DE838583C - Misch- und Knetmaschine in liegender Wellenanordnung - Google Patents

Misch- und Knetmaschine in liegender Wellenanordnung

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Publication number
DE838583C
DE838583C DEP56029A DEP0056029A DE838583C DE 838583 C DE838583 C DE 838583C DE P56029 A DEP56029 A DE P56029A DE P0056029 A DEP0056029 A DE P0056029A DE 838583 C DE838583 C DE 838583C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
mixing
kneading machine
end walls
kneading
Prior art date
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Expired
Application number
DEP56029A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Pollmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO POLLMANN
Original Assignee
OTTO POLLMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO POLLMANN filed Critical OTTO POLLMANN
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Application granted granted Critical
Publication of DE838583C publication Critical patent/DE838583C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C1/00Mixing or kneading machines for the preparation of dough
    • A21C1/14Structural elements of mixing or kneading machines; Parts; Accessories
    • A21C1/149Receptacles, e.g. provided with means for carrying or guiding fluids, e.g. coolants

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

  • Misch- und Knetmaschine in liegender Wellenanordnung Die Erfindung betrittt eine 1Lisch- und Knetmaschine in liegender Wellenanordnung mit runden, muldenförmigen, doppelmuldenförmigen und andersförinigen Trögen, welche eine besonders einfache und trotzdem sichere Verbindung des Trogmantels mit den Trogstirnwänden zum Gegenstand hat.
  • Bei den bekannten -Maschinen ist der Trogmantel, auch vielfach Trogzarge genannt, entweder auf die Trogstirnwände aufgeschraubt oder aber aufgeschweilirt.
  • Derartige Maschinen arbeiten z. 13. in der Keks-, Honigkuchen-, Lebkuchen-, :Marzipan-, Schokoladen- sowie für die übrigen Süßwaren- und Nahrungsmittelindustrien,für die Farben-, Lack-, Kitt-, Klebstoff-, chemische, pharmazeutische, kosmetische, Akkumulatorenkohlebürsten-, Schleifmitteliii<ltistri@e. in Gießereien und vielen anderen Industrieztveigen.
  • Die Trogmulde ist bei großen Maschinen im allgemeinen auf die Stirnwand aufgeschraubt und bei kleineren Maschinen aufgeschweißt. Bei all diesen bekannten Maschinen kommt es darauf an, daß der Trogmaiitel (Zarge) flüssigkeitsdicht auf den Trog-sei es durch Verschrauben oder Verschweißen. befestigt wird. Die Erfahrung hat aber gezeigt, claß es nahezu unmöglich ist, den Blechtrog so einwandfrei zu walzen, daß derTrogflüssigheitsdicht aufgeschraubt werden kann. Man ist daher genötigt, einmal die Trogmulden sehr sorgfältig zu kciitrollieren und zum anderen die Trogstirnwünde ini Trog sehr sorgfältig auszurichten. Trotzdem kann von einer absoluten Genauigkeit bei der Montage des Knetmaschinentroges nicht gesprochen werden. Man ist daher genötigt, zwischen Stirnwände und Trogmulde Packungen zu legen, um die :Maschine auf diese Weise dicht zu bekommen.
  • Es wurde auch vielfach versucht, Trogmulde und Trogstirnwände miteinander zu verschweißen, wodurch ein einwandfreies Abdichten des Troges gewährleistet ist. Da aber erfahrungsgemäß bei Elektroschweißungen ein Verziehen der Teile infolge der Erwärmung unvermeidlich ist, so sind die fertig montierten Tröge nie einwandfrei gerade. Es ist also ein Nacharbeiten der letzteren notwendig. Hieraus ergibt sich, daß der Zusammenbau der Misch- und Knetmaschine einerseits sehr zeitraubend und andererseits im Vergleich mit anderen Maschinen, wie Fräsbänken, Hobelmaschinen u. dgl., ausgesprochen ungenau ist.
  • Die einzige Ausnahme bilden gegossene Tröge, die ausgedreht oder ausgefräst und dann gegen die Stirnwände geschraubt werden. Im übrigen ist es aber, was die Tröge bzw. Knetflügel anbelangt, bisher nicht möglich gewesen, den Maschinen die gleiche Genauigkeit zu geben, wie man es bei Werkzeugmaschinen gewöhnt ist. Es ist deshalb notwendig, im Knetmaschinenbau die Tröge nachzurichten oder die Flügel entsprechend dem Grad des Verziehens, hervorgerufen durch die Erwärmung bei Elektrosehweißungen, einzuschleifen. Dies hat zur Folge, daß die Knetflügel demnach nicht überall gleich stark sind und in ihren Abmessungen voneinander abweichen. Andererseits unterliegen Knetmaschinentröge einem gewissen Verschleiß, zumal eine Reibung während des Mischens und Knetens auftritt. Besonders hoch ist der Verschleiß bei Maschinen, in denen beispielsweise Mischungen und Knetungen vorgenommen werden, die Bestandteile, wie Sand, Korund usw., enthalten. Um dieser in der Fachwelt als vorzeitiger Verschleiß bezeichneten Abnutzung der Tröge entgegenzuwirken, sind letztere vielfach mit unterteilten Panzerplatten ausgekleidet worden, die entweder gegen die Trogwände geschraubt oder genietet wurden. Die Anschaffung dieser Trogmulden war jedoch verhältnismäßig teuer. Außerdem machte die Auswechselung der Trogmäntel mit Panzerplatten Schwierigkeiten. Im übrigen muß bei derartigen gepanzerten Misch- und Knetmaschinen mit noch größeren Genauigkeiten gerechnet werden.
  • Die leichte Auswechselbarkeit der dem Verschleiß unterworfenen Trogmäntel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß beide Trogstirnwände eine dem Profil der Trogmulde entsprechende eingegossene oder eingefräste Rille aufweisen, in welche der Trog mit jedem seiner Enden eingeschoben und durch Befestigungsmittel mit den Stirnwänden lösbar verbunden wird. Zweckmäßigerweise dienen als Befestigungsmittel zur Verbindung der Trogmulde mit ihren Stirnwänden z. 13. einfache Fassonstifte, oder aber es sind die beiden Stirnwände verbindende Flacheisen vorgesehen, welche mit ihren gabelförmigen Enden in Haltestifte der Stirnwände eingreifen. Mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. i eine schaubildliche Ansicht eines einfachen Muldenmischers, welche insbesondere die Befestigungsmittel der in die Stirnwände geschobenen Trogmulde zwischen den beiden Stirnwänden erkennen läßt, Fig.2 eine schaubildliche Ansicht eines Troges für eine doppelschauflige Misch- und Knetmaschine, Fig. 3 und 3 a die schaubildlichen Ansichten der dazugehörenden Trogstirnwände mit eingegossener oder eingefräster, dem Profil der Trogmulde entsprechender Rille 3, 'in welche letztere eingeschoben und durch geeignete Mittel mit den Stirnwänden fest verbunden wird, Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht einer Doppelmuldenmisch- und Knetmaschine fertig zusammenmontiert und mittels über Stifte in den Trogwänden geschobener Flacheisen zu einem Ganzen blockiert, Fig.5 eine gleiche Muldenmisch- und Knetmaschine mit gepanzerter Trogmulde und zum Teil herausgeschnittenem Trogmantel, wodurch die Panzerplatten in Streifenform sichtbar sind, Fig.6 einen Querschnitt nach A-B durch die Misch- und Knetmaschine, , Fig. 7 eine Draufsicht auf das eine Ende des Doppelmuldentroges nach Fig.6, welche die Anordnung des in die Rille der Stirnwände eingeschobenen Troges sowie der darin gleichfalls angeordneten Panzerplatten erkennen läßt, Fig. 8 ein mit gabelförmigen Enden ausgestattetes Flacheisen zur starren Blockierung des zu einem Ganzen zusammengesetzten Troges mit seinen Stirnwänden, Fig.9 eitre Draufsicht auf eine Stirnwand mit doppelter, dem Profil des doppeltmuldenförmigen Troges entsprechender Rille zwecks Schaffung einer mittels Wasser oder Dampf heizbaren doppelwandigen Misch- oder Knetmaschine, Fig. io die Draufsicht auf die Trogstirnwände nach Fig.9 mit den darin angebrachten doppelten Rillen zur Aufnahme der entsprechenden Trog-Mulde.
  • Die ein- oder mehrschauflige Misch- und Knetmaschine besteht aus der eigentlichen Trogmulde i, welche in Rillen 3 der Trogstirnwände 2, die dem Profil der Trogmulde entsprechend eingegossen oder eingefräst sind, eingeschoben sind. Trogmulde und Stirnwände werden durch geeignete Befestigungsmittel fest aber lösbar verbunden. Als Befestigungsmittel können z. B. einfache Fassonstifte dienen, die zeichnerisch nicht dargestellt sind, oder aber es sind die beiden Stirnwände 2 miteinander verbindende Flacheisen 4 vorgesehen, welche mit ihren gabelförmigen Enden 5 in Haltestifte 6 der Stirnwände 2 eingreifen.
  • Misch- und Knetmaschinen für Gießereien müssen in jedem Falle mit Panzerplatten 7 ausgerüstet sein. Während z. B. für die normale Misch-»und Knetmaschine ein Blechmantel von 5 mm und damit nur eilte Rille 3 von nur 5 min an den Stirnwänden notwendig ist, wird man zweckmäßig bei den für Gießereizwecke zu verwendenden Maschinen eine Rille voll io mm anbringen und in Streifen geschnittene Zargen oder Panzerplatten 7 mit dem Trogmantel i zusammen einfach in die Rille 3 einschieben, wobei nur die oberste Panzerplatte 7 in den Stirnwänden 2 oder im Trog i durch Anschrauben oder liiiiieten befestigt ist. Dagegen war es bisher notwendig, jede einzelne Panzerplatte mit der Troginulde durch Anschrauben oder Annieten zu befestigen. Vielfach müssen derartige Knet- oder llischtriige auch mit einem Heiz- oder Kühlmantel versehen sein. Diese sind entweder auf den Troginantel aufgeschweißt oder hieran angegossen. Erfindungsgemäß können diese Einrichtungen auch ohne weiteres beim Gegenstand nach der Erfindung angebracht werden, oder aber matt kann beispielsweise zwecks Herstellung einer heizbaren @fisch-und Knetmaschine erfindungsgemäß in einer besonders breiten, dem Profil der Trogmulde entsprechenden Rille 3 zwei Trogmäntel übereinanderliegend einschieben und diese mittels Distanzstücken in gewissem Abstand voneinander festhalten, so daß ein Heizmittel, z. B. Wasser oder Dampf, oder aber ein Kühlmittel durch diesen so entstandenen l)oppelniantel geleitet werden kann.
  • Selbstverständlich ist es notwendig, die in die Rille 3 der Trogstirnwände 2 eingeschobene Trogmulde i zu den Trogstirnwänden abzudichten. Hierzu ist es notwendig, ein Dichtungsmittel, beispielsweise eine präparierte Wergmasse in Schnurform, in die Rille einzulegen und den Trog dagegen fest anzupressen, wodurch eine absolute Dichtung der Misch- oder Knetmaschine erzielt wird. Diese gleiche Dichtungsart ist ebenfalls ausreichend für geheizte doppelwandige Misch- und Knetmaschinect. In diesem Falle ist es nur notwendig, den zwischen den beiden Trögen an der Oberseite des Troges bestehenden Schlitz mittels einer Dichtungsplatte abzuschließen.
  • Statt eilte einzige breite Rille 3 in den Stirn-@vänden 2 des Troges zur Erzielung des heizbaren Doppelmantels für den Trog anzubringen, können zwei parallel nebeneinander liegende Rillen in die Stirnwände eingefräst oder eingegossen werden, wie aus Fig. 9 ersichtlich ist. In diese Rillen werden dann gleichfalls die dazu passenden Trogmulden i, mit geeigneten Dichtungsmitteln versehen, eingeschoben. Statt eines Heizmittels, wie Wasser oder Dampf, kacin auch die Heizung mittels elektrischer Heizwiderstände erfolgen, die in der doppelwandigen, in die Stirnwände 2 eingeschobenen T rogmulde als Heizmittel untergebracht sind.
  • Die Vorteile der vorliegenden Erfindung beruhen vor allein darin, <laß für den Misch- und Knetinaschinenbau mit dieser Maschine trotz einfacher und billiger Herstellungsweise eine Präzisionsmaschine geboten wird. Insbesondere liegt neben der einfachen, billigen und zeitsparenden Herstellung der ganzen Maschine ein bedeutender Vorteil darin, daß die Trogmulde völlig genau hergestellt werden kann, so daß die bisherigen störenden Zwischenräume zwischen Knetflügel und Trog ganz wegfallen. Hierdurch ist ein genaues Kneten und Mischen des Gutes bei gleichzeitiger Abkürzung des Misch- und Knetprozesses gewährleistet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. :lisch- und Knetmaschine mit waagerechter Wellenanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Trogstirnwände (2) eine dem Profil der Trogmulde (i) entsprechende eingegossene oder eingefräste Rille (3) aufweisen, in welche der Trog (i) mit jedem seiner Enden eingeschoben und durch geeignete Befestigungsmittel mit den Stirnwänden (2) lösbar verbunden ist.
  2. 2. Misch- und Knetmaschine nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel zur Verbindung der Trogmulde (i) mit ihren Stirnwänden (2) z. B. einfache Fassonstifte dienen oder aber die beiden Stirnwände (2) verbindende Flacheisen (4) vorgesehen sind, welche mit ihren gabelförmigen Enden (5) in Haltestifte (6) der Stirnwände (2) greifen.
  3. 3. Misch- und Knetmaschine nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Misch- und Knetmaschinen mit gepanzerter Trogmulde (i) die aus einzelnen Streifen bestehenden Panzerplatten (j) gleichfalls in die entsprechend verbreiterte Rille (3) für die Trogmulde (i) lose aneinandergereiht eingeschoben sind, wobei nur die oberste Panzerplatte (T) in der Stirnwand (2) oder am Trog (i) befestigt ist.
  4. 4. Misch- und Knetmaschine nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herstellung einer heiz- bzw. kühlbaren Misch- und Knetmaschine in einer besonders breiten, dem Profil der Trogmulde (i) entsprechenden Rille (3) zwei Trogmäntel übereinanderliegend eingeschoben und mittels Distanzstücken in gewissem Abstand voneinander festgehalten sind.
  5. 5. Misch- und Knetmaschine nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß statt einer einzigen breiten Rille in den Stirnwänden der Misch- und Knetmaschine zwei parallel zueinander verlaufende Rillen (3) vorgesehen sind, in welche eine größere und eine kleinere Trogmulde (i) einschiebbar ist.
DEP56029A 1949-09-27 1949-09-27 Misch- und Knetmaschine in liegender Wellenanordnung Expired DE838583C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2014000519A (ja) * 2012-06-19 2014-01-09 Yamato Seisakusho:Kk 横型ミキサー胴およびこれを用いた横型ミキサー

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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JP2014000519A (ja) * 2012-06-19 2014-01-09 Yamato Seisakusho:Kk 横型ミキサー胴およびこれを用いた横型ミキサー

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