen- und Apparatetei.le, vorzugsweise Schlitten oder Werkzeug- oder Werkstückhalteeinrichtungen von Bearbeitungsmaschinen , wie beispielsweise Werkzeugmaschinen,gemäss Oberbegriff des Anspruches 1.
Es ist bei Werkzeugmaschinen bekannt, den das Werkzeug oder die Werkzeuge haltenden und in vertikaler Richtung verschiebbaren Spindelkasten mittels einer am Ständer abgestützten Vertikalführung zu führen. Es ist ferner bekannt, den Ständer in horizontaler Richtung verfahrbar auszubilden und ihn auf am Maschinenbett angebrachten Horizontalführungen abzustützen.
Bei allen diesen bekannten ,"Lösungen werden die erwähnten Horizontal- und Vertikalführungen unter anderem durch das Gewicht des geführten Maschinenteiles und/oder durch Momente belastet, die durch diese Maschinenteile bewirkt
werden. Um diese Belastungen aufnehmen zu können, müssen das Maschinenbett bzw. der Ständer entsprechend steif ausgebildet werden, was zu verhältnismässig massiver und
26.5.1983 A 4541
Al:vm
schwerer Bauweise zwingt. Trotzdem kann eine gewisse Deformation der Führungen nicht verhindert werden, was eine sehr genaue Positionierung der genannten Maschinenteile verunmöglicht.
5
Aus der GB-OS 2 033 796 ist es nun bekannt, für den sowohl in vertikaler wie auch horizontaler Richtung verschiebbaren Spindelkasten eine Gewichtsausglsichsvorrichtung vorzusehen, die an einem Rahmen befestigt ist, der vom Ständer mit der Vertikalführung für den Spindelkasten getrennt ist. Dieser Rahmen und auch der Ständer sind auf einer Grundplatte befestigt, die auf einer am Maschinenbett vorgesehenen Horizontalführung abgestützt ist.
Wohl ist bei dieser Lösung die Vertikalführung der durch das Gewicht des Spindelkastens bedingten Belastung nicht η ausgesetzt, doch hat demgegenüber die Horizontalführung
das Gewicht von Spindelkasten, Gewichtsausgleichsvorrichtung und Rahmen zu tragen. Um diese Belastung aufnehmen zu können, ist es,wie bereits erwähnt, notwendig, das Maschinenbett massiv und dementsprechend schwer auszubilden. Doch auch mit einer solchen Bauweise lässt sich eine Deformation der Führungen nicht vollständig vermeiden.
25
Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unter Vermeidung der vorstehend erwähnten Nachteile eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei möglichst einfachem Aufbau ein wirksames Entlasten aller Führungen für den Bauteil, d.h. neben dessen Vertikalführung z.B. auch einer allenfalls vorhandenen Horizontal-
Λ Λ § «
führung, erlaubt*
Diese Aufgabe wird erfindüngsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst. 5
Da die AufhangeeinrichtuniJ von der Abstützung für die Vertikalführung und einer allfälligen Horizontalführung getrennt ist und die übernommene Belastung getrennt von der Abstützung für die Führung für den Bauteil ableitet, wird diese Führung entlastet. Die auf diese Weise von der Aufgabe einer Lastübernahme weitgehend befreite Führung ist nun ohne weiteres in der Lage, ihre Hauptfunktion, nämlich uie Gewährleistung einer sehr genauen Führung des Bauteils, einwandfrei auszuüben.
Da mit der Führung auch deren Abstützung entlastet wird, kann letztere entsprechend leichter ausgebildet werden, wobei die entlasteten Führungen weniger der Abnützung unterworfen sind, was die Lebensdauer der Maschine bezuglieh deren Genauigkeit erhöht. Die erfindungsgemässe Lösung ermöglicht es auch, die Abstützung für die Führung, z.B. das Maschinenbett oder den Ständer einer Bearbeitungsmaschine, auf einem Fundament oder einem andersartigen Tragwerk anzuordnen, das getrennt vom Tragwerk bzw. vom Fundament für die Aufhängeeinrichtung ist.
Bevorzugte Weiterausbildungen des Erfindungsgegenstandes sind in den Ansprüchen 2-9 definiert.
Im Folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhajid der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt rein schematisch:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Werkzeugmaschine ,
Fig. 2 die Werkzeugmaschine gemäss Fig. 1 in Seitenansicht und teilweise im Schnitt, und
Fig. 3 in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung eine Variante der Werkzeugmaschine, gemäss den Fig. 1 und 2. 10
Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Werkzeugmaschine 1 weist ein T-förmiges Maschinenbett 2 auf, dessen zueinander rechtwinklig stehende Arme mit 2a und 2b bezeichnet sind. Das Maschinenbett 2 ruht auf drei Abstützungen 3, 4 und 5, die auf dem Maschinenfundament 6 aufliegen. Mit ist das sich unterhalb des Fundamentes 6 befindliche Tragwerk, im vorliegenden Fall der Baugrund, bezeichnet.
j* Auf dem Arm 2a des Maschinenbettes 2 ist ein Tisch oder | Schlitten 8 zur Aufnahme des zu bearbeitenden Werkstückes angeordnet, der durch einen nicht dargestellten Antrieb in Richtung der X-Achse hin- und herverschiebbar ist. Zur Geradführung des Tisches 8 ist eine Führung 9 vorgesehen, die durch zwei Ftihrungsbahnen 9a und 9b gebildet wird, welche sich auf dem Maschinenbettarm 2a abstützen. Die Werkzeugmaschine 1 weist ferner einen Ständer 10 auf, der in Richtung der Y-Achse verfahrbar ist. Die Geradführung des Ständers 10 übernimmt eine Führung 11, die ebenfalls durch zwei Führungsbahnen lla und 11b gebildet wird/ welehe sich auf dem andern Maschinenbettarm 2b abstützen. Der Antrieb zum Bewegen des Ständers 10 in der Y-Achse ist nüif
Π H 1*1 ti ti
rein schematisch dargestellt und mit 12 bezeichnet (Fig. 2). Die Werkzeugmaschine 1 weist ferner einen Spindelkasten 13 auf, in welchem das Bearbeitungswerkzeug 14, z.B. ein Fräs-, Schleif- oder Bohrwerkzeug, gehalten ist. In diesem Spindelkasten 13 ist auf an sich bekannte Weise der Antrieb für das Werkzeug 14 untergebracht. Der Spindelkasten 13 ist in vertikaler Richtung, d.h. in Richtung der Z-Achse, verschiebbar. Am Ständer 10 ist eine Vertikalführung 15 zur Führung des Spindelkastens 13 während seiner Bewegung vorgesehen. Diese Führung besteht aus zwei am Ständer 10 angebrachten Führungsbahnen 15a und 15b. Der Ständer 10 trägt weiter einen Antrieb 16 zum Heben und Senken des Spindelkastens 13.
Soweit entspricht die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Werkzeugmaschine 1 weitgehend herkömmlichen Werkzeugmaschinen. Im Folgenden wird nun näher auf die Besonderheiten dieser Werkzeugmaschine 1 eingegangen.
Zu einer Entlastung der Führungen 11 und 15 dient eine Aufhängevorrichtung 17, deren Aufbau sich insbesondere aus der Fig. 2 erkennen lässt. Die in der Art eines Galgens ausgebildete Aufhängeeinrichtung 17 weist einen vertikal verlaufenden Träger 18 auf, der an zwei mit 19 und 20 bezeichneten Führungsstellen im Ständer 10 gehalten ist und sich in eine Ausnehmung 21 im Maschinenbettarm 2b hinein erstreckt. An seinen Enden ist der Träger 18 mit abstehenden Armen 22 und 23 verbunden. Am obern Arm 22 ist ein Aufhängeelement 24 befestigt/ das an seinem üntern Ende mit dem Spindelkasten 13 verbunden ist. Das Aufhängeelement 2 4 ist auf nicht näher dargestellte Weise
· t I
i * t t it I
* * «till I
I I * III
* 4 1 I It
in seiner Länge veränderbar, um der Auf- und Abbewegung des Spindelkastens 13 folgen zu können, der am Aufhängeelement 24 aufgehängt ist. Es ist auch denkbar, ein AuJ-hängeelement 24 mit fester Länge zu verwenden und dafür den Träger 18 längenveränderbar auszubilden, z.B. teleskopartig ausziehbar.
Am Ende des untern Armes 23 ist in der Flucht mit dem ilufhängeelement 24 eine Abstützrolle 25 angebracht, die sich auf ein balkenförmiges Abstützelement abstützt, das sich in Verschieberichtung Y des Ständers
erstreckt und auf seiner Oberseite eine Lauffläche 26a j für die Rolle 25 aufweist. Das Abstützelement 26 liegt auf
zwei Auflagern 27 und 28 auf, von denen jede auf einem Fundament 29 bzw. 30 ruht, das sich durch eine Oeffnung 6a bzw. 6b im Maschinenfundament 6 hindurcherstreckt und somit von letzterem getrennt ist. Bei einer Bewegung des Ständers 10 in Y-Richtung wird die Aufhängeeinrichtung mitgenommen, wobei sie über das Abstützelement '/& rollt.
Da die Vertikalkomponente der durch das Gewicht des
Spindelkastens 13 bedingten Belastung von der Aufhängeeinrichtung 17 übernommen wird und die damit verbundenen Kräfte über die Fundamente 2 9 und 30 direkt in den Baugrund 7 eingeleitet werden, werden die Führungen 11 und 15 entsprechend entlastet. Dasselbe trifft auch auf den Ständer 10 zu. Diese Entlastung der Führungen 11 und 15 hat nun zur Folge, dass letztere keine (eine sehr genaue Führung des Ständers 10 bzw,des Spindelkastens 13 verhindernde) Deformation mehr erfahren. Im weitern ist es möglich, sowohl den Ständer 10 wie auch den Maschinenbettarm 2b leichter auszuführen.
ft < · fc ·
Da das Gewicht des Spindelkastens 13 nicht mehr vom Ma-
S schinenbettarm 2b übernommen werden muss, kann letzterer
ι leichter ausgebildet werden.
5 Falls die Aufhängung des Spindelkastens 13 nicht in sei-
nem Schwerpunkt erfolgt, kann auf dessen Führung 15 und auf den Ständer 10 ein entsprechendes Moment wirken. Im
weitern wirken auf die Führung 15 und den Ständer 10 auch noch beim Bearbeitungsvorgang auftretende Kräfce und Momente, z.B. die Schnittkräfte, ein. Um nun die Führung des Spindelkastens 13 auch ncch von dieser quer zur Führung 15 wirkenden Belastung zu entlasten, kann eine zusätzliche, von der Führung 15 getrennte Abstützeinrichtung für den Spindelkaoten 13 vorgesehen werden, die sich ihrerseits an einer vom Ständer 10 getrennten Abstützung, z.B. an der Aufhängeeinrichtung 17 oder an einer andern geeigneten Abstützung, abstützt. Letztere wäre dann vorteilhafterweise ebenfalls so auszubilden, dass die von dieser zusätzlichen Abstützeinrichtung übernommenen Kräfte und Momente ebenfalls getrennt vom Ständer 10 bzw. dem
Maschinenbett 2 in das Maschinenfundament 6 oder den Untergrund 7 eingeleitet werden.
Die in Fig. 3 gezeigte Variante der Werkzeugmaschine 1 unterscheidet sich von der In den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform nur dadurch, dass der Spindelk ten 13 nicht nur an einer Stelle, sondern an zwei in einem Abstand voneinander angeordneten Stellen aufgehängt ist. Zu diesem Zweck sind zwei identische Aufhängeeinrichtüngen 17 und 17" vorhanden, von denen jede der Aufhängeeinrich" tungen 17 gemäss den Fig. 1 und 2 entspracht* Wie aus
• t 1 I I I Ϊ Il I t I III»
ti I I I I I I 1
Il I II·*!«· Il I
Il · I · t t · I I I I I
I··· I···· III
·« ·· It· ti it I »I
ie«
• · ·
Fig. 3 hervorgeht, sind die beiden Aüfhängeeinrichtüngen 17, 17' nicht im Innern des Maschinenbettarmes 2b und des Ständers 1,0, sondern seitlich davon angeordnet. Gleich wie beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 und 2 erfolgt die Abstützung der beiden Aufhängeeinrichtungen an Stellen, die von den Abstützungen 3, 4, 5 für das Maschinenbett 2 getrennt sind.
Im Folgenden wird noch auf weitere mögliche Ausführungsformen eingegangen.
Es ist auch möglich, die Auflager 27 und 28 nicht wie gezeigt: auf eigenen Fundamenten 29 und 30 abzustützen, sondern ebenfalls auf dem Maschinenfundament 6. Auch in einem solchen Fall sind jedoch die Abstützstellen der Aufhängeeinrichtung 17, 17' von den Abstützstellen 3, 4, 5 des Maschinenbettes 2 getrennt.
Die Auflager 27 und 28 können auch gleichachsig mit den Abstützungen 3,4,5 des Maschinenbettes 2 angeordnet werden, wobei die Abstützungen 3,4,5 die Auflager 27,28 umgeben und von diesen getrennt sind- Auch in diesem Fall erfolgt die Abstützung des Maschinenbettes 2 gesondert von der Abstützung der Aufhängeeinrichtung 17, 17'. 25
Dadurch, dass wenigstens ein Teil des Gewichtes des Spindelkastens 13 nicht mehr über die Führungen 11 und 15 in das Maschinenbett 2 bzw. den Ständer 10 eingeleitet wird sondern von der Aufhängeeinrichtung 17, 17' übernommen wird, wird, wie bereits erwähnt, erreicht, dass eine unerwünschte Deformation der Führungen 11 und 15 vermieden
I 1 ( β I 1 ■ f it» 111 11
* ■ · «I I IMI
• t t ** · · ·β β*
wird, so dass eine sehr genaue Führung erreicht werden kann. Zudem kann das Maschinenbett 2 und auch der Ständer 10 leichter ausgebildet werden. Beim Vorsehen vöri separaten Fundamenten 29, 30 für die Aufhängeeinrichtung 17, 17' ermöglicht dies eine weniger massive Ausgestaltung des Maschinenfundamentes 6. Die leichtere Bauweise von Maschinenbett 2 und Ständer 10 erleichtert zudem beim Aufstellen der Werkzeugmaschine 1 das Ausnivellieren, um so mehr als die Abstützstellen 3,4,5 des Maschinenbettes 2 von den Absatzstellen 27, 28 der Aufhängeeinrichtung 17, 17' gesondert sind.
Da die genaue Führung des Spindelkastens 13,wie bereits erwähnt, durch die Führungen 11 und 15 sichergestellt ist, ist es nicht erforderlich, dass die Führung der Aufhängeeinrichtung 17, 17' sehr genau ist. Es ist daher möglich, für diese Führungen z.B. Rollen 25 und dgl. zu verwenden.
Es ist unter Umständen auch möglich, die Aufhängeeinrichtung 17, 17' nicht wie gezeigt direkt am Maschinenfundament 6 oder auf eigenen Fundamenten 29, 30 abzustützen, sondern auf geeignete Weise im Maschinenbett 2. Auch im letztgenannten Fall werden die Führungen 11 und 15 von der Uebernahme des Gewichtes des Spindelkastens 13 oder anderer Beanspruchungen mindestens zum Teil entlastet.
Im Folgenden werden nun weitere Varianten erläutert.
Es versteht sich, dass die Führungen 11, 15 auch einen von einer Geraden abweichenden Verlauf haben können. Ebenso kann jede dieser Führungen 11, 15 aus nur einer Führungs-
44 ( t M 4ft f « ft * ·»*·
- 10 bahn oder mehf als zwei Führüngsbahnen gebildet Werden.
Es ist weiter denkbar, bei der Ausführungsform gemass den Fig. 1 und 2 die Antriebseinheit 16 für den Spindelkasten 13 am Arm 22 der Aufhängeeinrichtung 17 anzuordnen und den Spindelkasten 13 an dieser Antriebseinheit 16, z.B. an deren Antriebsspindel 16a, aufzuhängen. In diesem Fäll kann auf das Aufhängeelement 24 verzichtet werden.
Statt den Spindelkasten 13, wie gezeigt, über die Aufhängeeinrichtung 17, 17' auf den Fundamenten 29, 30 oder auf dem Maschinenfundament 6 abzustützen, ist es auch möglich t den Spindelkasten 13 aufzuhängen, z.B. an einem oberhalb der Werkzeugmaschine 1 angeordneten Tragwerk.
15
Die Aufhängeeinrichtung 17, 17' muss nicht, wie gezeigt, im oder auf dem Baugrund 7 abgestützt werden, sondern lässt sich auch auf einem geeigneten Tragwerk abstützen.
In der Regel werden die Führungen 11, 15 nicht vollständig entlastet, damit sie ihre Führungsaufgäbe noch erfüllen können. Es ist nun möglich, die Entlastung der Führungen so zu steuern, dass letztere immer derselben, wenn auch verhältnismässig geringen, Belastung ausgesetzt sind.
Die erfindungsgemässe Idee der Entlastung der Führungen für einen beweglichen Maschinenteil lässt sich selbstverständlich auch bei Werkzeugmaschinen anwenden, die anders aufgebaut sind als die in den Figuren gezeigte Werkzeugmaschine!, z.B. auch bei solchen Maschinen, bei denen der
- 11 Ständer in der Y-Acihöe nicht verfährbar ist*
Als Beispiele von Werkzeug- und anderen Bearbeitungsinaschinen, bei denen die beschriebene Entlastung der Führungen vorzugsweise angewendet werden kann, seien genannt: Bohr-/ Dreh-/ Fräs- f Hobel-/ Schleif-, Stanz- und Nibbelmaschinen, Erodiermaschinen/ Energiestrahl- (Elektronenstrahl-, Laserstrahl-, Plasmastrahl-) maschinen, Schweiss- und BrGnnschneidemaschinen. Das beschriebene Prinzip der Führungsentlastung könnte jedoch auch bei andersartigen Maschinen und Apparaten, z.B. bei Spritzeinrichtungen, Industrierobotern sowie Apparaten und Geräten für Röntgenaufnahmen, für tomographische Untersuchungen, zum Bestrahlen und dgl., Anwendung finden, bei denen eine genaue Führung einer beweglichen Baueinheit, die eine Belastung der Führung bewirkt, erforderlich ist.

Claims (9)

• · · * ft · • · Λ ft · · - 12 - Γ Ji OO B IT Q? ANSPRUECHE
1. Vorrichtung zum Entlasten der Führung für zumindest in im wesentlichen vertikaler Richtung bewegbare Bauteile, insbesondere für Maschinen- und Apparateteile, vorzugsweise Schlitten oder Werkzeug- oder Werkstückhaiteeinrichtungen von Bearbeitungsmaschinen, wie beispielsweise Werkzeugmaschinen,mit einer am Bauteil angreifenden Lastaufnahmeeinrichtung, welche die durch den Bauteil bedingte und zumindest zum Teil durch dessen Gewicht verursachte Belastung übernimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastaufnahmeeinrichtung wenigstens eine Aufhängeeinrichtung (17) für den Bauteil (13) aufweist, die von der Abstützung (2a, 2b, 10) für die Führung (11, 15) für den Bauteil (13) getrennt ist und die übernommene Belastung getrennt von dieser Abstützung (2a, 2b, 10) für die Führung (11, 15) ableitet.
2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aufhängeeinrichtung (17) an von den Abstützstellen (3,4,5) der Abstützung 2a,2b,10) für die Führung (11,15) gesonderten Stellen (27,28) auf dem Untergrund (7) oder einem Tragwerk, z.B. einem Fundament (6), abstützt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aufhängeeinrichtung (17) auf einem Tragwerk, insbesondere einem Fundament (29,30), abstützt, das vom Tragwerk, beispielsweise dem Fundament (6)/ für die' Ab-
* 4 »ff«
• * · «III
* * t έ tt
ill · ί :: ϊ ' ϊ :. ';
• ι
- 13 Stützung (2a, 2b, 10) der Führung (11,15) getrennt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Bauteil (13) als auch die Aufhängeeinrichtung (17) in horizontaler Richtung (Y) verschiebbar geführt ist, wobei sich die Aufhängeeinrichtung (17) vorzugsweise über wenigstens eine Rolle (25) auf einer Laufbahn (2 6a) abstützt.
5. Vorrichtung Jiach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängeeinrichtung an einem oberhalb des Bauteils (13) angeordneten Tragwerk befestigt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bauteil (13) an zwei in einem Abstand voneinander angeordneten Stellen mit der wenigstens einen Aufhängeeinrichtung (17) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei vorzugsweise gleich ausgebildete Aufhängeeinrichtungen (17, 17') vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Entlastung zumindest der Vertikalführung (15) für einen in vertikaler Richtung (Z) verschiebbaren Bauteil (13) einer Werkzeugmaschine (1) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch geken.nzi5ichnet,
t t lit it it
dass sie bei einem auch iil horizontaler Richtung bewegbaren Bauteil (13) zur Entlastung der Hofizontalführung (11) für den Bauteil (13) ausgebildet ist.
DE19838316643 1982-12-10 1983-06-07 Vorrichtung zum Entlasten der Führung für zumindest in im wesentlichen vertikaler Richtung bewegbare Bauteile, insbesondere von Bearbeitungsmaschinen, wie beispielsweise Werkzeugmaschinen Expired DE8316643U1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH719682 1982-12-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8316643U1 true DE8316643U1 (de) 1983-10-06

Family

ID=4321387

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19838316643 Expired DE8316643U1 (de) 1982-12-10 1983-06-07 Vorrichtung zum Entlasten der Führung für zumindest in im wesentlichen vertikaler Richtung bewegbare Bauteile, insbesondere von Bearbeitungsmaschinen, wie beispielsweise Werkzeugmaschinen

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP0113389A1 (de)
JP (1) JPS59110526A (de)
DE (1) DE8316643U1 (de)
ES (1) ES523551A0 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104440125A (zh) * 2014-11-06 2015-03-25 无锡明珠钢球有限公司 一种复合安装座
EP2905108A1 (de) 2014-02-10 2015-08-12 MS Spaichingen GmbH Gestell für eine Maschine
DE102018119618A1 (de) * 2018-08-13 2020-02-13 Branson Ultraschall Niederlassung Der Emerson Technologies Gmbh & Co. Ohg Schweißvorrichtung und Gestell dafür

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000000323A1 (fr) * 1998-06-29 2000-01-06 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Bati pour machine-outil
CN101786232B (zh) * 2010-03-10 2011-11-16 苏州三光科技股份有限公司 线切割机床的机身结构
JP2020049580A (ja) * 2018-09-26 2020-04-02 株式会社ナガセインテグレックス 工作機械

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2121340A1 (de) * 1971-04-30 1972-11-02 Kujbyschewskij sawod koordinatnorastotschnich stankow, Kuibyschew (Sowjetunion) Waagerecht-Koordinatenbohrwerk
IT971744B (it) * 1972-12-12 1974-05-10 Innocenti Meccanica Spa Struttura di macchina utensile particolarmente del tipo a por tale di grandi dimensioni
CS201349B1 (en) * 1978-10-09 1980-10-31 Vaclav Smrha Facility for decreasing the deformation of the stands and frames of machines
FR2504046A1 (fr) * 1981-04-17 1982-10-22 Cef Centre Etd Fraisage Dispositif d'equilibrage de chariot mobile de machines

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2905108A1 (de) 2014-02-10 2015-08-12 MS Spaichingen GmbH Gestell für eine Maschine
DE102014101627A1 (de) * 2014-02-10 2015-08-13 Ms Spaichingen Gmbh Gestell für eine Maschine
US9296071B2 (en) 2014-02-10 2016-03-29 Ms Spaichingen Gmbh Stand for a machine
CN104440125A (zh) * 2014-11-06 2015-03-25 无锡明珠钢球有限公司 一种复合安装座
DE102018119618A1 (de) * 2018-08-13 2020-02-13 Branson Ultraschall Niederlassung Der Emerson Technologies Gmbh & Co. Ohg Schweißvorrichtung und Gestell dafür
WO2020035326A1 (de) 2018-08-13 2020-02-20 Branson Ultraschall Niederlassung Der Emerson Technologies Gmbh & Co. Ohg Schweissvorrichtung und gestell dafür

Also Published As

Publication number Publication date
ES8404220A1 (es) 1984-05-16
EP0113389A1 (de) 1984-07-18
JPS59110526A (ja) 1984-06-26
ES523551A0 (es) 1984-05-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102015114212B4 (de) Anordnung zum Einspannen eines rotierbaren Werkstücks
DE2528677A1 (de) Werkzeugmaschine, insbesondere fraesmaschine
DE1427765B2 (de) Führungseinrichtung für eine Betonschneidmaschine
DE3602549A1 (de) Vorrichtung zum tragen von horizontal und vertikal verstellbaren informationsgeraeten
DE8316643U1 (de) Vorrichtung zum Entlasten der Führung für zumindest in im wesentlichen vertikaler Richtung bewegbare Bauteile, insbesondere von Bearbeitungsmaschinen, wie beispielsweise Werkzeugmaschinen
DE3906616A1 (de) Montageeinrichtung zum automatischen fuegen von aggregaten von der unterseite her mit einer kfz-karosserie
DE2044429A1 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung von kugelförmigen Innenflachen, die auf einem vertikalen Trager angeordnet ist
DE2720876A1 (de) Werkzeugmaschine mit vertikaler drehachse, z.b. drehbank oder schleifmaschine
EP0824998A1 (de) Vorrichtung zum Handhaben einer Werkzeugmaschine
DE102013108314A1 (de) Bearbeitungsmaschine
DE2361566C3 (de) Bohrvorrichtung
EP0547289B1 (de) Einrichtung zur Aufnahme eines Werkstücks und eines handbetätigbaren motorgetriebenen Werkzeugs
DE3638350A1 (de) Fraes- oder bohrmaschine
DE1193337B (de) Werkzeugmaschine mit einem aus einer Ausnehmung ihres Staenders herausschiebbaren Tragarm
DE4417377C1 (de) Schutzvorrichtung für das Bogenfräsen
DE1602984A1 (de) Vorrichtung zur Erzielung einer Geradfuehrung an balkenfoermigen Traegern von Werkzeugmaschinen,insbesondere den Querbalken von Karusselldrehmaschinen
CH628262A5 (de) Drehmaschine.
DE1652720A1 (de) Staenderschlitten mit waagerecht teilweise ausfahrbarem Spindelkasten einer Werkzeugmaschine
DE3002104A1 (de) Drehmaschine
DE2930997A1 (de) Maschine zum feinbearbeiten, z.b. schaben, von zahnflanken
DE2253290C3 (de) Einrichtung zur Führung eines Schneidbrenners
DE2910097C2 (de) Vorrichtung zum Fräsen von Entwässerungsschlitzen in ein Fensterprofil
DE7102428U (de) Geradführung fur einen Werkzeug stößel, schlitten od dgl von spanab hebenden Werkzeugmaschinen
DE8226230U1 (de) Vorrichtung zum Einspannen von Werkstücken auf Maschinentischen
DE1960175A1 (de) Automatische Werkzeugmaschine