DE865751C - Schaltungsanordnung zur Pegelregelung, insbesondere fuer Elektrizitaetswerkstelefonie - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Pegelregelung, insbesondere fuer Elektrizitaetswerkstelefonie

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DE865751C
DE865751C DES10770D DES0010770D DE865751C DE 865751 C DE865751 C DE 865751C DE S10770 D DES10770 D DE S10770D DE S0010770 D DES0010770 D DE S0010770D DE 865751 C DE865751 C DE 865751C
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DE
Germany
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control
voltage
relay
circuit arrangement
winding
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Expired
Application number
DES10770D
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English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Paesler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/10Control of transmission; Equalising by pilot signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Pegelregelung, insbesondere für Elektrizitätswerkstelefonie Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Pegelregelung mit Hilfe einer Steuerfrequenz, die während der eigentlichen Signalübertragung abgeschaltet wird. Die Pegelregelung findet also in erster Linie vor dem Beginn einer Signalübertragung bzw. vor der Übertragung der Wahlstromstöße statt. Für die Pegelregelung wird eine Steuerfrequenz benutzt, die vorzugsweise innerhalb des Sprachfrequenzbandes liegt und infolgedessen während der Sprachübertragung abgeschaltet werden muß. Nach Abschaltung der Steuerfrequenz muß der entsprechend der Amplitude dieser Steuerfrequenz eingestellte Verstärkungsgrad aufrechterhalten bleiben. Dies geschieht bei bekannten Anordnungen dadurch, daß durch die Steuerfrequenz Relaiseinrichtungen betätigt werden, die beispielsweise über einen Motor einen Regelwiderstand in Gang setzen, der nach Abschalten der Steuerfrequenz seinen durch den Motor eingestellten Wert beibehält. Die hierfür erforderliche Regelzeit ist verhältnismäßig groß und beträgt etwa o,5 Sekunden. Dies verursacht besonders bei Anlagen mit vielen hintereinandergeschalteten Regelverstärkern, die nacheinander eingeregelt werden müssen, eine unerwünscht lange Zeit für den Aufbau und die Einregelung der Verbindung. Erschwerend kommt hinzu, daß die Aussendung der Wahlstromstöße so lange verhindert werden muß, bis die Regelung beendet ist. Hierzu muß der Anrufende entweder vor Aussendung der Wahlstromstöße eine bestimmte Zeit warten, oder es sind besondere Stromstoßspeicher mit Warteeinrichtungen erforderlich. Es wird also nicht nur die Aufbauzeit einer Verbindung verlängert, sondern auch der Aufwand an Schaltmitteln .erheblich -vergrößert.
  • Gemäßr'der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die Steuerfrequenz am Regelverstärker eine zur Regelung dienende Regelspannung in kurzer Zeit erzeugt und daß eine von einer örtlichen Spannungsquelle erzeugte, der Regelspannung gleiche Ersatzspannung zu einem späteren Zeitpunkt vor Abschaltung der Steuerfrequenz an Stelle der Regelspannung in den Regelkreis eingeschaltet wird. Die Regelspannung kann in einfacher Weise als Gittervorspannung wirken und bei Regelröhren mit Exponentialkennlinienverlauf den gewünschten Verstärkungsgrad entsprechend der Amplitude der Steuerfrequenz einstellen. Dieser Vorgang läßt sich außerordentlich schnell und in allen hintereinanderliegenden Verstärkungspunkten gleichzeitig durchführen. Sobald dieser Vorgang beendet ist, kann mit der Übertragung der Wahlstromstöße begonnen werden, da diese durch das Vorhandensein der Steuerfrequenz nicht behindert werden. Die Herstellung der Ersatzspannung, die- mit mechanisch verstellbaren Widerständen gebildet werden muß und infolgedessen eine längere Zeit benötigt, verzögert also nicht-den Beginn des Aussendens der Wahlstromstöße. Es ist lediglich notwendig, daß die Ersatzspannung erzeugt und an Stelle der Regelspannung angeschaltet ist, bevor die Steuerfrequenz abgeschaltet werden#,muß.
  • Zur Verhinderung einer Fehlregelung beim Ausbleiben einer Steuergröße ist ein Verfahren bekanntgeworden, bei dem die Steuergröße auf das Regelglied über eine Speicheranordnung zur Einwirkung gebracht wird und die zuletzt vorhandene Steuergröße so lange aufgespeichert bleibt und auf das Regelglied einwirkt, bis wiederum eine neue Steuergröße eintrifft. Dieses Verfahren ist durch die Notwendigkeit der Speicherung, die bei der bekannten Anordnung mit Hilfe einer elektromagnetischen Einrichtung durchgeführt wird, sehr umständlich. Die elektromagnetische Einrichtung muß ständig umlaufen und gegenüber Störfeldern sorgfältig abgeschirmt werden. Hierdurch ergibt sich ein Aufwand, der wesentlich größer ist als beim erfindungsgemäßen Verfahren.
  • Die Regelspannung wird in einfacher Weise durch-Gleichrichtung der Steuerfrequenz gewonnen. Die Zeitkonstante des Gleichrichter- und Regelkreises kann klein gehalten werden, so daß es möglich ist, in kurzer Zeit sämtliche Verstärker einzuregeln. Das Einschalten der Ersatzspannung an Stelle der Regel-Spannung erfolgt zweckmäßig mit Hilfe eines Relaisstromkreises.
  • Weitere Einzelheiten des Erfindungsgedankens werden an Hand der in den Fig. x und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Fig. = zeigt einen Regelverstärker mit den zugehörigen Relaisstromkreisen; in Fig. 2 ist eine Abänderung des durch die gestrichelte Linie eingerahmten Teiles der Fig. i dargestellt.
  • Mit Hilfe des Regelverstärkers RV wird bei Empfang einer Eingangsnetzspannung e, nach Gleichrichtung am Gleichrichter G1 ein Gleichstrom-in der Arbeitswicklung I des Relais P und am Widerstand R1 die Regelspannung ui gewonnen, die den Verstärkungsgrad .von RV je nach Größe der Eingangsspannung einstellt.
  • Das Pegelrelais P besitzt eine Rückstellwicklung I1, deren Strom je nach Einstellung des Vorwiderstandes R3 veränderbar ist. Die Zeitkonstante des Arbeitsstromkreises von P ist klein, so daß mit Eintreffen der Eingangsspannung die Regelspannung u., sehr schnell ihren Endwert erreicht. Das Relais P legt seine Kontakte um, erregt mit seinem Kontakt p, ein Hilfsrelais mit Abfallverzögerung V und bereitet mit P=I einen Stromkreis für einen Regelmotor M vor. Dieser wird durch einen Kontakt »an« zu einer Zeit geschlossen, die so gewählt wird, wie es sich am günstigsten bei Berücksichtigung der Nummernwahlvorgänge ergibt. Der Motor verringert R3 so lange, bis P in seine Ruhelage zurückfällt. Damit wird ein Hilfsrelais G über den geschlossenen Kontakt vI des Relais V erregt. Der Strom durch die Rückstellwicklung II des Relais P ist so groß geworden, daß die Spannung u2 am Widerstand R2 den gleichen Wert wie -u1 erreicht hat. G legt seine Kontakte g1 und g" um. gI schaltet die Ersatzspannung u3 an Stelle von «l als Regelspannung ein, so daß bei Wegbleiben der steuernden Eingangsspannung e1, wie es z. B. während des Gespräches der Fall ist, der einmal eingestellte Verstärkungsgrad keine Veränderung erleidet.
  • ei hält die Erregung von G aufrecht, auch wenn V wegen Öffnung seines Stromkreises verzögert abfällt. Soll nach Beendigung des Gespräches der Ausgangszustand wiederhergestellt werden, so werden die Kontakte l= und 111 betätigt. 1I schließt über einen Nockenkontakt N den Motorstromkreis von neuem. Ist die Ausgangslage von R3 wieder erreicht, so öffnet N. Der Motor bleibt stehen, 1.u öffnet den Haltestromkreis von G.
  • gIa sichert die Öffnung des Motorstromkreises, auch wenn P, z. B. durch die beim Sprechen entstehenden Eingangsspannungen, - betätigt werden könnte.
  • Für -die Durchführung des Erfindungsgedankens gibt es verschiedene weitere Möglichkeiten; z. B. kann -das Relais P auch den Nullzweig einer Brückenschaltung bilden, bei der die Spannungen u1, u2 an Brückenzweigen liegen; ferner kann es vorteilhaft sein, P in den Anodenstromkreis einer Röhre R zu legen, deren Gitterspannungen von u1 bzw. ü3 gebildet werden (Fig.2). Auch kann an Stelle des Regelmotors eine Relaiskettenschaltung treten, bei der die einzelnen Relais den Widerstand R3 oder einen Spannungsteiler so länge verändern, bis P umlegt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Pegelregelung mit Hilfe einer Steuerfrequenz, die während der Signalübertragung abgeschaltet wird und bei der auch bei Fehlen der Steuerfrequenz der durch diese zuletzt eingestellte Regelzustand erhalten bleibt (insbesondere für Trägerfrequenzanlagen mit Einseitenbandbetrieb über Hochspannungsleitungen), dadurch gekennzeichnet, daB die Steuerfrequenz am Regelverstärker eine zur Regelung dienende Regelspannung erzeugt und daB eine von einer örtlichen Spannungsquelle erzeugte, der Regelspannung gleiche Ersatzspannung zu einem späteren Zeitpunkt vor Abschaltung der Steuerfrequenz an Stelle der Regelspannung in den Regelkreis eingeschaltet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daB die Einschaltung der Ersatzspannung (u2) unter Zuhilfenahme eines Differentialrelais (P) erfolgt, dessen erste Wicklung (I) von dem die Regelspannung (u1) erzeugenden Strom und dessen zweite Wicklung (II) von dem die Ersatzspannung (u2) erzeugenden Strom durchflossen wird, dessen Wert durch einen Widerstand (R3) mit Antrieb durch Motor (M) oder eine Relaiskette so lange geändert wird, bis die magnetische Wirkung der ersten Wicklung durch die der zweiten Wicklung aufgehoben und das Relais zum Umschalten gebracht wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB die Einschaltung der Ersatzspannung unter Zuhilfenahme eines"Relais erfolgt, das im Nullzweig einer Brücke liegt, in der die Regelspannung und Ersatzspannunglan zwei Zweigen liegen.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB die Einschaltung der Ersatzspannung unter Zuhilfenahme eines Relais (P in Fig. 2) erfolgt, das im Anodenkreis einer Röhre (R) mit mindestens zwei Gittern liegt, von denen das eine durch die Regelspannung (u1) und das andere durch die Ersatzspannung (uz) vorgespannt ist.
DES10770D 1942-11-10 1942-11-10 Schaltungsanordnung zur Pegelregelung, insbesondere fuer Elektrizitaetswerkstelefonie Expired DE865751C (de)

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