DE850574C - Trockenplatte fuer Holz, Furniere u. dgl. - Google Patents

Trockenplatte fuer Holz, Furniere u. dgl.

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DE850574C
DE850574C DEM5459A DEM0005459A DE850574C DE 850574 C DE850574 C DE 850574C DE M5459 A DEM5459 A DE M5459A DE M0005459 A DEM0005459 A DE M0005459A DE 850574 C DE850574 C DE 850574C
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Germany
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water
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DEM5459A
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Ludwig Meyer
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B23/00Heating arrangements
    • F26B23/10Heating arrangements using tubes or passages containing heated fluids, e.g. acting as radiative elements; Closed-loop systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B3/00Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat
    • F26B3/18Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by conduction, i.e. the heat is conveyed from the heat source, e.g. gas flame, to the materials or objects to be dried by direct contact
    • F26B3/20Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by conduction, i.e. the heat is conveyed from the heat source, e.g. gas flame, to the materials or objects to be dried by direct contact the heat source being a heated surface, e.g. a moving belt or conveyor

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Description

  • Trockenplatte für Holz, Furniere u. dgl. Es gibt einfache Trockenplatten für Hölzer, Furniere u. dgl., bei welchen das zu trocknende Material auf eine glatte Abdeckplatte aus Blech gelegt wird, die von unten von den Rauchgasen des Ofens bestrichen wird. Außerdem sind öfen bekannt, bei welchen unterhalb der Abdeckplatte eine Wasserpfanne vorgesehen ist, deren Wasser durch die Rauchgase erhitzt wird und dadurch indirekt das auf der Abdeckplatte befindliche und zu trocknende Material. Diese zweite Ofenart ist vorteilhafter, weil ibei ihr nicht mehr unkontrollierbar hohe Temperaturen, durch welche bekanntlich die Hölzer sehr leicht reißen, für die Trocknung des Materials, sondern Temperaturen um ioo° in Anwendung kommen.
  • Die Erfindung befaßt sich mit der zweiten Ofenart, d. h. also mit einem solchen Ofen, ,bei dem sich unterhalb der Abdeckplatte eine Wasserpfanne befindet, und hat sich die .Aufgabe gestellt, sie in ihrer Wirkung wesentlich zu verbessern. Das Prinzip der Erfindung beruht darauf, daß zum Trocknen von Hölzern und :Furnieren das an sich bekannte Gegenstromprinzip angewendet wird, wodurch die mit .dem Gegenstromprinzip im Zusammenhang stehenden Vorteile für einen Tischlereiofen zur Auswirkung kommen. Das Gegenstromprinzip besteht darin, .daß die Rauchgase in der einen Richtung und Heißwasser zirkulationsm@äßig in entgegengesetzter Richtung geführt werden. Zur Ermöglichung der Ausnutzung des Gegenstromprinzips wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß in dem Ofen unterhalb der Wasserpfanne ein Rohrsystem für die Leitung des Heißwassers beidseitig an die Pfanne angeschlossen ist und Raumumlenkflächen für die Führung der Rauchgase, die entgegengesetzt zum Lauf des Heißwassers strömen, vorgesehen sind.
  • Durch die Erfindung wird eine Anzahl von Vorteilen erzielt, von welchen die wichtigsten .genannt werden. Man erhält eine mit dem Gegenstromprinzip zusammenhängende erhöhte Wärmeleistung. Durch die Rauchumlenkflächen werden die Feuerungsgase weitestgehend ausgenutzt, die einen mÖglichst langen Weg in der Rauchkammer zurückzulegen haben, bevor sie den Ofen verlassen. Die Korrosionsgefahr wird in hohem Maße unterbunden, da erhitztes Wasser in die Wasserpfanne durch das erfindungsgemäße Rohrsystem geleitet wird. Der,Zirkulationsbetrieb des Heißwassers regelt sich selbsttätig. Es ist ein rasches und gleichmäßiges Anheizen der Wasserpfanne gewährleistet. Dadurch ist bedingt, daß, wenn in bekannter Weise eine Heizungsanlage oder Trockenkammer, was in größeren Tischlereibetrieben vielfach der Fall ist, angeschlossen ist, kein Mitreißen des Wassers in die Dampfleitung stattfindet. Wegen des Zirkulationsbetriebs erfolgt kein Überkochen. Der Heißwasserkreislauf ist lebhafter, wenn, wie erwähnt, eine Heizungsanlage bzw. Trockenkammer angeschlossen ist. Der Brennstoffverbrauch des Ofens ist hierbei größer. Im Verhältnis zur Ofenleistung kommt aber trotzdem ein weit geringerer Brennstoffverbrauch in :Betracht als beim gewöhnlichen Ofen, d. h. man erhält durch die erfindungsgemäße Ausrüstung des Ofens einen höhen Wirkungsgrad.
  • Durch die Erfindung werden bedeutend verkürzte Anheizungs- und Aufbereitungszeiten erzielt. Ohne Rohrsystem und Rauchumlenkflächen dauert es viel länger, das in der Wasserpfanne befindliche Wasser auf die erforderliche Temperatur zu bringen, und der Tischler muß mit dem ,Auflegen der Hölzer bzw. Furniere zum Trocknen so lange warten, bis die Abdeckplatte auf der Wasserpfanne die nötige Temperatur hat.
  • An Hand der Zeichnung wird in einem Ausführungsbeispiel die Erfindung weiter erläutert.
  • Abb, i zeigt den Furnierofen im Querschnitt, Abb. 2 im Grundriß mit abgenommener Wasserpfanne.
  • Die in der Zeichnung als Bezugszeichen verwendeten Buchstaben kennzeichnen an sich bekannte Ofenteile, während die mit Zahlen bezeichneten Teile zur Erfindung .gehören.
  • Der Ofen besteht aus dem nicht näher bezeichneten eigentlichen Ofen und der Rauchkammer a. Oberhalb befindet sich die teilweise mit Wasser angefüllte Wasserpfanne b, welche durch die Blechplatte h abgedeckt ist, auf die das zu trocknende Material gelegt wird. Da die Wasserpfanne b nicht vollständig mit Wasser .gefüllt wird, kann eine Verdampfung stattfinden. Der Dampfraum ist mit c bezeichnet. Soll mit dem Ofeneine Trockenkammer oder eine sonstige Heizungsanlage betrieben werden, so wird durch das Rohr f der Dampf weitergeleitet. i ist das Sicherheitsstandrohr und e die Abblaseleitung, einer an sich bekannten Sicherheitsvorrichtung. d ist der Rauchabzug.
  • Im Ofen sind erfindungsgemäß ein Rohrsystem i, 2, 4, 3 und 5 und Hemmplatten oder Rauchumlenkflüchen 7 eingebaut. Im einzelnen besteht das Rohrsystem aus dem Herdeinsatz i, den Zuführungsrohren 2 und 4 zur Wasserpfanne b und den Rücklaufrohren 3 und 5. Die Pfeile zeigen den durch den Ofen, )über die Wasserpfanne und durch die Rauchkammer zurück zum Herdeinsatz verlaufenden geschlossenen Kreislauf für das erhitzte Wasser. In Gegenrichtung, ebenfalls durch Pfeile angedeutet, verlaufen die Rauchgase vom Herd zum Rauchabzug d, so daß man das Gegenstromprinzip hat.
  • Durch den Einbau des Rohrsystems wird gleichzeitig der Rost 6 gekühlt. Dies hat große Vorteile gegenüber vollgegossenen Einlegerosten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trockenplatte für Holz, Furniere u. dgl. mit einer Wasserpfanne, auf deren Abdeckplatte das zu trocknende Material gelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Wasserpfanne (b) beiderseitig an diese ein Rohrsystem (i, 2, 4, 3, 5) angeschlossen ist, so daß hier das erhitzte Wasser und die Rauchgase im Gegenstrom geführt werden, wobei rauchgasseiti.g Umlenkflächen vorgesehen sind.
  2. 2. Platte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in sich geschlossene Rohrsystem aus einem Paar Zuführungsrohren (2, 4) zur Wasserpfanne (b ), einem solchen von R@ücklaufrohren (3, 5) und einem Herdeinsatzsystem (i) besteht.
  3. 3. Platte nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen an das Wasserzirkulationssystem angeschlossenen wassergekühlten Rost (6).
DEM5459A 1950-08-03 1950-08-03 Trockenplatte fuer Holz, Furniere u. dgl. Expired DE850574C (de)

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