DE849734C - Schwingungserzeuger fuer sehr kurze Wellen - Google Patents

Schwingungserzeuger fuer sehr kurze Wellen

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DE849734C
DE849734C DET2450D DET0002450D DE849734C DE 849734 C DE849734 C DE 849734C DE T2450 D DET2450 D DE T2450D DE T0002450 D DET0002450 D DE T0002450D DE 849734 C DE849734 C DE 849734C
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DE
Germany
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cathode
anode
grid
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Expired
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DET2450D
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English (en)
Inventor
Max Dipl-Ing Geiger
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/02Tubes with a single discharge path
    • H01J21/06Tubes with a single discharge path having electrostatic control means only
    • H01J21/065Devices for short wave tubes

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  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Schwingungserzeuger für sehr kurze Wellen Die Erfindung betrifft einen Schwingungserzeuger für sehr kurze Wellen (Dezimeter- oder Zentimeterwellen) unter Verwendung einer' Elektronenröhre mit einer Kathode, mindestens einem in eine das Vakuumgefäß durchsetzende Metallscheibe @eingelassenen Gitter und einer Anode sowie eines Ausgangskreises und eines Eingangskreises, die durch dieses Gitter voneinander getrennt sind. Die Schwingungsanfachung erfolgt durch Rückkopplung, durch welche von der im Ausgangskreis vorhandenen Schwingungsen.ergie ein zur Steuerung des Elektronenstromes hinreichender Teil in den Eingangskreis übertragen wird. Dabei kann es sich um Röhren verschiedener Art handeln, wobei das elektrische Schwingungsfeld des Eingangskreises entweder unmittelbar zwischen der Kathode und einem Gitter oder zwischen zwei Gittern wirksam ist.
  • Bei Röhren dieser Art ist der Steuerraum von der Anode durch ein Gitter und die an dieses anschließende Metallscheibe, welche gewöhnlich geerdet wird, abgeschirmt. Die Abschirmung ist sehr wirksam, weil das Gitter feinmaschig ausgebildet wird, damit die Homogenität des Steuerfeldes auch bei kleinem Elektrodenabstand im Steuerraum noch gewährleistet ist. Trotzdem kann aber eine verhältnismäßig feste Kopplung zwischen dem Ausgangskreis (Kreis 11) und dem Steuerraum (Kreis 1) notwendig werden, um eine SchwZngungsanfachung auf sehr kurzen Wellen zu ermöglichen. Unter Umständen ist auch eine große Spannungsübersetzung von der Steuerwechselspannung .auf die Ausgangskreiswechselspannung erwünscht. Die erforderliche Kopplung kann man an sich als Stromkopplung oder als Spannungskopplung ,ausbilden. Eine Stromkopplung wird vorzugsweise außerhalb der Röhre angeordnet und gibt unter den praktisch vorkommenden Verhältnissen ;eine schwächere Spannungsübersetzung. Mit Rücksicht auf diese ungünstigen Eigenschaften der Stromkopplung liegt der Erfindung die Durchführung einer Spannungskopplung zwischen Eingangs- und Ausgangskreis zugrunde, welche den großen Vorteil hat, daß sie sich leicht innerhalb der Röhre ausführen läßt und auch eine starke Spannungsübersetzung zu ergeben vermag.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Schwingungserzeuger für sehr kurze Wellen unter Verw; Idung . einer Elektronenröhre mit einer Kathode, einem in eine das Vakuumgefäß durchsetzende Metallscheibe eingelassenen Gitter und einer Anode sowie eines Ausgangskreises und eines Eingangskreises, die durch dieses eine oder auch noch durch weitere Gitter voneinander getrennt sind; in einer solchen Elektronenröhre ist erfindungsgemäß mindestens ein stabförmiger Metallkörper (Kopplungsstift) leitend oder kapazitiv an die kathodenseitige Begrenzungselektrode des Steuerraumes angeschlossen, und dieser Metallkörper ragt durch eine öffnung bzw. öffnungen in den zwischen der Anode und der kathodenseitigen Begrenzung des Steuerraumes vorhanden.en Elektroden gegen diese isoliert hindurch und ist so bemessen und angeordnet, daß die Kapazität zwischen Anode und der kathodenseitigen Begrenzungselektrode des Steuerraumes einen für die Schwingungsanfachung günstigen Wert bekommt. Auf diese Weise ist es möglich, die Bemessung der Rückkopplung unabhängig zu machen von der Gitterstruktur.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt.
  • In Abb. i ist mit i das beispielsweise aus Glas bestehende Vakuumgefäß bezeichnet, welches von einer vakuumdicht eingeschmolzenen Metallscheibe 2 durchsetzt wird. In der Mitte dieser Metallscheibe ist ein flaches Gitter 3 eingelassen, welches_ eben oder kugelkalottenförmig gewölbt sein kann. ül der einen Seite des Gitters ist die Anode 4, auf der anderen die Kathode 5 angeordnet. Die Anode ist zweckmäßig an einer weiteren, das Vakuumgefäß durchsetzenden oder abschließenden Metallscheibe 6 befestigt. Falls das Gitter gewölbt ist, werden auch die dem Gitter zugekehrten Flächen der Anode und der Kathode in gleicher Weise gewölbt, so daß die Elektrodenabstände innerhalb der Entladungsstrecke gleichmäßig sind. Die Kathode wird durch einen Heizkörper 7 geheizt. Der Steuerraum befindet sich hierbei zwischen dem Gitter 3 und der Kathode 5 und wird demnach kathodenseitig von der Kathode selbst begrenzt. Um die Kapazität zwischen der Kathode und der Anode auf einen für die Schwingungsanfachung ausreichenden Wert zu
    vergrößern, ist mindestens ein Metallstab oder
    Kopplungsstift 8 vorgesehen, der einerseits leitend
    mit der Kathode verbunden ist und andererseits
    durch eine öffnung in der NIetallscheilbe 2 hindurch-
    ragt und sich so weit in die Nähc der Anode 4 er-
    streckt, daß durch die Kapazität zwischen dem
    Metallstab 8 und der Anode 4 ein günstiges Ver-
    hältnis der Anoden-Kathoden-Kapazität zur Gitter-
    Kathoden-Kapazität hergestellt wird. Zweckmäßig
    wird nicht nur ein einziger Metallstab 8, sondern
    eine Mehrzahl solcher Stäbe vorgesehen und sym-
    metrisch um die Achse des Elektrodensystems an-
    geordnet. Im Fall der Abb. i sind die Stäbe 8
    mit der Kathode nicht nur elektrisch leitend, son-
    dern auch mechanisch verbunden. Der frequenz-
    bestimmende Schwingungskreis, welcher zwischen
    Gitter und Anode angeschlossen wird, kann mit
    Vorteil als Hohlraumresonator ausgebildet werden.
    Die beiden Metallscheiben 2 und 6 ermöglichen
    eine einfache Verbindung der Elektroden mit dem
    Hohlraumresonator g. Durch eine Isolierzwischen-
    lage io wird die Anodengleichspannung vom Gitter
    ferngehalten. Zwischen Kathode und Gitter ist ein
    weiterer auf die Betriebswelle abgestimmter Reso-
    nanzkreis angeschlossen, der als koaxiale Energie-
    rohrleitung ausgebildet wird. Der Außenleiter i i
    wird beispielsweise an die Metallscheibe 2 ange-
    schlossen, während der Innenleiter 12 eine Fort-
    setzung der Kathode bildet. Durch ein die zylin-
    drische Seitenfläche der Kathode 5 verlängerndes
    Rohrstück 13 kann der lnnenleiter 12 innerhalb des
    Vakuumgefäßes i fortgesetzt werden.
    In Abb.2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel
    einer in C-Betrieb arbeitenden Triode dargestellt.
    Die nicht näher erläuterten Bezugszeichen haben
    dieselbe Bedeutung wie in ,bh. i. Die Kathode 5
    und die Anode 4 sind als zylindrische Körper aus-
    gebildet und durch die Wand des Vakuumgefäßes i
    geführt, wobei .die Stirnflächen dieser Körper die
    Entladungsstrecke begrenzen. Sowohl der Eingangs-
    kreis I als auch der Ausgangskreis II sind als
    koaxiale Energierohrleitungen ausgebildet und
    haben die das Vakuumgefäl')durchsetzende Metall-
    scheibe 2 miteinander gemein. Die Kopplungs-
    stifte 8 werden von der Metallscheibe 2 getragen und
    sind gegen diese durch Isolierkörper 14 aus Keramik
    oder Glas (Glasperlen) isoliert. Die freien Enden
    der Kopplungsstifte 8 sind gegen die Elektroden hin
    umgebogen, um die Kapazität gegen diese zu ver-
    größern. Eine weitere Kapazitätserhöhung kann man
    dadurch erzielen, daß man die Enden der Kopp-
    lungsstifte 8 auf einer Seite oder auf beiden Seiten
    durch einen Metallring 15 verbindet. Der Anschluß
    der Kopplungsstifte ist in diesem Fall auch gegen
    die Kathode hin kapazitiv. Falls es aus baulichen
    Gründen zweckmäßig erscheint, kann man die
    Kopplungsstifte leitend an die Anode und kapazitiv
    an die Kathode anschließen.
    Eine weitere Abänderung ist in Abb. 3 dargestellt,
    welche eine Draufsicht auf die Metallscheibe 2 mit
    dem Gitter 3 zeigt. Die Enden der wie in Abb. i
    an der Kathode befestigten Kopplungsstifte 8 sind
    in diesem Fall nicht durch einen Metallring mit-
    einander verbunden, sondern mit Ringsegmenten 16
    versehen, die durch Ausschnitte 17 der Metall-
    scheibe 2 frei hiildurchragen.
    Abb.4 stellt einen schematischen Längsschnitt
    durch eine der Abb.2 ähnlichen Anordnung dar,
    die sich durch ein weiteres Gitter 18 unterscheidet,
    welches gegen die Kathode positiv vorgespannt
    ist, während das folgende Gitter 3 gegeri die
    Kathode negativ ist und die Anode 4. das höchste
    positive 1'oteiltial führt. Der als Energierohr-
    leitung ausgebildete Ausgangskreis 1 liegt hier
    zwischen den Gittern 18 und 3, während der Aus-
    gangskreis 11 zwischen dem Gitter 3 und der
    Anode 4 wirksam ist. Demgemäl-') . stellt das Gitter
    18 die k.itliodenseitige Begrenzung des Steuer-
    raumes dar und daher ist der Kopplungsstift
    kapazitiv oder leitend mit dem Gitter i 8 verbunden.
    Die Röhre arbeitet mit der sog. Feldfokussierung,
    d. h. aus der aus der Kathode kontinuierlich aus-
    tretenden Elektronenströmung bilden sich unter dem
    Einfluß des im Steuerraum wirksamen Schwingungs-
    feldes 1?lcktroncnhaufen, welche durch das Gitter 3
    hindurchtreten und ihre Schwingungsenergie an den
    Kreis 11 abgeben.
    Eine weitere Ausführungsform zeigt Abb. 5 eben-
    falls in schematischer Darstellung. Der Eingangs-
    kreis I liegt hier zwischen der Kathode 5 und dem
    Gitter 18, welches ebenso wie das darauffolgende
    Gitter 3 in eine Mctallschcihe eingelassen sein kann.
    Der Ausgangskreis 11 ist an das Gitter 3 und die
    Anode 4 angeschlossen. Die kathodenseitige Be-
    grenzung des Steuerraumes ist in diesem Fall wieder
    durch die Kathode 5 selbst gegeben. Die an die
    Kathode leitend oder kapazitiv angeschlossenen
    Kopplungsstifte S dienen zur Verstärkung der Kopp-
    lung zwischen den Kreisen 1 und 11. Die einzelnen
    Elektroden können beispielsweise folgende Be-
    triebsspannungen gegen die Kathode erhalten:
    Gitter 18 eine negative Vorspaiwung von io Volt,
    Gitter 3 eine positive Vorspannung von ioo Volt
    und Anode 4 eine positive Spannung von iooo Volt.
    Die Röhre arbeitet wieder mit Feldfokussierung,
    so daß durch das Gitter 3 Iaektronenhaufen dis-
    kontinuierlich hindurchtreteti, welche ihre Schwhig-
    leistung an den Kreis 11 abgeben.

Claims (7)

  1. PATE : N T A N S P l i t ' c l l t: i. Schwingungserzeuger für sehr kurze Wellen unter Vcrw-cndtnig einer Elektronenröhre mit einer Kathode, einem in eine das Vakuumgefäß durchsetzende Metallscheibe eingelassenen Gitter und einer Anode sowie eines Ausgangskreises und eines Eingaugskrcises, die durch dieses eine oder auch noch durch weitere Gitter vonein- ander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein stabförmigcr Metallkörper (8) oder Kopplungsstift leitend oder kapazitiv an die katbodcnseitige Begrenzungselektrode des
    Steuerraumes angeschlossen ist, der durch eine Öffnung bzw. öffnungen in den zwischen der Anode und der kathodenseitigen Begrenzungselektrode des Steuerraumes vorhandenen Elektroden isoliert von diesen hindurchragt und so bemessen und angeordnet ist, daß die Kapazität zwischen der Anode und der kathodenseitigen Begrenzungselektrode des Steuerraumes einen für die Schwingungsanfachung günstigen Wert hat.
  2. 2. Schwingungserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopplungsstift (8) an der Kathode (5) befestigt ist und durch eine öffnung in der mit dem Gitter (3) verbundenen Metallscheibe (2) frei hindurchragt.
  3. 3. Schwingungserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopplungsstift (8) mittels eines Isolierkörpers (14), z. B. einer Glasperle, m eine öffnung der mit dem Gitter (3) verbundenen Metallscheibe (2) eingesetzt ist und mit dem einen Ende an die Kathode (5), mit dem anderen Ende an die Anode (4) heranreicht.
  4. 4. Schwingungserzeuger nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Kopplungsstifte (8) durch einen Ring (5) miteinander verbunden sind.
  5. 5. Schwingungserzeuger nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden der Kopplungsstifte (8) segmentförmige Drahtbügel (16) befestigt sind.
  6. 6. Schwingungserzeug.cr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Anode (4) und Kathode (5) zwei Gitter (3, 18) vorhanden sind, von denen das der Anode benachbarte Gitter (3) in eine Metallscheibe (2) eingelassen ist, und da13 der Eingangskreis (1) zwischen diesen beiden Gittern liegt und die Kopplungsstifte einerseits an die Anode und andererseits an das der Kathode benachbarte Gitter (18) angeschlossen sind.
  7. 7. Schwingungserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Anode (4) und Kathode (5) zwei Gitter (3, 18) vorhanden sind, von denen mindestens das der Anode ben achbarte Gitter (3) in eine Metallscheibe (2) eingelassen ist, und daß der Eingangskreis (I) zwischen der Kathode (5) und dem ihr benachbarten Gitter (18) und der Ausgangskreis (11) zwischen der Anode und dem dieser benachharten Gitter (3) angeschlossen ist und die Kopplungsstifte (8) einerseits an die Kathode, andererseits an die Anode angeschlossen sind. B. Schwingungserzeuger nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangs- und der Ausgangskreis als flohlraumre sonatoren, insbesondere als koaxiale Energieleistung ausgebildet sind.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965334C (de) * 1954-04-09 1957-06-06 Telefunken Gmbh Hochfrequenz-Verstaerkerstufe oder -Oszillator in Gitterbasis oder Zwischenbasisschaltung
DE1019387B (de) * 1952-12-15 1957-11-14 Siemens Ag Elektrisches Entladungsgefaess mit Kuehleinrichtung
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DE1098624B (de) * 1954-02-08 1961-02-02 Philips Nv Elektrische Entladungsroehre mit einer durch Erdalkalimetallverbindungen aktivierten Kathode
DE976657C (de) * 1942-09-01 1964-01-30 Erhard Fasshauer Elektronenroehre fuer ultrakurze Wellen zur Erzeugung grosser Leistungen und Verfahren zu ihrer Herstellung
US3160782A (en) * 1962-08-20 1964-12-08 Sperry Rand Corp High-mu negative control grid velocity modulation tube

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