DE853123C - Fahrzeug-Gesellschaftsspiel - Google Patents

Fahrzeug-Gesellschaftsspiel

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DE853123C
DE853123C DESCH2154A DESC002154A DE853123C DE 853123 C DE853123 C DE 853123C DE SCH2154 A DESCH2154 A DE SCH2154A DE SC002154 A DESC002154 A DE SC002154A DE 853123 C DE853123 C DE 853123C
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DE
Germany
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vehicle
game according
launcher
hit
board game
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DESCH2154A
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DE1616456U (de
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Max Schmidt
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/24Electric toy railways; Systems therefor
    • A63H19/26Toy vehicles with overhead trolley-wire; Trolley-buses
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • A63H17/02Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor convertible into other forms under the action of impact or shock, e.g. arrangements for imitating accidents

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  • Toys (AREA)

Description

  • Fahrzeug-Gesellschaftsspiel Bekannt sind Spielautos, bei denen das Auto mit mehr oder weniger Schikanen nach Aufziehen eines Federwerkes je nach Wunsch geradeaus oder im Kreise läuft, vorwärts und rückwärts fährt oder -_ich überschlägt od. dgl.
  • Alle diese Spielzeugautos haben aber eines gemeinsam, es kann immer nur eine einzelne Person mit diesem Auto spielen.
  • Ausgehend von dem Gedanken, daß es zweckmäßig wäre, ein Auto zu konstruieren, an dem gleichzeitig mehrere Personen mitspielen können, wurde das vorliegende Gesellschaftsspiel erfunden.
  • Das Gesellschaftsspiel hat außer dem Vorteil, daß mehrere Personen gleichzeitig mitspielen können, noch den interessanten Spieleffekt, daß es von den einzelnen Spielern durch Betätigen einer Abschußvorrichtung je nach Geschicklichkeit abgeschossen «erden kann. Die Anordnung des Spieles ist denkbar einfach. Wie aus den Zeichnungen der Fig. t bis 6 ersichtlich, ist das Fahrzeug, vorzugsweise ein Auto, mit einer Auslösevorrichtung versehen. Diese Auslösevorrichtung ist zweckmäßig am Boden des Chassis angeordnet, und wenn diese Auslösevorrichtung von der Seite mit einem Bolzen od. dgl. getroffen wird, löst dieselbe eine eingerastete Feder aus; die Feder schlägt nach oben und schleudert die Karosserie und nach Belieben auch die Vorderachse mit den Rädern aus ihrer normalen Lage.
  • Die Montage der weggeschleuderten Fahrzeug teile, Karosserie, Achse od. dgl. ist denkbar einfach, indem ohne Werkzeug durch einfaches Herunterdrücken der Feder und nach Seitwärtsbewegen des am Chassis angeordneten Auslösehebels die Feder gespannt und eingerastet gehalten wird. Die Karosserie selbst, welche zweckmäßigerweise am hinteren Chassisende durch eine bewegliche Öse, Scharnier od. dgl. gehalten wird, wird nach vorn und unten einrastend in das Chassis eingedrückt, wodurch das Fahrzeug wieder spielfähig ist.
  • Die Auslösevorrichtung ist an der Schienen- oder Kreisbahn derart angeordnet, daß beispielsweise durch einen Zug nach hinten die Feder gespannt und durch Fingerdruck auf den Auslöseknopf der Schlagbolzen nach vorn ausschlägt und beim Treffen der am Fahrzeugchassis angeordneten Auslösevorrichtung durch die nach oben schnellende Feder die Karosserieteile des Fahrzeuges wegschleudert.
  • Das Fahrzeug, vorzugsweise ein Auto, kann auf Schienenrädern über eine normale runde Schienenbahn oder auf Gummirädern in einer Kreisbahn laufen.
  • Wichtig ist, daß die Abschußvorrichtung niedrig angeordnet ist, daß das Fahrzeug, vorzugsweise ein Auto, bei Nichttreffen der Auslösevorrichtung über diese Abschußvorrichtung ohne Hemmung zu dem oder zu den nächsten Spielern weiterläuft, so daß also abwechselnd alle am Spiel Beteiligten sich betätigen können.
  • Damit das Fahrzeug nicht regelmäßig schon vom ersten Spieler, an welchem das Auto vorbeiläuft, abgeschossen werden kann, ist eine Vorrichtung angebracht, daß die am Fahrzeug angebrachte Auslösevorrichtung nach Belieben vergrößert oder verkleinert werden kann. Beispielsweise durch einfaches Zusammenschieben der am Fahrzeugchassisunterteil angeordneten Auslösevorrichtung wird diese verkleinert und dadurch das Treffen der Auslösevorrichtung erschwert. Je nach Geschicklichkeit der Mitspielenden und entsprechend der von den Spielern getroffenen Vereinbarungen kann diese Auslösevorrichtung beliebig vergrößert oder verkleinert werden und somit das Abschießen des Fahrzeuges erschwert oder erleichtert werden.
  • Zweckmäßigerweise ist das Fahrzeugwerk so bemessen, daß es etwa fünfmal über die Kreisbahn läuft, his das Federwerk abgelaufen ist, und wenn beispielsweise vier Mitspielende vorhanden sind, bestünde also praktisch 5 X 4 = 20mal die Möglichkeit, die Abschußvorrichtung zu betätigen und die Auslösevorrichtung zu treffen. Man wird also zweckmäßigerweise die Auslösevorrichtung so weit verkleinern, daß durchschnittlich diese in acht bis zehn Versuchen einmal getroffen wird und somit praktisch jeder der vier Mitspielenden zweimal in die Lage versetzt wird, seine Geschicklichkeit durch Betätigen der Abschußvorrichtung unter Beweis zu stellen.
  • Die feste Verbindung der Karosserie mit dem Chassis durch eine am hinteren Ende des Chassis angeordnete Öse oder ein Scharnier hat den Zweck, das Zusammenbauen des Fahrzeuges zu erleichtern. Es ist freigestellt, die Vorderachse fest oder ebenfalls wegschleuderbar anzuordnen. Es ist weiterhin noch möglich, weitere Teile des Fahrzeuges wegschleudern zu lassen.
  • In den Zeichnungen sind die wesentlichen Merkmale der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i Schienenauto im teilweisen Schnitt, Fig.2 Ansicht des Schienenautos von unten, Fig.3 Abschußvorrichtung im Schnitt, Fig. 4 Abschußvorrichtung von oben gesehen, Fig. 5 - einen Ausschnitt der Seitenansicht des Schienenautos, Fig.6 einen Schienenkranz mit eingebauten Abschußvorrichtungen.
  • Im einzelnen bedeutet in Fig. i i das Chassis des Fahrzeugs, 2 sind die beiden Hebel mit Zahnsegment, 211 ist der Anschußlappen, 3 der Drehpunkt, 4 die Halterung für den Bügel, 5 der Drehpunkt, 6 ist der Schlitz in der Abschußvorrichtung, 7 die Verlängerung des Anschußlappens, 8 der Bolzen für den Anschußlappen, 9 das Spannleder, io der Bügel; in Fig. 2 bedeutet i das Chassis, 2 die beiden Bügel für das Zahnsegment, 3 den Drehpunkt, 4 die Halterung für den Bügel und 7 die Verlängerung des Anschußlappens; in Fig.3 bedeutet i i die Schienen, 12 den Schienenunterbau, 13 die Grundplatte, 13a die Lappen zur Befestigung des Schienenunterbaues, 14 den Schlitz in der Grundplatte, 15 den Schieber in der Abschießvorrichtung, i5a den Anschlag, 156 den Arm für die Abschießeinrichtung, 16 den Stift hierzu, i6a die Öse (Griff), 17 die Raste im Stift 16, 18 das Führungsgehäuse der Abschußvorrichtung, 18a den Führungssitz für die Feder, 186 ebenfalls einen Führungssitz für den Stift, icg das Führungsblech im Gehäuse, 2o die Arretierungszunge, 21 den Schlitz im Taststift, 22 die Taste, 23 die Druckfeder zum Stift 16, 24 die Druckfeder für die Tasteinrichtung, 25 Aufziehknopf und 26 den Schienenkranz. Die Hinweiszahlen in den Fig. 4, 5 und 6 sind die gleichen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrzeug-Gesellschaftsspiel, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweckmäßig in Kreisform auf Schienen oder Gummirädern laufendes Spielfahrzeug durch Betätigung einer Abschußvorrichtung abgeschossen werden kann in der Weise, daß beim Treffen der am Fahrzeug angeordneten Auslösevorrichtung durch Federkraft ein oder mehrere Teile des Fahrzeuges weggeschleudert werden.
  2. 2. Fahrzeug-Gesellschaftsspiel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die am Fahrzeug angeordnete Auslösevorrichtung nach Belieben vergrößert oder verkleinert werden kann, wodurch eine Erschwerung oder Erleichterung des Treffens dieser Auslösevorrichtung erzielt wird.
  3. 3. Fahrzeug-Gesellschaftsspiel nach Anspruch i bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wegschleuderbare Karosserie des Fahrzeuges durch eine am Chassisende angeordnete bewegliche Öse od. dgl. lose festgehalten wird und die Karosserie ohne Werkzeug durch einrastendes Aufdrücken auf das Chassis wieder spielfertig montiert werden kann. Fahrzeug-Gesellschaftsspiel nach An spruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die bis außerhalb der Karosserie verlängerte Aufzugsachse des Antriebswerkes eine Scheibe oder ein Knopf, beim Auto zweckmäßigerweise in Form eines Reserverades, angeordnet ist, mittels dessen das Antriebswerk aufgezogen werden kann. 5. Fahrzeug-Gesellschaftsspiel nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schienen- bzw. Kreisbahn mehrere Abschußvorrichtungen angeordnet sind. 6. Fahrzeug-Gesellschaftsspiel nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschußvorrichtung so niedrig angeordnet ist, daß bei Betätigen der Abschußvorrichtung und bei Nichttreffen der am Fahrzeug angeordneten Auslösevorrichtung das Auto ohne Hemmung über diese Abschußvorrichtung zu dem oder den nächsten Spielern hinwegläuft.
DESCH2154A 1950-05-13 1950-05-13 Fahrzeug-Gesellschaftsspiel Expired DE853123C (de)

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