DE863776C - Vorrichtung zum Zufuehren stabfoermiger Gegenstaende, z. B. der von einer Zigarettenmaschine abgelegten Zigaretten in Sammelbehaelter - Google Patents
Vorrichtung zum Zufuehren stabfoermiger Gegenstaende, z. B. der von einer Zigarettenmaschine abgelegten Zigaretten in SammelbehaelterInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/35—Adaptations of conveying apparatus for transporting cigarettes from making machine to packaging machine
- A24C5/352—Adaptations of conveying apparatus for transporting cigarettes from making machine to packaging machine using containers, i.e. boats
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Description
- Vorrichtung zum Zuführen stabförmiger Gegenstände, z. B. der von einer Zigarettenmaschine abgelegten Zigaretten in Sammelbehälter Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen stabförmiger Gegenstände, z. B. der von einer Zigarettenmaschine abgelegten Zigaretten in Sammelbehälter, bei der erfindungsgemäß "die Gegenstände in einer vorher bestimmten Bahn zwischen gegenüberliegende Flächen quer zu ihrer Längsrichtung geführt werden und eine der Flächen nach der anderen hin- und von ihr fortbewegt werden kann. Die Bewegung der einen Fläche erfolgt durch die in der Bahn laufenden Gegenstände, und Mitnehmer eines Zubringers ragen. in die Bahn hinein, um die Bewegung der Gegenstände auf ihr zu unterstützen. Die Antriebsvorrichtung für den Zubringer ist mit einem Unterbrecher versehen, der durch die bewegliche Fläche betätigt wird, so daß der Zubringer anhält, wenn der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Flächen ein vorher bestimmtes Geringstmaß erreicht. Zwischen dem Zubringer und der Antriebsvorrichtung kann eine Überlastungskupplung eingefügt sein, die leer weiterläuft, wenn der Unterbrecher den Zubringer stillsetzt.
- Zu diesem Zweck kann auf der Welle des Zubringers ein Rad mit Quernuten sitzen, mit denen eine mit der beweglichen Fläche sich bewegende Klinke in Eingriff kommen kann, um den Zubringer anzuhalten.
- Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar an einer Sammelvorrichtung zum Sammeln der aus einer
Strangzigarettenmaschine abgelieferten Zigaretten. Es stellt dar Fig. i einen schematischen Aufriß einer Vor- richtung zum Sammeln von Zigaretten in einem kleinen Maßstab, Fig.2 eine Seitenansicht eines Teiles des Ab- gabeendes oder des Greiferbandes einer Strang- zigarettenmaschine mit einer Zuführvorrichtung gemäß der Erfindung; wobei der Vorderrahmen der Vorrichtung förtgelassen ist, einige Teile im Schnitt gezeigt und einige herausgebrochen- sind, Fig. 3 einen Grundriß nach Fig. 2 und - Fig.4 Einzelheiten der in Fig. 3 dargestellten Kupplung. Wenn Zigaretten i (Fig. r) von der Zigaretten- maschine kommen, werden sie auf ein endloses Band 2, gewöhnlich als Greiferband bekannt, be- fördert. Die Zigaretten werden durch das Greifer- band in Richtung des Pfeiles ünd-quer zur Längs- richtung der Zigaretten bewegt. Während dieser Bewegung werden die Zigaretten seitlich durch Wände 3 gesteuert, und um die Zigaretten während dieser Bewegung richtig einzustellen und in Rich- tung zu halten, werden diese Wände oder Teile von ihnen einander genähert oder voneinander ent- fernt. Es ist aus den Fig. i und 2 ersichtlich, daß das Greiferbund an seinem Ablieferungsende ab- wärts geht, geführt durch Rollen q. und 5, die dreh- bar im Rahmen 6 der Zuführvorrichtung gelagert sind. Um Zeit für eine Prüfung durch Ansehen der Zigaretten zu gewinnen, wird das Greiferband so langsam angetrieben, daß die Zigaretten auf ihm in zwei oder drei Lagen; wie in Fig. i gezeigt, gefördert werden. Die Zigaretten bewegen sich an der Schrägfläche-hinab und werden auf die Ober- fläche einer festen Führungsplatte 7 befördert. Das dem Greiferband abgekehrte Ende der Führungs- platte ist gegabelt. (Fig.3), und zwischen den Zinken 8 der Führungsplatte ist ein Zubringer ge- lagert, der aus einem drehbaren Schaufelrad 9 be- steht. Das Schaufelrad trägt Schaufeln io, die als Mitnehmer dienen., und das Rad ist so angeordnet, daß es die Bewegung der Zigaretten längs einer vorher bestimmten Bahn zwischen festen und be- weglichen Elementen. unterstützt. Der Oberteil des Schaufelrades ragt von unten in den Weg der Zigaretten, und das Rad dreht sich in der Pfeil- richtung (Fig. i und 2), sa daß sich die Schaufeln, die in den Weg der Zigaretten ragen, in der glei- chen Richtung bewegen wie die Zigaretten, die sich dem Schaufelrad nähern. Die Zigaretten werden durch d'as Gewicht der folgenden und durch die ihnen durch das Greiferbänd erteilte Vor- wärtsbewegung über die feste Führungsplatte nach dem Schaufelrad hin bewegt. Wenn sich die Ziga- retten von dem Greiferband zu der festen Fü'h- rungsplatte 7 bewegen, gehen sie unter einem bieg- samen Element i i hindurch, das bei 12 in den Seitenplatten 13 gelagert ist. Dieses biegsame Ele- rrient ist vorzugsweise durchsichtig, z. B. aus dün- nem Cel'luloid hergestellt und dient zum Glätten der Zigaretten auf dem Band, d. h. es soll dafür sorgen, daß die Längsachsen der Zigaretten genau 24 'hat, der in Vertiefungen oder Nuten 25 eines Rades 26 eingreifen kann. Das Rad 26 ist fest mit der Welle 31 verbunden, auf der auch das Schaufelrad 9 sitzt, wobei die Welle mit der Antriebsvorrichtung der Zigarettenmaschine durch eine Überlastungskupplung gekuppelt ist. Wenn die Höhe der Zigaretten zwischen den gegenüberliegenden Flächen auf ein vorher bestimmtes Minimum herabsinkt, kommt die Klinke 24 mit dem genuteten Rad 26 in Eingriff und bewirkt ein Anhalten des Schaufelrades und ein Leerlaufen der Kupplung, während die Zigarettenmaschine weiterarbeitet. Es werden also weiter fortlaufend Zigaretten zwischen die gegenüberliegenden Führungsflächen befördert, und wenn diese wieder so weit voneinander entfernt sind, daß die Höhe der Zigaretten zwischen den Flächen ein vorher bestimmtes Maß erreicht hat, wird die Klinke 24 aus der betreffenden Nut des Rades 26 entfernt, und die Kupplung arbeitet wieder und treibt das Schaufelrad an.senkrecht zur Richtung der Bewegung des Bandes liegen. Ein Hebel 14 ist in den Seitenplatten bei 15 schwenkbar angebracht und drückt auf das biegsame Element I i, das zu diesem Zweck eine Versteifung 16 besitzt, die gleichzeitig auch zum Glätten der Zigaretten dient. Das Schaufelrad drückt die Zigarettenr gegen einen nach unten ragenden biegsamen Streifen 17, der mit einem Ende bei 18 befestigt ist und am anderen Ende mit einem Gewicht i9 beschwert ist. Dieser Streifen dient dazu, die Zigaretten abwärts zu einer nach unten geneigten Führung zu leiten, die im ganzen mit 2o bezeichnet ist und derenEnde in den zur Aufnahme der Zigaretten dienenden Behälter R1 (Fig: i) hineinragt. Der biegsame, aus dünnem Celluloid verfertigte Streifen 17 wirkt auch dahin, die Zigaretten richtig zu dem Behälter zu befördern, d. h. mit ihren Längsachsen genau parallel zu dem Boden des Behälters. Die Behälter R1, R2 und R3 (Fig. i) zur Auf- nähme der Zigaretten werden nacheinander auf eine Fördervorrichtung aufgesetzt, die die Behälter vorwärts bewegt, während jeweils ein Behälter Zigaretten aufnimmt, so daß die Zigaretten zuerst an dem einen Ende des Behälters aufgegeben werden und danach an ' aufeinanderfolgenden Stellen längs des Behälters, wenn das vordere Ende desselben annähernd bis zum gewünschten Maße gefüllt ist. Die Anordnung ist an anderer Stelle be- schrieben; und es genügt hier festzustellen, daß die Geschwindigkeit der Fördervorrichtung selbst- tätig geregelt wird, entsprechend der Ausbeute der Zigarettenmaschine und der Füllmenge. Es kommen jedoch zeitweise Schwankungen in der Ablieferung in einen Behälter vor, und es ist not- wendig, die Arbeit der Schaufeln nachzuprüfen, wenn ein Behälter voll und ein anderer -noch nicht in der Stellung ist, Zigaretten aufzunehmen. Wie aus den Fig. ä, 3 und q. zu sehen, ist das Schaufelrad: 9 mit der Antriebsvorrichtung der Zigarettenmaschine durch eine Kupplung verbun- den, so d'aß die Drehung des Schaufelrades ge- gebenenfalls unterbrochen werden kann, ohne den Lauf der Zigarettenmaschine zu unterbrechen. Die feste Führungsplatte 7, über die- die Zigarette zu dem Schaufelrad bewegt werden, liegt der durch das biegsame Element ii gebildeten Führungs- fläche gegenüber, die durch die zwischen diesen beiden gegenüberliegenden Flächen hindurchgehen- den Zigaretten der- festen Führungsplatte 7 ge- nähert und von ihr entfernt werden kann. So be- ivegt sich diese Fläche i i in der angegebenen Weise, wenn sich die Höhe der Zigaretten über der festen Führungsplatte verkleinert oder ver- größert. Der schwenkbare Hebel 14 folgt der Be- wegung der durch das bewegliche Element 1r ge- bildeten Führungsfläche, wodurch die Zapfen 15 gedreht werden. Auf eine Verlängerung des einen Zapfens ist ein Winkelhebel 22 fest aufgesetzt, der einen Klinkenhebel 23 anheben kann, der lose auf die Zapfenverlängerung aufgesetzt ist und an seinem freien Ende eine Klinke oder einen Zahn - Der Antrieb des Schaufelrades ist folgender: Das Greiferband 2 wird, wie üblich, durch die Zigarettenmaschine angetrieben. Auf der Welle 27 der Bandrolle 5 ist ein Kettenrad 28 befestigt, das mittels einer Kette 30 ein größeres Kettenrad 29 antreibt. Das Kettenrad 29 ist auf der Welle 31 des Schaufelrades 9 lose drehbar, es trägt, wie am besten in Fig. 4 gezeigt, eine Klinke 32, die bei 33 drehbar gelagert ist und durch eine Feder 34 in der in der Figur gezeigten Lage gehalten wird. Das wirksame Ende der Klinke steht mit einem Ansatz 35 an einer Scheibe 36 im Eingriff, die fest auf der Welle 31 sitzt. Die Scheibe besitzt drei solcher Ansätze. Wenn d'ie Klinke 24 das Rad 26 und damit die Welle 31 anhält, bleiben auch das Schaufelrad 9 und die Scherbe 36 stehen, so daß die Klinke 32 über die Ansätze 35 hinweggleitet; aber sobald das Rad 26 wieder frei ist, nimmt die Kupplung den Antrieb wieder auf.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zuführen stabförmiger Gegenstände, z. B. der von einer Zigarettenmaschine abgelegten Zigaretten in Sammelbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß @ die Gegenstände (i). in einer vorher bestimmten Bahn zwischen einander gegenüberliegende Flächen (7, 11) quer zu ihrer Längsrichtung gefördert werden und die eine Fläche (ii) durch die in der Bahn bewegten Gegenstände ,der anderen Fläche (7) genähert oder von ihr entfernt werden kann und daß Mitnehmer (io) eines Zubringers (9) in diese Bahn hineinfassen, um die Bewegung der Gegenstände auf ihr zu unterstützen, wobei eine Antriebsvorrichtung für den Zubringer vorhanden ist und ein Unterbrecher (23 bis 26) für diesen Antrieb, der durch die bewegliche-Fläche (ii) gesteuert wird, um den Zubringer stillzusetzen, wenn derAbstand zwischen, den beiden Flächen (7,11) ein vorher bestimmtes Minimum erreicht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Zubringer (9) und der Antriebsvorrichtung eine Überlastungskupplung angeordnet ist, die leer weiterläuft, wenn der Unterbrecher (23_ bis 26) den Zubringer (9) stillsetzt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (31) des Zubringers (9) ein Rad (26) mit Quernuten (25) sitzt, mit -denen eine mit der beweglichen Fläche (i i) sich bewegende Klinke (24) in Eingriff kommen kann, um den Zubringer stillzusetzen.
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1950
- 1950-09-22 DE DEM6324A patent/DE863776C/de not_active Expired
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