DE836231C - Vorrichtung zur gleichzeitigen Fernhaltung von Zunge und Wangen auf beiden Seiten bei der zahnaerztlichen Behandlung - Google Patents

Vorrichtung zur gleichzeitigen Fernhaltung von Zunge und Wangen auf beiden Seiten bei der zahnaerztlichen Behandlung

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DE836231C
DE836231C DEE2725A DEE0002725A DE836231C DE 836231 C DE836231 C DE 836231C DE E2725 A DEE2725 A DE E2725A DE E0002725 A DEE0002725 A DE E0002725A DE 836231 C DE836231 C DE 836231C
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DE
Germany
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tongue
sides
cheeks
away
keeping
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Expired
Application number
DEE2725A
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English (en)
Inventor
Dr Richard Emil Einloos
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RICHARD EMIL EINLOOS DR
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RICHARD EMIL EINLOOS DR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/24Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the mouth, i.e. stomatoscopes, e.g. with tongue depressors; Instruments for opening or keeping open the mouth
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/90Oral protectors for use during treatment, e.g. lip or mouth protectors

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Description

  • Vorrichtung zur gleichzeitigen Fernhaltung von Zunge und Wangen auf beiden Seiten bei der zahnärztlichen Behandlung Vorrichtungen zur gleichzeitigen Fernhaltung von Zunge und Wangen auf beiden Seiten bei der zahnärztlichen Behandlung des Unterkiefers sind bisher nicht bekannt. Die bisher bekannten Vorrichtungen beschränken sich nur auf das Fernhalten von Zunge und Wange einer Seite, der rechten xler der linken Seite. Heim Einsetzen von Apparaten zur Regulierung der Zahn- und Kieferstellung oder beim Einsetzen von großen Zahnersatzhrücken ist es jedoch erforderlich, gleichzeitig die Zunge und die Wangen auf beiden Seiten fernzuhalten, um ein übersichtliches und trockenes Arbeitsfeld zu erhalten. Ein Gerät, das diese Forderung erfüllt, ist bisher nicht vorhanden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient dazu, gleichzeitig für beide Seiten des menschlichen Unterkiefers Zunge und Wangen fernzuhalten. Die Vorrichtung besteht aus einem Halter, beispielsweise einem sich der Form des Kinns anpassend gebogenen Stab aus nichtrostendem Stahl oder einem anderen geeigneten Material, der am oberen Ende eine Abbiegung um etwa 90° besitzt. Am Ende dieser Abbiegung befindet sich in etwa 15 mm Abstand von der Abbiegung ein in einem Winkel von 90° zum Haltestab befestigtes, horizontal gelagertes Rohr von etwa 6 mm Durchmesser. I),ieses Rohr nimmt von beiden Seiten Stäbe auf und ixiert sie in dem Rohre beispielsweise mit Hilfe zweier Klemmschrauben. Die Stäbe teilen sich nach etwa 15 mm zu einer schmalen Schlaufe, die sich der Form der Außenseite der Zahnreihen beiderseits anschmiegt und deren Schenkel sich etwa in der Mitte des ersten Mahlzahnes wieder vereinigen zu einem Stabe, der hinter dem ersten Mahlzahn in einem Bogen von etwa 15 mm Höhe über den Unterkieferkamm oder den zweiten Mahlzahn führt, sich wiederum zu einer Schlaufe teilt, die sich der Innenseite der Zahnreihen anschmiegt und hinter den unteren vorderne Schneidezähnen frei endigt. Der Haltestab besitzt außerdem eine Vorichtung in Form einer beispielsweise mit einer Klemmschraube feststellbaren Manschette, die in einem Winkel von etwa 90° zum Stabe eine runde oder ovale, nach oben konvex geformte I>latte trägt.
  • Der Haltestab endigt nach unten in einer Haltevorrichtung, beispielsweise einer doppelringigen Schlaufe zum Einlagen zweier Finger.
  • Die neue Vorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt und im nachfolgenden näher beschrieben.
  • I)as dargestellte Gerät besteht, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, aus der eigentlichen Vorrichtung zum Fernhalten der Zunge und der Wangen (Fig. 1); die Schalufen a und b sind der Form der linken und rechten Zahnreibe des Unterkiefers angepaßt. Der Zwischenraum zwischen den Schalufen a und b muß so beschaffen sein, daß die Zahnreihen bequem darin Aufnahme finden. Die Schalufen vereinigen sich in der Höhe des ersten Mahlzahnes zu einem Stabe c, der in einem hall)-kreisförmigen Bogen nach hinten und ol>en führt und in einem weiteren Bogen zu der Schlaufe an der Innenseite der Zahnreiben geführt ist. Die Schlaufen endigen hinter den unteren Frontzähnen frei, ohne sich zu berühren. Nach vorn und außen endigen die beiden äußeren Schlaufen in je einem Stabe d. der fbeispielsweise in ein Rohr e eingeführt und in diesem Rohr mit Hilfe der Klemmschrauben f oder auf andere Weise festgehalten wird. Fig. 2 macht in einer Vergrößerung im Verhältnis 1: 4 diesen Vorgang ersichtlich. In einem Winkel von 90° ist das Rohr e an dem Haltestab h befestigt, der eine Abbiegung g von etwa 90° aufweist und senkrecht nach unten um Haltegriff i geführt ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Auf dem Haltestab h kann eine abnehmbare Manschette k mit Hilfe der Klemmschraube nt oder einer anderen Vorrichtung befestigt werden, die an der der Klemmschraube gegenüberliegenden Seite eine runde oder ovale, nach oben konvex geformte I>latte 1 trägt von etwa 25 mm Durchmesser. Der Handgriff kann in seiner Form naturgemäß auch anders ausgebildet sein.
  • I)ie neue Vorrichtung wird zweckmäßig aus nichtrostendem Stahl ihergestellt. Sie kann aber auch aus einem anderen geeigneten Material, wie z. B. Messing mit einem Überzug aus Nickel oder chrom, bestehen.
  • Die Anwendung der neuen Vorrichtung ist sehr einfach. Sie kann sowohl von der Sprechstundenhilfe als auch von dem Patienten gehalten werden.
  • Außerdem erlaubt die Feststellvorrichtung mittels der runden oder ovalen Platte, die der Unterfläche des Zinns anliegt, ein selhsttätiges Halten des Geräts ohne tätige menschliche Hilfe. Die Vorrichtung ist besonders geeignet zum Einsetzen von Kieferregulierungsapparaten und großen Zahnersatzbrücken im Bereich des Unterkiefers. Das Einsetzen der Regulierungsapparate gestaltete sich bisher außerordentlich schwierig und zeitraubend, da dafür fast ausschließlich Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren in Frage kommen, bei denen es ungemein schwierig war, gleichzeitig beide Unterkieferseiten übersichtlich und zum Zwecke des Einzementierens der Apparate trocken zu halten.
  • Da gerade auf dem Gebiet des unregelmäßigen Wachstums der Kiefer erhebliche Unterschiede in den Ausmaßen dieser Unregelmäßigkeiten auftreten, mußte dafür Sorge getragen werden, das Gerät in der Breite verstellbar zu gestalten, was dadurch erreicht wird, daß die beiden Zunge- und Wangenfernhalteteile durch eine Schiebe- und Feststellvorric'htung nach der reite verstellbar sind.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: I. Vorrichtung zum gleichzeitigen Fernhalten von Zunge und Wangen beiderseits bei der Zahnbehandlung im Gebiet des Unterkiefers, gekennzeichnet durch einen Halter, beispielsweise einen Stab (lt) aus nichtrostendem Stahl oder einem anderen geeigneten Material, der an einem Ende eine Abbiegung (g) besitzt, an dem sich ein Rohr in einem Winkel von 90° befindet, in das beiderseits zwei Schlaufen (a-d) geführt werden, die dazu dienen, die Wangen fernzuhalten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Wangenhaltung dienende Teil (a-d) sich an seinem hinteren Ende mittels eines gebogenen Stabes (c) mit den Schlaufen (b) verbindet, die zur Zungefernhaltung dienen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zunge-und Wangenfernhalteteile (a-b) mittels des Rohres (e) und der Klemmschrauben (f) oder einer anderen geeigneten Vorrichtung in der Breite verstellbar und in der jeweils erforderlichen Lage feststellbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Manschette (k) und Feststellvorrichtung (m) und der Platte (l) das Gerät ohne aktive menschliche Hilfe unter dem Kinn feststellbar ist.
DEE2725A 1950-10-03 1950-10-03 Vorrichtung zur gleichzeitigen Fernhaltung von Zunge und Wangen auf beiden Seiten bei der zahnaerztlichen Behandlung Expired DE836231C (de)

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DE (1) DE836231C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11931597B1 (en) * 2023-07-20 2024-03-19 King Saud University Intraoral radiotherapy stent

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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