DE84794C - - Google Patents

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DE84794C
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shackle
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disk
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/10Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis
    • B61G1/12Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
GUSTAV CRAMM in BERLIN. Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1895 ab.
Zweck der Erfindung ist, die Ver- und Entkuppelung zunächst von Eisenhahnwagen von einem Punkte des Wagens aus, selbst während der Fahrt geschehen zu lassen, ohne dafs die Bedienungsmannschaft sich zwischen den Wagen aufzuhalten braucht. Sie findet auch Verwendung beim Antauen der Schleppschiffe, ferner bei industriellen Artikeln, wie Schiebethüren, Kasten, Reisetaschen und dergl., endlich auch im Maschinenwesen, wo ein Anschlufs mit einem Abstofsen regelmäfsig wechseln soll.
Fig. 2 zeigt den Schäkel oder Bügel A, der insofern beweglich ist, als er sich entweder um die Achse α b drehen kann, oder, etwa wie in Fig. 6 angegeben, derartig an dem einen zu kuppelnden Körper befestigt ist, dafs die Schenkel c und d federnd wirken. Der Schäkel kann auch offen sein, also die Form eines Hakens A1 annehmen, wie in Fig. 1 gezeigt. Fig. 3 zeigt den anderen Theil der Kuppelung, nämlich die Scheibe B in der Oberansicht, Fig. 4 und , 5 zeigen denselben in der Seitenansicht. C mag der Stützpunkt für die Scheibe B sein, welcher bei e mit dem anderen zu kuppelnden Körper Y fest verbunden- ist. D ist der an der Scheibe B befindliche Achszapfen, von welchem aus die Scheibe in Drehung versetzt werden kann, sei es durch Aufsetzen eines Schlüssels oder durch Anbringung von Zwischengliedern, die die Handhabung, welche im Innern oder an den Seiten des Wagens zu geschehen haben wird, hierher übertragen. Die Scheibe B ist an einem Theile des Umfanges mit einer Rille g h versehen (s. Fig. 3 u. folg.), die den Schäkel aufnimmt. In Fig. 4 ist gezeigt, wie der Schäkel A in dieser Rille ruht, 'die Kuppelung ist also dort geschlossen. Ein anderer Theil des Umfanges der Scheibe B, nämlich i h in Fig. 3, ist abgeschrägt. Fig. 5 zeigt den Schäkel in freier Lage neben dieser schrägen Fläche i; die Kuppelung ist also hier ausgelöst.
Der Achszapfen D ist in Fig. 3 bis 5 in dem Mittelpunkte der Scheibe B angebracht, in Fig. 6 ist dagegen gezeigt, dafs. er auch excentrisch angeordnet werden kann, und zwar zu dem Zwecke, bei oder nach geschehenem Schlufs der Kuppelung noch ein Anspannen der Kuppelungskörper X und Y gegen einander zu bewirken; indem nämlich die Entfernung des Berührungspunktes zwischen Schäkel und Scheibe auf dem Wege von h bis g (s. den Pfeil) sich in seiner Beziehung .zum Mittelpunkt Ϊ) vergröfsert, findet ein entsprechendes Anspannen der Kuppelung statt.
Es braucht nur erwähnt zu werden, dafs, wenn auch der Einfachheit halber die Scheibe B als eine Kreisscheibe gezeichnet wurde, sie doch auch eine andere entsprechende Form annehmen kann, also z. B., wie Fig. 7 zeigt, eine Eiform; insbesondere wird jede Form genügen, bei der der Umfangstheil g h cycloidisch ansteigt (s. Fig. 8). Bei Rangirmaschinen und bei Schleppdampfern, wo nur an- und abzukuppeln, nicht aber auch anzuspannen ist, genügt statt der Scheibe ein drehbarer, hinterwärts schräg abfallender Greifer B1 (Fig. g und 10); die Berührung findet nur im Punkte g statt.
Im Betriebe wird die Kuppelung der beiden Körper Y und X nun in der Weise bewirkt, dafs, indem sie sich einander nähern, der
Schäkel A auf der schrägen Fläche der Scheibe B oder des Hakens B1 bei i beginnend hinaufgleitet, bis er bei g niedergeht und entweder selbstthätig in die Rille der Scheibe B oder des Hakens B1 einklinkt, sobald die Körper X und Y sich von einander zu entfernen bestreben oder bei den excentrisch gelagerten Scheiben durch eine entsprechende Theildrehung der Scheibe eingeklinkt und nach Bedarf angespannt wird.
In Fig. 11 und 12 ist die Kuppelung beispielsweise als Doppelkuppelung gezeichnet, in diesem Falle lassen sich die Constructionstheile besonders vortheilhaft in verticaler Stellung anbringen und kann die Anordnung dann auch so getroffen werden, dafs an jedem der beiden Körper X und Y je ein Schäkel und eine Scheibe angebracht werden, die sich dann mit den gegenüberliegenden Theilen ergänzen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, bestehend aus einem Schäkel (A), welcher über eine drehbare Scheibe (B) fafst, deren einer Theil des Umfanges mit einer Rille (g h) zur Aufnahme des Schäkels versehen ist, während der andere Theil (h i) des Umfanges abgeschrägt ist, einestheils um den Schäkel (A) auf die Scheibe (B) hinaufgleiten, anderentheils um für das Auslösen der Kuppelung den Schäkel abgleiten zu lassen, wobei die Scheibe excentrisch gelagert sein kann, um den Schäkel überdies anzuspannen.
    Eine Kuppelung der durch Anspruch 1 geschützten Art, bei welcher die zur Aufnahme des Schäkels dienende Scheibe durch einen drehbaren, hinterwärts schräg abfallenden Greifer (B1, Fig. 9 und 10) ersetzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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